won't you take me out of my head?








dunkler wolf
du bist gieriger denn je.
du lässt mich nie allein 
auch wenn du nicht anwesend bist.
in meinem träumen sucht du mich heim 
nagst an meinen knochen 
und ich weiß 
ich bin niemals allein. 
ich hunger mich schon davon 
und zusätzlich frisst du mich auf 
wenn ich es nichts besser wüsste 
würde ich aussehen 
wie ein skelett, 
doch das spiegelbild 
beweißt mir 
tag aus 
tag ein
die schande.
bin nichts weiter 
als der fettfleck 
deines shirts
was nutzlos
in der ecke liegt. 
ich sauf mich fort 
doch du greifst nach mir
 hältst mich fest 
vor dir ist kein ort sicher 
mein weltall
mein high ort
ist verzeichnet 
mit deinen bilder.
ich verschließe die augen 
doch ich seh dich immer wieder. 
ich möchte dich wegschneiden 
wie ein störender leberfleck. 
du bist der schmutz 
der dreck
auf meiner haut 
der sich in mein inneres
festgewachsen hat. 
du bedrängst mich 
wenn ich dich wegschneide
wär ich dann wirklich frei? 
ich schneide so tief ich kann 
ich blick
in meine haut hinein 
seh die eingeweide
sie lacht mich aus 
du lachst mich aus
ich bin immer noch mit dreck überzogen. 
was machst du nur mit mir? 
mein boden ist blutbefleckt 
meine seele schon lange fort 
der tod haust in meinen venen 
und mein herzschlag hör ich kaum. 
die nachtluft 
ruft mir stumpfe worte zu 
wo sind die sterne 
wenn man sie mal brauch? 
ich lege mich hin 
vergrab mein kopf ins kissen 
möchte nichts mehr sehen 
die welt 
und die wölfe 
ertrag 
ich nicht mehr. 
ich spür 
wie 
ich 
an 
mein 
atem ersticke.
was ist nur mit mir geschehen?
ich erkenn mich nicht mehr 












tut mir leid, dass dieses thema im moment mein blog ausfüllt. ich wünschte es wäre anders. ich wünschte, ihr müsstet nicht so viel davon lesen. entfolgt mein blog wenn ihr wollt. ihr tut mir leid. ich würd so eine schande auch nicht ständig lesen wollen.

I have spent all my life resisting the desire to end it





Das Wetter
 passt sich mein inneres an.
Der Regen tropft an der Fensterscheibe hinab. 
Ich schaue aus den Fenster
und fühle mich gleich den Regen verbunden, 
da es stetig in meinem inneren auf mich einregnet. 
Es regnet 
lauter Klingen,
schreiende Wut, 
dreckige Schuldgefühle, 
leere Knochen,
dunkles weinendes Blut,
berauschenden Alkohol, 
 gefrässige Selbstzerstörung, 
zitternde Angst 
und bissige Wölfe. 
Ich stelle mich in den Regen 
um mir eine Zigarette anzünden, 
in der Hoffnung 
das der Dreck des Wolfes 
von gestern Nacht 
endlich an mir heruntertropft 
und im Rasen verschwindet. 
Doch das war nur ein hoffnungsloser Wunsch 
meines kranken Hirn. 
Der Dreck in meinen Inneren 
wird von Wolf zu Wolf mehr. 
Die Schreie
 der Selbstzerstörung
werden mit jeden Tag lauter,
in den ich überlebe. 
Ich stelle mich meinen größten Ängste, 
indem ich mich mit den Wölfen treffe. 
Ich verschwende mich, 
schmeiße mich nahezu in den Dreck, 
der mich zu Hure macht. 
Ich torkel' nahezu 
in den Abgrund herein, 
und ich spür nur noch 
den stetigen Gegenwind
und die wütenden Monster in meinem Kopf. 
Man könnte fast denken 
ich würde fliegen, 
doch wie Casper schon so schön gesagt hat: 
"Verrückt ist, das fallen wie fliegen ist in einem Moment." 
Ich falle 
jeden Tag tiefer 
und ich warte nur noch 
bis der Aufprall 
schlussendlich 
mein Ende ist. 








Ich kann nicht mit mir selbst umgehen, kann mich nicht selbst umgehen







alles um mich herum 
erscheint 
in bitteren grau. 
die kinderstimmen 
klingen dumm und stumpf, 
als wär ich unter wasser 
und niemand würde 
mitkriegen 
das 
ich 
langsam 
ertrinke. 
ihre gesichter 
nehm 
ich 
kaum noch war. 
ich sehe nur 
lauter bilder, 
die mich nachts 
nicht schlafen lassen. 
ich sehe nur das 
was ich ständig 
weg zu trinken, 
weg zu schneiden, 
weg zu hungern, 
weg zu huren 
versuche. 
all die dreckigen momente 
erscheinen mir 
im hell erleuchteten licht. 
ich bin nackt, 
splitterfaser nackt 
nur mit schmutz getränkt. 
in meinen augen die pure angst
und immer wieder sehe ich die gesichter 
von den wölfen vor mir. 
sie hören nicht auf 
mich anzuschauen 
und meine hand zu ihrer 
hose zu schieben. 
ich will schreien,
um mich schlagen,
durchdrehen 
und fliehen.
ich spüre wie sich
 immer mehr wasser 
 in meiner lunge ansammelt. 
die kindergesichter 
verschwimmen
vor meinen augen.
meereswellen hausen in meinen augen. 
ich will lauthals anfangen zu weinen, 
wie die kinder 
wenn ihnen mal etwas nicht passt 
oder sie sich weh getan haben. 
ich merke wie ich die beherschung 
verliere 
und anfange zu zittern. 
ich kann die gefühle 
und diese erinnerungen 
nicht ertragen. 
ich will mich
 wegschmeißen, 
zu dröhnen
und im straßengraben verbluten.
ich sehe in alles keinerlei sinn mehr. 
ich laufe schon viel zu lange 
auf einen weg 
voller mienen. 
irgendwann gehen sie hoch 
und ich mit ihnen. 
mit diesen erinnerungen 
beginne ich 
den tod zu  erahnen
und mit diesen Leben
beginne ich
den tod
 herbei zu sehnen.