There's a voice in my head says I'm better off dead








Zwischen etlichen blauen Flecken, 
raue Hände, die sich blau färben, 
Blut, was mein Fußboden färbt, 
frischen Wunden, die nach tot schreien, 
Schulschwänzerei, aus Angst rauszugehen
und aus Scham der Welt meinen Körper zu zeigen,
Liebeshymen von einem Wolf, die mich erstarren lassen
und die ich lieber von M. hören möchte,
Abende mit M. die ich mich aus der Isolation treiben,
ein Beutel voll Gras welches unsere Sinne vernebelt,
Familienfeier die nur ertrage mit vielen unteschiedlichen Pillen
die ich mit Alkohol mische,
Gedanken "was wäre wenn" ich doch ein paar mehr Pillen genommen hätte,
ein Gefühl das ein Anteil in mir sich versucht hat umzubringen
aus Angst den Familienwolf wiederzusehen,
Todeswünsche nachdem die Schlampe die Überhand übernommen hat,
Spiegelbilder, die stetiges Futter für den Selbsthass ist,
Zukunfstangst nachdem ich meine Bewerbungen abgegeben habe,
ein hässlichen verbrannten Bauch, den ich mit jedem Tag neu verbrenne,
ein Körper voller Scham und Ekel, der mich zu Verzweiflung bringt, 
 ein Gefühl von Wärme als mir M in der Öffentlichkeit sehr nah kommt,
gehasste Liebesgefühle die nicht sein dürfen, 
benebelte Momente an dem plötzlich wieder alles hochkommt,
leisen Tränen aus Angst
das du plötzlich merkst das ich nicht mehr bin als ein Fehler,
tobende Stille, die ich versuche mit Bier und Kippen zu stillen, 
Ein Tornado voller Gedanken, die ich nicht händeln kann,
besorgte Blicke von meinen Eltern, 
 zähle ich weiter 
die Tage
bis zu meinem Todestag. 
Eigentlich bin ich schon seit fast 6 Jahren tot. 
Eigentlich,
leider
nur 
eigentlich. 





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