Du hast mich verletzt und ich wollte stärker sein als der Schmerz





Eigentlich war mir die Antwort klar
doch als ich schlussendlich 
die Wahrheit 
 bekam 
drehte ich durch. 
Ich weiß nicht, 
irgendwas ist in mir 
gestorben 
und niemand 
kann das
je 
wieder beleben.
Die Panikattake 
übernahm mein Körper
und ich konnte einfach 
nicht mehr 
atmen. 
So schlimm 
war 
das 
vor langer Zeit 
als mir ein komischer Kerl 
mir ein Foto
von seim Penis 
schickte. 
Nun konnte ich nicht 
mein Mädchen 
kontaktieren, 
denn sie 
war nicht mehr meins
sondern eins
 von irgendeiner anderen. 
Die Tränen 
liefen so schnell über meine Wange
das es mich verrückt machte.
Ich riss all die restlichen Bilder
von uns 
von mir und 
meinen früheren Mädchen.
Es gibt wohl 
kein 
uns 
mehr.
 von meinen Wänden.
Es tat alles so weh.
Ich konnte mich nicht mehr bewegen.
Ich kroch nur noch in das Badezimmer
damit meine Nachbarn mich ja nicht hörte.
Ich schlug gegen die Wände.
Immer und immer wieder
doch das zittern 
und die Tränen 
hörten
einfach 
 nicht mir auf. 
Ich war kein Mensch mehr 
nur noch eine Panikattake.
Stundenlang
konnte 
ich 
mich 
nicht mehr 
beruhigen.
Ich weinte so laut.
Versuchte all den Schmerz 
rauszuweinen 
doch trotzdem 
tat alles noch
so sehr weh.
Das etwas 
was 
in 
mir 
gestorben 
war
tat 
so 
weh 
das 
ich 
selbst jetzt 
keine Worte
dafür 
finden 
kann.
Obwohl 
es 
jetzt 
wenn 
ich 
diesen Text 
schreibe 
schon ein paar Stunden 
her 
ist
schau 
ich 
in den Spiegel 
und seh nichts weiter
als
 tote
rote
Augen.
Ich glaub
so 
weit 
unten
wie 
jetzt 
war 
ich 
schon
lange 
nicht
mehr.  





I have no motivation to save myself anymore













Ich weiß nicht was mich immer dazu treibt. Ich laufe stundenlang durch den Wald und halte erst an einem Ort, wo ich natürlich wär hätte es gedacht mit dem Wolf schon mal war. An diesem Ort haben wir uns das erste Mal gesehen. Am Anfang warst du so lieb. Ich konnte so gut mit dir lachen und war froh, dass irgendjemand mich doch irgendwie mochte. Dort warst du als du mir sagtest, du wärst gerne mit mir zusammen. Dort waren wir tausende Male, weil es dort ungestört ist und du mich ganz für dich haben wolltest. Dort waren wir als ich dachte, du wärst wirklich nicht so wie alle anderen. An diesem Ort dachte ich du wärst mehr als nur ein Wolf. Doch wie so oft habe ich mich getäuscht. Ich sitze Minuten für Minuten auf „unserer“ Bank, wo wir doch so viele Worte gewechselt haben, geraucht haben und wo du mich angefasst hast. Ich kann die schöne Momente sehen und auch wenn man es mir nicht glaubt, ich schätze sie sehr. Noch heute bringst du mich zum lachen und das ist das schlimmste für mich. Wie kann man nur ein Funken Sympathie für ein Menschen entwickeln, der dir tausend Übergriffe geschenkt hat, wie eine grässliche Hure (was ich wohl auch bin) behandelt, dir ständig zeigt das du nicht mehr bist außer deinem Körper und wie gut du ficken (ich entschuldige mich aufrichtig für das Wort, aber es tut mir leid, da passt kein anderes Wort zu dieser dreckigen Sache dazu) kannst, der dir grässliche Momente beim Frauenarzt bereitet hat wo du vor Scham und Hass versunken bist und wo du bei jedem Treffen tausend Tode stirbst. Ich verstehe diese Gefühle nicht und wenn ich ehrlich bin will ich sie auch gar nicht verstehen. Ich verstehe mich selbst eh seit Jahren nicht mehr. Ich hege für den Wolf mehr Sympathie mehr als für mir und diese Erkenntnis macht mich verdammt traurig. 
https://vimeo.com/174491125




Ich entschuldige mich aufrichtig für diesen Text. Er ist euch nicht gerecht, aber ich musste ihn trotzdem schreiben. Ich muss im Moment einfach solche Texte schreiben sonst ersticke ich.
Passt auf euch auf. 

hätt ich dich bloß nie gekannt






Mir ist ständig schlecht. 
Ich weiß nicht 
ob es mit 
meinem nicht-essen, 
mit dem ekeligen Nachrichten 
von den Wolf 
und anderen komischen, 
ekeligen Kerlen 
oder mit 
meinem grässlichen Spiegelbild
zutun hat. 
Ich könnte
mich den ganzen Tag
nur 
übergeben, 
wenn ich nur
etwas im Magen 
hätte.
Mein Körper rebelliert wieder
und ich weiß nicht
ob ich mich 
freuen
oder 
zerbrechen 
soll.
All die vergangen Tage 
bringen mich zum würgen. 
Ich weiß nicht 
wie 
ich 
die 
nächsten Tag 
überstehen soll 
mit meiner ständigen Übelkeit 
und der Angst, 
dass bald 
ein neuer Übergriff, 
eine neue 
klaffende Wunde 
mein inneres
erreicht.
Bald
hat
der Wolf
Urlaub
und
all
meine
schlimmsten Vorahnungen
werden
Realität.
Wie 
komm 
ich 
aus 
der 
Wolfshöhle
nur 
heraus? 




pain is never permenant but tonight it's killing me










Die Hure ist zur Schlacht bereit. Sie weckte mich morgens, umarmte mich so stark das ich kaum Luft bekam. Wir wurden wieder eins. Ich war sie und sie war ich. All die obszönen Worte von Kerlen und Wölfe nahm sie mit einem Lächeln hin, trank literweise Bier obwohl es für die meisten Menschen es viel zu früh ist um Bier zu trinken. Sie lief nach draußen, in den Venen Tavor und Alkohol damit all die Angst der letzten Tage sie nicht berührt. Sie lächelte jeden Kerl  und hätte nichts dagegen gehabt, wenn sie von einen mitgenommen wär. Sie lief dem Wolf hinterher, schrieb ihn genau das was er hören wollte, damit sie ihn mal wieder rumkriegt. Doch als die dunkle Nacht über mich hereinbrach fiel in mir irgendwas zu Boden. Ich fing an mich und meiner Bettdecke zu verstecken und zu hoffen, dass der Wolf nicht doch bald vor meiner Haustür stand. Nun wurde ich wieder das kleine Mädchen, voller Angst. Ich fand keinen Halt mehr und schämte mich für alles was die Hure diesen Tag veranstaltet hat.
Diese Persönlichkeiten in mir bringen mich um. Die Hure ist so voller Schmerz und impulsiven Handeln, welches ich nie kontrollieren kann. Es macht mir Angst, wenn ich daran denke, dass diese Persönlichkeit mich mein ganzes Leben lang begleitet. Und das kleine Mädchen ist so voller Angst. Die Angst ist so groß und mächtig. Ich glaub sie verschlingt mich. 





schöner tag um drauf zugehen






Ich finde keine Worte für diesen Tag, der in so großer Dunkelheit getaucht ist. Wie soll ich nur anfangen diesen Text zu schreiben ohne, dass all die Bilder wieder vor meinen Augen auftauchen, als wären sie ein Film. Ein Film voller Angst und Übergriffe.  Es fing schon allein morgens an, als ich viel zu früh aufstehen musste und mich mein Körper mit kalter Kraftlosigkeit begrüßte. Ich stieg in den Bus und die Angst überfiel mich. Ich war auf einer Alkoholtour und weil nur eine Stadt dafür in Frage kam, wo ich alles in einem Laden bekomme, bin ich in die Wolfsstadt gefahren. Wie immer fühlte ich mich unwohl dabei, aber an diesem Tag war es so schlimm wie noch nie. Ich war die einzige im Bus, der Busfahrer war männlich und ich hatte so Angst wie noch nie das er plötzlich in einer Gasse anhält und mich überall berühren könnte. Als ich endlich in der Wolfsstadt angekommen bin lief ich extra einen anderen Weg, damit der Wolf mich auch nicht aus dem Auto erblicken konnte. Trotzdem schaute ich mich tausendmal um. Die Paranoia überfiel mich und ich fühlte mich wie ein kleines Kind, welches das erste Mal alleine zuhause ist. Und natürlich habe ich den Wolf nicht gesehen, aber das ließ meine Angst nicht sinken. Sie wurde immer stärker und ich hatte das Gefühl, dass mir jeglicher Atem fehlt. Als ich alles erledigt hatte saß ich wieder im Bus. Natürlich fuhr der gleiche Busfahrer den Bus wie auf der Hinfahrt und schon wieder war ich alleine im Bus. Die Angst pulsierte in meiner Brust und hoffte einfach das, dass alles schnell vorbei geht. Als ich die nächsten Stunden zuhause verbracht habe schrieb mir natürlich der Wolf komische und ekelige Sache, wo ich nur würgen könnte. Dann war ich so doof und schaute natürlich ein Film, welches natürlich dem Thema entsprach, welches mir so Schmerzen bereitet und Flashbacks hervor holte. Ich machte es unbewusst und einfach weil meine Selbstzerstörung mich endlos anschrie. Als die schlimmsten Szenen für meinen kranken Kopf kam musste ich stoppen und einen großen Schluck von dem Jägermeister nehmen. Mir wurde ganz schummerig. Harten Alkohol auf meinen tagelangen leeren Magen zu trinken ist wohl nicht grad das was man machen sollte. Doch ich konnte nicht anders und plötzlich musste ich raus. Raus aus diesem Haus. Mein Zimmer fühlte sich an wie ein Kerker. Doch als ich draußen war verfiel ich wieder in Panik, lief so schnell wie noch nie, schneller als mein Körper es ertragen konnte. Überall waren Kerle und die Angst nahm mir wieder dem Atmen. Als dann noch der Wolf schrieb hätte ich am liebsten geschrien. All meine Angst und Schmerz rausgeschrien doch ich guckte endlos ins Leere. Das war der erste Tag, wo ich es hasste allein zuhause zu sein.  Die Dunkelheit wird immer dichter. Ich sehe alles schwarz in schwarz. Jedes lächeln schmerzt. Ich wünsche mich weit weg, in eine Welt wo mich diese Erinnerung und diese Angst nicht berührte.   Was für ein kindlicher Wunsch, welches sowieso nie in Erfüllung gehen wird. Aber ich bin wohl noch ein kleines Kind. Ein kleines Kind in einem viel zu erwachsenen Körper. Ein Kind welches all die Übergriffe nie verarbeiten konnte. Und nun sitze hier und ziehe an meiner Kippe. Als würde das was helfen. Als würde mir je irgendwas helfen. Ich atme aus und atme ein und merke wie ich verletzlich ich doch bin. Viel zu verletzlich für diese Welt.
https://www.youtube.com/watch?v=XCJRoCivGUU 




I am here and that is all that matters





Ich stehe 
im Sommerregen 
und der Geruch 
davon 
ist 
so 
schön. 
Ich erinner mich 
an die Zeit, 
wo ich mich 
so 
frei 
und 
verstanden 
gefühlt
 habe. 
Nichts 
fühlt 
sich 
schöner 
an 
als ein Mensch
an deiner Seite, 
der dich so nimmt 
wie du bist 
und 
wo du 
nicht 
mit 
lügen 
um 
dich 
werfen musst 
damit die Person 
einen mag 
und dich 
nicht als zu 
krank 
empfindet.
Ich möchte diese Zeit 
wieder haben, 
ich sehne mich nach
 meiner Bonnie, 
die mich nie verlassen hat, 
egal wie hoch 
die Welle der Stille 
um uns war. 
Ich werde weiter am leben sein
auch wenn nur für diesen Moment, 
an der ich wieder bei dir sein kann. 
Ich fange an mich zu drehen, 
meine Kippe ist schon lange aus
und ich merke 
das ich mehr bin 
als nur das komische etwas, 
was das Leben doch so verteufelt 
und hungern muss 
um überhaupt im Leben klar zu kommen. 
Ich bin mehr,
auch wenn nur für diesen Moment. 





Don't tell me that I'll be fine







Der erste Tag beginnt ohne jegliche Lebensmittel. Kein Problem für mich. Ich kenn das nur zu gut. Aber warum heute. Warum ausgerechnet heute laufe ich in den Park, wo das zweite mal meine Schande und all den Dreck vergraben ist. Warum schaffe ich es nicht aus diesem Park herauszugehen, mit meinem Bier in der Hand? Alles erinnert mich an die Zeit, wo ich noch so frisch aus der Psychiatrie rauskam. Ich war verwundet von den Erinnerungen, die ich vorher nie gespürt habe. Vorher habe ich das alles in meinem hungern verdrängt und plötzlich als ich in der Einzeltherapie saß kam dieser ganzer Mist auf mich zu und ich war stumm. Ich konnte das alles nicht fassen. Das alles kann doch nicht real sein, habe ich mir gedacht. Das sind nicht meine Erinnerungen, nein nein nein verdammte scheiße. So eine Kindheit hatte ich nicht. Ich habe versucht mich zu belügen, die ganze Zeit. Ich habe scheinbar, als ich ein kleines Kind war, alles so sehr verdrängt indem ich mich vollgefressen habe bis ich zum Elefanten muntiert wurde. Und als ich mich zur tode gehungert habe, habe ich eh nichts mehr gespürt. Mein Leben war nicht mehr mein Leben, sondern das Leben von meiner Krankheit. Und dann wurde ich in der Psychiatrie vollgepumpt mit all diesen Drinks, die so viele Kalorien hatte, dass ich jedes Mal aufs neuen, am liebsten schreiend aus dem Essenssal herausgegangen wäre. Mit der stetigen Gewichtzahl sind meine Gefühle gewachsen und wohl auch meine Erinnerungen. Als ich aus der Psychiatrie draußen war, war ich ein nichts, ein viel zu großer Elefant mit zu vieler Angst vor Nähe und vollgepackt mit einer grässlichen dunklen Kindheit, der wegen der Pfunde von seinen Freund verlassen wurde. Und dann wurde der Alkohol mein neuer Freund .Wir verstanden uns echt gut. Er war immer da, selbst wenn ich heulend und blutet auf dem Boden lag und alles dafür getan habe mir das Leben zu nehmen, lag er trotzdem neben mir. Ihr seht es ja, ich bin noch am leben und ich frage mich immer wieder wie ich das geschafft habe.  Auch jetzt, wenn ich in diesem Park sitze sehe ich dein Gesicht, deine fordernen Hände auf meinen Körper. Alles ist wieder so real. Du bist real. Meine ganzen dreckigen Taten sind real. Hier in diesem Park ist es so schön, doch es haftet zu viel Dreck dran. Ich möchte weinen , schreien, doch ich bin zu betäubt. Ich bin vollgepumpt von Alkohol und Pillen. Ich sitze auf der Wiese und merke genau jetzt , dass wohl alles nicht passiert wäre, wenn ich von ihm weggerannt wäre. Er war so fordernd, überall, auch als ich seine Hände versucht habe zurück zu ziehen. Das war das erste und das letzte mal wo ich das gemacht habe, wo ich mich wirklich gewehrt habe.
 Jetzt weiß ich das sowas nicht hilft. Rein gar nichts hilft, wenn der Wolf dir deine Klamotten vom Leib reisst und deine Nacktheit genießt und sie mit Schmutz überdeckt.  Diese Erkenntnis ist so traurig, dass es mich zerreißt. Ich ertrage diesen Park nicht mehr. Ich fange an zu rennen, endlich renne ich, auch wenn das mein altes Ich nichts bringt. Ich renne weg von diesem Ort, wo du mir gezeigt hast, dass mein nein nicht gilt und niemals mehr gelten wird. 



Tut mir leid für den etwas verwirrenden Text. Ich hoffe ihr könnt ihn trotzdem verstehen.