Anfangs nahm ich an, das geht schnell vorbei, ist nur ne Phase man, aber die Scheiße dauert Jahrelang






wenn der körper streikt 
und du nicht mehr 
unterscheiden kannst 
ob es sich um entzugserscheinungen handelt 
oder um den zerfall des körpers.
wenn dir gleichzeitig 
warm und kalt ist 
und jeder schritt zur qual wird. 
jedes anheben einer flasche 
zu schwer wird
und dir nach ein paar minuten laufen 
schon die puste ausgeht. 
wenn die albtträume 
dir den atmen rauben, 
das schlafen nicht mehr erholsam ist 
und das duschen 
dich nicht mehr sauber macht. 
dir jeglicher glanz in den augen fehlt, 
die dunkelheit dich bewacht.
dir jeder knochen wehtut 
wenn du dich im schlaf wälzt 
und hoffst endlich die ruhe 
  von den dämonen 
die dich beherschen
  zu finden.
jeder schnitt in dein eigenes fleisch 
dich für einen moment 
aus dein körper holt. 
der rausch vom alkohol und gras 
deine dämönen im kopf
 betäubt, 
dir die realität den letzten nerv raubt 
und jede unterhaltung zu anstrengend wird 
und du schließlich verstummst
dich unter dicken decken versteckst 
vor der welt 
die jegliche lebenswille aus einen aussaugt hat, 
vor der zeit die dich tot schlägt.
vor den seelenknast am horizont 
und die dreckigen erinnerungen
die wie laster auf deinen schulltern liegen. 
die welt hat mir jegliche kraft genommen 
mein körper ist für mich 
wie ein fremdes wesen. 
ich spür mich selbst nicht mehr. 






das spiel ist verloren, also spiel mir nichts vor








Es ist erbärmlich 
das ich in Moment 
nur Worte finde 
wenn ich betrunken 
durch die gegend trockel. 
wie oft ich es auch versuche 
die welt nüchtern zu ertragen
doch es
stürzt 
immer wieder
eine welle
schmerz,
erinnerungen 
oder 
erdrückende leere 
auf mich ein 
und greife 
zu meinen täglichen suchtmitteln. 
die tage 
sind geplagt 
mit erinnerungen 
die mein gehirn 
plagen 
und mich 
zur einer 
wehrlosen puppe 
machen. 
ich kann noch 
so sehr 
all das verdrängen
doch es stürzt
immer zu auf mich
ein,
frisst mich auf 
und lässt nichts
außer 
meiner hülle 
zurück. 
die tagen 
verstreichen 
und mein lebensmut 
verschwindet 
in der dunkelheit 
meines herzens. 
ich hör die dunkelheit 
neben mir atmen 
und sie ist hungriger denn je. 
ich verdunkle 
mit jeden tag mehr,
die tagen 
der kraft 
sind im nu 
verschwinden
wie meine bitter süße unschuld
an den wölfen.

Wie dick die Wände werden, wenn alte Fotos wieder bunt und vor dir lebendig werden








die wände kommen näher
der schmerz überfällt mich von hinten 
und mein herz rastet aus. 
tränen sammeln sich 
in meinem augen 
und ich schlage mir 
immer wieder 
gegen den kopf. 
bloß nicht weinen 
hör auf
für jämmerlichkeit 
ist keine zeit 
das alles soll aufhören 
das ekelhafte bild 
eines gedachten guten bekannten 
bringt mich 
schon wieder 
zum fallen. 
übelkeit steigt mir 
in den rachen 
ich muss raus 
atmen 
atmen 
die nachtluft 
erscheint so ruhig 
als wäre die welt 
niemals laut und grässlich.
der himmel ist so klar 
es leuchtet ein paar sterne 
und mein herz beruhigt sich
bei jedem neuen zug 
meiner zigaretten. 
egal wie viel ich auch trinke, 
egal wie sehr ich mich betäube
und versuche 
diesen ganzen schmutz 
und ekel 
zu verdrängen, 
die erinnerungen holen mich 
immer wieder aufs neue ein 
und zeigen mir 
wie schutzlos 
gefangen 
ich in meinem eigenen kopf
doch bin. 
es hört nie auf
die dämonen 
tanzen in meinem kopf
täglich umher 
es wird nie aufhören 
und genau das ist es 
was mich immer wieder 
in die tiefe reißt. 
mein Leben ist geplagt 
mit schmutzigen Erinnerungen, 
jämmerlichen weinen, 
stetigen hungern, 
brüllenden selbstverletzen 
stumpfsinnigen betäuben 
wütenden gefühlen 
schmerzvollen flashbacks
und zitternden panikattaken. 
wie komm ich jemals dort 
wieder heraus?








Drugs may kill you, but they’ll never break your heart







ich drehe durch 
ich setzte den pfeil an 
lass ihn los 
und verwunde menschen 
nur um mich selbst zu verletzten. 
ich ertrage es nicht 
menschen 
aus meiner eigenen hand 
zu verwunden
doch alles in mir schreit 
und wehrt sich 
ich will doch nur wieder atmen.
ich kann mich selbst nicht verstehen.
mein inneres ist 
mit lauter fragezeichen 
versehen
ohne jeglichen antworten. 
ich liege im dreck 
und atme den schmutz ein
zu anderen sachen
 bin ich nicht in der lage.
was mache ich nur? 
ich verfalle den rausch 
häng an der flasche 
taumel durch die stadt 
um die menschen zu ertragen 
die sich um mich kreisen 
und damit ich endlich 
meine zerstörische ader in mir 
zu vergessen. 
ich kann mich an nichts mehr halten 
was lässt mich noch glauben? 
der nächste schluck aus der flasche? 
die scham ist vorbei 
einmal trinker 
immer trinker
der stempel ist mir wie auf die stirn tättowiert. 
ich muss aufhören zu denken
um existieren zu können. 
alles in mir ist tot 
und verdrängt. 
Mein Leben schenkt mir keine Hoffnung 
nur lauter Fehltritte
die mich ins dunkle befördern. 






Ich reduzier mich auf das Minimum







Die Panik
und 
die Angst 
schleichen sich ins Herz. 
Mir wird übel 
ich will schreien
mir die haut vom körper abkratzen 
weinen 
und fortrennen. 
ich will nicht hier sein 
alles in mir zieht sich zusammen. 
die waage lacht mich höhnisch aus 
als mein zerfallener,
vernarbter sich dort drauf stellt.
Niemals würde dort eine Zahl stehen, 
die ich akzeptieren könnte. 
Keine Zahl auf der Welt 
würde die Schreie 
in meinem Kopf 
zum Stillstand bringen. 
Niemals könnte sie mir die Akzeptanz 
schenken,
nach der ich mich manchmal sehne. 
Diese Krankheit 
bringt mich um den Verstand 
trotzdem kann ich nicht aufhören 
mich in ihr zu suhlen 
und ihren Anweisungen zu folgen. 
Diese Krankheit 
ist wie Sterben auf Raten. 
Und die einzige Person 
die was dran ändern könnte, 
wär ich. 
Doch es ist so
als wären mir die Hände gebunden. 
Als wär ich nicht ich selber, 
nur ein Statist am Rande 
als hätte das Extreme mein Leben in die Hand genommen 
nur um es dann immer wieder
mit Vollgas gegen die Wand zu fahren. 








gefühle, die wie messer sind, fliegen auf dich zu und treffen dich







das hupen eines autos 
erweckt mich aus den rausch. 
eben noch 
tanzte ich 
benommen 
und vernebelt 
durch die straßen 
und war den rosa wolken 
so nah
doch jetzt
 überkommt 
mich die panik. 
ich fange 
an 
immer schneller
zu gehen,
blicke mich stetig um 
aus angst
die jungs aus dem hupenden auto
könnten 
in jeder ecke
 auflauern,
 mich packen
und all diese ekeligen, 
perversen sachen mit mir veranstalten
wovon ich stetig flashbacks bekomme.
die angst schnürt
mir
die kehle zu.
selbst 
die kippe 
in meiner hand
schenkt 
mir 
keine erlösung. 
der nachhauseweg 
wird zu qual 
ich versinke 
immer mehr 
in dem meer
aus angst und panik. 
erst als ich 
nach zuhause komme
und die klinge 
ansetzte 
kann ich wieder 
atmen. 
die angst
 und die panik 
fließt an meinen armen 
herunter.
ich bandagiere meinen arm, 
verstecke all das leid 
und meine jämmerlichkeit 
und greife zum nächsten bier.
in der hoffnung 
das der nächste rausch 
mich aus diesen horrortrip 
befreit. 









the pain eating me away





zwischen 
flashbacks
und panikattaken 
sinke 
tag für tag
tiefer.
der strudel 
der dreckigen erinnerungen 
zieht mich 
immer weiter
in richtung nichts. 
wenn ich kurz mal auftauche 
um luft zu erhaschen 
packt mich eine wolfshand 
und drückt mich 
immer tiefer 
unter wasser. 
die dunkelheit füllt meine lunge
jeder atmenzug schmerzt
mein körper fühlt sich an 
als wär er
schwer wie blei.
der tod wartet unten 
auf dem meeresgrund auf mich. 
ich spüre seine anwesenheit 
ständig um mich herum 
egal welchen raum 
ich betrete. 
fühlt sich sterben wirklich so an?
"wie weit
 kann ich wohl sinken 
ohne zu ertrinken 
und den tod in die arme zu fallen?"
das frage ich den stetigen regen in mir 
doch er schweigt
und lässt mich weiter treiben 
hinein in den nächste flut.