bin an mir selbst gescheitert








Mein Leben ist
 ein mit Alkohol getränkter 
Scherbenhaufen.
Ich lebe 
mit 
Verhaltensweisen, 
die mich ins Grab befördern 
und 
kann 
nichts, 
rein gar nichts 
dagegen tun. 
Ich könnte gegen sie ankämpfen, 
ihnen
die Faust zeigen 
und versuchen
an 
mir
zu arbeiten. 
Doch ich war schon 
immer ein feiges kleines Kind. 
Ich ertrage keine Veränderung.
ich ertrage keine Ärzte 
die mir mein Gewicht sagen 
und mich somit 
in einer meiner größten Kämpfe befördern.
Ich ertrage keine Therapeuten, 
die mir weismachen wollen das,
dass Leben 
ein Ort voller bunten Farben ist 
obwohl ich mich täglich 
 im dunklen Dreck suhle. 
Ich ertrage keine Klinik, 
wo sie mich einsperren wollen, 
mir Essen in den Mund stopfen, 
wie eine Mastkuh, 
und täglich meine Wunden 
mit einen gehässigen Blick 
anschauen, 
als wär ich eine Massenmörderin. 
Ich weiß 
so 
kann 
es 
nicht 
weitergehen,
ich kann nicht ewig 
allein zuhause in meinen dunklen Zimmer verbringen 
und meine Dämonen und Erinnerungen 
mit dem Alkohol 
ertränken. 
Ich weiß das alles 
doch die Kraftlosigkeit schnürt 
mir alles zu.
Diese ganzen Krankheiten 
fesseln mich 
und machen mich sprachlos. 
ich seh 
kein licht am dunklen horizont.
ich seh 
kein weg 
aus meinen leblosen handeln.
Ich will fliehen 
und das schlechte bekämpfen 
doch 
ich 
sitze 
immer 
noch 
hier 
und 
kann 
mich 
kein stück 
bewegen. 
alles 
ist 
leer
und 
ohne sinn.
die wände meines zimmers
schreien 
mir 
zu 
aufzugeben.
die stimmen 
in meinem kopf
wollen 
mein tod.
allles 
schreit
nach
meinem 
Ende.


















Kommentare:

  1. du scheinst beide seiten nicht ertragen zu können - weder willst du dein leben von therapeuten/ärzten/eltern fremdbestimmen lassen, weder von dir selbst. aber das bedeutet nicht, dass man alles beenden muss. es gibt noch einen dritten weg, wenn nicht sogar noch einen haufen anderer.
    ich schicke dir kraft ♥

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  2. So sehr diese Zeilen auf mich zutreffen wünschte ich mir, sie würden nicht auf dich zutreffen. Du bist ein Wunderkind und so viel mehr. Ich vermisse dich.

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  3. Es ist einfach erschreckend. Das hier zu lesen ist, als hätte ich die Zeilen selbst geschrieben. Und all das, sollte kein anderer fühlen müssen. Gerne würde ich dir etwas aufbauendes schreiben, doch im Moment weiß ich selber nichts ermutigendes zu sagen. Aber du sollst wissen, dass ich an dich denke. Fühl dich umarmt.

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  4. Lass uns zusammen kämpfen, dem ganzen Bösen die Faust zeigen, einen neuen Weg suchen.

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  5. Och hoffe di findest die Farben und den Sinn in deiem Leben bald wieder.
    Mir haben delne Worte woeder sehr geholfen und mich an erwas erinnert, was ich wirklich langsam vergesse...
    Ich wünsche dir das beste
    So geen würd ich dir helfen. Mit dir irgendwo hinfliehen und dich von deinen Krankheiten ablenken. Doch ich weiß, dass es nicht geht. Tut mir leid.

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  6. Danke dir. ♥
    Ich habe schon öfters immer mal wieder auf deinem Blog vorbeigeschaut und ich mag ihn wirklich sehr. Du bist ein wundervolles Mädchen, das wird mir hier jeder bestätigen.
    Liebe Grüße, Laura.

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  7. Ich kenne das Gefühl, aber bitte lass nicht los. Hör nicht auf die Stimmen in deinem Kopf. Hör nicht auf die Todesschreie. Ich halte dich fest und sperre die bösen Geister aus. Gib nicht auf. Die Welt ist ein schrecklicher Ort, doch es wird schöne Seiten geben, du musst sie nur finden. Lass sie uns gemeinsam finden. Lass uns gemeinsam kämpfen. Lass uns die Schatten mit Licht vertreiben, dass aus deinem Inneren strömt. Du bist ein wundervoller Mensch und das solltest du dir immer merken. Ich schreibe es mir für dich auf die Haut. Halt die letzten Kräfte fest und lass nicht los. Geh nicht. Lass dich nicht von den grausamen Dingen erschlagen, erwürgen, erhängen. Nimm die Kraft und hör nur einfach nicht auf zu leben. Ich bitte dich. Ich bin bei dir. Höre meine Stimme und mein Herz für dich schlagen, am anderen Ende der Welt. Ich kämpfe für dich, jeden Tag.

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    1. Du gibst mir schon so viel. Auf ewig sind deine Worte in mein Herz geschrieben. Du bist die Flamme, die mir das Licht gab.

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  8. Ja. Ja bitte. Lass uns zusammen eine Höhle aus Decken bauen. In der wir uns verstecken. Und dann sehen wir uns Filme an. Die mit Happy End.

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  9. Ich danke dir.
    Eine ehrenvolle Verbeugung vor dir und deinen Worten wäre angebracht!

    Möchtest du wirklich sterben, oder möchtest du nur lernen zu leben?
    http://super-califragilistic-expialigetisch.blogspot.de/

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  10. ich bin immer noch hier und
    sehe dir zu
    passe auf dich auf
    nur habe ich
    keine worte mehr
    aber ich bin
    hier
    das sollst du wissen

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  11. Ich kann nicht beschreiben, wie dankbar ich bin, wenn ich deine worte lese. Sie retten mich jedes mal. Jedes einzelne. Und es tut immer wieder weh zu lesen, wie es dir geht.

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  12. danke dass du an mich denkst ich denke auch an dich!

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  13. schön geschrieben.. aber so traurig..

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  14. so ein krasser text. man verliert sich, findet sich wieder. ich wünsche dir ganz viel kraft!

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  15. Ich würde dich gerne festhalten, doch bin ich selbst an keinem Ort und doch an jedem. Die vergeht schneller als ich denken kann, schneller als ich schreiben kann, schneller als ich auch nur eine Kleinigkeit zuende bringen kann. ich weiß nicht, wie ich dir helfen kann. Ich weiß nur, dass ich es tun würde. dass ich dafür den ganzen Uni-Mist liegen lassen würde.

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