You have no idea how much I want hurt myself right now






Es ist erschreckend wie ich das Selbstverletzen und das Trinken brauche um runterzukommen. Meine Stimmung ist sonst zum erschießen gespannt. All die Worte von anderen Menschen kann ich nicht ertragen. Ich möchte rein gar nichts hören, möchte mich nur im Zimmer verkriechen und all den Alkohol in mein Rachen schütten bis ich betrunken meine Schlaftabletten einnehme und endlich den Schlaf finde, der die Realität für ein paar Stunden tötet. Ich bin ein anderer Mensch, wenn ich nüchtern bin. Ein Wortkarger und schwieriger Mensch. Ich hause in meinen Krankheiten. Ich kann sie nicht loslassen, nicht abschütteln wie ein lästiges Insekt. Ich denke zu viel nach, nehme mir zu viel zu herzen, habe ständig Angst nicht zu genügen. Ich habe Angst, dass mich all meine Gefühle zerreissen. Deswegen versuche ich sie zu töten mit all meiner Selbstverletzung. Obwohl ich lieber, auch wenn ich das nie zugeben mag, mich und nicht die Gefühle töten will.
Das Leben wird zu Jahr zu Jahr schmerzvoller. Ich hab keine Ahnung wie lang ich das noch aushalte. Ich lebe im Moment auf Sparflamme, jede Bewegung könnte die letzte sein. Ich zerbreche mit jeder weiteren Berührung. All das ist viel zu schwer auf meine Schultern zu tragen.
https://www.youtube.com/watch?v=CI06aWbq480





ganz egal wie schnell ich renne, ganz egal wie schön das wortgewandt ist mit dem ich mich bedecke, ich werde immer splitterfasernackt sein





Vielleicht, vielleicht gibt es eine Version von meinem Leben wo ich nicht missbraucht wurde.  Und vielleicht, vielleicht hätte ich dann nie angefangen mich von mir selber wegzubewegen, mich vollzufressen um alles im Keim zu ersticken und es dann in den späteren Jahren wieder wegzuhungern, um all die dunklen Erinnerungen wegzuhungern und mich wegzuhungern. Vielleicht hätte ich dann nie angefangen mir den Tod zu wünschen, mein Körper mit etlichen Schnitten zu versehen und Handvoll Pillen mir in den Rachen zu schieben um den Tode gleich noch viel näher zu sein. Vielleicht wäre ich dann nie in die falschen Hände von Kerlen geraten, vielleicht wäre mir dann nicht doppelt und dreifach die Seele und meine Unschuld genommen worden. Vielleicht hätte ich dann noch Vertrauen in das männliche Wesen. Vielleicht müsste ich dann keine Pillen und Alkohol  zuvor schlucken, wenn vorhabe mich mit einen Kerl alleine zu treffen.Vielleicht wäre ich dann heute nicht so ein zerbrechliches und kraftloses Mädchen. Vielleicht nur ganz vielleicht wäre mein Leben jetzt ein komplett anderes, wenn ich nur gesprochen hätte als ich klein, jung und kugelrund war. Vielleicht hätten meine Eltern mir zugehört, mir geglaubt und mich nie mehr mit ihm alleine gelassen. Nur leider war ich nie mutig. Nur leider habe ich immer dann geredet, wenn es nicht nötig war, wenn es um nichts ginge. Leere Worthülsen verteilen konnte ich schon immer gut. Und jetzt sitze ich hier, friere in meinem warmen Bett und wünsche mir ein anderes Leben. Was genau für ein Leben weiß ich nicht, einfach ein Leben ohne diese große bedrohliche Dunkelheit und die Angst die mir meine Sinne und mein Lebenswille raubt.
https://www.youtube.com/watch?v=YQHsXMglC9A




Ich weiß weder, wie ich in diesen Albtraum geraten bin, noch ob er jemals aufhört



  Textausschnitt aus meinem Buch:
Nichts um einen herum erscheint einen wichtig, wenn man missbraucht wird. All die Farben verwischen, alles um einen herum wird in Schwarz getränkt. Jeder Schmerz trifft einen wie ein Dolch ins Herz. Doch trotzdem hörst du nicht auf zu atmen. Selbst dann wenn der Wolf nicht aufhört und immer weiter in deinen Körper eindringt. Die tausend Tode,die du stirbst, sind nicht sichtbar. Nur für einen selbst fühlt es sich so an. Dein Körper gehört nicht mehr dir. Er wurde zerrissen, verletzt und in Brand gesetzt. All die Berührungen haben mich zu Fall gebracht. Ich kann nicht mehr an einen Kerl vorbeigehen ohne Angst zu haben, dass er mich gleich packt, ins Gebüsch drängt und mir wieder mein Körper raubt. All die missbrauchten Erinnerungen liegen wie Dreck auf mir. Und es ist egal wie oft ich mich wasche. Der Dreck wird auf ewig auf mich liegen. Ich bin die größte Schande auf zwei Beinen. Ich kämpfe mich tag täglich durch den Tag, versuche all das gelebte zu verdrängen doch es holt mich immer wieder ein. Und dann sitze ich kauernd auf den Boden, weine innerlich tausend Tränen und wünsche mir tot zu sein. Das was mich nicht umgebracht hat, hat mich nicht stärker gemacht, nein es machte mich schwächer, zerbrechlicher und kraftloser.




I'm sorry that all I want to do is give up





Schon nach 2 Tage Schule fühle ich mich kraftloser denn je. Alles meine Gedanken schweben durcheinander. Sie zu ordnen macht keinen Sinn, da jedes einzelne Gefühl wie ein Tornado durch mein Kopf schießt. Selbst nach ein paar Schritten fühle ich mich so als wäre ich ein Marathon gelaufen. Mein Körper ist schwächer denn je. Ich weiß selbst nicht wie ich es schaffe jeden Morgen aufs neue aufzustehen ohne das mein Körper in sich zusammenbricht. Jeden Tag kommen neue Anfragen von den Wölfen und selbst wenn sie auf Freundschaftsbasis tun schlägt mich die Angst K.O. Ich sage ständig ab, weil ich es nicht schaffe mich meiner Angst zu stellen. Die Angst war nie mein Freund. Sie verwundete mich, an mir zieren Narben von all den Panik und Angstattacken. Nichts ist mehr wie es war. All mein Lebensmut ist von den Tod erstickt worden. Ich möchte nichts mehr. In all den Sachen sehe ich keinen Sinn mehr. Ich bin so müde geworden von den Jahren voller Schmerz und Scham. Ich möchte aufgeben auch wenn man das nicht sagen darf. Ich lebe einfach schon viel zu lange als tote Hülle herum. Ich irre im Nebel umher und warte nur noch darauf, dass ein Luftzug mich mitnimmt, hinein in ein anderes Leben oder in den Tod.
https://www.youtube.com/watch?v=QlNZNKeBgug





Es tut mir leid für diesen ganzen Texte in letzter Zeit. Mein Kopf ist ein voller Topf mit viel zu vielen hohlen Worten,
verzeiht mir.



Und was ich noch sagen möchte: Ich bin so dankbar für jeden einzelnen Leser, die mir noch folgen obwohl ich nicht mehr regelmäßig was schreibe. Deswegen habe ich mir überlegt irgendwas zu machen, wenn ich die 400 Follower Marke geknackt habe. Ihr könnt mir gerne schreiben, was ihr gern von mir sehen würdet. Ich freue mich schon auf eure Ideen.
Ich hoffe euch geht es einigermaßen gut. Lasst euch von dem Leben nicht kaputt machen, auch wenn sie oft viel zu dunkel erscheint. Ich glaube an euch. 




I desire the things that will destory me in the end





Jahrelang 
damit verbracht 
mich 
in der Selbstzerstörung 
zu suhlen, 
Erinnerungen wegzuhungern, 
Wölfe zu treffen
die mir 
meine Seele 
gestohlen 
und getötet 
haben. 
Und jetzt 
bin 
ich 
zerbrechlicher 
denn je. 
Verbringe 
meine Zeit 
mit nachdenken,
den Tod 
fest 
zu mir 
hinzuziehen 
und 
mich 
zu 
betrinken. 
Das ist kein Leben, 
das weiß 
ich ganz gewiss. 
Aber wie soll 
ich 
den Absprung 
schaffen
und somit 
endlich wieder
fest im Leben 
zu stehen? 
Alles ist so kurios, 
nichts erscheint mir 
richtig real zu sein. 
Ich bin nichts mehr als eine Hülle 
der jegliche Kraft fehlt 
um der Selbstzerstörung 
abzudanken. 
Ich kenn nichts anderes. 
Ich hab verlernt
zu leben
wie all 
die glücklichen 
Menschen
da draußen 
und 
ich 
weiß 
auch 
nicht 
wie 
ich 
das jemals 
wieder 
erlernen 
soll.






I am so sick of being sick of who I am




"Hungern kann wie eine Droge sein.",
das kommt mir in den Sinn als ich im Auto sitze. Mir kommen die komischsten Gedanken wenn mein Bauch nach Nahrung schreit. Ich rauche kippe für kippe und wünsche mich ganz weit weg. Wohin? Ach was weiß ich schon. Das leere gefühl in meinem Herzen macht mich verrückt. Mir fehlt so viel. Mir fehlt meine Spagetti mit Tomatensoße auch wenn das dumm klingt. Mir fehlt alles so sehr das ich schreien könnte. Ich bin so weit entfernt davon stabil zu sein. Ich hab meine missbrauchten Pfunde runtergehungert und trotzdem haben sich Wölfe an meinen Körper vergriffen. Mein Körper ist nun am verhungern und meine Seele schon längst tot am Waldesrand. Ich wanke zwischen den Leben und den Tod. Alle Seiten zerren an mir. Ich bin so müde geworden in diesen Todesjahren. Ich möchte einfach nur jahrelang schlafen und aufwachen in einem Leben voller Blumen und warme Milch mit Honig. Die Essstörung lässt mich nicht los. Sie saugt mich auf und ich wundere mich mit jeden weiteren jahr wie ich es geschafft habe zu überleben. Dieses Todesleben ist wie ein Kampf der nie aufhört. 



Skinny is not a synonym for happiness





Ich schaue auf mein Lieblingsessen von früher und sofort schwirren mir lauter Fragen im Kopf herum. "Wann werde ich wieder all das Essbare in mich reinstopfen um die Erinnerungen im Keim zu ersticken? Wann wird mein Magen mich zur fassunglosikeit schreien, so das ich gar nicht anders kann als zu essen? Wann wird mein Kopf all die Stoppschilder vor so vielen Lebensmittel verbrennen? Wann hört endlich die Angst auf zu existieren wenn Menschen mich zum essen zwingen wollen? Wann dreht meine Wahrnehmung endlich das Spiel um und zeigt mir wie ich wirklich aussehe? Wann verstummen endlich die Stimmen, die mich fett, unnütz, hure, schlampe, Elefant, Nichtsnutz, Versager....tag täglich in die Ecke zwingen? Kann ich je wieder essen ohne das mein Kopf mich dafür hasst? Schaffe ich irgendwann den Absprung aus dem Tod hinein in das Leben? Werde ich irgendwann endlich wieder Kraft finden ein Leben zu führen was nicht gequält mit lauter Problemen, die mein Herz zersprengen? Werde ich mich je meinen Körper akzeptieren" Ich nehme mir ein Bier zu Hand und fange an die Treppen hochzugehen. Mein Atmen stockt, meine Bewegungen werden immer langsamer, all meine Glieder tun weh. "Selbst zu dumm um Treppen zusteigen?", werde ich angeschrien. Endlich habe ich mein Zimmer erreicht und ich lege mich erleichtert aufs Bett. Jede Bewegung ist für meinen Körper so anstrengend. All die Gedanken zerfleischen sich gegenseitig. Ich trinke mich in den Schlaf und hoff das ich die nächsten Jahre nicht mehr (oder nie mehr)  aufwach.
 https://www.youtube.com/watch?v=WPFLAjmWCtk



drink to die slut




ich trinke mich 
in die einsamkeit 
und seh 
mich 
wieder
im krankenhaus
liegen. 

I know I have lost and all the pain is everywhere






Als wäre meine Zeit hier noch kostbar 
ich liege nüchtern 
in meinem Bett 
und merke 
wie die Komplexe 
mich auffressen. 
mein köper
kommt 
mir 
so 
aufgequollen 
vor 
als 
würde 
icb 
mit jeder weiteren Sekunde 
aufgehen 
wie 
ein Hefekloß. 
Mein Körper 
wird mir immer fremder. 
Er macht 
sachen 
die mich zum fall bringen.
Lauter Schmerzen 
schenkt er mir 
auf die ich nie vorbrereitet bin. 
Jeder Schmerz 
ist 
wie 
ein weiterer Stoß 
in die Dunkelheit. 
All meine Kontrolle 
habe ich verloren.
ich irre hier nur 
verloren 
herum 
ohne 
sinn 
und 
zweck. 
Weiß nicht 
was 
ich nüchtern 
machen ,
ertragen soll.
All meine Kräfte 
sind ausgeschöpft. 
Ich bleibe liegen 
und starre an meine Wände 
das ist das beste 
was ich tun kann 
wenn mein Kopf 
zum Feind muntiert. 

there are poems inside of you that paper can't handle





Jeder Schreiber fängt mal mit einem Wort an. Aber was ist wenn die Worten vor einem wegrennen und man zu kraftlos ist hinter ihnen her zu laufen? Ist man dann wortlos oder wortmüde? Ich bin gefangen in der Stille, die sich wie eine Schlinge um mein Hals wirft. Kein Wort kommt mir über die Lippen. Kein Wort passt zu mir und meiner Stimmung. Ich bin stimmungstot. Zu tot um eine Stimme in dieser Welt zu haben. Ich würde so gerne mit Worten um mich werfen bis irgendwann ein Satz heraus kommt, den ich ohne Scham, aussprechen könnte. Bis das geschieht bleibe ich hier gefangen in der Stille, die viel zu laut ist. 



Ich trink zu viel
kann schon sein
aber sonst könnte ich nicht aufhören
mich in den Tod zu stürzen

Manchmal spür ich meinen Geist mehr als meinen Körper.bin immun gegen Schläge doch sterbe durch Wörter






meine gedanken 
drehen 
sich 
im kreis 
ein wunder 
das niemand 
sich den verstand 
aus dem Kopf 
kotzt. 
die gedanken 
leiten 
mich 
immer 
mehr 
zu trinken
und 
mich 
immer 
näher 
zum Abgrund hin 
zu bewegen. 
ich tanze 
mit 
den Tod 
obwohl 
meine Beine 
so etlich müde sind. 
all die jahre
haben 
spuren 
und narben 
hinterlassen. 
ich bin ein gebranntes Kind 
was bei jeder Berührung 
feuer fängt.
ich will mich verstecken 
nie wieder sichtbar sein
mochte mich an den Tod verkaufen 
damit endlich 
in meinen Kopf
Ruhe herrscht. 





 Helau ihr schönen Menschen,
der zweite:
https://www.youtube.com/watch?v=naI294NDD2c
und der dritte und letzte Teil:
https://www.youtube.com/watch?v=t8p4OWnvh-I
steht für euch bereit.


ich danke euch für
die liebe Unterstützung,
ihr seit einfach wundervolle Menschen

das erste video ist endlich daaaaaaaaaaaaaaaa






meine lieben, 
wir haben es endlich geschafft den ersten teil 
von unserem video hochzuladen. 
uns tut es echt leid, 
dass die Qualität so schlecht ist. 
ich hoffe ihr verzeiht uns. 
lasst es euch gut gehen.

I know i'm not good enough, i don't need reminding







meine gefühle 
springen 
im dreieck 
ich kann 
sie 
nicht 
festhalten, 
nicht knepeln 
und 
in den 
todesbrunnen 
schmeißen. 
sie schütteln 
mich
von rechts 
nach links, 
lande 
auf dem Boden.
Meine gefühle 
haben 
die 
Macht 
ergriffen 
und würgen 
mich 
bis 
ich 
nach 
atmen 
range. 
die 
angst 
wirft 
mich 
zusätzlich
aus 
den 
konzept. 
meine hände 
zittern, 
mein herz 
rast, 
die hitze 
steigt 
mir 
zu kopf. 
ich verziehe
keine miene, 
versuche 
alles 
so gut 
auszuhalten
zu ertragen 
wie 
es
nur 
geht. 
mein vater
sitzt neben 
mir 
wirft mir 
komische  
verletztende  
Worte
hinzu, 
ich
kann 
es
kaum 
ertragen 
ihn 
zu zu hören. 
so
schmerzvoll
war 
eine 
panikattake
schon 
lange 
nicht 
mehr.
ich
schleppe 
mich 
die treppe 
hoch
und
mit zitternden händen
greife 
ich
 nach 
den 
 Bier. 
Mein Herz 
beruhigt sich
nur mein Kopf schreit 
Scheiß Versagerinn/ 
Jämmerliche Alkohlikerin
Du gehörst unter die Erde






ihr schönen menschen, ich möchte euch nicht damit nerven aber bitte schaut noch mal hier vorbei. 
wir brauchen noch viele schöne andere Fragen.. http://ugly-scars.blogspot.de/p/blog-page.html
ich denke an euch









there is no pretty way to tell you that i want to die






ich erinnere 
mich 
als 
wäre 
es 
gestern 
gewesen. 
deine berührungen 
sind 
auf meine Haut 
verewigt. 
lauter narben 
erzählen 
die geschichte 
von 
uns 
beiden. 
ich 
kann 
nicht mehr 
davon 
wegrennen. 
all der alkohol 
lässt 
mich 
nur sentimental 
werden. 
all 
der
schmerz 
lässt 
mich 
meine Haut 
öffnen 
und dreckiges Blut 
vergießen. 
ich drehe mich 
im Kreis, 
versuche mich 
weg zu hungern, 
ich will raus 
aus dieser Welt 
die mich 
jeden Tag 
quält. 
All die Erinnerungen 
sind zu präsent, 
mein Hirn 
erstickt 
in der dunkelheit
der Wölfe. 
All die neuen Wege
sind versperrt 
mit meiner Vergangenheit. 
Ich kann kein Schritt 
in die Zukunft 
gehen 
ohne 
mich 
jedes mal aufs 
neue 
ins Fleisch 
zu schneiden. 
Es ist schon 
zu viel blut geflossen, 
mir ist schwindelig, 
ich fall weiter 
in das tiefe nichts 
wo die Dämonen 
und Wölfen 
auf mich warten 
um mich 
stück für stück 
aufzufressen
bis ich
nichts weiter 
mehr
bin 
als 
hohle 
Knochen 
und eine traurige Geschichte.







Helau meine lieben, wenn ihr Zeit habt schaut doch mal auf dieser Seite vorbei : http://ugly-scars.blogspot.de/p/blog-page.html Ich würde mich sehr freuen. Ich denke an euch. 




Du tauchst in mein Leben, schürst aufs neue die glut und meine älteste narbe spuckt wieder blut






ein paar lieder 
und meine blutgetränkte
dunkle
Kindheit 
schlägt 
mich nieder.
erinnerungen
an geburtstage
familienfeiern
die
sich immer
gleich abspielten,
die nähe
wurde
zur alltäglichkeit
und alle
schauten ahnungslos
löcher
in die wände,
bloß nichts
sehen 
bloß nichts
hören.
plötzlich sind
dort
hände, 
die körperteile
berühren
wo kein Mensch
mit diesen Jahren
 angefasst

werden
sollte. 
Ich fühle 
mich 
als 
wär 
ich 
angeschossen 
worden. 
die tränen 
fließen 
und 
ich spür 
wie 
der schmerz 
meinen ganzen Körper 
erreicht. 
die 
schockstarre 
erreicht 
mein herz 
und 
ich hab 
das gefühl 
jeden moment 
in 
meinem 
einsamen zimmer 
zu sterben
wo 
schon 
so viel 
leid 
passiert 
und 
herzen gebrochen 
worden. 
mein herz 
will 
nicht 
mehr. 
die erinnerungen 
sind 
zu groß, 
zu viel 
nähe 
für 
meinen 
kindlichen 
mit scham 
bedeckten 
körper.
ich schaffe 
es 
nicht 
mit 
diesen erinnerungen 
abzuschließen. 
wie soll 
ich 
weiter 
durch mein Leben 
gehen, 
wo 
ich 
ständig 
von der Angst 
geplagt 
bin 
das 
plötzlich 
ein mann 
ein wolf 
mich packt, 
verschleppt 
und mich
zu tode 
berührt.
ich weiß es nicht 
ich bin zu tode ratlos




Ich habe die kontrolle verloren. Das Essen fiel mir schwer. Das Atmen fiel mir schwer. Zu leben war am schwersten






alles dreht sich 
hier ist nichts mehr was mich hält.
der schmerz 
zerfrisst 
meinem ganzen Magen.
ich weiß mir nicht mehr zu helfen 
die angst 
springt 
mich an,
kriecht 
in meinen Körper herein
und schlägt mich 
in sekundentakt. 
die tränen 
fließen, 
ich kann 
nichts mehr 
sehen. 
ich ertrinke 
in mir. 
ein griff ans telefon, 
meine eltern reagieren schnell. 
der krankenwagen 
fährt 
zu unserem Haus. 
ich hab das gefühl 
mein Leben 
ist entgültig vorbei. 
der Tod hält meine Hand 
und freut sich 
das er jetzt endlich wieder 
am Zug ist. 
Die Nachbarn 
gaffen und geilen 
sich an dem 
Leid 
meines Körpers 
auf. 
Wie grässlich 
Menschen 
nur sein können.
Die Fahrt 
im Krankenwagen 
verschwindet 
im dunklen Nebel.
Der ganze Schmerz 
explodierte 
in meiner Brust 
und lässt
mich 
aussehen 
wie ein kleines kind.
Der Tränen 
hören 
einfach 
nicht auf
zu fließen. 

Ich hasse Krankenhäuser, 
hier haust der Tod 
persöhnllich 
und mir reicht 
schon der Tod
in meinem Kopf
völlig aus.

Die Ärzte 
fassen 
mich 
an
und 
ich 
fühle
mich 
wie 
lebendig begraben. 
 Ich möchte
schreien
sie sollen
es lassen 
doch der Schmerz 
hält 
mir 
den Mund zu. 

Ich bin am Ende.
Ich werde stationär 
aufgenommen, 
wo sie mir literweiße 
Medikamente 
durch den Tropf
einflößen 
und mein Körper
anschwillt 
wie eine fette Qualle. 
Mein Lebensstil 
hat mich 
fast ins Grab 
befördert. 
Mein Körper
zerfällt, 
erschwächt 
mit jeden Schritt 
mehr 
und 
ich
kann 
nichts 
dagegen tun
als krankhaft 
ins leere 
zu starren. 


ich hab mich um meinen verstand gesoffen






Ich möchte schreiben, alles heraus schreiben obwohl ich so stumm bin wie ein angeschossenes Reh. Ich kann nicht mehr schreiben und doch versuche ich es verzweifelt. Ich kann nicht leben und doch atme ich immer noch. Ich trinke zu viel und doch viel zu wenig um die ganzen Dämonen und die Stimmen in meinem Kopf auszulöschen. Ich esse zu viel und doch in den Augen meiner Familie und meiner Mitmenschen zu wenig. Keiner versteht, dass ich die Last auf meinen zerbrochenen Schulter auch versuche wegzuhungern. Ich kann sie nicht sie nicht mehr tragen und ertragen. Sie drückt mich immer tiefer Richtung Erde, Richtung meinen Grab, was ich mir selbst mit all meinen Untaten geschaufelt habe. Und mir ist es egal. Ich blicke den Tod entgegen und ich habe das Bedürfniss laut aufzulachen.
Ich bin krank und merke langsam wie die verrückten Nebenwirkung des Sterbens mein Hirn zerfressen.
https://www.youtube.com/watch?v=vC70TFGtHLc




I lost my life because of my eating disorder





Der Hass 
sticht 
mir ins Herz. 
Ich 
könnte 
schreien, 
ausrasten 
und wände einschlagen. 
Meine Probleme 
wachsen 
mir 
über 
den Kopf. 
Ich möchte das alls nicht mehr. 
Ich will ein Schlussstrich 
ziehen.
Irgendwo neu anfangen 
und endlich anfangen zu leben. 
Ich will nicht ständig
eingeschränkt 
leben. 
Ich möchte 
all das essen 
was ich will. 
Dieses ständige Stoppschild 
vor jeglichen Lebensmittel 
macht mich krank. 
Ich hab mich selbst 
und mein Leben 
verloren 
dank 
dieser 
dunklen Krankheit.
Ich bin stetig 
kraftlos, 
leblos 
und 
hab 
keine Kraft 
jegliche Aktivitäten 
zu machen. 
Mein Körper steht 
mir selbst in den Weg. 
Ich komm 
nicht weiter, 
ich steh ständig 
auf der Stelle, 
wo ich langsam 
vor mich hin sterbe. 
Ich will 
kein 
gebranntmarktes Kind 
mehr sein. 
Ich will leben 
aber der Tod 
hält mich gefangen. 
Er erdrückt mich 
und gewinnt 
wie immer am Ende. 






Was fehlt wenn ich verschwunden bin?





Das hungern zerrt an meinen Knochen
Mein Magen zerreißt mich
schreit mich an, macht mich kaputt
Meine Motivation ist
schon längst
mit meiner Unschuld
vergraben
verbringe tage in meinem Bett
habe keine Kraft mehr
zu leben.
Es fühlt sich so an als würde ich 
verschwinden, 
ganz klammheimlich
in den Nebel 
voller dunklen Gestalten, 
die nach mir greifen 
und mich anschreien.
Das hungern macht mich kaputt
aber ich kann nicht anders,
ich halte mich daran fest
doch falle stetig ins leere.
Ich lehne Nahrung ab,
ich lehne das Leben ab,
ich lehne mich selbst ab.
Das einzige was ich herzlich zu mir nehme 
ist der Alkohol.
Ein Freund und ein Feind zugleich.
Der mir die Sterne vom Himmel hohlt
oder mich in den Dreck
zu den Wölfen wirft.
Ich fühle mich wie eine Leiche,
die zu blöd ist sein Grab zu finden.
Was für ein Leben,
es ist einfach nur ein sterben auf raten.