schau mich an, als wär ich wirklich real








ich bespritze dich
mit meinen blut
was ich unter 
meiner toten hosen jacke 
verstecke.
ich beschmeiße dich 
mit meinen lauten 
hysterische lauten
oder leisen zitternden
worten 
wenn ich
 im wald der wölfe 
verfolgt werde. 
ich erschlug dich 
mit meiner gewalt 
die ich nur an mir ausübte.
ich schwieg 
dich 
mit meiner wortlosigkeit  
an
als ich 
nichts weiter sah 
als die
 gefrässige dunkelheit, 
die schon 
an meinen armen 
knabberte. 
du schaust mich an 
wenn ich
ins nichts starren verfalle, 
erfasst mein inneres nie, 
rede von menschen in meinen kopf
doch ich bleibe stumm.
spüre deine blicke,
die
über mein körper huschen 
und höre 
wie das kleine kind 
wegrennt 
und hysterisch 
immer lauter
und
immer lauter
weint.
ich will ihr 
mit stummen worten 
erklären 
das der punker 
kein wolf sein muss,
das er vielleicht ein erträgliches tier sein kann,
auch wenn ich den worten
nie glauben schenken würde.
doch das kind 
fängt an 
mich zu schlagen,
schenkt mir blaue flecke
und
schmeißt
die sonne, 
die der punker 
mir schenkte,
weg.
bevor ich sie spüren 
oder gar erblicken konnte. 
das kleine kind
zertretet es mit ihren kurzen beinen, 
lässt es blutend 
in einer wiese 
voller bierdosen 
zurück. 
ich blute 
mit der sonne 
des punkers 
mit,
und
ertrinke,
die nicht gewollte trauer,
mit alkohol. 
erblinde 
in meinen geisterzimmer, 
wo ich das kind 
neben mir spüren kann. 
es wird mich nie gehen lassen, 
denn nur mein tod kann uns je scheiden. 









ich versuchte, jedes gefühl in mir zu töten







ich würde gerne wisen, 
wo meine seele ist, 
wie es ihr geht, 
oder ob sie schon tot ist, 
zerzägt, zerrissen 
von den wölfen
 auf dem friedhof 
der toten, viel zu jungen seelen,
verweilt. 
ich frage mich 
was mit meiner seele passiert ist, 
als ich von den maden 
in meiner hülle 
aufgefressen 
im dreck lag 
und den Tod in mein Zimmer ließ. 
als ich hungernd 
jeden Tag 
auf der waage stand 
und das essen verweigert hab. 
als ich blutend und benommen 
mein zimmer wischte, 
weil die teufelswunden 
nicht aufhören wollten 
zu schreien
und zu bluten. 
als ich im psychischen knast saß , 
zwanghafte nahrung schlucken musste, 
sie aus mir herausschneiden wollte
und den ersten todesversuch 
hinter mir hatte. 
als ich die tränen 
der lebendig begrabende Liebe
vergoss, 
mir die arme 
aufschlug,
zerschnitt,
verätze, 
verbrannte
und meine inneren wunden 
versuchte
täglich mit alkohol 
zu desinfizieren. 
als ich unter 
unter den wölfen 
und anderen männlichen tiere 
lag, 
die berührungen 
mich zum fall brachten, 
das kind von früher 
in meiner hülle auftauchte 
und ich nichts mehr 
außer den tod sah. 
als ich das zimmer nicht verließ, 
die kraft in mir verbraucht war, 
die dunkelheit nie hell wurde 
und die angstzustände 
meine knochen lähmten. 
als ich hilflos
 auf der liege
von den ärtzen lag 
und sie versuchten 
mein Leben 
mit einer Nadel 
wieder heil 
zu nähen. 
als ich ständig 
die schule schwänzte
und mich bei meiner herzensdame 
versteckte 
weil ich nicht mehr 
unterscheiden konnte 
ob die 
inneren 
oder die körperlichen 
schmerzen 
mir wunden verabreichten. 
als ich zum kettenraucher 
wurde
und der penner 
in meinen inneren 
auftauchte 
um für immer zu bleiben. 
als ich 
unendliche todesversuche 
hinter mir hatte 
und nichts half 
um mich wieder 
lebendig 
zu machen. 
als ich die
 in nebelgehüllten 
kindheitserinnerungen 
meinen kopf 
erreichte, 
wo ich nicht mehr wusste 
wo unten und oben war,
meine familie 
für die blindheit verachtete
und ich nichts mehr war 
als ein jämmerliches reh. 
als mein vater auf mich einschlug, 
meine mutter mich 
mit verachtung 
und trauer 
strafte, 
meine schwester 
fast in den Tod stolperte, 
die schuldgefühle 
mich plagten 
und ich mir nur wünschte, 
das mein Leben 
endlich 
ein Ende hat. 
würdest du dich 
für mich schämen,
verschollene seele? 
würdest du 
auf mein Grab 
spucken
und spüren hass 
für verspüren? 
würdest du
für meine pure existenz 
in scham zerfließen? 
verwunderte seele, 
ich wünschte
ich hätte dich retten können. 
ich wünschte,
ich hätte schreien können 
und die wölfe 
von mir schubsen 
und losrennen können
bevor es zu spät 
gewesen wär. 
ich hätte mich 
mit händen füßen 
wehren
und dich fest halten sollten 
bevor sie mir 
dich wegnehmen könnten. 
ich wünschte, 
ich wär für dich 
ein besser mensch gewesen, 
die nicht schweigt, 
wenn sie nicht schweigen soll.
jemand der die kraft hat 
sich zu wehren 
und mut zu beweisen.
ich wünschte,
ich könnte dir beweisen, 
dass ich aus meinen fehlern gelernt
und die todesgefühle 
von mir abgeschüttelt habe 
und dir nicht 
tag aus
tag ein 
ein lebloses Leben zeigen, 
welches nur
 vor sich hin trinkt, 
vor sich hin blutet, 
vor sich hin pillen schluckt, 
vor sich hin hungert, 
vor sich hin schweigt,
vor sich hin berührungen erträgt,
vor sich hin todesversuch vollbringt
und den tod entgegen geht. 
ich kann nicht aufhören 
an dich zu denken, 
halb tote 
oder tote seele. 
du fehlst mir, 
auch wenn ich dich
 nur kurz zeit hatte. 
ich hoffe, 
falls du nicht mehr atmest, 
dass du ein 
fensterplatz im himmel hast.

ich vergesse dein nicht, versprochen.









es tut mir leid, meine wunderschönen wesen, das ich so lange in der stille gehaust habe. ich weiß, diese worte wiederhole ich jedes mal aufs neue, doch es ist einfach eine tatsache, dass ich immer viel zu lange brauche um euch auf eure wundervollen kommentare zu antworten. ich will euch gerne sagen, dass ich mich in dieser sache ändere, aber ich glaube, ich würde dann lügen, und ihr habt lügen nicht verdient. nicht hier, nicht von mir, nicht in diesen Leben. 
auch wenn ich euch keine wörter hinterlasse denke ich an euch, ich vergesse euch nicht, in meinen herzen speichere ich all eure worte. ihr gibt mir viel, auch wenn ihr 'nur' stumm mit liest. eure existenz ist mir wichtig, und das jetzt nicht, weil ihr eines meiner leser seid, sondern weil ihr ein Leben habt, was ihr hoffentlich bald leben könnt. 
auf eure kommentare antworte ich so schnell es geht, ich hoffe, ich schaffe es noch diese woche, ich hoffe es, passt auf euch auf. 







die ewige wiederholung tötet






eher benommen als lebendig 
sitze ich 
zusammengesunken 
im dreck 
und lasse mich von
bettgeschichten erinnerungen 
erschlagen.
wippe 
vor und zurück 
zünde mir eine zigarette nach der nächsten an 
und fühle mich 
wie ein wehrloses wesen 
ohne macht 
ohne wille.
der nächste schlag kommt 
und zerstörst mein inneres. 
es brennt in meinen kopf
falle in die flamen,
lasse mich verbrenne 
und sehe den wolf vor,
der meinen körper auffrisst
immer,
und 
immer wieder 
bis ich nur noch schwärze sehe 
und den tod 
mich anlächeln sehe. 








ich brauch kühles blut, denn es tut mir nicht gut mich an dich zu erinnern





in meinen kopf 
vereinen sich momente, 
die mir wie ein hammer auf den kopf schlagen. 
ich werde von innen benommen, 
ich kann mich dann 
an nichts halten, 
außer an meiner jämmerliche schwäche, 
wo ich mich an den alkohol klammer 
um wieder atmen zu können. 
mein kopf fühlt sich so an 
als wäre er in einen eimer voller säure getunkt worden. 
alles ist veräst 
meine gedanken spielen messerspiele 
und ich laufe ihnen entgegen 
um mein eigenes blut fließen zu sehen. 
meine tagen verätzen mich. 
sie brennen auf mir 
wie so oft
die zigarette auf meinen arm. 
die inneren brandblasen 
fangen 
tag für tag 
an zu rebellieren, 
sie wollen aus meinen körper raus, 
sie ertragen es nicht mehr 
der stetiger begleiter von mir zu sein, 
sie haben es satt 
das ich ständig die kontrolle verliere 
und ich zusammen sacke, 
wie einst ein kleines kind. 
sie haben es satt, 
dass mein Leben so trostlos 
wie eine graue wand ist. 
sie haben es satt 
das ich mein Leben 
vor die Wand fahre 
und ich erst damit aufhöre 
wenn ich tot irgendwo im graben liege. 

und ich habe es satt 
das gefühl zu haben 
ich müsste mir meine körperteile 
ausreißen 
weil ich sie nicht ertrage 
anzuschauen 
und ich es nicht ertrage
wenn andere sie anschauen. 

mein kopf 
verfängt sich 
in meinen gedanken, 
die für keinen verständlich sind. 
in meinen kopf
bin ich schon längst 
eingeschlossen, 
weggesperrt 
von dieser welt. 
in meinen kopf sind lauter gitter, 
lauter verbote, 
die mit todesstrafe bestraft werden 
wenn ich über sie hinweg sehe. 

meine gedanken fangen an zu schimmeln
verzeiht 
verzeiht 
verzeiht 
ich verstumme.








es tut mir so leid für diesen text, bitte hasst mich nicht, bitte, es tut mir leid. meine wortlosigkeit hat doch nebenwirkungen, die ich verabscheu. nichts ergibt einen sinn mehr in meiner krampfhafter stille. meine worte sind nichts mehr ,es tut mir leid. 

stell dir vor, es bringt mich um





meine tote woche 
ertrank sich 
in der flasche des verdrängens 
und den tropfen 
der benommenheit. 
meine tote woche 
erschreckte 
mich täglich 
mit meinen 
kindlichen gefühlen 
und den berührungen,
die mich innerlich toben ließen.
meine schäbige woche 
zerbrach 
an meinen schlägen,
die ich gegen mich selbst 
und gegen die Gegenstände 
richtete. 
meine verlorene woche 
kämpfte 
gegen die momente an, 
in den menschen 
mich förmlich 
mit essen bewarfen 
und nichts tun 
konnte
als stumm 
vor mich hin zu starren.
meine leblose woche 
verfing 
sich in der einsamkeit 
und das ewige gefühl 
ein freak 
zu sein 
der nirgendswo dazu gehörte.
meine dreckige woche 
erhang 
sich im klassenzimmer,
mit einen schäbigen lächeln 
im bleichen gesicht
und blut unter den fingernägeln. 

weinende wunden, die nie heilen




Mit jeden Tag
in der mein Magen leer bleibt, 
ich ihn mit Verachtung strafe,
werden die Essensängste immer erdrückender. 
Sie stellen mir 
steine in den Weg, 
kotzen auf dem Boden
auf dem ich mich befinde,
lassen mich darauf ausrutschen 
um sich dann
im nachinein 
über mich lustig zu machen. 
Mit jeden Tag, 
in dem ich mich vor den Zug springen sehe, 
wird der Gedanke
etwas an meinen Lebensstil 
zu verändern 
immer kleiner, 
bis ich ihn schließlich 
nicht mehr sehen kann. 
Mit jeden Tag, 
in der ich mein Selbsthass
mit Blut zu stillen versuche , 
wird mir eiskalt bewusst, 
dass die Narben 
das einzigste ist
was mir keiner
 jemals nehmen kann.
Mit jeden Tag, 
in den ich 
meine Gedanken 
in Alkohol ertränke,
schreit das kleine Mädchen 
in mir
am Tag danach 
schambewusst los,
schlägt wild um sich 
und verkriecht sich 
vor meiner abstoßende Realität.
Mit jeden Tag, 
in der ich in der Isolation hause,
wird mir bewusst
das mein Schweigen 
kein Ort zum teilen ist, 
das er eher ein Ort ist 
wo man sich selbst drin verliert. 
Mit jeden Tag, 
wo ich mein Gesicht 
mit schwarzer Schminke 
bemale
und ich mich 
mit lügen 
umhülle, 
verliere ich 
den Rest Wahrheit 
an den Straßenecke 
und eile dafür 
der Unsicherheit hinterher,
 laufe ihr jämmerlich nach,
wie ein verlorener Straßenhund. 
Mit jeden Tag, 
in der ich zur Schule gehe
legt mich die Leere in Ketten
befielt meinen Kopf 
bloß nicht durchzudrehen 
und macht mich zu etwas 
was ich nie sein wollte. 
An solchen Tagen
spüre ich ungemein, 
wie sehr ich 
ein Fremdkörper
in meinen eigenen Leben geworden bin
und es wohl möglich
keinen Wegweiser gibt,
der mich aus den Fängen, 
der zischenden hassenden Wesen 
in meinen Kopf 
führt.






was soll ich schon sagen? ich hab doch keinen grund









Meine Stimme stockt.
Worte stolpern heraus 
verschließen sich 
verstummen sich


Nichts als meine Stimme und den schreienden Wind ertönt den Friedhof auf den ich verweile. Grabensruhe an den Grabstein vor dem ich stehe. Meine Worte kommen nur stockend heraus, als würden sie sich in mir verstecken wollen. Als würden sie sich weigern aus meinen Mund herauszukommen. Als würden sie mich betrafen wollen, weil ich immer in den bestimmten Momente, wo es darauf ankam zu schreien, geschwiegen habe und mich hinter meinen Körper versteckte. Als würden sie sich in mir festbeißen und mein inneres vergiften wollen. Als würden die Worte keinen Sinn sehen mein Da sein auszudrücken. Als wären die Worte in mir zu klein und so voller Hass sein, das sie es nicht verdient haben die dunkle Welt zu erblicken. Als würden sich die Worte gegen mich stellen wollen, weil ich selbst heute noch lieber schweige als rede. Als würden sich die Worte über mich lustig machen und mich mit den Schweigen in die Ecke schieben  wollen, damit andere Menschen auf mich einprügeln können. Als würden die Wörter mit Genuss zu sehen, wenn ich zu einen Freak muntiere wenn die Worte wie ein alter, kaputter Traktor aus meinen Mund herausfallen. Als würden die Wörter es genießen, wenn ich die bittersten Worte anderer Menschen runterschlucken anstatt etwas dagegen zu steuern. Als würden sich die Worte mir ein schlechtes Gewissen machen wollen, mich dafür betrafen das ich zu viel Lüge um mein Leben für andere Mitmenschen erträglich zu machen. Als würde die Worte nur so vor Kotze triefen wenn ich die Alltagsworte 'Es geht mir gut' auf den Tisch meiner Mitmenschen haue. Als würde die Worte mich als ewige Kind sehen, das lieber vor sich selbst wegrennt und schweigt, als erzählt und aufarbeitet. Als würden die Worte mich dafür betrafen wollen, dass ich atme es aber nicht schaffe zu leben. Als würden sie mich dafür verachten, dass ich lieber mein eigenes Blut fließen sehe als meine Tränen. Als würden mir Worte absichtlich Steine in den Weg legen, weil sie mich so gern am Boden sehen. Als würden sich die Worte darüber lustig machen, dass ich den Sinn meines Lebens nur in den Tod finde. Als würden die Worte in mir mich hassen, weil ich eher denke als große Reden zu halten. Als würde mir die Worte heißes Wasser über mein Körper schütten, weil sie wissen das ich dort in irgendeiner Ecke kauern und zerfalle. Als würden die Worte nicht existieren wollen, weil ich nicht existiere, weil ich atme und nichts dafür tue ein geregeltes Leben zu leben. Als würden die Worte mich anspucken, weil ich in einen Körper festsitze, den ich nicht liebe kann, und nur mit verachtung strafen kann. Als würden meine Worte in mir weinen, weil sie nicht so bedeutend sein wollen. Als würden sich die Worte in mir für immer vor den Grauen, den Monster der meinen Namen trägt, verstecken wollen. 

All das fällt mir ein als ich stockend einen unsichtbaren Wesen 'Eine wie Alaska' vorlese. Das alles fällt mir ein während, die Zeit an mir vorbeifliegt, wie der Wind durch mein Haar und ich stetig in den Himmel schaue und die Sehnsucht mir mein Herz auffrisst. Das alles fällt mir ein während die Scham des eigenen Körpers mein Gehirn verseucht. Das alles fällt mir ein während ich nichts weiter bin als ein rotes dunkles Wesen, dessen inneres schon längst ein Friedhof für gestorbene Seelen ist. 








es tut mir leid, liebste Leser, das ich euch so einen unendlich langen Text serviere. ich nehme es euch nicht übel, wenn ihr dieses etwas was ich geschrieben habe, nicht liest. nächstes mal werde ich mich wieder kürzer fassen, versprochen.
lasst die sonne euer herz erstrahlen, passt gut auf euch auf.