ich bin irgendwo nirgendwer







Ich bin gern allein, sage ich mir immer wieder. Ich brauche nichts außer meinem Alkohol und meine Tabletten. Ich brauche niemanden, nicht mal dich. Doch nach ein paar Tagen merke ich wie ich kapituliere. Die Welt ist so anders ohne dich. Ich treffe mich mit anderen Leuten und sage mir immer wieder, dass es Zeit ist abzuschließen und neue Menschen in mein Herz zu schließen, doch das geht nicht so einfach. Selbst der Alkohol zeigt mir immer wieder aufs Neue wie erbärmlich ich bin all meine Lügen zu glauben. Ich bin eine Meisterin der Lügen. Ich schaffe es nicht mal meine Eltern davon zu erzählen. Ich schaff es einfach nicht all die Jahre hinter mir zu lassen. Du bist glücklich, und ja das will ich auch sein, doch die Probleme häufen sich. Ich merke wie es immer schwerer wird Nähe zu zulassen. Es war glaub ich noch nie so schwer. Ich bin zerbrochen und die Scherben in mir verletzen mich jedes mal aufs neue. Ich wäre so gern weniger wie ich. Ich merke wie verdammt schwer es ist sowas wie mich für eine lange Zeit zu mögen. Deshalb stürze ich mich in die Tiefe und verliere mich im Nichts. Zwar bin ich dort allein, aber wie ich schon gesagt habe, ich bin verdammt noch mal gerne alleine. Und nein ich bin nicht verbittert, ich bin einfach nur traurig. So viel Traurigkeit wohnt in mir, dass ich platzen könnte. Ich finde keinen Weg, der irgendwie daraus führt. Ich bin irgendwo im nirgendwo und verliere mich in all der Dunkelheit. 






Kommentare:

  1. Ach Dinchen, irgendwo im nirgendwo ist auch ein weg hinaus. Du kannst glücklich werden.

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  2. Anonym6/30/2016

    Gib nicht auf.

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