there's a voice in my head says i'm better off dead



 Ein Satz, 
eine Nachricht, 
ein Lied 
und mein Kopf 
fängt an durchzudrehen.
All die Momente 
flimmern 
vor mir 
als säß 
ich 
im Kino 
in der erste Reihe. 
Ich will die Augen 
zu machen,
all die Bilder 
löschen, 
all die Gefühle 
untern Tisch trinken 
doch grad
ist Abendessenzeit 
und 
ich 
muss 
schlucken,kauen, schlucken, schlucken
und versuchen zu vergessen 
das ich all die Nahrung
auch bei mir behalten muss. 
Ich versteh mein Kopf nicht. 
Ich verstehe nichts mehr. 
Ich kann nur noch an diese Erinnerung denken, 
das Lied läuft in endlosschleife. 
Ich wünschte, 
ich könnte vor meinen Gedanken fliehen. 
Irgendwo hin 
am besten 
in eine Bar, 
hinter der Theke 
wo all der Alkohol für mich gratis ist.
Wie konnt ich nur glauben,
dass ich all das verdrängen
bis ich es
schlussendlich vergessen könnte?
Ich spüre wie die Abhängigkeit 
sich 
an 
meine Knochen 
festhält 
und mir ist das so egal. 
Ich hab keine Kraft mehr 
gegen irgendwas anzukämpfen. 
Meine Narben
und
offene wunden die niemals heilen,
grinsen mich an,
blaue flecken zieren meinen ganzen Körper
und
all meine knochen schmerzen so sehr 
mit jeder bewegung. 
ich fühle mich wie 
eine 70 jährige alte frau. 
es ist gruselig. 
alles was mir noch geblieben ist 
ist 
die einsamkeit
und der alkohol.
ich klammer mich 
so sehr daran
als würde davon 
mein ganzes Leben
davon
abhängig sein.
was hat so ein Leben
noch für ein Wert?



Tut mir leid für diesen Post. Er ist so sinnlos und verwirrend. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich etwas schreiben muss sonst hätte mein Kopf mich wohl noch weiter angeschrien. 
Ich hoffe ihr kommt gut durch die woche. Ich denke an euch.

Kommentare:

  1. Du hast dich und das ist wunderbar. Du bist nicht deine Sucht, du bist viel mehr als das.

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  2. Ich wünschte, ich könnte mit dir zusammen fliehen. Ganz ohne Alkohol, nur wir beide. Wir kuscheln uns in eine Höhle aus Decken und in unserer kleinen Welt ist es in Ordnung. Hier ist nichts passiert, hier ist das, was man gemeinhin Sicherheit nennt.
    N. wenn du wüsstest ... wie gerne ich dir geben würde, was dir genommen wurde.
    Ich bin immer bei dir, wenn du das möchtest.

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  3. Ich möchte dich am Liebsten ganz fest drücken und bei dir sein und Zeit mit dir verbringen und dir ein Lachen ins Gesicht zaubern und dämliche Fotos mit dir machen und einfach nur ein bisschen Leben, ohne das alles so schrecklich weh tut.
    Ich vermisse dich ganz schrecklich und denke an dich, immerzu.

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