Ich atme ein und raste aus






Ich glaub dieser Monat 
will mich leiden sehen.
Meine Gefühle
schlagen mich zu Brei
und ich laufe nur
mit toten Augen
durch den Alltag.
Bei jeder Kleinigkeit
verliere ich die Beherrschung
und die Tränen
würgen sich wieder heraus.
Meine Aggressionen
und die Trauer
kann ich nicht zurückhalten.
Das Gespräch,
wo wir über den weiteren Verlauf
meiner toten "Familie",
geredet haben,
machte mich verrückt.
Es war so als wäre ich nicht da,
musste ständig meine Wut zügeln
um nicht plötzlich los zu schreien.
Ich rede mit meinem kleinen Etwas in mir
um nicht völlig,
 vor den Augen anderer,
auseinander zu brechen.
Die Tränen meines Vaters
machte das alles nicht besser.
Und solche Sätze zu hören wie,
ich hätte dich nicht heiraten dürfen
lassen mein Herz und alles in mir bluten. 
Die Angst war viel zu groß
um sie einfach runterzuschlucken.
Ich konnte die Angst nicht umgehen
und erst recht
nicht mit ihr umgehen.
 Selbst all das Blut
erweckte mich nicht zum leben.
Ich spüre nichts außer eine gebaltige Welle
des Todes in mir.
Was bleibt mir
außer mit Menschen zu reden,
die nur in meiner Fantasie existieren?
Mein Verrücktheitsgrad
steigt von Tag zu Tag.
Und ich weiß nicht wie viele Tage
es noch so andauert
mit diesem Gefühl,
dass ich jede Minute
explodieren könnte.
Ich bin wie eine tickende Zeitbombe.
 https://www.youtube.com/watch?v=1_noYntdT18



 

1 Kommentar:

  1. ah ok, ja dann hattest du auch sehr intensiven Kontakt mit den.
    Das ist es ja gerade was ich mit denke. Die Arbeit hat mich ausgefüllt, meinem Leben ein Sinn gegeben. und wenn das dann weg ist, ja ist halt alles wieder tot.

    Nach einer Explosion entsteht immer wieder etwas Neues.

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