And now I just sit in silence. Sometimes quiet is violent








Dieser Satz
hallt 
nach.
Mein Herz setzt aus
und 
ich 
merke 
das 
ich 
anfange zu zittern. 
Ihr geht nach unten 
und ich versinke im Bett. 
Flashbacks zertrümmern mein Hirn 
bis alles verschwimmt. 
Ich fange an bitterlich zu weinen. 
Ich bin nicht mehr hier.
Ich bin nicht mehr 21 Jahre alt . 
Ich bin bei ihm im Zimmer
und ein kleines Kind. 
Du ziehst deine
 und meine Hose aus. 
Was ist hier los?
Von weit entfernt 
höre 
ich 
eine Stimme. 
Sie schreit immer wieder 
Nein nein nein nein nein nein nein 
hör auf 
bitte
bitte 
hör auf
Ich will das nicht. 
Viel zu spät merke ich, 
dass ich wohl die Person bin, 
die schreit. 
Er hört nicht auf.
Er wird immer brutaler 
und  
ich bekomme keine Luft mehr. 
Du hälst deine Hand auf meinem Mund. 
Ich will das nicht
ich will das nicht
ich will das nicht.
Ich ersticke an den Bilder.
Zeit ist nicht mehr vorhanden. 
Die Minuten verstreichen 
und ich weiß nicht mehr 
wie lang 
dieses schreien,
dieses weinen, 
diese Panikattake, 
diese Bilder 
 mich 
schon
gefangen 
halten.
Ich schlage um mich
immer
und 
immer 
wieder. 
Alles schmerzt. 
Noch immer
 bekomme ich keine Luft. 
Ich versuche von ihm zu weichen
doch ich kann mich nicht bewegen
als hätte er mich gefesselt
sodass ich keine Chance habe 
vor ihm 
zu fliehen.
Ich spüre plötzlich etwas hartes. 
Ich kleines Mädchen 
blute 
untenrum. 
Es tut so weh 
hör doch bitte auf.
Nach gefühlten Stunden
ist 
er 
fertig
und 
ich 
am Ende. 
Ich spüre sein Schweiß 
auf 
meinem Körper. 
Alles ist so ekelig
vor allem ich selbst. 
Ich zittere
und
lache
wenn meine Eltern
kurz reinkommen
um nach den rechten zu sehen.
Danach
spielen wir
wieder Playstation
 als
wäre
nichts
passiert.
 Alles verschwimmt wieder.
Ich bin wieder 21 
und in ihren Bett. 
Noch nie waren die Flashbacks 
so stark 
so real 
so bedrückend.
Nun weiß ich, 
dass ich mir 
das alles nicht nur 
ausgedacht habe. 
Jetzt habe ich es schwarz auf weiß. 
Ich wünschte ich wäre tot.
Ich schaue zitternd auf die Uhr
5 Uhr morgens.
Noch immer bin ich alleine. 
Wo bleiben die nur?
Schlucke meine Pillen 
und versinke wieder 
in den viel zu großen Bett. 
Ich schäme mich zu Tode. 
Kann man von zu viel Scham sterben? 
Ich atme aus.
Ich hoffe es doch.

 

Kommentare:

  1. Hast du eigentlich Abitur?

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  2. Du darfst nicht sterben. Und es gibt nichts weswegen du dich schämen müsstest. Ich liebe dich. ♥

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