Ich reduzier mich auf das Minimum







Die Panik
und 
die Angst 
schleichen sich ins Herz. 
Mir wird übel 
ich will schreien
mir die haut vom körper abkratzen 
weinen 
und fortrennen. 
ich will nicht hier sein 
alles in mir zieht sich zusammen. 
die waage lacht mich höhnisch aus 
als mein zerfallener,
vernarbter sich dort drauf stellt.
Niemals würde dort eine Zahl stehen, 
die ich akzeptieren könnte. 
Keine Zahl auf der Welt 
würde die Schreie 
in meinem Kopf 
zum Stillstand bringen. 
Niemals könnte sie mir die Akzeptanz 
schenken,
nach der ich mich manchmal sehne. 
Diese Krankheit 
bringt mich um den Verstand 
trotzdem kann ich nicht aufhören 
mich in ihr zu suhlen 
und ihren Anweisungen zu folgen. 
Diese Krankheit 
ist wie Sterben auf Raten. 
Und die einzige Person 
die was dran ändern könnte, 
wär ich. 
Doch es ist so
als wären mir die Hände gebunden. 
Als wär ich nicht ich selber, 
nur ein Statist am Rande 
als hätte das Extreme mein Leben in die Hand genommen 
nur um es dann immer wieder
mit Vollgas gegen die Wand zu fahren. 








Kommentare:

  1. Ich kenne das Gefühl zu gut.
    Wenn die eigene Haut eine Zwangsjacke ist.

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  2. das mit dem extremen, wie recht du damit hast!

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  3. Das muss dir doch net Leid tun! Ich denke auch ständig an dich. Und lese deine Posts. Du berührst damit iwas in mir. Und ich sitze so oft vor'm PC und denk mir: "Wow, da hat jmnd genau deine Gedanken aufgeschrieben"
    Du schaffst es meine Gefühlswelt in Worte zu fassen. Das ist bewundernswert. (Wollte ich nur mal gesagt haben)
    Danke für die lieben Worte. Ja, ich pass auf mich auf, so gut es geht. Aber nur, wenn dur mir versprichst, das gleiche zu tun.

    Und ich würd dich nie vergessen

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