die wände kommen näher
der schmerz überfällt mich von hinten
und mein herz rastet aus.
tränen sammeln sich
in meinem augen
und ich schlage mir
immer wieder
gegen den kopf.
das alles soll aufhören
das ekelhafte bild
eines gedachten guten bekannten
bringt mich
schon wieder
zum fallen.
übelkeit steigt mir
in den rachen
ich muss raus
atmen
atmen
die nachtluft
erscheint so ruhig
als wäre die welt
niemals laut und grässlich.
der himmel ist so klar
es leuchtet ein paar sterne
und mein herz beruhigt sich
bei jedem neuen zug
meiner zigaretten.
egal wie viel ich auch trinke,
egal wie sehr ich mich betäube
und versuche
diesen ganzen schmutz
und ekel
zu verdrängen,
die erinnerungen holen mich
immer wieder aufs neue ein
und zeigen mir
wie schutzlos
gefangen
ich in meinem eigenen kopf
doch bin.
es hört nie auf
die dämonen
tanzen in meinem kopf
täglich umher
es wird nie aufhören
und genau das ist es
was mich immer wieder
in die tiefe reißt.
mein Leben ist geplagt
mit schmutzigen Erinnerungen,
jämmerlichen weinen,
stetigen hungern,
brüllenden selbstverletzen
stumpfsinnigen betäuben
wütenden gefühlen
schmerzvollen flashbacks
und zitternden panikattaken.
wie komm ich jemals dort
wieder heraus?

