bin scheinbar ein unmensch








ich habe versucht 
die angst attaken 
weg zutrinken, 
zu zerschlagen, 
wegzuhungern 
und fort zu rauchen 
doch sie klammern 
sich 
 jedes mal
wenn 
ich 
eine menschenmenge
erblicke
fest
um 
meine 
kehle. 
meine kehle 
ist 
wie 
zugeschnürt 
wenn
ich
ein männliches wesen 
erhasche.
alles ist
in mir
dann
wie erstarrt 
und 
ich
habe 
das bedürfniss
mich in die ecke zu kauern 
und zu weinen. 
ich fühle mich  
gefangen
und zerstückelt
in meinen kopf.
jeder blick 
von den männern 
erflammt 
das feuer der panik 
in mir. 
jede schritt 
ist nur ein weiter schritt 
in die menge 
voller menschen, 
die mich anschauen 
wie eine aussätzige.
jedes laute gekicher' 
zieht 
mich 
in die tiefe, 
da ich nie das gefühl loswerde
das sie sich 
über mich lustig machen. 
jeder weiterer tag
zieht sich
 in angst 
und kraftlosigkeit
hindurch. 
kein tag vergeht 
in dem 
mein körper
nicht 
nahezu aufgibt 
und der schwindel 
meine Gliedern 
erreicht. 
der Tod 
ist mir 
wohl 
näher 
als 
ich 
dachte,
obwohl 
ich
mich
scheue 
nachzudenken
und
doch
schwirren
stetig
todesparolen
in meinem hirn.
meine gedanken 
bringen 
mich 
in den sumpf 
des alkohols, 
in dem ich 
solange 
bade
bis 
ich 
schließlich
ertrinke. 








meine worte holpern. sie stolpern nahezu in die wortlosigkeit hinein. es tut mir leid, meine worte scheinen immer weniger zu werden. ich kann sie nicht halten oder nicht an mich reißen um ein text schreiben wo die gefühle nahezu hinaus leuchten. ich scheine all die gaben des schreibens im alltag verloren zu haben. es tut mir leid, ich möchte zu gern schreiben, aber all meine worte, erscheinen mir, irren ins nichts. 







Kommentare:

  1. Hey :) ernährst du dich nur aus tee?

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    2. wenn du mich sowas fragst
      bitte gib dich dann doch auch zu erkennen.

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  2. Ich halte dich. Halte mich an dir fest. Halte dich fest. Ich halte uns fest. Halte unsere Ewigkeit fest. Halte unsere gemeinsame Zeit fest. Ich und du. Du und ich. Ich liebe dich.

    PS.: Anonyme Wesen sind scheiße. Ihr verursacht keine schönen Dinge.

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  3. Dine Worten faszinieren mich seit langem jedes Mal aufs neue.
    Auch wenn sie deiner meinung nach ungehalten und ziellos erscheinen finde ich sie einfach eeindeuckend. Jeden Text.
    Einfache, einzelne Worte die zu einem unvollständigen ganzen werden...

    Es muss dir nicht leid tun. Für mich jedenfalls hBen auch diese eine sogar sehr starke Wirkung!

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  4. es ist schön das du es so siehst, ich habe immer das gefühl das meine worte mich versuchen zu ersticken und mir die Luft nehmen. wahrscheinlich haben sie auf jeden einen andere art von wirkung.

    pass auf dich auf

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  5. diese blicke sind wirklich immer wieder aufs neue schmerzhaft. maus wenn i.was ist schreib mir! (tumblr oder so)

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  6. Ich ertrinke in dir. Deine Worte sind so wunderschön wie eh und je und ich folge ihnen immer noch, wie eine Motte dem Licht. Ich kann nicht aufhören ohne sie zu leben, ohne dich zu leben und auch wenn mir Tod und Verzweiflung in letzter Zeit sehr sehr nahe kamen, so war ich doch immer gerne an deiner Seite. Ich brauche dich und vermisse deine Worte. In Gedanken bin ich stets bei dir und auch meine zerüttete Seele liegt an deiner Seite. Lass sie nicht fort, nicht gehen, ich bitte dich.
    Dein dich umklammerndes anonymes Wesen

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  7. Vielen Dank!
    Jedes deiner Worte brennt sich in meine Haut.
    http://super-califragilistic-expialigetisch.blogspot.de/

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  8. tut mir leid, (ich mit tee-frage) , ich kann nur anonym sein, weil ich kein blog hab ._.

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    1. okay,das ist ja nicht schlimm,
      mich hat es nur irgendwie verstörend
      weil ich diese frage sehr persönlich finde.

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  9. ich entschuldige mich, mal wieder, wie immer, ich habe lange keine worte mehr hier gelassen und ich danke dir so sehr, dass du noch immer meine texte liest und worte hinterlässt und ich möchte, dass du weißt, dass auch ich immer jedes einzelne deiner worte lese

    ich hoffe nur das beste für dich, ich denke an dich

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  10. Ich habe jetzt auch einen Blog, meine Liebe. Noch sieht er ein bisschen aus, wie ein rohes Gerüst. Ich hoffe, das ändert sich irgendwann. Ich habe beschlossen, meine Worte irgendwo in der Welt zu hinterlassen, wie Spuren im Schnee, auch wenn niemand jemals dort langgehen wird und sie sieht. Ich wollte dir doch mitteilen, dass es sie gibt.
    Wenn du sie dir ansehen willst, bist du immer gerne herzlich willkommen, so wie andere auch. Aber wie gesagt, es ist noch ein rohes Baugerüst, dass noch wenig Inhalt hat. Vielleicht, hoffentlich ändert sich das bald.
    In Liebe an dich dein anonymes Wesen

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    1. Vielen Dank für deine unglaublich schönen Worte. Du hast mich so berührt. Ich freue mich auch unendlich, dass du mir wieder Lieder schickst. Die Wortlosigkeit ist ganz bei mir. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Die Worte haben mich verlassen. Aber du hast meine eingefrorene Seele erreicht.

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    2. Das Talent liegt bei dir. Du warst meine Inspiration für so viele Texte, weil du aussprachst, was ich fühlte und dann versuchte es ebenfalls zu tun. Und auch, wenn meine Worte nie so schön wie deine sind, ich bin stolz dich meine Inspiration nennen zu können.

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    3. Deine Worte sind keinesfalls wirr. Ich habe das unglaublich kindisch Verlangen jetzt zu dir zu rennen und dich zu umarmen. Das geht nur leider nicht, weil du so weit weg bist. Ich möchte dich sehen. Ich weiß nicht, wann du Zeit hast, wann ich Zeit habe, aber glaub mir, deine Worte sind wie eine Wärmflasche, wenn meine Seele kalt und regungslos ist, sie sind wie eine kühle Brise, wenn die Flammen in mir kochen. Sie sind heilend und wunderschön. Ich danke dir, aus tiefstem Herzen für alles, was du tust, was du schreibst. Ich wäre so unfassbar gerne bei dir.
      Deine Worten schenken mir halt.
      Ich danke dir.

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  11. Vielen lieben Dank.
    Soetwas von dir zu hören freut mich sehr!
    DAnk auch für's folgen.

    Ich habe deinen schon lang gesehen und eigentlich immer einen Sinn in deine Worten gesehen.
    Sie haben mich jedes Mal aufs neue sehr berührt.
    Doch erst jetzt konnte ich es dir einiger Maßen zeigen, da ich ja erst recht Kurzem meinen Blog habe..

    (danke auch da für's lesen!)

    <3

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  12. Wie ich deine Texte vermisst habe, oh je. Ich war immer bei dir, ohne dass du es wusstest.

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  13. Den Körper, dessen Reinheit ein Mann dir geraubt hat, genau diesen Körper zu zerstören, sei es nun durch die Klinge eines Messers oder den inneren Organen den Parasit Alkohol einzusetzen, es ist ein destruktiver Akt, in jedem Fall. Aber ich kenne es auch, wir teilen ein ähnliches Schicksal, ein gleiches möchte ich mich nicht sagen trauen. Ich kann es dir nachfühlen, und dir einzureden, dass du die Begierde und Gier der Kranken damit auslöschst, indem du dich selbst zugrunde richtest, wäre huchlerisch. Es tut mir leid. Dass ich nicht mehr dazu sagen kann, dass ich dir keinen Trsot schenken kann, es dir nicht schön reden kann. Dass es dir passiert ist.
    ♥♥♥

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  14. ich glaube, dass das wichtigste ist, dass du erkennst, dass DU die hauptperson in deinem leben bist und du dich mehr um dich und weniger um die anderen kümmern solltest. auch wenn das schwer ist. es wäre schön, wenn du das versuchst, liebe N

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  15. Du bist kein UnMensch. Du bist der UNglaublichste Mensch, den ich kenne. Und wenn dir nichts bleibt, hab keine Sorge, dann bin ich immernoch da, ja? vergiss das nicht.

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  16. Angst ist schrecklich.

    Schön, wenn ich dich zum Lächeln bringe! Ich lese mich gerade durch deine letzten Einträge und mag diesen Stil, wie du die Texte aufbaust.

    :)

    Liebe Grüße, Tom!

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