maybe i should cry for help, maybe i should kill myself




Die Einsamkeit klopft 
ohrenbetäubend 
gegen meiner Zimmertür 
und jedes mal aufs neue 
überkommt mich ein Gefühl der Kälte
und ich rolle mich zusammen 
wie ein kleines Kind, 
in der Hoffnung 
das niemand 
mich hier findet 
ängstlich 
zusammengesunken 
unter meiner Bettdecke. 
niemals hat das verstecken je geholfen
die einsamkeit vergreift sich 
stetig an mir 
und brüllt mir 
tausend 
befehle 
ins Ohr.
Wenn die Einsamkeit
meine fesseln
ein wenig lockert
 laufe ich wie ein Zombie 
durch das Geisterhaus, 
durch die Straße 
meines Totendorfes 
und suche nach irgendwas 
lebendiges
irgendwas was mich 
mit Leben füllt. 
Doch selbst nach den längsten Weg 
meiner Tour 
erblicke ich 
nichts weiter als
lauter Wölfsorte 
blutrote Erinnerungen 
und eiskalte Kälte meiner Knochen. 
Ich will hier raus, 
diese totenstille dröhnt 
durch mein inneres 
es macht mich verrückt. 
keine pille 
kein schluck des Wundertranks 
hat mir je geholfen. 
ich begebe mich im Tal des verdrängens, 
hause im Nebel
in der Hoffnung die blutigen Bilder 
der Vergangenheit 
nicht erblicken zu können.
verbringe meine Zeit 
mit 
hungern, 
schneiden 
mehrere Liter Alkohol 
zu schlucken 
sich verbrennen 
um mich endlich mal zu spüren. 
doch am ende bleibt mir nur der Tod 
der mir im Nebel erscheint 
und mich für meine selbstzerstörung 
auslacht. 
die lache ist ohrenbetäubend, 
ich werd sie nie los 
sie verfolgt mich 
bis in mein Grab. 






nun gibts mal wieder ein Text nach Ewigkeiten der Stille, tut mir leid, meine worte stolpern noch ein wenig vor sich in. ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Passt gut auf euch auf, meine lieben. Die Welt braucht euch noch. 




Mein Herz brennt lichterloh




R.I.P. 
lieber Nic
selbst als du schon von dem Leben 
verschwunden bist 
warst du in meinem Herzen.
Ich hoffe dir geht es oben im Himmel
viel besser.
Ich würde es mir für dich wünschen. 
Ich wünschte, 
ich wüsste wo du begraben wurdest, 
dann würde ich zu dir hingehen, 
mein Nirvana T-Shirt anziehen 
und Musik 
von Kurt laufen lassen. 
Ruhe in Frieden, 
halt einen guten Platz 
im Himmel für mich frei, 
damit wir uns später in aller Ruhe 
zusammen über alte Zeit reden können. 
Ich vergesse dich niemals.
Heute geht jeder Drink für dich.





Klinisch schon tot

Worte über Worte
wo bin ich bloß?
Tabletten über Tabletten
ich finde kein halt mehr
Bier für Bier
eine Gewohnheit, die mich aufatmen lässt.
Bestrafung über Bestrafung
die Scham fließt, die Erinnerungen bleiben.
Lächeln für lächeln
der schein steht, das innere zerfällt.
Verwesung über verwesung
ich verbanne in Einzelhaft.
Schnitte über schnitte
die heimlichkeit bleibt doch das bluten hört niemals auf.
Atemzug für Atemzug
was tu ich hier bloß?
die verwirrtheit bleibt
das dunkle haust in mir.
das stumme Mädchen bleibt,
raucht und raucht
und nimmt den Tod dankend im kauf.

ich kann dir viel erzählen so lang ich sterne seh aber frag nicht wie's mir geht

Hülle mich im Schweigen
und lügen
betrüge im dunklen
verkleide mich in weiten Sachen
die Dämonen in meinem Kopf lachen sich ins Fäustchen
der Tod an meiner Hand rammt mir die klinge ins Mark
verschenke meine selbst an die Waage und das verhasste Essen
nichts bleibt mir mehr
die Dunkelheit erblindet mich
ich hocke im dunklen
wo ich langsam von innen verwes'
 

Ich lebe schon lang nicht mehr auch wenn ich atmend vor dir stehe







das essen schnürt mir die kehle zu 
fressen fressen fressen steht täglich auf dem programm 
bis mein magen laut aufheult und aufgibt.
meinen seelenfraß erbrech ich still und heimlich in mein kopfkissen 
meine worte sind nichts als worthülsen, 
zuckerperlen 
die sich die therapeuten 
an den hals hängen.
der dreck auf meinem körper
vermischt sich 
mit der trauer 
bis ich gar nicht mehr spür 
was in meinem herzen 
alles so bebt.
ich bin gefangen
in mir selbst 
und 
in den fängen 
meiner krankheiten. 








in my mind things go to dark





die melancholie 
tropft mir aus den mundwinkeln 
die angst 
erbricht sich 
vor mir 
auf den fußboden. 
der hass macht mich klein 
verpestet meine gedanken
und lässt mich bluten.
schreie der erinnerungen
machen mich taub
all todesgedanken 
hängen sich 
wie ein seil um meinen hals
ich ersticke 
an meiner eigenen existenz. 









Meine liebe Bloggerwesen, morgen geht es los, hinein in den Seelenknast. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Mut um dieser Welt, eure Welt, die Stirn zu bieten und weiterzukämpfen. Ich danke euch für eure stetige Unterstützung und das Durchhaltevermögen meine verwirrenden Texte zu lesen. Lasst euch von der Dunkelheit nicht steuern, ihr könnt ein Leben führen, was ihr auch führen wollt. Ich glaube an euch. Und tut mir leid, dass ich hier jetzt so sentimental werde, aber ich wollte euch einfach diese Worte mit auf den Weg geben. Passt ja auf euch auf. 



Hast du Angst, vor deinem Verstand? Das er dir irgendwann mal sagt:" Ich glaube du bist krank"?






ich schüttete mir 
grad tequilla in 
mein glas 
als meine mum 
mir plötzlich 
das telefon reichte. 
mein herz schlug
schon 
wie wild 
als 
sie mir sagte
wer dort dran war. 
der seelenknast
meine stimme 
zitterte 
und 
ich 
spürte 
wie die panik 
mir die kehle 
zuschnürte. 
tränen sammelten 
sich  
und brannten 
in meinen
 augenwinkeln.
die worte aus der anderen leitung
hörte ich nur gedämpft 
als wär unter wasser. 
ich war wie gelähmt, 
und nicht fähig 
entscheidungen zu treffen.
panik reagiert 
meinen korper 
und mein kopf. 
meine stimme 
stockte, 
bis ich schlussendlich
auflegte 
um endlich 
aus der situation 
zu fliehen. 
als ich meiner 
mum 
die situtation 
erklärte 
wurde 
sie 
immer lauter,
ihre stimme überschlug sich 
ich konnte nur noch wimmern. 
und schnell in mein zimmer flüchten.
dort 
trank ich schnell
ein paar schlücke tequilla
um aus der panikattacke 
zu entfliehen.
ein schwall aus traurigkeit 
und panik 
tropften
auf mein fußboden 
und ließen mich wieder zum 
kleinen kind werden.
meine zeit auf freien fuß 
neigt sich den ende zu. 
bald werde ich die welt 
aus klinikfenstern betrachten. 
mich schauderts bei den gedanken. 
ich bin feige 
möchte mich verstecken 
doch die probleme hohlen mich immer ein
zerstückeln mich
bis ich blutend am boden liege.
ich muss mich all den stellen, 
um somit den Tod zu umgehen. 
doch alles kommt mir so unreal 
und falsch vor, 
bin ich all dem wirklich gewachsen
oder bin ich schon zum scheitern verurteilt?
kann man wirklich etwas retten
was schon längst verloren ist?