Ich will nur noch ertrinken in dem Glas vor mir





Meine Stimmung sinkt 
im Minutentakt. 
Ich halte endlich 
meine eigene Therapiepuppe 
in den Händen 
und 
ich 
fange
an 
zu 
weinen. 
Sie steht für all 
das
schlimme,
all das grauen 
was mein Herz 
innerlich 
sterben 
lässt.
Es macht mich so traurig,
dass mich das so traurig macht.
Ich halte sie ganz fest, 
so das niemand 
anderes 
sie 
mir 
rauben 
kann.
Ich fange an zu frieren 
obwohl es draußen 
so 
warm 
ist
und 
ich 
unter
meine Decke 
liege.
Es fühlt sich so an 
als würde ich erfrieren.
Erfrieren 
an 
der 
kälte 
in
 mir.
 Ich kann nur noch 
an den Missbrauch 
denken, 
den ich in der Kindheit 
erfahren 
habe.
 Alles ist wieder so real. 
Alles vor meinem Augen verschwimmt.
Ich zähle die Stunden 
bis 
ich 
endlich 
trinken 
kann. 
Ohne das trinken 
würde 
ich 
an
den Erinnerungen
ersticken.
Ich hoffe, 
ich werde noch 
schöne Erinnerungen 
mit dieser Therapiepuppe 
verbinden
können
sonst 
muss 
ich
sie
wohl
in 
den 
Schrank
sperren, 
sowie ich es
immer 
und
immer
wieder
mit meiner Kindheit  
versucht 
habe.
Doch all die Erinnerungen
haben mein Schrank 
verwüstet 
und 
danach 
meinem Kopf. 
In meinem Kopf
herrscht so viel Dunkelheit,
so viel Scham,
so viele Erinnerungen
das ich sie am liebsten
allsamt 
auskotzen 
möchte.
Ich möchte
meine ganze Haut
zerschneiden.
Ich will endlich
raus
aus
meiner Haut.
Ich will endlich
raus
aus
diesen
missratenden Körper.
Ich will
einen
neuen Körper,
der
nicht so grässlich dreckig ist.
Der Blick
auf
meinem Körper
ist unausstehlich.
Er wird gefühlt immer mehr.
Er ist viel zu viel
um ihn ertragen zu können.
Ich gehe raus,
eine rauchen 
und die Sonne 
wärmt mich nicht mehr.
Die Kälte frisst mein Herz auf.
Ich sehe dein Gesicht
vor 
Augen
und der Ekel 
springt 
mir 
ins 
Gesicht. 
Dieses Ekel Gefühl 
vergeht nicht. 
Sie begleitet mich schon viel zu lange.
Ich müsste mich töten 
um dieses Gefühl 
zu töten.






Es tut mir leid für die ganzen letzten Zeilen. Es dreht sich meistens um dieses eine Thema. Ich hoffe ihr findet meine Worte nicht langweilig. Passt auf euch auf.

Mein Kopf zerspringt. Ich will das alles nicht mehr






Ich fange an zu dissoziieren.
falle ins tiefste dunkel 
und
 verfange mich 
in den 
Erinnerungen.
Ich höre 
nur 
noch
gedämpft
wie meine Klassenlehrerin 
sagt, 
dass Täter alles dafür tun, 
damit 
der Missbrauch
nie 
zur Sprache 
kommt.
Sofort 
schießen 
mir 
Erinnerungen 
in mein Herz 
und 
ich 
merke 
wie 
es
in tausend Einzelteile 
zerspringt. 
Ich sehe 
ein viel zu großen Körper
auf meinem viel zu kleinen Kinderkörper
und wie er danach 
den Zeigenfinger
auf die Lippe tut
Verrate es keinen. 
Das bleibt unser kleines Geheimnis.
Ich höre
wie meine Eltern sagen,
wie schön es doch ist,
dass er immer so schön
mit dir spielt.
Ich sehe 
mich halbnackt
 im Gras liegen
und neben mir ein Kerl 
den ich immer wieder versprechen 
muss,
dass es unter uns bleiben muss.
Ich sehe mich
 wie ich am Telefon weine
und es mein Exfreund erzähl, 
er aber nachdem er mit diesem Kerl 
gesprochen hat
nur meinte,
dass alles doch nicht so schlimm ist 
und ich doch nicht seine Zukunft zerstören kann, 
wenn ich das zur Anzeige bringe.
Aber dabei hast du wohl
nicht gedacht,
dass ich diejenige bin,
bei der die Zukunft
zerstört
wurde.
Ich sehe mich 
in einen viel zu großen Bett, 
wo ich anfange zu dissoziieren 
und krampfhaft versuche 
nur auf das Geräusch 
zu achten, 
wie der Regen 
an die Scheibe stürmt, 
doch das Gefühl 
das jemand 
neben 
mir 
liegt 
der 
sich 
an 
mir 
vergreift
kann
ich
einfach
nicht
ertragen.
Ich höre
wie 
du 
all 
deinen Freunden
erzählst, 
dass ich alles provoziert habe, 
ich ihn doch geil gemacht habe 
und was ich doch für eine Schlampe wär
das ich danach den Kontakt abgebrochen habe.
Aber du hast wohl vergessen
zu erwähnen
wie sehr mich gewehrt habe
und ich eindeutig nein gesagt habe.
Ich sehe mich 
in einen Auto liegen.
Ich sehe wie du mich würgst 
immer und immer wieder
und wie ich dabei 
denke 
das 
es 
jetzt 
ein guter Zeitpunkt 
wäre um mit dem atmen aufzuhören.
Ich höre wie du danach sagst, 
dass ich es keinen erzählen soll, 
da er ja eine Freundin hat.
Was indirekt sagt 
dir glaubt eh keiner,
du dreckige Schlampe.
Ich komme zu mir
da ich plötzlich merke 
wie Tränen 
an meinen Wangen 
runterlaufen. 
Der Rest der Stunde 
starr ich die Wand an  
und beiße 
mir fest auf den Daumen 
um nur auf den Schmerz zu achten.
Als endlich die Schulklingel läutet
verlasse ich so schnell es geht 
den Klassenraum.
Immer wieder laufen Tränen 
über mein Gesicht
und fühle mich
wie das letzte Stück Dreck. 
Leute starren mich an
und ich schaue ständig auf den Boden. 
Niemand soll sehen 
wie ich innerlich mit mir kämpfe.
Plötzlich schießt mir die Angst 
ins Gesicht.
Wie soll je jemand mein Körper 
nicht dreckig und abstoßend finden, 
nach all diesen dunklen Taten,
all die dreckigen Hände,
die mich berührt haben.
Wie soll ich je mit diesem Körper 
auskommen 
nach all den dunklen Taten.
Wie soll ich jemals
auf ihn
abblicken
ohne
an die Missbräuche
zu denken.
Ich verfange mich in der Dunkelheit 
und in der Stille. 
Kein Wort erreicht mich mehr, 
ich fühle mich wie ausgekotzt
und
lebendig begraben.



 

will i ever have my shit together







Ich halte die Therapiepuppe,
 was mein 
altes kleines ich 
darstellen soll,
so fest 
in meinem Armen.
Und flüstere 
ihr 
immer
die 
gleichen 
Worte 
zu.
Dir passiert bei mir nichts.
Ich passe auf dich auf. 
Niemand kann dir mehr wehtun. 
Du hast mich, 
was zwar nicht viel ist
aber zumindest etwas.
Dein Kindheitswolf fasst dich nie wieder an. 
Versprochen. 
Und als ich diese Worte sagte
hatte ich das Gefühl laut weinen zu müssen, 
aber so weit bin ich noch nicht.  
Ich vertraue meiner Therapeutin 
zwar sehr 
aber vor anderen weinen fällt mir 
einfach so sehr, 
viel zu schwer.
Ich unterdrücke meine Tränen 
und rede weiter über meine Kindheit, 
die so voller Schmerz und Ekel war. 
Das Gefühl ist unbeschreiblich, 
wenn jemand der 
eigentlich mit dir spielen  
oder einfach mit dir Zeit verbringen 
sollte 
so etwas mit dir anstellt. 
Ich fühle mich
wie ein gebranntes Kind
Ich glaube dieses Gefühl 
wird 
sich niemals mehr legen 
aber ich versuche 
daran 
zu arbeiten. 
Ich weiß nicht ob ich auf den guten Weg bin 
aber ich versuche alles mögliche. 
Und das wichtigste ist einfach 
das ich darüber endlich reden kann. 
Es bringt mir viel
auch wenn mein Verhalten 
was anders sagt. 
Auch wenn ich weiterhin 
hungern muss 
um mein missbrauchter Körper 
verschwinden 
zu lassen.
Auch wenn meine Eltern
mir immer wieder vorhalten,
dass ich mal wieder mein Essverhalten
verändert habe.
Auch wenn weiterhin 
trinke 
wie 
ein Loch
um 
mich, 
meine Körper
und meine Gedanken 
zu ertränken.
Auch wenn ich weiterhin 
mich schneide,
gegen Wände schlage
oder mich an der Zigarette 
verbrenne
um 
den seelischen Schmerz 
auf was anders 
zu lenken, 
da ich sonst 
komplett 
durchdrehe.
Auch wenn oftmals 
viel zu viel Tavor schlucke
um meine Angst vor Männer 
im Keim zu ersticken. 
Auch wenn ich tagelang 
nicht rausgehen kann 
und ich viel zu kraftlos bin 
um ein paar Sätze 
mit meinen Eltern 
zu wechseln.
Auch wenn ich 
viel zu oft 
in der Stille
und der Dunkelheit 
versinke 
und 
nicht mehr
weiß 
wo 
ich 
bin
und
wie viel Zeit
vergangen
ist.
Auch wenn ich 
viel zu oft 
all das verdränge,
da ich einfach 
nicht mehr leben möchte,
wenn ich mir vorstelle 
was mein Kindheitswolf
noch so alles 
mit mir veranstaltet hat.
Auch wenn ich 
oftmals 
mir den Tod 
wünsche 
und auch spüre
wie er immer näher rückt
steh ich immer noch hier
spüre ich wie mein Herz 
endlich wieder 
ein Funken
Hoffnung hat. 
Ich versuche 
nun 
mein 
kleines
altes
ich 
zu
beschützen.
Zwar kann ich ihr 
immer noch nicht verzeihen, 
aber verzeihen 
ist so ein großes Wort.
Verzeihen bedeutet 
das ich akzeptieren kann 
das ich mich nicht gewehrt 
und nicht mit meinen Eltern darüber 
geredet 
habe. 
Verzeihen bedeutet auch 
um mich selber trauern
und das fällt mir so schwer
da ich tausend gründe
aufzählen könnte,
die ich doch so falsch gemacht habe.
Aber verzeihen bedeutet auch Zeit 
und die gebe ich mir endlich.
Ich gebe mir Zeit 
um endlich 
ein wenig 
Licht 
ins 
dunklen 
zu bringen. 
Vielleicht kann ich mir auch nie verzeihen
aber dann habe ich es wenigstens versucht.
Dann habe ich mich wenigstens 
mit den ganzen Seelendreck 
auseiander gesetzt.
Das ist für mich ein großer Schritt
auch wenn er
für manche 
viel zu wenig ist.
Und da ich
nun
wieder
mein Mädchen 
an meiner Seite habe
kann ich hoffentlich 
vieles 
mit 
ihr
meistern.
Die Hoffnung 
ist grad 
das einzige
was 
mich 
atmen 
lässt. 



I love you, I thought. But I didn't say it.






Nach dieser Nacht 
mit kaum Schlaf 
wach 
ich 
ziemlich gerädert
auf.
Ich fühle 
mich 
richtig
ekelig
aber das war es mir wert.
Du warst mir das alles wert.
Ich denke an dein Gesicht, 
an deine Worte 
und kann das alles 
immer noch gar nicht glauben.
Als wäre alles nur ein Traum gewesen. 
Doch es war kein Traum.
Endlich war die Realität mal viel zu schön
um schlafen zu gehen. 
Ich bleibe noch ein bisschen 
in meinem Bett liegen
und träume mir zusammen 
wie 
es 
wär
wenn 
du 
bei mir wärst.
Ich würde dich wach küssen,
auf dich im Bett warten 
wenn du ins Bad gehst 
und 
dich 
schon
nach der ersten Sekunde, 
wo du aus dem Zimmer 
gegangen bist
 vermissen.
Ich habe das Gefühl,
ich hab mich wieder neu in dich verliebt 
und auch wenn ich nicht weiß 
wie das alles weitergehen soll
und es ob es überhaupt eine Zukunft gibt 
weiß ich das du immer ein Teil 
von mir bleibst 
und 
ich 
kein Leben 
ohne dich führen möchte.
Und seit langen muss ich bei diesen Gedanken 
nicht weinen
sondern lächeln.
Vielleicht schlagen unsere Herzen 
grad im gleichen Takt. 
Dieser Gedanke
bringt 
mich
durch
diesen 
kraftlosen 
Tag. 




this breaks my heart, again and again





Ich wechsel mich ab 
mit 
gegen 
die Tischtennisplatte
schlagen, 
weinen, 
trinken 
und 
rauchen. 
Ich krieg das alles
nicht aus meinem Kopf.
Ich wäre gerne 
gedankenlos.
Ohne Sinn 
und Zweck. 
Die gestohlene Kindheit 
raubt mir die Sinne 
und ich weiß nicht
was ich dagegen tun kann 
außer immer 
stärker
gegen 
die
Tischtennisplatte
zu schlagen. 
Ich frage mich 
wie 
ich 
es
all
die 
Jahre
als Kind
ertragen 
habe
ohne 
mich 
umzubringen.
Wenn ich zurückblicke
dann 
sehe 
ich 
fast 
nur 
dunkle Momente,
die mir mein Herz 
zerissen 
haben. 
Niemand kann mir 
eine neue Kindheit
schenken
und 
auch
wenn 
ich 
weiß 
das 
ich 
froh 
sein 
kann 
das 
ich 
jetzt 
älter 
bin 
und 
mich
der 
Kindheitswolf 
nicht 
mehr 
ungewollt 
anfasst 
kann 
ich 
nichts
anders
außer 
weinen 
und mich 
selbstverletzen.
Wenn nicht so viel
auf den Spiel 
stehen 
würde 
wäre
ich 
jetzt 
bereit 
für den Tod. 
Wie soll ich nun jeden Tag 
aufstehen 
ohne 
nicht
daran 
zu denken? 
Wie soll ich das nächste mal 
vor dem Kindheitswolf stehen 
ohne anfangen 
vollkommen durchzudrehen?
Ich finde keine Antwort darauf, 
schlage weiter auf die Tischtennisplatte ein
bis 
alles 
so 
sehr 
schmerzt 
das 
ich 
kraftlos 
ins leere 
starre.
Wenn jetzt jemand bei mir wäre 
und mich anfassen würde, 
würde ich glaub ich so laut 
anfangen zu weinen
und um mich schlagen 
bis ich keine Kraft mehr habe.
Ich frage mich 
wie 
soll 
ich 
jemals 
Nähe von Männern
ertragen.
Wie soll ich jemals 
die Nähe 
von 
Männern 
genießen.
Wie soll ich eh richtig atmen können
obwohl 
ein Kerl
mich 
anfasst. 
Auf all die Fragen 
finde 
ich 
mal 
wieder
 keine Antwort. 
Ich packe meine Sachen ein
und mache mich auf dem Weg nachhause. 
Ich hab den Drang überall gegen zu schlagen 
bis ich endlich nicht mehr darüber nachdenke 
aber so viele Menschen begegnen mir. 
Wenn die sehen würde 
wie 
ich 
völlig 
durchdrehe 
würde 
sie 
mich 
glaub 
ich 
in 
die 
nächste
Psychiatrie 
zwangseinweisen.
Endlich bin ich in dem Haus, 
wo ich wohne, 
setzte mein lügenlächeln auf,
verziehe mich in mein Zimmer 
verstecke mich unter meiner Bettdecke
und
schütte mich zu 
bis 
all 
die 
Bilder
im 
Alkohol 
verschwimmen. 


Ich hab mein Bier, meine Kippen und meine Worte mit dir geteilt obwohl ich weiß das meine Nähe das ist was dich am besten heilt






Du schreist mich an 
und 
für 
ein 
Moment 
vergesse 
ich 
zu atmen. 
Du wirst 
immer lauter
und 
höre 
wie 
du 
gleichzeitig
bitterlich 
weinst. 
Mir kommen 
gleich 
lauter Momente 
in den Sinn,
wo mich meine Eltern 
ständig 
angeschrien haben, 
da ich plötzlich
zu einer Tochter 
wurde, 
die das Essen abdankt 
und ihre Haut 
zerschneidet 
als wäre es Papier. 
Ich höre dir immer weiter zu.
Ich kann dein schreien 
kaum 
ertragen 
obwohl es nur durchs Telefon ist. 
Ich weiß, 
ich hab 
all deine Hoffnungen
im Keim erstickt 
doch ich wollte ehrlich sein. 
Ich musste es tun
nach dieser Nacht, 
wo du so viele Ängste 
hervor 
geholt 
und mich ständig
berührt 
hast.
Ich hätte 
keine weitere Nacht
mit dir ertragen 
können. 
Du hast mich so verletzlich 
gemacht 
ohne 
es 
zu wissen. 
Du wolltest
mir 
nie 
weh tun, 
aber du hast
eines der schlimmsten Dinge
mir 
angetan, 
die du tun konntest.
Das könnte 
ich 
dir 
nie 
verzeihen, 
selbst 
wenn 
du 
eigentlich 
ein lieber Kerl bist. 
Deine Stimme verstummt 
und 
ich 
sitze 
leer 
und leblos 
auf 
meinem Bett. 
Unsere Zeit
ist 
vorbei. 
Entgültig.
Es tut mir leid
flüstere ich leise
in mich selbst 
hinein 
und nehme 
ein großen Schluck 
von meinem Bier.

Wenn ich eines kann 
dann Menschen 
enttäuschen 
und gleichzeitig verletzen,
was für eine grausame Sache. 
Was für ein grausames Ich.
https://www.youtube.com/watch?v=1EwiDC5EEWQ



is there a way to get away from this feeling





Du schlägst 
um 
dich 
und 
dich
plötzlich
fängt 
an 
mir die Angst 
die Kehle 
zu 
zu drücken.
Erinnerungen 
überflutet mich. 
Ich ertrinke darin.
Jeder neuer Schlag
zerreisst mich.
Zerreisst 
all 
das 
gute
was 
ich 
in 
dir 
sah.
Mein verkorkster Verstand
sagt mir 
die ganze Zeit. 
dass du nichts dafür kannst, 
das du schläfst 
und nur zu viel Gras geraucht hast. 
Trotzdem 
schmerzt 
grad alles so sehr. 
Du hälst mich so sehr fest 
das ich kaum atmen kann 
und mir die Tränen 
ins Gesicht schießen. 
Ich fühle mich gefangen 
und dieses mal nicht 
in meinen eigenen Körper
sondern gefangen 
in deiner Nähe,
deiner Gewalt
und in deiner Anwesenheit. 
Ich versuche die ganze Zeit 
mein Atem wiederzufinden, 
doch ich verliere 
mich
in 
der
Dunkelheit, 
wo jeder Atemzug
mein Tod 
bedeuten 
könnte. 
Ich kann das alles nicht 
ertragen, 
vor allem
kann 
ich 
dich 
nicht 
ertragen. 
Unzählige Minuten 
vergehen 
und 
ich 
habe
es 
endlich 
geschafft 
mich 
aus seinen Armen 
zu befreien 
und aus dem Bett 
zu kriechen. 
Ich krieche 
auf dem Boden 
und schaffe es grad so 
mich zur Wand 
hin zu bewegen. 
Er schlägt
weiter 
um 
sich 
und 
ich
bin so froh 
mich davon 
befreit 
zu 
haben.
Stundenlang 
verbringe 
ich 
in voller Angst
auf dem Boden.
Ich wünschte, 
ich könnte 
meine Mama 
anrufen. 
Ich wünschte, 
ich wär hier weg
oder tot. 
Nichts anderes erscheint
grad
 Sinn. 
Hätte ich 
eine Knarre 
würde ich 
nicht 
zögern
und den Abzug
drücken.
Vielleicht übertreibe 
ich 
aber 
dieses Gefühl 
der bedrohlichen Nähe 
kann ich kaum 
noch 
ertragen. 
Ich will nie 
wieder 
entblößt 
werden. 
Ich will 
nie 
wieder
von 
jemand 
so berührt 
werden, 
dass ich 
mich 
am liebsten
umbringen möchte. 
Ich habe die ganze angst so satt. 
Ich habe mein ganzes Leben so satt.
Plötzlich höre ich eine Stimme. 
Er ist wach geworden. 
Mein Herz schreit 
alles in mir schreit. 
Bitte beweg dich nicht.
Komm ja nicht zu mir. 
Bitte bitte bitte bitte. 
Doch meine ganzen Bitten 
bringen nichts.
Er kommt zu mir,
nimmt mich in den Arm 
und zieht mich ins Bett. 
Er legt sich so nah 
an mir ran, 
küsst mich 
auf 
dem 
Kopf 
und 
merke 
wie 
sich 
alles
zusammen zieht 
und 
wieder
zu 
ein
erbärmliches
kleines Reh werde, 
was angefahren wurde.
Wenn mich 
jemand 
fragen 
würde
was für mich
der Tod 
bedeutet
dann 
würde
ich 
sagen,
dass 
solche Momente
all 
das lebendige
in
mir 
tötet. 
All die Momente, 
die ich mich 
gewehrt habe 
und es nicht ernst
genommen wurde. 
All die Momente, 
wo mich Menschen
mich immer wieder berühren 
selbst dann 
wenn 
sie 
wissen,
dass 
ich 
das 
alles
nicht ertrage
oder 
als 
ich 
über 6 Jahre
von den gleichen Menschen 
misshandelt, 
missbraucht 
und 
innerlich 
kaputt 
gemacht 
wurde.
Nach all den Jahren 
voller Missbräuchen 
ist mein Körper 
zu einen dreckigen 
etwas 
geworden,
was ich selbst 
durch hungern 
nicht 
reinigen 
kann.
Die einzige, 
bei der keine Berührungen
geschmerzt hat 
ist 
weg 
und nun
jetzt
weiß
ich 
nicht
mehr
wie 
es 
ist
gewollt 
berührt 
zu werden. 
Ich hause
im 
Dreck,
verdränge,
trinke,
selbstverletze mich,
da ich anders
meine Existenz
nicht
mehr ertragen kann. 





Dabei war ich am Ende gar nichts mehr, außer am Ende






Ich wache auf und merke diese Schwere auf meinen Schultern. Ich schaffe es nicht aufzustehen. Alles drückt mich noch tiefer in mein Bett. Unter meiner Decke kann nichts schlimmes passieren. Daran denke ich solange bis ich es mir schließlich glaube. Nach Stunden schaff ich es den schrecklichen Traum ein bisschen von mir abzuschütteln und mich aus meinem Bett zu bewegen. Alles hier ist so dunkel. Mein Herz strahlt nicht mehr. Mein Herz freut sich nicht mehr auf den neuen Tag. Mein Herz ist totgestrampelt von dem ganzen Dreck der mich umgibt. Ich schaffe es nicht mal richtig mich im Spiegel zu betrachten. Ich schaue schnell weg. Ich will meine verdammte hässliche Fresse nicht mehr sehen. Selbst diese paar Schritte zum Bad sind so anstrengend, dass ich mich gleich wieder in meinem Bett verstecke. Ich wollte heute rausgehen. Ein wenig umher laufen, ein bisschen Alkohol kaufen und an irgendeinen ruhigen Platz lesen doch allein bei der Frage, was ich dann anziehen soll überfordet mich. Jedes noch einzelne Kleidungsstück erinnert mich entweder an dich oder ich kann es nicht anziehen, weil ich mich darin nicht ertrage. Alles überfordet mich. Allein auf der Frage wie es mir geht kann ich nicht antworten. In mir herrscht so viele Leere, Traurigkeit, Dreck und Schmerz das ich das nicht in Worte fassen kann. Jedes Lächeln ist so voller Lügen. Ich hause in der Isolation. In der Stille, die mich auf langer Zeit verrückt macht, doch dagegen anzukämpfen fällt mir jegliche Kraft. Alle Worte scheinen nicht mehr meine zu sein. Die letzten Monate zerren an meinen Knochen. Ich habe das Gefühl, dass ich alles was mir wichtig war, verloren zu haben und nur weil ich so bin wie ich bin. Ich will nicht mehr ich sein, doch ich selbst ist grad alles was ich habe. Ich weiß nicht mehr was richtig und was falsch ist. Der Tag besteht nur noch aus Selbsthass, Stille, weinen, trinken und noch viel mehr trinken. Jeder Blick auf mein Körper kann ich nicht ertragen. Die Stimmen schreien so laut bis ich kampflos aufgebe und nichts esse. Selbst wenn ich nichts kann, kann ich zumindest noch hungern. Das ist nicht viel aber wenigstens etwas. So sehr wie ich die Essstörung auch hasse, ich kann sie einfach nicht abschütteln wie ein lästiges Insekt. Auch wenn es mein Tod bedeutet lass ich sie nicht los. Ich habe so gut wie keine Ziele mehr auf was ich hinarbeiten kann außer meinen Tod.
Wer sterben will kann nicht zum essen gezwungen werden.
https://www.youtube.com/watch?v=T-y_0Hmgdec



Life is what killing me. I hate the fact that I'm alive







Die Sonne 
kämpft
sich 
durch 
die 
dunklen Wolken. 
Ich setze mich 
auf einen 
abgelegenen Platz, 
wo ich alles 
von den Skaterplatz
im Blick habe. 
Ich hole mein Buch raus, 
öffne mein Bier 
und genau 
dann 
kommt 
ein Kerl zu mir 
und fangt an mit mir zu reden. 
Ich sehne mich nach Stille 
um endlich mal 
wieder 
das Buch 
anzufangen. 
Er war Afrikaner
und
sprach nur ein fetzten Deutsch 
deshalb verstand ich ihn kaum. 
Am Anfang war er noch ganz nett, 
fragte mich was ich so mache, 
wo ich wohne, 
wie ich heiße 
doch 
als 
er 
mich 
plötzlich 
fragte 
ob 
ich 
einen Freund 
hätte 
wurde mir 
ein bisschen 
mulmig zumute. 
Ich verneinte 
und 
er 
fragte
immer
wieder
wieso. 
"So eine schöne Frau 
kann doch nicht 
kein Freund habe.",
sagte er mir 
und ich fing an 
nervös zu lachen. 
Die Angst 
klopfte bei mir an. 
Zum Glück spürte 
ich 
sie 
nur 
gestämpft 
da ich ein paar Pillen tavor 
intus habe.
Er redete immer weiter 
 obwohl
ich 
versuchte 
weiterzulesen. 
Ihm störte das gar nicht. 
Ich war so vertieft 
in 
der 
Angst
gefangen, 
dass ich ein Teil 
seiner Worte einfach nicht 
hörte. 
Doch plötzlich 
fing 
er 
die 
ganze Zeit 
an über Sex 
zu reden. 
Die Panik schrie 
in mir, 
schlug die ganze Zeit 
gegen 
mein Kopf 
renn weg
renn weg
renn weg
Dann fing 
er
an
 mich
immer wieder
 zu berühren.
Obwohl es nur 
auf meinem Oberschenkel war
und mein langer Rock 
alles verdeckte
schmerzte jede Berührung.
Mein Herz 
schlug Alarm 
und ich hatte die ganze Zeit 
das Gefühl 
das 
ich 
zerbrechen 
würde, 
wenn er mich noch 
einmal anfasst.
Ich will
mich
so
tief
in
mir
verstecken
das
mich
niemand
mehr
sieht
und mich
niemand
mehr anfassen kann.
Er fing weiter an 
mir seine 
Sex Geschichten 
zu erzählen 
als endlich 
sein Handy 
klingelte 
und er 
zu 
seinem Kumpel 
ging. 
Innerlich 
war 
ich 
immer 
noch
am zittern. 
Exte das ganze Bier hinunter 
und wartete auf das hohle stumpfe Gefühl
des angetrunken sein 
aber es kam 
nicht. 
Ich machte 
ein weiteres Bier 
auf, 
wollte weiterlesen 
doch ich konnte mich 
einfach 
nicht mehr 
darauf konzentrieren. 
Die Angst schrie 
meine Sinne taub. 
Ich konnte hier nicht mehr bleiben. 
Ich verließ diesen Ort
so schnell es ging
doch das
 ekelige Gefühl 
ließ 
nicht 
nach.
Alles an mir 
empfand 
ich 
als 
ekelig. 
Mein Körper 
ist mehr 
was 
ich 
je 
ertragen 
könnte. 
Nur das stumpfe leere Gefühl
im Magen 
war eines der guten Sachen 
meines Tages.
Ich stieg in den Zug 
und wünschte 
mich 
einfach
nur 
aus 
meinen
Körper 
raus. 
Ihn jeden Tag 
aufs neue 
zu ertragen 
fällt 
mir 
immer 
schwerer.
Die Essstörung
spielt 
ein 
Spiel 
mit mir. 
Es ist ein Albtraum 
dieses Spiel
mit einem geschändigten Körper 
zu treiben.
Wer stirbt als erstes?
Du oder ich? 
Und auch wenn die Erkenntniss
grässlich ist
weiß ich
das 
ich 
die erste 
bin 
die bei 
diesem Spiel 
gewinnt.
 

Die ganze Fassade fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen






Noch gestern 
schrieb 
ich 
von 
Hoffnung 
und nun 
fühle ich mich
toter 
und 
trauriger
den je.
Ich reiße mich 
die ganze Zeit 
zusammen 
aber würde 
am 
liebsten
meine Schüssel
mit 
tränen 
der trauer
und der verzweiflung
füllen
anstatt
mit Salat.
Du siehst 
so 
widerlich
glücklich 
aus
auf dem Bildern
das 
ich 
schreien 
könnte. 
Niemals 
wollte ich mehr
sowas 
fühlen.
Ich habe wirklich gedacht, 
ich müsste nie wieder
diesen ganzen Schmerz 
der Liebe fühlen.
Ich dachte echt 
mit dir könnte alles besser werden.
Nun hast du mich 
in diesen ganzen Dreck
alleine gelassen. 
Du bist gegangen 
und hast mich 
gleich
ausgetauscht.
Ich bin so verdammt 
ersetzbar,
dass hast du mir jetzt 
mehrmals gezeigt. 
Diese Erkenntnis
mach mir Angst 
lässt mich würgen,
und
 mich zusammenkauern
wie ein kleines Kind. 
 Ich fange wieder an
gegen die Wände 
zu schlagen. 
Kann nicht aufhören
bis ich meine eine Hand nicht mehr
bewegen kann.
Mein Handgelenk 
schillert in blauen
 und roten Farben
und nun kann ich die Tränen
nicht mehr aufhalten. 
Ich wollte niemals mehr 
sowas
fühlen,
ich wollte mich niemals 
so verdammt ersetzbar fühlen. 
Doch nun fühle 
ich 
dieses
Gefühl
stärker den je. 
 Das Gefühl 
lässt
mich
seit Tagen 
nicht 
mehr 
los.
Ich bin darin
gefangen
und ich weiß 
nicht
wie 
ich 
mich
jemals 
davon 
befreien 
kann.  

I broke my rules for you




Vollgedröhnt 
mit tavor 
sitze 
ich 
vor dir
und merke 
wie ich mich 
verdammt 
wohl 
in deiner Anwesenheit fühle.
Sie fragt
ob 
ich 
bereit 
bin, 
und ich bejahre. 
Wir gehen ins 
Badezimmer
und ich fange an 
mein Pullover 
und mein Tshirt 
auszuziehen. 
Panik drückt mir meine Kehle zu 
und ich muss 
mir tausendmal sagen, 
dass du ein Mädchen bist 
und du mir niemals was tun würdest.
Du behandelst mich
nicht anders
obwohl
dich
meine
ganzen
Narben
anstarren.
Du schenkst mir
das gleiche lächeln,
wie als du meine Narben
noch
nicht
gesehen
hast
und
dafür bin ich dir
so verdammt
dankbar.
Sie nimmt meine Brust 
in die Hand.
Die Berührung ist so
zärtlich. 
Niemand hat mich je so 
liebevoll behandelt 
wenn
ich 
nackt 
oder halb nackt 
vor ihnen stand. 
Die Erkenntnis ist traurig.
Ich hätte am liebsten 
leise in mich hineingeweint 
doch 
plötzlich war 
das Piercing 
schon drin 
und du fragtest 
ob bei mir 
alles okay sei. 
Ich nickte, 
zog mein Top 
wieder an 
und dann
rauchten
wir
erstmal 
einen
und dann noch
einen,
bis mein Kopf
völlig in Nebel
versinkt.
Schütte ein Bier
hinterher 
und 
ich 
fühle 
mich 
schwerelos. 
Drogen 
sind 
meine 
Freunde
geworden, 
aber in genau diesen Momenten
merke ich das es mehr Menschen 
gibt 
als 
meine Ex.
Es gibt so viele anderen Leute, 
den ich nichts beweisen muss. 
Ich muss endlich 
nicht 
mehr
der Mensch 
sein,
der ich vor den Augen
anderer sein soll. 
Ich schaue R. noch mal an
und spüre
das 
mein 
gebrochenes vertrauen
langsam wieder Hoffnung spürt.
Vielleicht kann ich irgendwann 
wieder leben 
und lieben. 
Vielleicht kann ich irgendwann 
mehr sein 
als 
nur 
eine 
dunkle Schande.
Vielleicht fühle ich mich
irgendwann
nicht mehr
so splitterfasernackt
obwohl ich Klamotten trage.
Vielleicht kann ich endlich
all das Grauen meiner Kindheit
akzeptieren.
Vielleicht bin ich irgendwann
mehr
als
ein
stummes
missbrauchtes
Elefantenkind.






Oh mein gott, dass ist jetzt mein 300. Blogeintrag auf meinem Blog. Wenn ihr irgendwelche Anregungen habt, Kritiken oder Wünsche dann schreibt sie mir bitte. Mein Blog gibt es schon fünf verdammte Jahre. Das ist alles so heftig. Ich danke euch für ihrem Support. Ohne euch hätte ich das schreiben wohl aufgegeben. 
Passt auf euch auf. Ich denke an euch.