Du willst aber kannst nicht und das zerstört dich






In meinem Kopf 
reden 
all die Stimmen 
auf mich ein. 
Ich versuche mich abzulenken, 
zu trinken 
und Serien zu schauen. 
Doch mein Kopf 
wird nicht stumm 
alles in mir 
ist so laut 
das 
ich 
davon 
Kopfschmerzen 
bekomme. 
Ich gehe nach unten, 
das ganze Haus 
riecht 
nach dem Essen, 
was meine Mutter gekocht hat.
Ich gehe in die Küche
es riecht so gut, es riecht so köstlich 
und mein Magen 
fängt an zu schreien.
Er sehnt sich so nach Nahrung 
das es mich zerreißt. 
Ich schaue in den großen Topf
der auf den Herd steht
oh nudeln. ich liebe nudeln. 
und atme den geruch ein. 
Die Nudeln riechen nach 
meiner Kindheit, 
nach unbeschwertheit 
und Tage voller Lachen und Freude. 
In meinem Kopf 
spielt sich eine Fressorgie stand. 
Mein kleines Kind 
in meinem Kopf 
frisst und frisst, 
kotzt und kotzt 
alles aus, 
keine Nudeln 
 bleibt dem Magen erhalten. 
Plötzlich spüre ich eine Hand 
auf meiner Schulter, 
die Fress und Kotzorgie 
spielt sich jetzt nur noch im Hintergrund ab. 
Meine Mutter steht vor mir 
und fragt 
ob bei mir 
alles okay ist. 
Ich nicke nur 
und verschwinde schnell 
aus der Küche. 
Die Kindheit 
spüre 
ich 
noch 
in meinen Knochen, 
ich zünd mir 
eine Kippe an,
erblicke den Mond 
und wünsche mir
für das kleine Kind 
und den ganzen anderen Persönlichkeit 
in meinem Kopf
den Frieden 
beim Thema 'Essen'.
doch was soll ich sagen, 
unrealistische Wünsche 
waren schon 
immer 
mein Ding. 














Kommentare:

  1. Ich weiß so was du meinst...
    Das kind in mir fehlt mir. Ich vermisse es. Lieber bin ich behütet und bemuttert als "erwachsen" und allein. Doch wenn meine mutter mich eben bemuttert oder irgendwie so mit mir umgeht wie früher blocke ich ab. Alles und vorallem sie.
    Doch dem Nudeln hätte ich nicht wieder stehen können... Nichts essbarem kann ich wkeder stehen. Abgesehen von Fleisch.
    Du tust mir so leid.
    Die reaktion deiner mutter ist schlicht aber liebevoll. Sie scheint wundervoll. (Jedenfalls die art wie sie auf dich in der beschriebenen Situation auf dich eingegangen ist..)
    Ich will den stimmen obtra geben. Zurück schreien. Doch das würde wohl alles nur noch lauter machen.
    Und würde man sie niederschlagen, einfach brutal, mit klaren brchstellen wäre dann da wohl ein nichts... Ich weiß nicht, was besser oder schlimmer wäre/ ist. Vermutlich ninmt es sich nicht viel...

    <3

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    1. Entschuldige, an stelle von "obtra" meinte ich contra...

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    2. Umd danke für deine wundervollen worte... Wir müssen nur noch einem Bach finden, an dem wir uns treffen..

      Von der schule lass ich mich nicht unterkriegen... Es steht ihr nicht zu so eine macht über mich oder sonst irgendjemanden zu haben.
      <3

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  2. dein kommentar hat mich grade wirklich zum lächeln gebracht, danke dafür, du bist zu lieb! ♥

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  3. Weißt du,
    immer wenn ich deine Texte lese
    träume ich.
    Jetzt gerade sitze ich in einem riesigen Guns´n´Roses
    T-Shirt auf meinem Bett
    und friere
    weil das Fenster offen ist
    weil ich rauche.
    Ich wäre jetzt gern bei dir
    Ich würde dir gern helfen
    das Kind wieder aus dr hervorzulocken.
    Ich würde gerne
    mit dir lachen
    und vergessen.
    Ich liebe dich.

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  4. Ich glaube, dafür bin ich nur nützlich.

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  5. Jeder Wunsch hat eine Chance verdient, wahr zu werden. Irgendwo da draußen gibt es Frieden für dich, für mich, für alle, die Frieden brauchen und eines Tages werden wir ihn finden, ich weiß das. Ich glaube daran, klammere mich an de Hoffnung, weil es das Einzige ist, was an Wünschen übrig bleibt, wenn der Rest verschwimmt.

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  6. ich kenne das, diesen "essensprozess" durchzuleben, durchzuspielen und schon mental zu dem Schluss zu kommen, dass man kotzen würde, dass man es nicht behalten könnte, also lässt man es. Man sucht Zerstreuung, aber nichts sättigt.
    Interessant, an dieser Stelle an das innere "Kind" zu denken, wenn doch der SChlüssel von allem die Kindheit zu sein scheint..

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