I am terrified by this dark thing that sleeps in me









Ich habe dich jetzt tagelang nicht gesehen 
und seitdem geht es mir tag für tag schlechter. 
Ich bin gefangen in meiner eigenen Horrorshow. 
Alles um mich ist so dunkel, 
dass ich nicht mehr weiß 
was mir all das noch bringen soll.
Ich habe das Bedürfniss mir jeden Tag ins Haut zu schneiden,
so tief
bis mir nicht mal mehr das Krankenhaus helfen kann. 
Der Blick in den Spiegel ist ein Albtraum.
Schon wieder habe ich das Gefühl 
jeden Tag 
mindestens 2 Kilo zuzunehmen 
auch wenn ich weiß, 
dass es aufgrund meines wenigen Essens unmöglich ist.
Der Alkohol lässt mein Gesicht aufgeschwollen wirken.
Ich möchte es zerreissen, 
all das Fett 
verbrennen 
und mich gleich mit.
Allein bei dem Gedanken 
morgen 
wieder 
aufstehen 
zu müssen
möchte ich weinen,
 mich in meinem Zimmer verstecken 
und so viel Alkohol trinken 
bis 
all das schreien 
in mir aufhört.
Das kleine etwas in mir schreit immer zu 
bei dem Gedanken, 
dass Weihnachten vor der Tür steht. 
All diese Feste sind mit so vielen Missbräuchen verknüpft. 
Ich kann nicht atmen bei diesem Gedanken,
dass mein Kindheitswolf vor mir steht, 
mir die Hand gibt 
und so tut als wäre alles gut. 
Als hätte er mich kleines rundes etwas
 nie ausgezogen 
und Sachen gemacht,
 die ich mich nicht zu aussprechen wage. 
Ich träume davon ihn wiederzusehen 
und ich wache panisch auf. 
Ich kann diese Scham auf meinem Körper 
kaum ertragen. 
Ich überlege stundenlang mir endlich wieder was zum rauchen 
zu holen,
was mir schon früh morgens 
die taube Stille 
schenken 
könnte.
Ein Wort zu dir
 und ich habe das Zeug. 
Ich brauche diese taube und stumpfe Stille
sonst 
wird 
es 
wohl
oder 
übel 
darauf hinaus laufen 
in die Wolfhöhle 
zu schleichen 
um mein Körper 
an die Selbstzerstörung 
zu verkaufen
oder 
wieder anfange mein essverhalten 
 zu reduzieren, 
so lang 
bis meine Knochen 
nach den Tod schreien.
Ich überlege stundenlang
 und starre an die Wände.
Du bist nicht hier 
und 
ersticke 
an mir 
selber.
Der Tod rückt mir viel zu nah
dabei 
bist 
du 
der einzige 
im Moment 
von dem ich diese erdrückene Nähe ertrage. 






 

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