das spiel ist verloren, also spiel mir nichts vor








Es ist erbärmlich 
das ich in Moment 
nur Worte finde 
wenn ich betrunken 
durch die gegend trockel. 
wie oft ich es auch versuche 
die welt nüchtern zu ertragen
doch es
stürzt 
immer wieder
eine welle
schmerz,
erinnerungen 
oder 
erdrückende leere 
auf mich ein 
und greife 
zu meinen täglichen suchtmitteln. 
die tage 
sind geplagt 
mit erinnerungen 
die mein gehirn 
plagen 
und mich 
zur einer 
wehrlosen puppe 
machen. 
ich kann noch 
so sehr 
all das verdrängen
doch es stürzt
immer zu auf mich
ein,
frisst mich auf 
und lässt nichts
außer 
meiner hülle 
zurück. 
die tagen 
verstreichen 
und mein lebensmut 
verschwindet 
in der dunkelheit 
meines herzens. 
ich hör die dunkelheit 
neben mir atmen 
und sie ist hungriger denn je. 
ich verdunkle 
mit jeden tag mehr,
die tagen 
der kraft 
sind im nu 
verschwinden
wie meine bitter süße unschuld
an den wölfen.

Kommentare:

  1. Nichts an/in deinem Leben ist erbärmlich. Du bist wundervoll!

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  2. Liebe N.

    Erst neulich bezeichnete ich mich als Puppe, als eine kaputte Puppe. Mir wurde daraufhin etwas Wundervolles gesagt und das möchte ich dir weitergeben.
    Liebe N., du bist viel mehr als eine Puppe. Du bist so viel stärker, auch wenn du das jetzt gerade nicht sehen kannst.
    Aber du bist immer noch da. Überlege dir einmal, wie viel Stärke hinter dieser einfachen Aussage stehen muss.
    Mir wurde gesagt, ich sei eine Kämpferin.
    N., du bist auch eine Kämpferin!
    Gib nicht auf. Man kann nicht verdrängen. Man kann nicht lächeln und sagen "es ist Vergangenheit". Denn es ist immer Gegenwart, wird jeden Tag davon begleitet.
    Aber dass es überhaupt noch Tage gibt, dass wir aufstehen und leben oder es zumindest versuchen. Das ist nicht erbärmlich. Nichts davon, was du tust, ist erbärmlich.
    Es ist nicht die beste Lösung. Aber ich kann auch nicht sagen, auch nur annähernd etwas gefunden zu haben, dass "Lösung" ist.
    Ich kann dir nicht das wiedergeben, was du als Unschuld bezeichnest. Ich kann dir nicht mal sagen, dass ich selbst mich noch so sehen kann.
    Aber ich kann dir sagen, wie ich dich sehe:
    Ein wunderbarer Mensch, dessen Worte ich gelernt habe zu lieben. Weil sie mir Stärke geben, weil sie mir zeigen, dass ich mit meinen Ängsten nicht alleine bin.
    Auch wenn das egoistisch ist, bin ich froh, dass es so ist. Nicht alleine zu sein.
    Du bist es auch nicht.
    Denn wenn du "dein Herz in diese Zeilen gesetzt hast", dann werde ich es aufheben, bis du wieder Lebensmut hast.
    Denn das Leben lohnt sich.
    Diese Einsicht wünsche ich dir für all die Tage, die noch vor dir liegen werden.
    Alles Liebe,
    Lovely

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    1. Liebe N.

      Ich freue mich wirklich sehr, wie viel dir meine Worte bedeuten, dass dich meine Worte überhaupt erreicht haben und dir Kraft geben konnten. Das macht mich wirklich glücklich.
      Glaub mir, ich habe 10 Jahre lang verdrängt, ich kann verstehen, wovon du sprichst. Es hat mich aufgefressen. Aber ich glaube, wenn ich es schaffe, wieder aufzustehen, dann schaffst du das auch. Selbst, wenn mir dieser Gedanke furchtbare Angst macht, nicht mehr die Augen davor verschließen zu können.
      Weder deine Worte noch Du selbst bist komisch. Die Dämonen gehören zu uns, jeder hat die seinen.

      Von dieser Perspektive aus habe ich das mit dem Gewicht noch nie betrachtet. Dabei habe ich mich häufig selbst darüber aufgeregt, dass mein Gesund- und Krankheitszustand stets über mein Äußeres definiert wurde.
      Danke für deine ehrlichen Worte, ich werde noch mal darüber nachdenken.

      Du siehst so viel in mir, ich hoffe ich werde dich nicht enttäuschen!

      Alles Liebe,
      Lovely

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  3. Nichts vorspielen. Das klingt gut.

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  4. Ich vermisse dich jetzt schon.
    Du bist so besonders für mich, für immer.

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