Ich lebe schon lang nicht mehr auch wenn ich atmend vor dir stehe







das essen schnürt mir die kehle zu 
fressen fressen fressen steht täglich auf dem programm 
bis mein magen laut aufheult und aufgibt.
meinen seelenfraß erbrech ich still und heimlich in mein kopfkissen 
meine worte sind nichts als worthülsen, 
zuckerperlen 
die sich die therapeuten 
an den hals hängen.
der dreck auf meinem körper
vermischt sich 
mit der trauer 
bis ich gar nicht mehr spür 
was in meinem herzen 
alles so bebt.
ich bin gefangen
in mir selbst 
und 
in den fängen 
meiner krankheiten. 








in my mind things go to dark





die melancholie 
tropft mir aus den mundwinkeln 
die angst 
erbricht sich 
vor mir 
auf den fußboden. 
der hass macht mich klein 
verpestet meine gedanken
und lässt mich bluten.
schreie der erinnerungen
machen mich taub
all todesgedanken 
hängen sich 
wie ein seil um meinen hals
ich ersticke 
an meiner eigenen existenz. 









Meine liebe Bloggerwesen, morgen geht es los, hinein in den Seelenknast. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Mut um dieser Welt, eure Welt, die Stirn zu bieten und weiterzukämpfen. Ich danke euch für eure stetige Unterstützung und das Durchhaltevermögen meine verwirrenden Texte zu lesen. Lasst euch von der Dunkelheit nicht steuern, ihr könnt ein Leben führen, was ihr auch führen wollt. Ich glaube an euch. Und tut mir leid, dass ich hier jetzt so sentimental werde, aber ich wollte euch einfach diese Worte mit auf den Weg geben. Passt ja auf euch auf. 



Hast du Angst, vor deinem Verstand? Das er dir irgendwann mal sagt:" Ich glaube du bist krank"?






ich schüttete mir 
grad tequilla in 
mein glas 
als meine mum 
mir plötzlich 
das telefon reichte. 
mein herz schlug
schon 
wie wild 
als 
sie mir sagte
wer dort dran war. 
der seelenknast
meine stimme 
zitterte 
und 
ich 
spürte 
wie die panik 
mir die kehle 
zuschnürte. 
tränen sammelten 
sich  
und brannten 
in meinen
 augenwinkeln.
die worte aus der anderen leitung
hörte ich nur gedämpft 
als wär unter wasser. 
ich war wie gelähmt, 
und nicht fähig 
entscheidungen zu treffen.
panik reagiert 
meinen korper 
und mein kopf. 
meine stimme 
stockte, 
bis ich schlussendlich
auflegte 
um endlich 
aus der situation 
zu fliehen. 
als ich meiner 
mum 
die situtation 
erklärte 
wurde 
sie 
immer lauter,
ihre stimme überschlug sich 
ich konnte nur noch wimmern. 
und schnell in mein zimmer flüchten.
dort 
trank ich schnell
ein paar schlücke tequilla
um aus der panikattacke 
zu entfliehen.
ein schwall aus traurigkeit 
und panik 
tropften
auf mein fußboden 
und ließen mich wieder zum 
kleinen kind werden.
meine zeit auf freien fuß 
neigt sich den ende zu. 
bald werde ich die welt 
aus klinikfenstern betrachten. 
mich schauderts bei den gedanken. 
ich bin feige 
möchte mich verstecken 
doch die probleme hohlen mich immer ein
zerstückeln mich
bis ich blutend am boden liege.
ich muss mich all den stellen, 
um somit den Tod zu umgehen. 
doch alles kommt mir so unreal 
und falsch vor, 
bin ich all dem wirklich gewachsen
oder bin ich schon zum scheitern verurteilt?
kann man wirklich etwas retten
was schon längst verloren ist?