Die Frage ist nicht, wie lange du es zulässt, sondern wie lange du es aushältst






Was für ein Monat. 
Dieser Jahr hat erst 31 Tage 
und ich fühle mich 
als wäre ich schon ewig 
in diesem Jahr gefangen. 
Es fühlt sich so an 
als wäre ich 
tagelang gerannt 
und
 doch kein Schritt 
voran gekommen. 
Das ekelige Gefühl 
eine Hure zu sein 
hinterlässt lauter Brandwunden
auf meinem Körper. 
Ich sehe wieder zerrissene Kondompackungen 
vor meinen Augen 
und 
ich
könnte 
mich
vor lauter Scham 
im Klo runterspülen. 
Dieser Monat 
ist geplagt 
von zu viel Nähe, 
von
Wolfsbesuchen,
zu viel Drogen und Alkohol, 
Tränen voller Verzweiflung,
nackten Schandtaten,
eine Sorte von Kraftlosigkeit 
wo selbst reden 
zur schweren Aufgabe wird, 
von zu viel Stress 
wo ich nicht mal mehr weiß
wo oben und unten ist,
endloser Schmerz 
der mir die Sinne raubt,
zu viel Geschreie
wo mein Herz kurz aussetzt
und
zu viel Arbeit.
Ich sehne mich nach Ruhe 
doch das Leben ist so laut. 
Alles um mich ist so laut.
Die Stille ist so weit entfernt
und ich
will darin versinken 
und tagelang mich in meinem Bett 
verstecken. 
Wenn mich schon dieser eine Monat 
so verrückt macht, 
wie soll es die nächsten Monate nur weitergehen.
Ich habe Angst. 
Viel zu große Angst.

 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen