das dunkle sucht mich






meine lunge brennt 
meine augen tränen 
mein hirn explodiert 
meine knochen brechen 
und meine wunden bluten 
wenn alte bilder 
vor mir 
lebendig werden 
und mir an die kehle 
greifen. 
mein atem 
ist blockiert, 
ich schnappe nach luft 
meine sinne verdunkeln sich 
ich verstumme 
und kann nichts mehr 
sehen 
außer 
die wölfe 
die mich verfolgen, 
nach mir schnappen 
und mich in ihre höhle ziehen, 
wo niemals das licht scheint 
und mir meine unschuld 
geraubt wurde. 
mein kleines kind 
in mir 
weint tränen 
aus dreck 
und 
ich betrinke mich 
um all den scham, 
den dreck 
zu verdrängen, 
der auf meinen schultern
lagert 
und 
mich 
immer weiter 
zur boden 
drückt. 
der abgrund 
scheint so nah, 
ich zähle stumm bis 3 
und dann springe ich, 
rein in das nichts, 
den tod auf raten. 





1 Kommentar:

  1. deine texte rauben mir den atem, ich würde gerne mit dir weinen, doch ebenso nach vrwärts treten, ich weiß nicht.

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