You have no idea how much I want hurt myself right now






Es ist erschreckend wie ich das Selbstverletzen und das Trinken brauche um runterzukommen. Meine Stimmung ist sonst zum erschießen gespannt. All die Worte von anderen Menschen kann ich nicht ertragen. Ich möchte rein gar nichts hören, möchte mich nur im Zimmer verkriechen und all den Alkohol in mein Rachen schütten bis ich betrunken meine Schlaftabletten einnehme und endlich den Schlaf finde, der die Realität für ein paar Stunden tötet. Ich bin ein anderer Mensch, wenn ich nüchtern bin. Ein Wortkarger und schwieriger Mensch. Ich hause in meinen Krankheiten. Ich kann sie nicht loslassen, nicht abschütteln wie ein lästiges Insekt. Ich denke zu viel nach, nehme mir zu viel zu herzen, habe ständig Angst nicht zu genügen. Ich habe Angst, dass mich all meine Gefühle zerreissen. Deswegen versuche ich sie zu töten mit all meiner Selbstverletzung. Obwohl ich lieber, auch wenn ich das nie zugeben mag, mich und nicht die Gefühle töten will.
Das Leben wird zu Jahr zu Jahr schmerzvoller. Ich hab keine Ahnung wie lang ich das noch aushalte. Ich lebe im Moment auf Sparflamme, jede Bewegung könnte die letzte sein. Ich zerbreche mit jeder weiteren Berührung. All das ist viel zu schwer auf meine Schultern zu tragen.
https://www.youtube.com/watch?v=CI06aWbq480





Kommentare:

  1. Wie sehr mir diese Worte bekannt vorkommen...
    Lasse dir mal eine ganz liebe Umarmung da, wenn du magst. ♥
    Luca

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  2. Ich hoffe, du erkennt irwndwann, dass du vollkommen genügst.
    So wie du bist. Nur du.
    Und ich hoffe, dass dir das neue Jahr irgendwann etwas von dem Schmerz nehmen kann, der dich schon viel zu lange einnimmt.
    Bitte bleib und gib dich nicht auf,
    Du bist wertvoll - auch wenn du es noch nicht siehst.

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  3. vergiss nie, wie viel du uns bedeutest.
    deine Arizona

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