manche wollen für immer bleiben, andere wollen für immer fliehen







ich habe nicht geschrien 
mich nicht gewehrt 
der ort war nicht mit liebe gefüllt 
er war getränkt 
in hass und selbstzerstörung. 
die schuld ganz allein trage ich 
ich habe es so gewollt 
er zwar noch mehr 
und ich aus falschen gründen 
doch ich habe nichts  
gegen 
sein verhalten getan.
ich hure. 
nun trage ich meine konsequenzen 
mit den ich leben muss. 
ich kann die konsequenzen 
nicht mit einer pille 
 von mir fort schieben. 
die konsequenzen 
sind damit 
nicht fort, 
sie schlummern immer noch in mir,
nein sie schreien in mir 
ich bin verdammt noch mal selbst schuld. 
als ich die pille geschluckt habe 
schien die sonne.
ich habe sie so sehr dafür gehasst. 
ich hab sie gehasst 
das sie an diesen todestag schien. 
ich wollte sie genauso töten 
wie das etwas in mir.
ich hab versucht die konsequenzen 
tot zu trinken 
weg zu weinen
weg zu rauchen
weg zu schweigen 
weg zu schneiden
und schluss endlich 
habe ich versucht 
davor wegzulaufen.
nur doof 
das die socken an meinen füßen 
den asphalt nicht standhalten konnten 
und ich zusammen brach,
mein schluchzen immer lauter wurde. 
mörderin mörderin mörderin
schrien meine stimmen so laut.
ich kann ihnen nicht entfliehen 
mein jämmerliches verhalten 
widert mich an 
ich will alles in mir aufschneiden 
und in meinem blut ertrinken
obwohl ich kein blut oder wasser brauch 
um innerlich zu ertrinken. 
ich ertrinke 
in meiner scham. 
mein meer ist getränkt 
mit blut und tot 
und tauch tiefer darin ein.
ich will das sich meine lungen sich mit wasser füllen 
ich will mein ende so sehr 
eine mörderin 








it kill me and i don't care







ich spucke feuer
ich habe blut geleckt
und doch liege ich wieder am boden
mit meinen unmengen von bierdosen. 
ich verschimmel hier
vor mich rum
und der wolf
bleibt stetig vor mir liegen, 
zerfetzt meine kleidung
und bringt mir neue blaue flecke heim. 
es wird mich umbringen
doch es ist mir egal.
mein betäubendes herz
schlägt nur schwer
in meiner brust.
das leben rauscht
wie ein horror film an mir vorbei.
doch ich kann nicht wegsehen,
kann nicht wegrennen
oder mir ein anderen film anschauen. 
ich kann einfach nur hier liegen
und mit jedem atemzug
den tod einatmen. 












Die Angst ist ein Biest








Meine ganzen Worte 
hat die Angst 
zerrissen, 
bespuckt, 
verbrannt, 
gefressen, 
vernichtet. 
ich irre umher 
die ganze last 
meiner kleiner hässlichen welt 
erdrückt mich. 
die wölfe 
holen 
mich 
erneut 
 ein 
und ich bin viel zu langsam 
um ihnen zu entfliehen. 
das atmen 
fällt mir schwer. 
kein wort der welt 
kann das beschreiben 
wenn die angst 
dir an die kehle greift 
und versucht 
dein kleiner funken leben 
auszulöschen. 
ich bin 
atmenlos
und ich fühle 
wie ich mein Leben 
ins dunkle
werfe
wo die selbstzerstörung 
zuhause ist. 
dort wo das grauen, 
 die hure, 
die Zerstörung 
und mein Ende,
der unendliche Tod haust.