ich habe versucht
die angst attaken
weg zutrinken,
zu zerschlagen,
wegzuhungern
und fort zu rauchen
doch sie klammern
sich
jedes mal
wenn
ich
eine menschenmenge
erblicke
fest
fest
um
meine
kehle.
meine kehle
ist
wie
zugeschnürt
wenn
ich
ich
ein männliches wesen
erhasche.
alles ist
in mir
dann
dann
wie erstarrt
und
ich
habe
das bedürfniss
mich in die ecke zu kauern
und zu weinen.
ich fühle mich
gefangen
und zerstückelt
in meinen kopf.
in meinen kopf.
jeder blick
von den männern
erflammt
das feuer der panik
in mir.
jede schritt
ist nur ein weiter schritt
in die menge
voller menschen,
die mich anschauen
wie eine aussätzige.
jedes laute gekicher'
zieht
mich
in die tiefe,
da ich nie das gefühl loswerde
das sie sich
über mich lustig machen.
jeder weiterer tag
zieht sich
in angst
und kraftlosigkeit
hindurch.
kein tag vergeht
in dem
mein körper
nicht
nicht
nahezu aufgibt
und der schwindel
meine Gliedern
erreicht.
der Tod
ist mir
wohl
näher
als
ich
dachte,
obwohl
ich
mich
scheue
nachzudenken
und
doch
schwirren
stetig
todesparolen
in meinem hirn.
und
doch
schwirren
stetig
todesparolen
in meinem hirn.
meine gedanken
bringen
mich
in den sumpf
des alkohols,
in dem ich
solange
bade
bis
ich
schließlich
ertrinke.
meine worte holpern. sie stolpern nahezu in die wortlosigkeit hinein. es tut mir leid, meine worte scheinen immer weniger zu werden. ich kann sie nicht halten oder nicht an mich reißen um ein text schreiben wo die gefühle nahezu hinaus leuchten. ich scheine all die gaben des schreibens im alltag verloren zu haben. es tut mir leid, ich möchte zu gern schreiben, aber all meine worte, erscheinen mir, irren ins nichts.
