I have no motivation to save myself anymore













Ich weiß nicht was mich immer dazu treibt. Ich laufe stundenlang durch den Wald und halte erst an einem Ort, wo ich natürlich wär hätte es gedacht mit dem Wolf schon mal war. An diesem Ort haben wir uns das erste Mal gesehen. Am Anfang warst du so lieb. Ich konnte so gut mit dir lachen und war froh, dass irgendjemand mich doch irgendwie mochte. Dort warst du als du mir sagtest, du wärst gerne mit mir zusammen. Dort waren wir tausende Male, weil es dort ungestört ist und du mich ganz für dich haben wolltest. Dort waren wir als ich dachte, du wärst wirklich nicht so wie alle anderen. An diesem Ort dachte ich du wärst mehr als nur ein Wolf. Doch wie so oft habe ich mich getäuscht. Ich sitze Minuten für Minuten auf „unserer“ Bank, wo wir doch so viele Worte gewechselt haben, geraucht haben und wo du mich angefasst hast. Ich kann die schöne Momente sehen und auch wenn man es mir nicht glaubt, ich schätze sie sehr. Noch heute bringst du mich zum lachen und das ist das schlimmste für mich. Wie kann man nur ein Funken Sympathie für ein Menschen entwickeln, der dir tausend Übergriffe geschenkt hat, wie eine grässliche Hure (was ich wohl auch bin) behandelt, dir ständig zeigt das du nicht mehr bist außer deinem Körper und wie gut du ficken (ich entschuldige mich aufrichtig für das Wort, aber es tut mir leid, da passt kein anderes Wort zu dieser dreckigen Sache dazu) kannst, der dir grässliche Momente beim Frauenarzt bereitet hat wo du vor Scham und Hass versunken bist und wo du bei jedem Treffen tausend Tode stirbst. Ich verstehe diese Gefühle nicht und wenn ich ehrlich bin will ich sie auch gar nicht verstehen. Ich verstehe mich selbst eh seit Jahren nicht mehr. Ich hege für den Wolf mehr Sympathie mehr als für mir und diese Erkenntnis macht mich verdammt traurig. 
https://vimeo.com/174491125




Ich entschuldige mich aufrichtig für diesen Text. Er ist euch nicht gerecht, aber ich musste ihn trotzdem schreiben. Ich muss im Moment einfach solche Texte schreiben sonst ersticke ich.
Passt auf euch auf. 

Kommentare:

  1. Die ganzen letzten Texte fühlen sich sehr vertraut an. Ich bin bei dir in der Dunkelheit.

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