what doesn't kill you make you wish you were dead






Ich schmeiße mich selbst in den Dreck. All die Jahre voller Schmerz sind nicht still an mir vorbei gerauscht. Lauter Narben zieren meinen Körper. Lauter Erinnerungen erkenne ich dort, die ich nie verkraftet habe. Ich bin davon gekommen. Ich habe lauter Wolfserinnerungen überlebt. Ich sollte froh sein am Leben zu sein. Ich sollte mich mit lauter schönen warmen Worte schmücken. Ich sollte glücklich sein. Doch der ganze Schmutz hört nicht auf an mir zu kleben. All die Erinnerungen schlagen auf mich ein und alles was tue um das zu verdrängen ist mich in weiteren Schmerz zu suhlen. Ich nehme den Schmerz so hin als würde er mir gut tun. Und das tut er auch ganz gewiss. Der Schmerz ist mir vertraut. Er gehört zu meinen täglichen Weggefährten. Durch ihn sehe ich alles in dunklen Grau. Durch ihn verstumme ich und hause in meinen dunklen Zimmer, wo ich mehr als Gast fühle als daheim. Jeden Morgen erwache ich mit dem Schmerz. Er weckt mich mit meinen schreienden Gedanken, die mich dazu bringen die Klinge jedes mal tiefer in meine Haut zu setzen. Die mich dazu bringen, dass hungern auf meine erste Stelle, meiner nicht existierender To-Do Liste zu setzen. Der Schmerz ist für mich wie für andere der Kaffee am Morgen. Er ist nicht mehr wegzudenken in meinen dunklen stillen Existenz.
http://www.vevo.com/watch/bring-me-the-horizon/Drown-(Live-from-Wembley-Arena)/GB1101500155?syndicationid=bb8a16ab-1279-4f17-969b-1dba5eb60eda&shortlink=iPS7nJ&country=DE&referralurl=https:%2F%2Fwww.facebook.com%2F






Kommentare:

  1. Ich bin hilflos in meiner Wortwahl
    Aber ich bin da. Und du bist da.
    Und ich bin froh, von dir lesen zu dürfen

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    1. ich bin froh, dass du da bist und meine texte nach jahren noch lesen möchtest. ich wünschte, ich könnte deine texte auch lesen. deine worte fehlen mir.

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