Drugs kept me from killing myself but also almost killed me







Was soll ich sagen, 
die Sucht begleitet mich ständig. 
Ich trinke 
beim Bewerbungsschreiben, 
beim lernen, 
in der Schule wenn ich das Thema nicht ertragen, 
zuhause in meinem Bett 
und auf dem Weg zu M. 
Ich verstecke mein Glühwein 
im Kaffeebecher, 
damit keiner Verdacht schöpft. 
Ich rauche extra viel das die Mitarbeiterin 
im Laden, 
wo ich Kippen kaufe
meine Fahne nicht riecht.
Die Sucht hat mich fest im Griff
und zieht mich zu Boden.
Das schlimmste ist,
dass ich nicht mehr weiß
was ich ohne sie bin.
In der Sucht ist so viel Scham in Spiel,
dass ich wünschte
nie damit angefangen zu haben.
Doch dafür ist es zu spät
und ich hänge an der Flasche,
wie ein Baby an der Muttermilch.
Die Sucht macht mich labil.
Ich hänge zwischen den Seilen
zwischen leben und tot,
nüchtern und betäubt sein
und
viel zu dünn und für mein Kopf zu dick.
Auf die Frage meiner Therapeutin, 
ob eine Entzugsklinik
für mich
in Frage kommt 
schüttel ich nur den Kopf. 
Wie soll ich das meinen Eltern klar machen, 
dass ihr Kind 
nicht nur an der Sucht der Knochen,
 leidet 
sondern auch noch an der Alkoholsucht?
  Die Essstörung wird "akzeptiert"
und das Selbstverletzten, 
die Beruhigungstabletten 
und der Alkohol 
wird tot geschwiegen. 
Es wird alles unter den Teppich gekehrt. 
Ich bin ein Schandfleck, 
was niemand mit allen Facetten haben will. 
Ein schwarzer Fleck,
in getränkt mit Blut und Alkohol
auf dem weißen Teppisch. 
Wenn es hier nach Tod und Alkohol stinkt, 
bin ich das.








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