Klinisch schon tot

Worte über Worte
wo bin ich bloß?
Tabletten über Tabletten
ich finde kein halt mehr
Bier für Bier
eine Gewohnheit, die mich aufatmen lässt.
Bestrafung über Bestrafung
die Scham fließt, die Erinnerungen bleiben.
Lächeln für lächeln
der schein steht, das innere zerfällt.
Verwesung über verwesung
ich verbanne in Einzelhaft.
Schnitte über schnitte
die heimlichkeit bleibt doch das bluten hört niemals auf.
Atemzug für Atemzug
was tu ich hier bloß?
die verwirrtheit bleibt
das dunkle haust in mir.
das stumme Mädchen bleibt,
raucht und raucht
und nimmt den Tod dankend im kauf.

ich kann dir viel erzählen so lang ich sterne seh aber frag nicht wie's mir geht

Hülle mich im Schweigen
und lügen
betrüge im dunklen
verkleide mich in weiten Sachen
die Dämonen in meinem Kopf lachen sich ins Fäustchen
der Tod an meiner Hand rammt mir die klinge ins Mark
verschenke meine selbst an die Waage und das verhasste Essen
nichts bleibt mir mehr
die Dunkelheit erblindet mich
ich hocke im dunklen
wo ich langsam von innen verwes'
 

Ich lebe schon lang nicht mehr auch wenn ich atmend vor dir stehe







das essen schnürt mir die kehle zu 
fressen fressen fressen steht täglich auf dem programm 
bis mein magen laut aufheult und aufgibt.
meinen seelenfraß erbrech ich still und heimlich in mein kopfkissen 
meine worte sind nichts als worthülsen, 
zuckerperlen 
die sich die therapeuten 
an den hals hängen.
der dreck auf meinem körper
vermischt sich 
mit der trauer 
bis ich gar nicht mehr spür 
was in meinem herzen 
alles so bebt.
ich bin gefangen
in mir selbst 
und 
in den fängen 
meiner krankheiten. 








in my mind things go to dark





die melancholie 
tropft mir aus den mundwinkeln 
die angst 
erbricht sich 
vor mir 
auf den fußboden. 
der hass macht mich klein 
verpestet meine gedanken
und lässt mich bluten.
schreie der erinnerungen
machen mich taub
all todesgedanken 
hängen sich 
wie ein seil um meinen hals
ich ersticke 
an meiner eigenen existenz. 









Meine liebe Bloggerwesen, morgen geht es los, hinein in den Seelenknast. Ich wünsche euch allen viel Kraft und Mut um dieser Welt, eure Welt, die Stirn zu bieten und weiterzukämpfen. Ich danke euch für eure stetige Unterstützung und das Durchhaltevermögen meine verwirrenden Texte zu lesen. Lasst euch von der Dunkelheit nicht steuern, ihr könnt ein Leben führen, was ihr auch führen wollt. Ich glaube an euch. Und tut mir leid, dass ich hier jetzt so sentimental werde, aber ich wollte euch einfach diese Worte mit auf den Weg geben. Passt ja auf euch auf. 



Hast du Angst, vor deinem Verstand? Das er dir irgendwann mal sagt:" Ich glaube du bist krank"?






ich schüttete mir 
grad tequilla in 
mein glas 
als meine mum 
mir plötzlich 
das telefon reichte. 
mein herz schlug
schon 
wie wild 
als 
sie mir sagte
wer dort dran war. 
der seelenknast
meine stimme 
zitterte 
und 
ich 
spürte 
wie die panik 
mir die kehle 
zuschnürte. 
tränen sammelten 
sich  
und brannten 
in meinen
 augenwinkeln.
die worte aus der anderen leitung
hörte ich nur gedämpft 
als wär unter wasser. 
ich war wie gelähmt, 
und nicht fähig 
entscheidungen zu treffen.
panik reagiert 
meinen korper 
und mein kopf. 
meine stimme 
stockte, 
bis ich schlussendlich
auflegte 
um endlich 
aus der situation 
zu fliehen. 
als ich meiner 
mum 
die situtation 
erklärte 
wurde 
sie 
immer lauter,
ihre stimme überschlug sich 
ich konnte nur noch wimmern. 
und schnell in mein zimmer flüchten.
dort 
trank ich schnell
ein paar schlücke tequilla
um aus der panikattacke 
zu entfliehen.
ein schwall aus traurigkeit 
und panik 
tropften
auf mein fußboden 
und ließen mich wieder zum 
kleinen kind werden.
meine zeit auf freien fuß 
neigt sich den ende zu. 
bald werde ich die welt 
aus klinikfenstern betrachten. 
mich schauderts bei den gedanken. 
ich bin feige 
möchte mich verstecken 
doch die probleme hohlen mich immer ein
zerstückeln mich
bis ich blutend am boden liege.
ich muss mich all den stellen, 
um somit den Tod zu umgehen. 
doch alles kommt mir so unreal 
und falsch vor, 
bin ich all dem wirklich gewachsen
oder bin ich schon zum scheitern verurteilt?
kann man wirklich etwas retten
was schon längst verloren ist? 


Anfangs nahm ich an, das geht schnell vorbei, ist nur ne Phase man, aber die Scheiße dauert Jahrelang






wenn der körper streikt 
und du nicht mehr 
unterscheiden kannst 
ob es sich um entzugserscheinungen handelt 
oder um den zerfall des körpers.
wenn dir gleichzeitig 
warm und kalt ist 
und jeder schritt zur qual wird. 
jedes anheben einer flasche 
zu schwer wird
und dir nach ein paar minuten laufen 
schon die puste ausgeht. 
wenn die albtträume 
dir den atmen rauben, 
das schlafen nicht mehr erholsam ist 
und das duschen 
dich nicht mehr sauber macht. 
dir jeglicher glanz in den augen fehlt, 
die dunkelheit dich bewacht.
dir jeder knochen wehtut 
wenn du dich im schlaf wälzt 
und hoffst endlich die ruhe 
  von den dämonen 
die dich beherschen
  zu finden.
jeder schnitt in dein eigenes fleisch 
dich für einen moment 
aus dein körper holt. 
der rausch vom alkohol und gras 
deine dämönen im kopf
 betäubt, 
dir die realität den letzten nerv raubt 
und jede unterhaltung zu anstrengend wird 
und du schließlich verstummst
dich unter dicken decken versteckst 
vor der welt 
die jegliche lebenswille aus einen aussaugt hat, 
vor der zeit die dich tot schlägt.
vor den seelenknast am horizont 
und die dreckigen erinnerungen
die wie laster auf deinen schulltern liegen. 
die welt hat mir jegliche kraft genommen 
mein körper ist für mich 
wie ein fremdes wesen. 
ich spür mich selbst nicht mehr. 






das spiel ist verloren, also spiel mir nichts vor








Es ist erbärmlich 
das ich in Moment 
nur Worte finde 
wenn ich betrunken 
durch die gegend trockel. 
wie oft ich es auch versuche 
die welt nüchtern zu ertragen
doch es
stürzt 
immer wieder
eine welle
schmerz,
erinnerungen 
oder 
erdrückende leere 
auf mich ein 
und greife 
zu meinen täglichen suchtmitteln. 
die tage 
sind geplagt 
mit erinnerungen 
die mein gehirn 
plagen 
und mich 
zur einer 
wehrlosen puppe 
machen. 
ich kann noch 
so sehr 
all das verdrängen
doch es stürzt
immer zu auf mich
ein,
frisst mich auf 
und lässt nichts
außer 
meiner hülle 
zurück. 
die tagen 
verstreichen 
und mein lebensmut 
verschwindet 
in der dunkelheit 
meines herzens. 
ich hör die dunkelheit 
neben mir atmen 
und sie ist hungriger denn je. 
ich verdunkle 
mit jeden tag mehr,
die tagen 
der kraft 
sind im nu 
verschwinden
wie meine bitter süße unschuld
an den wölfen.

Wie dick die Wände werden, wenn alte Fotos wieder bunt und vor dir lebendig werden








die wände kommen näher
der schmerz überfällt mich von hinten 
und mein herz rastet aus. 
tränen sammeln sich 
in meinem augen 
und ich schlage mir 
immer wieder 
gegen den kopf. 
bloß nicht weinen 
hör auf
für jämmerlichkeit 
ist keine zeit 
das alles soll aufhören 
das ekelhafte bild 
eines gedachten guten bekannten 
bringt mich 
schon wieder 
zum fallen. 
übelkeit steigt mir 
in den rachen 
ich muss raus 
atmen 
atmen 
die nachtluft 
erscheint so ruhig 
als wäre die welt 
niemals laut und grässlich.
der himmel ist so klar 
es leuchtet ein paar sterne 
und mein herz beruhigt sich
bei jedem neuen zug 
meiner zigaretten. 
egal wie viel ich auch trinke, 
egal wie sehr ich mich betäube
und versuche 
diesen ganzen schmutz 
und ekel 
zu verdrängen, 
die erinnerungen holen mich 
immer wieder aufs neue ein 
und zeigen mir 
wie schutzlos 
gefangen 
ich in meinem eigenen kopf
doch bin. 
es hört nie auf
die dämonen 
tanzen in meinem kopf
täglich umher 
es wird nie aufhören 
und genau das ist es 
was mich immer wieder 
in die tiefe reißt. 
mein Leben ist geplagt 
mit schmutzigen Erinnerungen, 
jämmerlichen weinen, 
stetigen hungern, 
brüllenden selbstverletzen 
stumpfsinnigen betäuben 
wütenden gefühlen 
schmerzvollen flashbacks
und zitternden panikattaken. 
wie komm ich jemals dort 
wieder heraus?








Drugs may kill you, but they’ll never break your heart







ich drehe durch 
ich setzte den pfeil an 
lass ihn los 
und verwunde menschen 
nur um mich selbst zu verletzten. 
ich ertrage es nicht 
menschen 
aus meiner eigenen hand 
zu verwunden
doch alles in mir schreit 
und wehrt sich 
ich will doch nur wieder atmen.
ich kann mich selbst nicht verstehen.
mein inneres ist 
mit lauter fragezeichen 
versehen
ohne jeglichen antworten. 
ich liege im dreck 
und atme den schmutz ein
zu anderen sachen
 bin ich nicht in der lage.
was mache ich nur? 
ich verfalle den rausch 
häng an der flasche 
taumel durch die stadt 
um die menschen zu ertragen 
die sich um mich kreisen 
und damit ich endlich 
meine zerstörische ader in mir 
zu vergessen. 
ich kann mich an nichts mehr halten 
was lässt mich noch glauben? 
der nächste schluck aus der flasche? 
die scham ist vorbei 
einmal trinker 
immer trinker
der stempel ist mir wie auf die stirn tättowiert. 
ich muss aufhören zu denken
um existieren zu können. 
alles in mir ist tot 
und verdrängt. 
Mein Leben schenkt mir keine Hoffnung 
nur lauter Fehltritte
die mich ins dunkle befördern. 






Ich reduzier mich auf das Minimum







Die Panik
und 
die Angst 
schleichen sich ins Herz. 
Mir wird übel 
ich will schreien
mir die haut vom körper abkratzen 
weinen 
und fortrennen. 
ich will nicht hier sein 
alles in mir zieht sich zusammen. 
die waage lacht mich höhnisch aus 
als mein zerfallener,
vernarbter sich dort drauf stellt.
Niemals würde dort eine Zahl stehen, 
die ich akzeptieren könnte. 
Keine Zahl auf der Welt 
würde die Schreie 
in meinem Kopf 
zum Stillstand bringen. 
Niemals könnte sie mir die Akzeptanz 
schenken,
nach der ich mich manchmal sehne. 
Diese Krankheit 
bringt mich um den Verstand 
trotzdem kann ich nicht aufhören 
mich in ihr zu suhlen 
und ihren Anweisungen zu folgen. 
Diese Krankheit 
ist wie Sterben auf Raten. 
Und die einzige Person 
die was dran ändern könnte, 
wär ich. 
Doch es ist so
als wären mir die Hände gebunden. 
Als wär ich nicht ich selber, 
nur ein Statist am Rande 
als hätte das Extreme mein Leben in die Hand genommen 
nur um es dann immer wieder
mit Vollgas gegen die Wand zu fahren. 








gefühle, die wie messer sind, fliegen auf dich zu und treffen dich







das hupen eines autos 
erweckt mich aus den rausch. 
eben noch 
tanzte ich 
benommen 
und vernebelt 
durch die straßen 
und war den rosa wolken 
so nah
doch jetzt
 überkommt 
mich die panik. 
ich fange 
an 
immer schneller
zu gehen,
blicke mich stetig um 
aus angst
die jungs aus dem hupenden auto
könnten 
in jeder ecke
 auflauern,
 mich packen
und all diese ekeligen, 
perversen sachen mit mir veranstalten
wovon ich stetig flashbacks bekomme.
die angst schnürt
mir
die kehle zu.
selbst 
die kippe 
in meiner hand
schenkt 
mir 
keine erlösung. 
der nachhauseweg 
wird zu qual 
ich versinke 
immer mehr 
in dem meer
aus angst und panik. 
erst als ich 
nach zuhause komme
und die klinge 
ansetzte 
kann ich wieder 
atmen. 
die angst
 und die panik 
fließt an meinen armen 
herunter.
ich bandagiere meinen arm, 
verstecke all das leid 
und meine jämmerlichkeit 
und greife zum nächsten bier.
in der hoffnung 
das der nächste rausch 
mich aus diesen horrortrip 
befreit. 









the pain eating me away





zwischen 
flashbacks
und panikattaken 
sinke 
tag für tag
tiefer.
der strudel 
der dreckigen erinnerungen 
zieht mich 
immer weiter
in richtung nichts. 
wenn ich kurz mal auftauche 
um luft zu erhaschen 
packt mich eine wolfshand 
und drückt mich 
immer tiefer 
unter wasser. 
die dunkelheit füllt meine lunge
jeder atmenzug schmerzt
mein körper fühlt sich an 
als wär er
schwer wie blei.
der tod wartet unten 
auf dem meeresgrund auf mich. 
ich spüre seine anwesenheit 
ständig um mich herum 
egal welchen raum 
ich betrete. 
fühlt sich sterben wirklich so an?
"wie weit
 kann ich wohl sinken 
ohne zu ertrinken 
und den tod in die arme zu fallen?"
das frage ich den stetigen regen in mir 
doch er schweigt
und lässt mich weiter treiben 
hinein in den nächste flut.














blinde wahrheit








Die Nacht ist so dunkel 
und versteckt die Sucht so gut. 
Die Schwärze umhüllt 
die ganzen Suchtmittel 
die sich in meinen Zimmer
nur so türmen. 
Die Sucht 
verhüllt 
sich 
ganz gewiss 
in weite gewänder 
und mit einen 
betäubten lächeln 
auf den Gesicht. 
Die Menschen 
mit offenen Augen 
sind dafür blind. 
Sie trotten 
einfach umher 
ohne Sinn 
ohne Zweck. 
Sie fliehen 
von der grausamen Erkenntniss
der brüllenden Wahrheit. 
Selbst das offensichtliche 
ist für sie unsichtbar. 
Daher 
ist 
das verstecken 
eigentlich zwecklos
da sie eh nie 
den sinn und den grund 
der grausamkeit in einen 
erfassen können. 
Doch man versteckt sich weiter, 
quetscht sich in irgendeine form 
der vorgebene glitzerne welt, 
die man nur erblickt 
wenn die drogen 
einen den sternenhimmel auf erden 
ermöglichen. 
Man verfüllt 
und verbiegt 
sich weiter 
solang 
bis man bricht
und das eigene atmen
nicht mehr ist
als das sinnlose überleben
der eigene existenz. 








dunkle schatten sind in meinem hirn gefangen







Die Ferien 
neigen sich
stück für stück
den ende zu. 
so viele erinnerungen 
schenkte mir diese zeit 
so unbeschreiblich schöne 
momente 
voller leichtigkeit 
gewollte zweisamkeit 
und Liebe in der Luft. 
Ich floh 
aus meiner Geisterstadt 
rein in eine farbenfrohe Zeit
die für mich immer noch so kurios erscheint 
als wär es es nur ein Traum gewesen. 
Doch selbst irgendwann 
ist der schönster Traum 
auch vorbei. 
Die Dunkelheit sucht mich wieder heim,
 die Sucht nagt mir an den Knochen 
und der 
dichte 
erdrückende 
Nebel
stielt mir all meine Worte. 
Mein Verhalten widert mich an, 
mein Leben dreht sich im Kreis, 
ich suche nach Geld 
um all die grausamkeiten in meinem kopf 
mit alkohol zu ertränken. 
ich antworte 
dunkle männer, 
die mich anwidern 
nur damit ich irgendwas fühle
irgendwas was die schreiende leere
in mir füllt. 
ich erzähle von den köstlichsten Gerichten 
und schaffe es nicht das kleinste davon zu essen. 
Selbst der schönste Traum 
selbst die schönsten Erinnerungen 
lassen die Dunkelheit nicht verschwinden. 
Auch wenn ich das eigentlich schon weiß 
tut mir diese Erkenntnis 
irgendwie weh. 









won't you take me out of my head?








dunkler wolf
du bist gieriger denn je.
du lässt mich nie allein 
auch wenn du nicht anwesend bist.
in meinem träumen sucht du mich heim 
nagst an meinen knochen 
und ich weiß 
ich bin niemals allein. 
ich hunger mich schon davon 
und zusätzlich frisst du mich auf 
wenn ich es nichts besser wüsste 
würde ich aussehen 
wie ein skelett, 
doch das spiegelbild 
beweißt mir 
tag aus 
tag ein
die schande.
bin nichts weiter 
als der fettfleck 
deines shirts
was nutzlos
in der ecke liegt. 
ich sauf mich fort 
doch du greifst nach mir
 hältst mich fest 
vor dir ist kein ort sicher 
mein weltall
mein high ort
ist verzeichnet 
mit deinen bilder.
ich verschließe die augen 
doch ich seh dich immer wieder. 
ich möchte dich wegschneiden 
wie ein störender leberfleck. 
du bist der schmutz 
der dreck
auf meiner haut 
der sich in mein inneres
festgewachsen hat. 
du bedrängst mich 
wenn ich dich wegschneide
wär ich dann wirklich frei? 
ich schneide so tief ich kann 
ich blick
in meine haut hinein 
seh die eingeweide
sie lacht mich aus 
du lachst mich aus
ich bin immer noch mit dreck überzogen. 
was machst du nur mit mir? 
mein boden ist blutbefleckt 
meine seele schon lange fort 
der tod haust in meinen venen 
und mein herzschlag hör ich kaum. 
die nachtluft 
ruft mir stumpfe worte zu 
wo sind die sterne 
wenn man sie mal brauch? 
ich lege mich hin 
vergrab mein kopf ins kissen 
möchte nichts mehr sehen 
die welt 
und die wölfe 
ertrag 
ich nicht mehr. 
ich spür 
wie 
ich 
an 
mein 
atem ersticke.
was ist nur mit mir geschehen?
ich erkenn mich nicht mehr 












tut mir leid, dass dieses thema im moment mein blog ausfüllt. ich wünschte es wäre anders. ich wünschte, ihr müsstet nicht so viel davon lesen. entfolgt mein blog wenn ihr wollt. ihr tut mir leid. ich würd so eine schande auch nicht ständig lesen wollen.

I have spent all my life resisting the desire to end it





Das Wetter
 passt sich mein inneres an.
Der Regen tropft an der Fensterscheibe hinab. 
Ich schaue aus den Fenster
und fühle mich gleich den Regen verbunden, 
da es stetig in meinem inneren auf mich einregnet. 
Es regnet 
lauter Klingen,
schreiende Wut, 
dreckige Schuldgefühle, 
leere Knochen,
dunkles weinendes Blut,
berauschenden Alkohol, 
 gefrässige Selbstzerstörung, 
zitternde Angst 
und bissige Wölfe. 
Ich stelle mich in den Regen 
um mir eine Zigarette anzünden, 
in der Hoffnung 
das der Dreck des Wolfes 
von gestern Nacht 
endlich an mir heruntertropft 
und im Rasen verschwindet. 
Doch das war nur ein hoffnungsloser Wunsch 
meines kranken Hirn. 
Der Dreck in meinen Inneren 
wird von Wolf zu Wolf mehr. 
Die Schreie
 der Selbstzerstörung
werden mit jeden Tag lauter,
in den ich überlebe. 
Ich stelle mich meinen größten Ängste, 
indem ich mich mit den Wölfen treffe. 
Ich verschwende mich, 
schmeiße mich nahezu in den Dreck, 
der mich zu Hure macht. 
Ich torkel' nahezu 
in den Abgrund herein, 
und ich spür nur noch 
den stetigen Gegenwind
und die wütenden Monster in meinem Kopf. 
Man könnte fast denken 
ich würde fliegen, 
doch wie Casper schon so schön gesagt hat: 
"Verrückt ist, das fallen wie fliegen ist in einem Moment." 
Ich falle 
jeden Tag tiefer 
und ich warte nur noch 
bis der Aufprall 
schlussendlich 
mein Ende ist. 








Ich kann nicht mit mir selbst umgehen, kann mich nicht selbst umgehen







alles um mich herum 
erscheint 
in bitteren grau. 
die kinderstimmen 
klingen dumm und stumpf, 
als wär ich unter wasser 
und niemand würde 
mitkriegen 
das 
ich 
langsam 
ertrinke. 
ihre gesichter 
nehm 
ich 
kaum noch war. 
ich sehe nur 
lauter bilder, 
die mich nachts 
nicht schlafen lassen. 
ich sehe nur das 
was ich ständig 
weg zu trinken, 
weg zu schneiden, 
weg zu hungern, 
weg zu huren 
versuche. 
all die dreckigen momente 
erscheinen mir 
im hell erleuchteten licht. 
ich bin nackt, 
splitterfaser nackt 
nur mit schmutz getränkt. 
in meinen augen die pure angst
und immer wieder sehe ich die gesichter 
von den wölfen vor mir. 
sie hören nicht auf 
mich anzuschauen 
und meine hand zu ihrer 
hose zu schieben. 
ich will schreien,
um mich schlagen,
durchdrehen 
und fliehen.
ich spüre wie sich
 immer mehr wasser 
 in meiner lunge ansammelt. 
die kindergesichter 
verschwimmen
vor meinen augen.
meereswellen hausen in meinen augen. 
ich will lauthals anfangen zu weinen, 
wie die kinder 
wenn ihnen mal etwas nicht passt 
oder sie sich weh getan haben. 
ich merke wie ich die beherschung 
verliere 
und anfange zu zittern. 
ich kann die gefühle 
und diese erinnerungen 
nicht ertragen. 
ich will mich
 wegschmeißen, 
zu dröhnen
und im straßengraben verbluten.
ich sehe in alles keinerlei sinn mehr. 
ich laufe schon viel zu lange 
auf einen weg 
voller mienen. 
irgendwann gehen sie hoch 
und ich mit ihnen. 
mit diesen erinnerungen 
beginne ich 
den tod zu  erahnen
und mit diesen Leben
beginne ich
den tod
 herbei zu sehnen.










manche wollen für immer bleiben, andere wollen für immer fliehen







ich habe nicht geschrien 
mich nicht gewehrt 
der ort war nicht mit liebe gefüllt 
er war getränkt 
in hass und selbstzerstörung. 
die schuld ganz allein trage ich 
ich habe es so gewollt 
er zwar noch mehr 
und ich aus falschen gründen 
doch ich habe nichts  
gegen 
sein verhalten getan.
ich hure. 
nun trage ich meine konsequenzen 
mit den ich leben muss. 
ich kann die konsequenzen 
nicht mit einer pille 
 von mir fort schieben. 
die konsequenzen 
sind damit 
nicht fort, 
sie schlummern immer noch in mir,
nein sie schreien in mir 
ich bin verdammt noch mal selbst schuld. 
als ich die pille geschluckt habe 
schien die sonne.
ich habe sie so sehr dafür gehasst. 
ich hab sie gehasst 
das sie an diesen todestag schien. 
ich wollte sie genauso töten 
wie das etwas in mir.
ich hab versucht die konsequenzen 
tot zu trinken 
weg zu weinen
weg zu rauchen
weg zu schweigen 
weg zu schneiden
und schluss endlich 
habe ich versucht 
davor wegzulaufen.
nur doof 
das die socken an meinen füßen 
den asphalt nicht standhalten konnten 
und ich zusammen brach,
mein schluchzen immer lauter wurde. 
mörderin mörderin mörderin
schrien meine stimmen so laut.
ich kann ihnen nicht entfliehen 
mein jämmerliches verhalten 
widert mich an 
ich will alles in mir aufschneiden 
und in meinem blut ertrinken
obwohl ich kein blut oder wasser brauch 
um innerlich zu ertrinken. 
ich ertrinke 
in meiner scham. 
mein meer ist getränkt 
mit blut und tot 
und tauch tiefer darin ein.
ich will das sich meine lungen sich mit wasser füllen 
ich will mein ende so sehr 
eine mörderin 








it kill me and i don't care







ich spucke feuer
ich habe blut geleckt
und doch liege ich wieder am boden
mit meinen unmengen von bierdosen. 
ich verschimmel hier
vor mich rum
und der wolf
bleibt stetig vor mir liegen, 
zerfetzt meine kleidung
und bringt mir neue blaue flecke heim. 
es wird mich umbringen
doch es ist mir egal.
mein betäubendes herz
schlägt nur schwer
in meiner brust.
das leben rauscht
wie ein horror film an mir vorbei.
doch ich kann nicht wegsehen,
kann nicht wegrennen
oder mir ein anderen film anschauen. 
ich kann einfach nur hier liegen
und mit jedem atemzug
den tod einatmen. 












Die Angst ist ein Biest








Meine ganzen Worte 
hat die Angst 
zerrissen, 
bespuckt, 
verbrannt, 
gefressen, 
vernichtet. 
ich irre umher 
die ganze last 
meiner kleiner hässlichen welt 
erdrückt mich. 
die wölfe 
holen 
mich 
erneut 
 ein 
und ich bin viel zu langsam 
um ihnen zu entfliehen. 
das atmen 
fällt mir schwer. 
kein wort der welt 
kann das beschreiben 
wenn die angst 
dir an die kehle greift 
und versucht 
dein kleiner funken leben 
auszulöschen. 
ich bin 
atmenlos
und ich fühle 
wie ich mein Leben 
ins dunkle
werfe
wo die selbstzerstörung 
zuhause ist. 
dort wo das grauen, 
 die hure, 
die Zerstörung 
und mein Ende,
der unendliche Tod haust. 












Es ist Platz genug, sich fehl am Platz zu fühlen









Was für ein Leben lebe ich? 
Ein Leben einer Hure, 
da ich mich den Wölfen 
zum Fraß vorwerfe? 
Ein Leben einer Süchtigen, 
weil ich nicht aufhören kann 
zu trinken, viel zu viel zu rauchen und zu hungern? 
Lebe ich ein Leben 
einer Zerstörerin, 
weil alles was ich anfasse zerstöre, 
vor allem die Menschen, die ich liebe 
und meine eigene Haut? 
Lebe ich ein Leben 
eines Penneres, 
weil ich orientierungslos 
durch die Straßen laufe, 
mit Bier und Büchern 
in den Taschen 
und wieder anfange 
die Schule zu schwänzen? 
Lebe ich ein Leben 
 einer Liebende, 
weil ich ständig an ein Mädchen denken muss 
und ständig den Drang habe 
sie küssen zu wollen? 
Lebe ich ein Leben
 einer Outsiderin, 
weil die Menschen auf meiner Schule 
mich allesamt komisch anstarren, 
schlecht über mich reden 
und ich ständig alleine zuhause hocke, 
da all die Freunde die ich hatte,
weggescheucht habe? 
Lebe ich ein Leben 
 eines Geist, 
weil obwohl mein Herz schlägt
ich kein Leben in mir spüre? 
In was für einer Welt lebe ich 
in der ich mir 
solche Frage stelle? 
Ich bin ratlos 
und spüre 
wie die Krankheiten, 
die reine Monsters sind,
mich zerfleischen. 
Ich spüre den Tod neben mir, 
er gibt mir seine Hand, 
sollte ich sie mir greifen 
und im vernebelten Licht 
verschwinden? 
All diese Fragen 
bleiben 
unbeantwortet 
in meinem Kopf liegen. 
Ich stolpere jeden Tag darüber. 
Sie lassen mich nicht los. 
Bin ich verrückt,
oder Realist 
weil ich weiß 
das sich das alles 
nie 
nie
ändern wird? 








Du willst aber kannst nicht und das zerstört dich






In meinem Kopf 
reden 
all die Stimmen 
auf mich ein. 
Ich versuche mich abzulenken, 
zu trinken 
und Serien zu schauen. 
Doch mein Kopf 
wird nicht stumm 
alles in mir 
ist so laut 
das 
ich 
davon 
Kopfschmerzen 
bekomme. 
Ich gehe nach unten, 
das ganze Haus 
riecht 
nach dem Essen, 
was meine Mutter gekocht hat.
Ich gehe in die Küche
es riecht so gut, es riecht so köstlich 
und mein Magen 
fängt an zu schreien.
Er sehnt sich so nach Nahrung 
das es mich zerreißt. 
Ich schaue in den großen Topf
der auf den Herd steht
oh nudeln. ich liebe nudeln. 
und atme den geruch ein. 
Die Nudeln riechen nach 
meiner Kindheit, 
nach unbeschwertheit 
und Tage voller Lachen und Freude. 
In meinem Kopf 
spielt sich eine Fressorgie stand. 
Mein kleines Kind 
in meinem Kopf 
frisst und frisst, 
kotzt und kotzt 
alles aus, 
keine Nudeln 
 bleibt dem Magen erhalten. 
Plötzlich spüre ich eine Hand 
auf meiner Schulter, 
die Fress und Kotzorgie 
spielt sich jetzt nur noch im Hintergrund ab. 
Meine Mutter steht vor mir 
und fragt 
ob bei mir 
alles okay ist. 
Ich nicke nur 
und verschwinde schnell 
aus der Küche. 
Die Kindheit 
spüre 
ich 
noch 
in meinen Knochen, 
ich zünd mir 
eine Kippe an,
erblicke den Mond 
und wünsche mir
für das kleine Kind 
und den ganzen anderen Persönlichkeit 
in meinem Kopf
den Frieden 
beim Thema 'Essen'.
doch was soll ich sagen, 
unrealistische Wünsche 
waren schon 
immer 
mein Ding. 














alle für einen, alle allein









Eine Welle aus Tränen 
für die Menschen, 
die einst mal meine Familie war. 
Ein Gebrüll 
für die Stimmen,
die in mir hausen. 
Tausende Wörter 
getränkt mit Wut
aus den Mündern meiner Eltern 
für mein verkümmertes Verhalten, 
über mein jämmerlichen Nervenzusammenbruch,
der mich nicht älter 
sondern um Jahre jünger macht. 
Ein anstimmen eines Geburtstagslied 
für den Versuch 
mein trauriges Herz 
mit künstlicher Wärme zu füllen. 
1,2,3,4 Kippen 
für den Versuch
den Selbsttötungstrieb 
im Rauch 
versinken. 
Ein leises
aber doch ernst gemeintes Lächeln
für den Punk,
der mein Verstand 
vor den ertrinken gerettet hat. 
Ein müdes plastik Lächeln 
für jeden meiner Mitmenschen,
die trotz 
meiner unsichtbaren Persönlichkeit 
an meinen Geburtstag gedacht haben. 
Ein hysterisches Lachen 
um den Abgrund 
unter mir zu verdrängen. 
Ein riesengroßen Teddy
für das kleine Kind in mir, 
die sich immer noch 
ihr Lieblingsessen zu Geburtstag wünscht. 
Eine Flasche Sekt 
für den kranken Penner in mir, 
der es nicht erträgt 
in seinen Gefühl unter zu gehen. 
Ein paar Minuten auf den Friedhof
um ungeschehen 
zu rauchen
zu trinken 
mein Teddy im Arm zu halten
und zu weinen. 
Ein Bier
für das seelenlose Mädchen,
das zu verdrängen versucht 
das sie ihr Lieblingsessen von früher 
gar nicht mehr essen könnte. 
Eine weitere Flut 
von Tränen 
um diesen Tag 
in den Wellen 
zu ertränken. 
Eine letzte Zigarette 
für den Wunsch 
so frei zu sein 
wie der Rauch meiner Zigaretten.
Eine hohe Dosis Schlafmittel
um endlich 1000 Jahre einzuschlafen.
Ein letzter Blick, 
voller Scham, 
die Gefühle in mir 
schlagen um sich, 
ich mache mich ganz klein, 
keiner ist hier, keiner schaut mir zu,
ich falle 
schneller
und tiefer 
als je 
zuvor.






In deinem Bett war ich sicher vor den Klippen der Welt








Ich verschließe 
die Augen 
nur 
um dein Gesicht 
wieder 
vor 
meinen 
zu sehen. 
Dein Atmen 
neben 
meinen,
und die Sicherheit
die du mir
mit deiner Anwesenheit
schenktest. 
Mein Lebensinhalt 
in 
meiner Welt 
voller Komplexe, 
Alkohol
und Dunkelheit. 
Ich sehne 
mich 
nach deinen Locken 
die das letzte waren 
was 
ich 
noch 
gespürt 
habe 
bevor 
ich 
mich 
im Schlaf
verliere.
Du bist mein Licht 
und nun 
liegt 
meine 
Welt
wieder 
in Trümmern, 
wo 
die Wölfe 
langsam 
wieder
die Fährte 
zu mir 
aufnehmen. 
Ich versuche 
zu flüchten 
doch das Dunkle 
findet 
immer
wieder 
ein Weg 
in mein verhasstes Herz.