is there a way to get away from this feeling





Du schlägst 
um 
dich 
und 
dich
plötzlich
fängt 
an 
mir die Angst 
die Kehle 
zu 
zu drücken.
Erinnerungen 
überflutet mich. 
Ich ertrinke darin.
Jeder neuer Schlag
zerreisst mich.
Zerreisst 
all 
das 
gute
was 
ich 
in 
dir 
sah.
Mein verkorkster Verstand
sagt mir 
die ganze Zeit. 
dass du nichts dafür kannst, 
das du schläfst 
und nur zu viel Gras geraucht hast. 
Trotzdem 
schmerzt 
grad alles so sehr. 
Du hälst mich so sehr fest 
das ich kaum atmen kann 
und mir die Tränen 
ins Gesicht schießen. 
Ich fühle mich gefangen 
und dieses mal nicht 
in meinen eigenen Körper
sondern gefangen 
in deiner Nähe,
deiner Gewalt
und in deiner Anwesenheit. 
Ich versuche die ganze Zeit 
mein Atem wiederzufinden, 
doch ich verliere 
mich
in 
der
Dunkelheit, 
wo jeder Atemzug
mein Tod 
bedeuten 
könnte. 
Ich kann das alles nicht 
ertragen, 
vor allem
kann 
ich 
dich 
nicht 
ertragen. 
Unzählige Minuten 
vergehen 
und 
ich 
habe
es 
endlich 
geschafft 
mich 
aus seinen Armen 
zu befreien 
und aus dem Bett 
zu kriechen. 
Ich krieche 
auf dem Boden 
und schaffe es grad so 
mich zur Wand 
hin zu bewegen. 
Er schlägt
weiter 
um 
sich 
und 
ich
bin so froh 
mich davon 
befreit 
zu 
haben.
Stundenlang 
verbringe 
ich 
in voller Angst
auf dem Boden.
Ich wünschte, 
ich könnte 
meine Mama 
anrufen. 
Ich wünschte, 
ich wär hier weg
oder tot. 
Nichts anderes erscheint
grad
 Sinn. 
Hätte ich 
eine Knarre 
würde ich 
nicht 
zögern
und den Abzug
drücken.
Vielleicht übertreibe 
ich 
aber 
dieses Gefühl 
der bedrohlichen Nähe 
kann ich kaum 
noch 
ertragen. 
Ich will nie 
wieder 
entblößt 
werden. 
Ich will 
nie 
wieder
von 
jemand 
so berührt 
werden, 
dass ich 
mich 
am liebsten
umbringen möchte. 
Ich habe die ganze angst so satt. 
Ich habe mein ganzes Leben so satt.
Plötzlich höre ich eine Stimme. 
Er ist wach geworden. 
Mein Herz schreit 
alles in mir schreit. 
Bitte beweg dich nicht.
Komm ja nicht zu mir. 
Bitte bitte bitte bitte. 
Doch meine ganzen Bitten 
bringen nichts.
Er kommt zu mir,
nimmt mich in den Arm 
und zieht mich ins Bett. 
Er legt sich so nah 
an mir ran, 
küsst mich 
auf 
dem 
Kopf 
und 
merke 
wie 
sich 
alles
zusammen zieht 
und 
wieder
zu 
ein
erbärmliches
kleines Reh werde, 
was angefahren wurde.
Wenn mich 
jemand 
fragen 
würde
was für mich
der Tod 
bedeutet
dann 
würde
ich 
sagen,
dass 
solche Momente
all 
das lebendige
in
mir 
tötet. 
All die Momente, 
die ich mich 
gewehrt habe 
und es nicht ernst
genommen wurde. 
All die Momente, 
wo mich Menschen
mich immer wieder berühren 
selbst dann 
wenn 
sie 
wissen,
dass 
ich 
das 
alles
nicht ertrage
oder 
als 
ich 
über 6 Jahre
von den gleichen Menschen 
misshandelt, 
missbraucht 
und 
innerlich 
kaputt 
gemacht 
wurde.
Nach all den Jahren 
voller Missbräuchen 
ist mein Körper 
zu einen dreckigen 
etwas 
geworden,
was ich selbst 
durch hungern 
nicht 
reinigen 
kann.
Die einzige, 
bei der keine Berührungen
geschmerzt hat 
ist 
weg 
und nun
jetzt
weiß
ich 
nicht
mehr
wie 
es 
ist
gewollt 
berührt 
zu werden. 
Ich hause
im 
Dreck,
verdränge,
trinke,
selbstverletze mich,
da ich anders
meine Existenz
nicht
mehr ertragen kann. 





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