Ich reduzier mich auf das Minimum







Die Panik
und 
die Angst 
schleichen sich ins Herz. 
Mir wird übel 
ich will schreien
mir die haut vom körper abkratzen 
weinen 
und fortrennen. 
ich will nicht hier sein 
alles in mir zieht sich zusammen. 
die waage lacht mich höhnisch aus 
als mein zerfallener,
vernarbter sich dort drauf stellt.
Niemals würde dort eine Zahl stehen, 
die ich akzeptieren könnte. 
Keine Zahl auf der Welt 
würde die Schreie 
in meinem Kopf 
zum Stillstand bringen. 
Niemals könnte sie mir die Akzeptanz 
schenken,
nach der ich mich manchmal sehne. 
Diese Krankheit 
bringt mich um den Verstand 
trotzdem kann ich nicht aufhören 
mich in ihr zu suhlen 
und ihren Anweisungen zu folgen. 
Diese Krankheit 
ist wie Sterben auf Raten. 
Und die einzige Person 
die was dran ändern könnte, 
wär ich. 
Doch es ist so
als wären mir die Hände gebunden. 
Als wär ich nicht ich selber, 
nur ein Statist am Rande 
als hätte das Extreme mein Leben in die Hand genommen 
nur um es dann immer wieder
mit Vollgas gegen die Wand zu fahren. 








gefühle, die wie messer sind, fliegen auf dich zu und treffen dich







das hupen eines autos 
erweckt mich aus den rausch. 
eben noch 
tanzte ich 
benommen 
und vernebelt 
durch die straßen 
und war den rosa wolken 
so nah
doch jetzt
 überkommt 
mich die panik. 
ich fange 
an 
immer schneller
zu gehen,
blicke mich stetig um 
aus angst
die jungs aus dem hupenden auto
könnten 
in jeder ecke
 auflauern,
 mich packen
und all diese ekeligen, 
perversen sachen mit mir veranstalten
wovon ich stetig flashbacks bekomme.
die angst schnürt
mir
die kehle zu.
selbst 
die kippe 
in meiner hand
schenkt 
mir 
keine erlösung. 
der nachhauseweg 
wird zu qual 
ich versinke 
immer mehr 
in dem meer
aus angst und panik. 
erst als ich 
nach zuhause komme
und die klinge 
ansetzte 
kann ich wieder 
atmen. 
die angst
 und die panik 
fließt an meinen armen 
herunter.
ich bandagiere meinen arm, 
verstecke all das leid 
und meine jämmerlichkeit 
und greife zum nächsten bier.
in der hoffnung 
das der nächste rausch 
mich aus diesen horrortrip 
befreit. 









the pain eating me away





zwischen 
flashbacks
und panikattaken 
sinke 
tag für tag
tiefer.
der strudel 
der dreckigen erinnerungen 
zieht mich 
immer weiter
in richtung nichts. 
wenn ich kurz mal auftauche 
um luft zu erhaschen 
packt mich eine wolfshand 
und drückt mich 
immer tiefer 
unter wasser. 
die dunkelheit füllt meine lunge
jeder atmenzug schmerzt
mein körper fühlt sich an 
als wär er
schwer wie blei.
der tod wartet unten 
auf dem meeresgrund auf mich. 
ich spüre seine anwesenheit 
ständig um mich herum 
egal welchen raum 
ich betrete. 
fühlt sich sterben wirklich so an?
"wie weit
 kann ich wohl sinken 
ohne zu ertrinken 
und den tod in die arme zu fallen?"
das frage ich den stetigen regen in mir 
doch er schweigt
und lässt mich weiter treiben 
hinein in den nächste flut.