ich bin irgendwo nirgendwer







Ich bin gern allein, sage ich mir immer wieder. Ich brauche nichts außer meinem Alkohol und meine Tabletten. Ich brauche niemanden, nicht mal dich. Doch nach ein paar Tagen merke ich wie ich kapituliere. Die Welt ist so anders ohne dich. Ich treffe mich mit anderen Leuten und sage mir immer wieder, dass es Zeit ist abzuschließen und neue Menschen in mein Herz zu schließen, doch das geht nicht so einfach. Selbst der Alkohol zeigt mir immer wieder aufs Neue wie erbärmlich ich bin all meine Lügen zu glauben. Ich bin eine Meisterin der Lügen. Ich schaffe es nicht mal meine Eltern davon zu erzählen. Ich schaff es einfach nicht all die Jahre hinter mir zu lassen. Du bist glücklich, und ja das will ich auch sein, doch die Probleme häufen sich. Ich merke wie es immer schwerer wird Nähe zu zulassen. Es war glaub ich noch nie so schwer. Ich bin zerbrochen und die Scherben in mir verletzen mich jedes mal aufs neue. Ich wäre so gern weniger wie ich. Ich merke wie verdammt schwer es ist sowas wie mich für eine lange Zeit zu mögen. Deshalb stürze ich mich in die Tiefe und verliere mich im Nichts. Zwar bin ich dort allein, aber wie ich schon gesagt habe, ich bin verdammt noch mal gerne alleine. Und nein ich bin nicht verbittert, ich bin einfach nur traurig. So viel Traurigkeit wohnt in mir, dass ich platzen könnte. Ich finde keinen Weg, der irgendwie daraus führt. Ich bin irgendwo im nirgendwo und verliere mich in all der Dunkelheit. 






was hat uns bloß so ruiniert




du schaust mich an
und ich kann 
einfach 
nicht 
anders,
ich 
muss 
wegschauen. 
du hörst 
einfach 
nicht 
auf 
mich 
anzuschauen 
und ich fühle 
mich komplett nackt. 
du nimmst 
mein tshirt 
ziehst
mich 
zu 
dir 
hin 
und 
ich 
weiß 
genau,
dass
du 
mich 
küssen
willst.
ich drehe mich weg, 
lauf 
vor 
dir 
weg 
damit 
du 
meine unsicherheit 
nicht 
siehst. 
du packst mich, 
hälst mich ganz fest 
in deinen armen 
und plötzlich wird 
mir 
alles 
zu 
viel, 
ich will das nicht.
ich will das alles nicht.
sie verabschiedet sich von mir
mit einer langen umarmung 
und ich lasse es geschehen. 
 sie steigt 
in 
den 
zug 
und 
mache 
mich 
auf 
den weg
zum bus.
Als ich endlich 
im Bus sitze
mach ich endlich
mein Bier auf. 
Ich merke schon 
wie kribbelig 
geworden bin 
da ich ein paar stunden 
nichts alkoholisches 
mehr 
getrunken 
habe. 
ich versuche 
die nähe 
von dir 
zu ertrinken 
doch 
ich 
schaff 
es 
nicht. 
ich 
ertrinke 
in 
meinen 
gefühlen. 
wie soll 
ich 
jemals
eine 
richtige 
beziehung 
führen, 
wenn
ich
lauter tavor pillen 
gemischt mit bier
schlucken 
muss 
um 
 nähe 
zu 
ertragen?






Mein Kopf erzählt mir Dinge, die ich gar nicht hören will





Ich würde gern die Zeit vorspulen. Einfach raus aus dieser grässlichen Zeit, die voller Schmerz ist. Diese Zeit strengt mich so an. Ich muss ständig funktionieren und reden obwohl ich viel lieber in der Stille hausen möchte. Die Stille ist viel angenehmer. Sie ist zum Freund geworden, der mich mit offen Armen empfängt und mich in die Tiefe zieht. Diese dunkle Tiefe kenne ich viel zu gut um mich dort fremd zu fühlen. Ich möchte endlich Ferien haben. Den ganzen Tag im Zimmer verbringen und nur um zum rauchen und Alkohol kaufen rausgehen. Diese Zeit macht mich zum emotionalen Wrack. Dieses ganze Lernen zerrt an meiner Kraft. Ich habe eh nie das Gefühl, dass ich intelligent genug bin um diese Ausbildung zu schaffen. Dieses Gemisch zwischen hungern, funktionieren, lügen, trinken und lauter Wolfmomente lassen mich tag täglich tausend Tode sterben. Ich sehne mich nach den Wochen, wo meine Eltern in den Urlaub fahren und ich alleine zuhause bin. Dann kann ich essen, falls ich will und mich nicht mehr unter lauter Jacken verstecken . Ich ertrage meinen Körper einfach so nicht. Ich habe das Gefühl, ich werde mit jedem weiteren Tag fetter und dieses Gefühl will ich nicht mehr spüren. Ich brauche wieder Tage, wo ich nichts esse auch wenn ich genau weiß, dass dieses der falsche Weg ist. Auch wenn ich weiß, wie schnell ich vom Gewicht runtergehen kann und dann wieder in tote ewige Kraftlosigkeit rutsche. Aber all das ist mir lieber als so rumzulaufen. Mir ist mein Körper so peinlich. Ich möchte ihn täglich verdrängen und verstecken. Ich hatte schon immer das Gefühl niemals zu genügen mit diesem Körper und jetzt ist es so schlimm wie nie. Ich werde dieses Gefühl einfach nie los. Diese Krankheit haust schon so lange in meinem Körper. Es ist schier unmöglich ohne sie zu sein.
https://www.youtube.com/watch?v=FiY2wMlHV9Y



It's getting hard again. All I can think of this end




Viele Leute sagen, dass Sex ohne Liebe für sie nicht drin ist. Aber für mich gibt es kein Sex der mit Liebe in Verbindung ist. Zumindest nicht der Sex mit Männern. All die Momente die erlebt habe, wo Sex im Spiel war, war für mich eine Qual. Niemals spielte dort Liebe eine Rolle. Selbst mit meinem früheren ersten Freund ging es nicht. Ich habe ihn geliebt doch der Sex nicht. Es war alles so schmutzig, so bedeutungslos, so voller Schmerz. Ich hab das alles nur gemacht um nicht verlassen zu werden. Und jetzt wo so viel Wölfe mir meinen Körper und meine Seele genommen haben, sehe ich das alles noch viel schlimmer. Sex ist eine Gefälligkeit. Ich verkaufe meinen Körper, nichts anderes tue ich. Das tun Prostituierte und ich fühle mich wie eine. Noch schlimmer, ich fühle mich wie eine dreckige Hure, die nur noch darauf warten völlig zerstört und getötet zu werden. Ich werde mich nie an diesen dreckigen Akt gewöhnen. Ich sterbe tausend Tode, wenn ich völlig nackt vor ihnen stehe. Ich verliere an Wert, ich bin nichts mehr, nur noch ein nacktes Wesen, was sich am liebsten Schutz suchen möchte. Doch ich werde nie Schutz finden. Die Wölfe werden mich immer finden. Ich warte nur noch darauf, dass mich einer verschleppt. Nichts hat hier noch ein Sinn. All die Grausamkeit habe ich verdient.Ich werde wohl nie freiwilligen Sex mit einem Kerl oder einen Wolf haben. Diese Gewissheit hat sich in mein Hirn gebrannt.
https://www.youtube.com/watch?v=oZ73KvhxAf0



PS: Wenn ich über sowas schreibe meine ich IMMER nur Kerle damit. Sex mit Frauen wäre für mich nie schlimm. NIE NIE 

From the time we intercepted feels a lot like suicide



rausgehen 
trinken 
trinken 
trinken 
trinken 
etwas ziehen 
doch mein Herz 
schreit 
trotzdem
noch.
Jetzt 
schlussendlich 
allein 
zu 
sein 
macht 
mich 
kaputt. 
meine welt ist zerbrochen 
und ich gleich mit. 
Ich bins nichts mehr 
in ihren Augen 
nur 
noch 
eine 
Krankheit. 
Ich 
wollte 
immer mehr sein als das 
aber ich bin wohl daran gescheitert. 
Ich bin an allen gescheitert. 
Eine Bombe ist in mir 
und die ist gerade hochgegangen. 
Ich habe alle darum getötet
und niemand bleibt mir noch. 
Die Gewissheit 
schleicht 
sich 
an 
mich
ran. 
Ich 
muss 
kotzen. 
Die Menschen 
die 
um 
mich rum 
sind 
wenden 
sich von mir ab. 
Nun 
ist 
alles 
raus,
ich 
bin 
leer,
high 
und 
betrunken.
Nichts 
im Magen,
meine Essstörung
feiert 
eine Party
und 
ich 
fühle 
nichts.
Es ist schon zu gewohnheit 
geworden. 
Meine Krankheiten
sind zur Realität geworden. 
Nichts wundert mich mehr. 
Auch wenn der Tod kommt, 
es wundert mich nicht mehr .
Ich habe es verkackt 
und dafür werde ich für immer büßen. 




so langsam begreif ichs, diese wunden in mir, sie heilen nicht





Ich halte mich 
grad
noch 
so
über 
wasser.
kommt 
eine 
welle 
voller 
gedanken,
zweifel
und
selbsthass
erstrinke 
ich. 
alles
drückt 
mich 
nach 
unten. 
flashbacks 
erwürgen 
mich. 
ich 
schaffe 
es 
nicht 
mehr 
zu atmen. 
jeder atemzug 
ist 
geplagt 
mit 
dem 
Tod.