In meinem Kopf
reden
all die Stimmen
auf mich ein.
Ich versuche mich abzulenken,
zu trinken
und Serien zu schauen.
Doch mein Kopf
wird nicht stumm
alles in mir
ist so laut
das
ich
davon
Kopfschmerzen
bekomme.
Ich gehe nach unten,
das ganze Haus
riecht
nach dem Essen,
was meine Mutter gekocht hat.
Ich gehe in die Küche
und mein Magen
fängt an zu schreien.
Er sehnt sich so nach Nahrung
das es mich zerreißt.
Ich schaue in den großen Topf
der auf den Herd steht
und atme den geruch ein.
Die Nudeln riechen nach
meiner Kindheit,
nach unbeschwertheit
und Tage voller Lachen und Freude.
In meinem Kopf
spielt sich eine Fressorgie stand.
Mein kleines Kind
in meinem Kopf
frisst und frisst,
kotzt und kotzt
alles aus,
keine Nudeln
bleibt dem Magen erhalten.
Plötzlich spüre ich eine Hand
auf meiner Schulter,
die Fress und Kotzorgie
spielt sich jetzt nur noch im Hintergrund ab.
Meine Mutter steht vor mir
und fragt
ob bei mir
alles okay ist.
Ich nicke nur
und verschwinde schnell
aus der Küche.
Die Kindheit
spüre
ich
noch
in meinen Knochen,
ich zünd mir
eine Kippe an,
erblicke den Mond
und wünsche mir
für das kleine Kind
und den ganzen anderen Persönlichkeit
in meinem Kopf
den Frieden
beim Thema 'Essen'.
doch was soll ich sagen,
doch was soll ich sagen,
unrealistische Wünsche
waren schon
immer
mein Ding.
