dein echo raubt mir den verstand










alte berührungen 
werden wieder sichtbar. 
sehe förmlich deine hände 
zu meinen oberschenkel 
wandern, 
höre deine stimme 
in meinen ohren. 
diesen dreckige satz 
schaffte ich nie 
im alkohol 
zu ertränken 
und in die verdammnis 
zu schicken. 
ich sehe 
die unsichtbaren,
immer noch 
blutende,
wunden
der drängende nähe
auf meiner haut.
ich halluziniere.
ich glaube 
an 
den schand erinnerungen 
zu verbluten. 
ich verliere 
täglich 
meinen verstand 
und es kümmert
mich nicht mehr.
Das Leben 
scheint 
mich 
aufgegeben 
zu haben,
genauso wie ich mich selbst.










we can run but we never escape






eine unausgesprochene frage 
schleicht 
sich durch die nacht. 
ich sauge sie in mir auf, 
ich spüre förmlich 
wie mein herz anfängt 
vor der wahrheit
fort zu rennen. 
ich hunger 
um 
mich
in den knochen 
vor meiner kindheit 
zu verstecken. 
all das hungern 
bringt 
mir das ungewisse. 
die leere, 
die ich nicht 
mit erinnerungen 
füllen will 
weil 
ich 
weiß 
das ich sie 
nicht ertragen kann. 
ich hunger 
damit 
ich 
nie wieder
den körper 
von früher 
zu bekommen 
wo 
die wolfsgeschichte
angefangen hat. 
ich hunger 
damit 
nie 
wieder
menschen 
mit meinen körper
 das machen 
was 
ich 
ständig
vor augen 
habe. 
auch wenn dieser wunsch 
vergeblich ist
mache ich weiter. 
setze mein hungerstreik fort 
weil ich es nicht mehr anders kenne
weil die angst, 
das noch mehrere bilder
von den kindheitswolf 
hochkommen 
zu groß ist. 
ich verschließe meine augen 
und mein mund
auch wenn es feige ist. 
die angst 
und das hungern 
lähmen 
und begraben 
mich 
unter sich. 









verfangen in worthülsen








Als ich noch eine anständige Tochter war 
die mit ihren Eltern noch zusammen 
am Essenstisch saß 
und noch nicht 
deren Alkohol ausgetrunken hat 
konnte ich essen 
was ich wollte 
obwohl 
mein Körper 
viel zu viel Masse besaß. 
Ich hatte keine Scheu 
und fraß 
was das Zeug hält 
um zu verdrängen 
was die Familienmitglieder 
mit meinem Körper 
alles anstellten. 
Ich fraß die Erinnerungen 
an nackte Momente
auf 
die mich dann 
aber doch 
im Seelen-Knast 
wieder 
einholten.
zu werden. 
Ich konnte 
mit den Nachbarsjungen spielen 
ohne Angst 
vor Übergriffe 
zu haben
und ohne mich 
wie ein ekelhafte Hure 
zu fühlen. 
Heute ist davon nichts mehr übrig. 
Heute laufe 
ich 
mit einem Körper 
voller Dreck 
herum, 
der mit Schandtaten 
meiner selbst 
verewigt ist. 
Heute ist die Hure 
in meinem Verbrennungen 
gebrandmarkt. 
Heute kriege 
ich 
Panikanfälle 
wenn ich mich
nicht 
nach irgendwas essbaren 
 bewegen kann. 
Heute hält mich nur noch der Gedanken
am Leben 
das ich mich 
jederzeit umbringen könnte. 










An alle die Morgen auch wieder zur Schule müssen wünsche ich einen erträglichen Schulbeginn. Ich hoffe ihr werdet euch nicht allzu schlecht zwischen den ganzen Menschen fühlen. Ich hoffe ihr könnt vom Herzen lachen und euch nicht mit irgendwas betäuben. Und auch an die schon länger wieder Schule haben oder arbeiten müssen wünsche ich eine angenehme Woche. Lasst euch bitte nicht von euren innerlichen Geister anschreien. Rebelliert gegen das Dunkle, ich weiß ihr könnt das, ihr seid allesamt Stark genug dafür. Ich denke an euch. 

Freiheit schreit so laut macht eine Blogvorstellung. Ihr könnt ja mal dort reinschauen. Sie hat ein echt schönen Blog. 









Is that your ghost or are you really here?









letzte chance vertan 
in die nächste schande gerannt 
die hure in mir wachsen lassen 
bin nicht stehen geblieben 
immer weiter gegangen 
hand in hand 
mit der dunklen fratzen 
mit dem gefrässigen wolf 
der mich auf sein schoß zog 
und meine betrunkenheit 
und mein stummes kindverhalten 
ausnutze. 
kein betteln 
kein nein 
verlor sich aus meinem mund 
alles war still in mir 
die hure und der wolf wurden immer gefrässiger 
sie fraßen mich auf 
und ließen nichts
außer 
ein hässlichen fettfleck 
auf meiner schmutzigen kleidung zurück.











Tell me, if it's all in my head, why is it shown on my body?










Ich habe mein Leben 
schon längst 
an die Suchtmittel
 des Lebens,
das Hungern 
und das Selbstverletzen 
verkauft. 
Irre verloren umher,
suche krankhaft
meine verlorene Seele 
im Mülleimer 
wie ein Penner,
der nach Pfandflaschen sucht. 
Leute starren mich an,
spucken 
mir ihre verachtung 
ins gesicht 
und hoffen bestimmt insgeheim 
das ihre Kinder,
nie so heruntergekommene,
ekelhafte Wesen 
werden 
wie ich. 
Blicke krampfhaft auf dem Boden, 
vermeide jeden Blickkontakt.
niemand 
soll mich sehen, 
niemand 
soll mich je zu kenntniss nehmen. 
Ich möchte kein Platz 
in der Welt 
einnehmen, 
ich will einfach nur
Ruhe
für den Rest 
meines Lebens. 
Menschen brauchen zu viel Nähe,
und zu viel Aufmerksamkeit.
Menschen zerstückeln 
mich mit ihrer Anwesenheit 
entzwei
und verbrennen 
meine Einzelteile 
im Wald des Verderbens.  
Schließe mich tagelang 
im Zimmer ein,
wo meine Narben 
schon anfangen zu verwesen. 
Mein dreckiger Körper 
wird nie sauber sein, 
dafür 
stinkt 
er zu sehr nach dem Tod,
den Wölfen.
und den Berührungen.
Meine Gedanken 
springen 
vom Hochhausdach 
und ich in 
meinen Träumen
 gleich mit. 
















wo ein wunderkind war ist jetzt ein fauler säufer









das nicht-essen 
macht 
mich leblos. 
vergrabe 
mich 
in 
meiner geisterhöhle, 
wo 
die vielen bierflaschen 
mich 
hämisch 
angrinsen. 
ich verstecke mich, 
was anders 
ertrage
ich nicht. 
ersticke 
meine 
worte
in 
zigaretten, 
und höre 
meine narben 
ständig
hassparole
 flüstern. 
mein kopf macht verrückt, 
und
 ruhelos. 
erst nachts 
traue 
ich 
mich 
meine höhle 
zu verlassen, 
wo 
mir 
dann
die angst 
eine schlinge
um mein hals 
legt.
die dunkelheit
hat
mich verschluckt
und spuckt
nur noch einzelteile
von mir heraus.
alles verliert an sinn, 
nur noch die angst 
schleicht 
sich täglich 
in mein herz
und 
versucht 
mir 
den letzen funken Leben 
aus mir rauszuprügeln. 

der geist 
in meinen knochen 
hat 
sich wohl in meinem lebenslauf 
verewigt.














die realität lässt mein herz sterben









ich wollte 
in eine andere welt
verschwinden.
ich wollte 
in eine welt 
voller farben, 
und 
verschwommene glücklichen wesen. 
ich wollte 
von der realität 
fort bleiben. 
sie mit keinen blick 
würdigen 
und mit 
verachtung 
trafen. 
doch 
bevor
ich 
die andere welt 
erblicken 
oder gar
 fühlen 
konnte,
schlug 
sie 
mir 
mit einen hammer 
auf den kopf 
und schubste 
mich in die realität zurück,
wo 
vor 
einer tür 
sklette 
nach mir greiften, 
mich 
mit alkohol 
überschütteten 
und mir mit 
meinen eigenen klingen 
die haut 
aufschlitzten. 
ich hörte 
das heulen 
der wolfsherde 
und
versuchte
panisch 
ein versteck 
zu finden
wo ich endgültig 
verwesen kann. 
hüllte 
mich 
in die dunkelheit 
und merkte 
wie ich 
mich innerlich 
auflöste, 
und mit einen großen knall
in  tausend einzelstücke 
zerfiel.