I've been trying hard not to get into trouble but i've got a war in my mind






mein körper 
macht mich 
verrückt. 
ich wünschte 
ich könnte 
ihn in stücke 
reißen 
und den wölfen 
 zum fraß 
vorwerfen. 
meine gedanken 
erwürgen 
mich, 
machen 
wehrlos 
klein 
und jämmerlich.
der betrunkene 
abend 
von gestern 
hängt mir noch 
in den knochen. 
die hure 
kam wieder 
zum vorschein 
und lachte 
mich bitterlich 
aus
als 
 mir 
die kerle 
ständig 
blicke 
zu werften, 
mich berührten 
und meine betrunkenheit 
ausnutzen. 
jede Berührungen, 
sie schmerzten so 
sehr
wie 
früher
die schläge 
von meinen vater. 
und heute 
fühle 
ich 
nichts als scham,
der mich auf jeden schritt 
verfolgt 
wie der Tod,
mich erdrückt 
und immer tiefer 
in den sumpf 
aus dreckigen alten 
erinnerungen 
drückt. 



das dunkle sucht mich






meine lunge brennt 
meine augen tränen 
mein hirn explodiert 
meine knochen brechen 
und meine wunden bluten 
wenn alte bilder 
vor mir 
lebendig werden 
und mir an die kehle 
greifen. 
mein atem 
ist blockiert, 
ich schnappe nach luft 
meine sinne verdunkeln sich 
ich verstumme 
und kann nichts mehr 
sehen 
außer 
die wölfe 
die mich verfolgen, 
nach mir schnappen 
und mich in ihre höhle ziehen, 
wo niemals das licht scheint 
und mir meine unschuld 
geraubt wurde. 
mein kleines kind 
in mir 
weint tränen 
aus dreck 
und 
ich betrinke mich 
um all den scham, 
den dreck 
zu verdrängen, 
der auf meinen schultern
lagert 
und 
mich 
immer weiter 
zur boden 
drückt. 
der abgrund 
scheint so nah, 
ich zähle stumm bis 3 
und dann springe ich, 
rein in das nichts, 
den tod auf raten. 





what doesn't kill you make you wish you were dead






Ich schmeiße mich selbst in den Dreck. All die Jahre voller Schmerz sind nicht still an mir vorbei gerauscht. Lauter Narben zieren meinen Körper. Lauter Erinnerungen erkenne ich dort, die ich nie verkraftet habe. Ich bin davon gekommen. Ich habe lauter Wolfserinnerungen überlebt. Ich sollte froh sein am Leben zu sein. Ich sollte mich mit lauter schönen warmen Worte schmücken. Ich sollte glücklich sein. Doch der ganze Schmutz hört nicht auf an mir zu kleben. All die Erinnerungen schlagen auf mich ein und alles was tue um das zu verdrängen ist mich in weiteren Schmerz zu suhlen. Ich nehme den Schmerz so hin als würde er mir gut tun. Und das tut er auch ganz gewiss. Der Schmerz ist mir vertraut. Er gehört zu meinen täglichen Weggefährten. Durch ihn sehe ich alles in dunklen Grau. Durch ihn verstumme ich und hause in meinen dunklen Zimmer, wo ich mehr als Gast fühle als daheim. Jeden Morgen erwache ich mit dem Schmerz. Er weckt mich mit meinen schreienden Gedanken, die mich dazu bringen die Klinge jedes mal tiefer in meine Haut zu setzen. Die mich dazu bringen, dass hungern auf meine erste Stelle, meiner nicht existierender To-Do Liste zu setzen. Der Schmerz ist für mich wie für andere der Kaffee am Morgen. Er ist nicht mehr wegzudenken in meinen dunklen stillen Existenz.
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