ich will nicht das du weißt, dass ich nicht weiß, was ich will



Zahlen über zahlen.
sie machen mich verrückt
Sie setzen sich in mein Hirn fest,
klammern sich fest
und vergiften meine Gedanken.
Die Worte meiner Mama
klingen traurig.
Ich wünschte, 
ich könnte ihr die Trauer nehmen.
So weit unten
war mein Gewicht noch nie.
Meine essstörung freut sich.
Feiert eine Party in meinem Hirn.
Sie hat auch mich eingeladen
doch ich weiß nicht ob ich dort hingehöre.
ich fühle mich stetig fehl am plat
selbst wenn mein Gewand
voller Knochen sind.
Ich sehe nicht ein etwas zu feiern
was mich so kraftlos macht.
Die essstörung leitet mich,
zerstört alles in mir
Ich weiß,
ich sollte gegen sie kämpfen
doch alles in mir schreit aufzugeben.
Ich fühle mich so allein
das ich schreien könnte.
Wer gibt mir halt
wenn die essstörung, 
alle Fäden zum festhalten, 
durchgeschnitten hat? 




Ich muss mich bedanken. Ihr habt so viele schöne Worte auf meinem letzten Post hinterlassen. Ihr seit so viele auf meinem Blog. Das hätte ich nicht gedacht. Ihr seit einfach wundervolle Wesen. Passt auf euch auf. 




Kommentare:

  1. Lass sie die Fäden durchschneiden, dich freigeben und loslassen, es wird dich jemand auffangen und halten. Und vielleicht kannst du dich ja selbst halten, einfach frei schweben und eines Tages sicher landen.
    Bleib stark!

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  2. mh. kennst du mich noch? hab früher viel geschrieben und viel mit dir und jetzt irgendwie weider angefangen. aber nun ja, ist lang her..
    find es bewundernswert wie viele worte du in dir trägst und dass du diese immer wieder aufs papier (bzw hier hin, haha) bringst.
    alles gute dir für alles!

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  3. Fühl dich lieb umarmt, ja?! ♥

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  4. Ich glaube, die Essstörung hat dir nie Fäden zum Festhalten gegeben, das waren mehr ... Schlingen, die sie um dich legte und fester zog, bis du bewegungsunfähig wurdest.
    Ich hoffe, du schaffst es, die Fäden fallen zu lassen. Geh einen anderen Weg, N. Nicht verschwinden. Bitte nicht verschwinden. Wer so weit gekommen ist, kann doch jetzt nicht aufgeben.
    Wir sind alle hier, N. Ich bin hier. Was du auch brauchst. Auch zum Festhalten bin ich da. Lass mich dich halten, bis du wieder von alleine stehen kannst.

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  5. Es ist wirklich verrückt, welche Dinge man sich zum festhalten aussucht wenn man jeglichen anderen Halt glaubt verloren zu haben. Und es stellt sich dann raus, dass die Fäden an denen man sich festgehalten hat nichts weiter sind als Schlangen die dann beginnen dich zu attackieren. Und ich kann verstehen, dass du dich einsam fühlst aber hier sind Menschen die dir immer eine Hand zum halten hinreichen oder wenn du es brauchst/willst auch beide um dich zu umarmen. Glaub mir, auch wenn es sich für dich nicht so anfühlt so bist du trotzdem nicht alleine. Ich bin bei dir in der Dunkelheit und reiche dir eine Kerze an der du dich aufwärmen kannst. Selbst wenn du dich schwach fühlst, du bist so unglaublich stark und weit gekommen. Geh weiter und bitte hör niemals damit auf. ich bin bei dir.

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  6. Du bist wundervoll, ich danke dir so sehr für deinen Kommentar. Du bist niemals allein.

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