Hast du Angst, vor deinem Verstand? Das er dir irgendwann mal sagt:" Ich glaube du bist krank"?






ich schüttete mir 
grad tequilla in 
mein glas 
als meine mum 
mir plötzlich 
das telefon reichte. 
mein herz schlug
schon 
wie wild 
als 
sie mir sagte
wer dort dran war. 
der seelenknast
meine stimme 
zitterte 
und 
ich 
spürte 
wie die panik 
mir die kehle 
zuschnürte. 
tränen sammelten 
sich  
und brannten 
in meinen
 augenwinkeln.
die worte aus der anderen leitung
hörte ich nur gedämpft 
als wär unter wasser. 
ich war wie gelähmt, 
und nicht fähig 
entscheidungen zu treffen.
panik reagiert 
meinen korper 
und mein kopf. 
meine stimme 
stockte, 
bis ich schlussendlich
auflegte 
um endlich 
aus der situation 
zu fliehen. 
als ich meiner 
mum 
die situtation 
erklärte 
wurde 
sie 
immer lauter,
ihre stimme überschlug sich 
ich konnte nur noch wimmern. 
und schnell in mein zimmer flüchten.
dort 
trank ich schnell
ein paar schlücke tequilla
um aus der panikattacke 
zu entfliehen.
ein schwall aus traurigkeit 
und panik 
tropften
auf mein fußboden 
und ließen mich wieder zum 
kleinen kind werden.
meine zeit auf freien fuß 
neigt sich den ende zu. 
bald werde ich die welt 
aus klinikfenstern betrachten. 
mich schauderts bei den gedanken. 
ich bin feige 
möchte mich verstecken 
doch die probleme hohlen mich immer ein
zerstückeln mich
bis ich blutend am boden liege.
ich muss mich all den stellen, 
um somit den Tod zu umgehen. 
doch alles kommt mir so unreal 
und falsch vor, 
bin ich all dem wirklich gewachsen
oder bin ich schon zum scheitern verurteilt?
kann man wirklich etwas retten
was schon längst verloren ist? 


Kommentare:

  1. Liebe N.,

    niemand wird sich in so einem Moment der Situation gewachsen fühlen. Du bist nicht feige. Du hast Angst.
    Das ist ein Unterschied.
    Du bist mutig. Weil du dich trotzdem deinen Ängsten stellen willst.
    Das schafft nicht jeder.
    Ich kann verstehen, dass du lieber nicht in die Klinik würdest. Aber du bist erst dann verloren, wenn du dich selbst dich gänzlich aufgibst.
    Nein N. So weit bist du noch nicht.
    Wir wollten doch beide kämpfen, oder? Vergiss das nicht.
    Wenn du alleine bist in der Klinik ... wenn du aus dem Fenster siehst und den Himmel nicht mehr sehen kannst ... wenn du Angst hast ... dann schenke ich dir meine Worte und alles was du brauchen wirst.
    Es ist der richtige Schritt. Für ein Leben, dass du verdient hast. Für Glück und Liebe und Wärme.
    N. ich denke an dich und freue mich für dich.
    Deine Lovely

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    1. Meine liebe N.,

      es macht nichts, wenn du das positive nichts siehst. Dann zeige ich es dir.
      Wenn du den Kontakt zu mir halten möchtest auch außerhalb unserer Blogs und es dir Halt gibt, dann finde ich das nicht schräg sondern absolut in Ordnung. Über eine Mail kann ich dir gerne auch meine Handynummer schicken, aber ich habe leider kein Whats App. Du wirst mir wohl eine altmodische SMS schicken müssen.
      Auch ich freue mich über jedes deiner Worte. Du machst dir unnötige Sorgen, es gibt nichts was du besser "im Griff" haben müsstest.
      Schön, dass es etwas gibt, dass dich zum Lächeln bringen kann. Noch schöner, dass ich dabei mitwirken kann.
      Ja, vertrauen ist eine schwierige Sache geworden. Aber vielleicht könnten wir es ja noch einmal versuchen?

      Dankeschön für deine lieben Glückwünsche. Ja, ich denke, ich freue mich, dass ich die Schule nicht geschmissen habe.

      Liebes, diesen Tiefpunkt habe ich schon längst erreicht. Letztes Jahr habe ich etwa im Rhythmus von 2-3 Tagen etwas gegessen. Eine Erdbeere. Weintrauben ... und mich dann jedes Mal schlecht gefühlt. Auch jetzt faste ich hin und wieder ... es ist schwierig, sich das abzugewöhnen. Aber das Detoxen tut mir gut. Wirklich, ich fühle mich besser damit. Und esse wenigstens überhaupt etwas.
      Du musst dir keine Sorgen um mich machen.

      Danke, dass du für mich da sein willst.

      Alles Liebe,
      Deine Lovely

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    2. Liebes,

      ich habe dir eine Mail geschickt mit meiner Nummer. Ich hoffe, sie hat dich erreicht.

      Ich glaube, solange ich das Gefühl habe, mich selbst nicht ertragen zu können, werde ich versuchen, weniger zu werden. Aber vor 35 Kilo höre ich auf, wenn dich das beruhigt.

      Das Lied habe ich mir sofort angehört. Da ich quasi in jeder Sekunde meines Lebens von Musik umgeben bin, alleine schon durch das Tanzen, höre ich aus jeder Stilrichtung was.
      Ja, es gefällt mir.

      Alles Liebe,
      Lovely

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  2. ich wünschte ich könnte dich in dieser situation in den arm nehmen und dir etwas von meiner kraft abgeben. so schicke ich sie dir im geiste, ich hoffe, dass du vielleicht etwas davon spürst

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  3. ich denke mit offenem herzen an dich

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  4. ich denke an dich, ich hhoffe für dich,
    dass der seelenknast dir etwas bringt
    du hättest es verdient
    so sehr

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