Schmerzhaus







Der Schmerz schreit; 
ich erschlage ihn mit meinen Fäusten.
Mein Handgelenk weint 
ich strafe ihn mit teuflischen Lachen 
und der dunklen Verachtung. 
Der Schmerz kriecht aus meinen Blut; 
vermische ihn mit Dreck; 
beschmiere die Wände
und mein Wesen damit. 
Der Schmerz taucht in den Alkohol;
ich fange an zu würgen
und hoffe an meiner Kotze zu ersticken. 
Der Schmerz tropft aus dem Augenwinkel meiner Mutter;
das Haus fängt an Feuer zu fangen
und zu beben.
Der Tod schlägt mir mit der Faust ins Gesicht 
und mein letzter Gedanken ist: 

Wir sind alle in diesen vier Wänden 
leblos 
begraben.












Die Verrückte spricht schon wieder, tut mir leid. Aus meinen Kopf kommen keine klaren Sätze mehr heraus, alles ist nur eine Masse aus Gewalt und Alkohol. Ich würde auch gerne mehr bieten, euch schneller zurückschreiben und diese Masse aus mir herausreißen. Ihr verdient so viel mehr, entschuldigt. Ich danke euch für eure treue, ich möchte euch nicht enttäuschen, ihr alle verdient ein glückliches und freies Leben, vergisst das bitte nicht.






Kommentare:

  1. Anonym7/02/2013

    Hat nicht jeder irgendwo sein Gefängnis, etwas das ihm Stück für Stück seine Freiheit raubt? Ich jedenfalls habe das. Je näher mir Menschen kommen, desto ängstlicher werde ich, desto verschlossener werde ich und desto mehr bricht mir die Knochen.
    In meinem Kopf wirbeln so viele Gedanken. Gedanken an dich, Gedanken an andere Menschen, dir mir wichtig sind und über all dem hängt wie eine dunkle Wolke die Frage, wann werde ich euch wieder verletzen? Wann werde ich wieder um mich schlagen, wann werde ich wieder selbstsüchtig in meinem eigenen Leid ertrinken, wann werde ich wieder die Kontrolle verlieren? Es ist alles nur eine Frage der Zeit, bis die Puppenspieler dort oben in meinem Kopf die Fäden durchschneiden und ich falle. Dann hart auf dem Boden aufschlage und mir wünschte, ich hätte all das nie getan, was ich getan habe, hätte all das nie gedacht, was ich gedacht habe und hätte nie all das gefühlt, was ich gefühlt habe.
    Und du steckst dort in deinem Käfig und nennst dich eine Verrückte? Ach was, verrückt sein, was heißt das schon? Ist es verrückt an Geister zu glauben, ist es verrückt an nichts zu glauben, oder ist es verrückt zu glauben, man wäre krank, ist es aber gar nicht und erträgt all die Schmerzen nur, weil man sich einbildet man hätte diese Schmerzen?
    Verzeih meine komischen Worte, ich bin krank im Kopf, es tut mir Leid.
    Dein krankes anonymes Wesen
    PS: Dieser Kommentar gehört zu deinem letzten Text genauso, wie zu diesem.

    AntwortenLöschen
  2. Du hast ebenso ein gutes Leben verdient. Du ist ein herzensguter Mensch.

    AntwortenLöschen
  3. nun. man kann sich den planeten den man bewohnt nciht aussuchen.
    da draußen gibt es sicherlich einen.
    mit menschen. menschen, die von der evoluion
    anders geformt sind
    liebe nette menschen
    im prinzip die gleiche spezies
    aber anders, weil deren planet eine andere geschichte hat.
    wenn wir dort leben können, es wäre ein traum.
    aber man kann nicht in das glückspiel der natur eingreifen. und darum muss ich lernen
    klar zu kommen.
    das wünschen bringt nicht. es wird nichts ändern.
    aber es ist lieb, dass du an mich denkst.
    man muss kämpfen. ja. ich glaube, es geht,irgendwie.

    und du.
    sollst auch kämpfen.
    das ist viel verlangt, aber der einzige weg.
    und du verdienst auch, was du allen hier wünschst.

    AntwortenLöschen
  4. Mein Herz blutet, wenn ich lese, wie schlecht es dir geht. Ich bin da, ich sorge mich um dich, ich lese, was du zu sagen hast und ich hoffe, du weißt das.

    AntwortenLöschen
  5. Es ist schrecklich zu lesen, dass du so etwas fühlen und ertragen musst. Es ist schrecklich, dass es für dich keinen Weg gibt, dem Ganzen zu entkommen. Und trotz dieser ganzen Schrecklichkeit, lebst du. Weißt du eigentlich, wie stark du bist? Ich bewundere dich wirklich dafür. Sooo lange lese ich deinen Blog schon und nichts ändert sich, ich habe das Gefühl, es wird immer schlimmer. Kann es noch schlimmmer werden? Aber du lebst, du hast das Leben nicht aufgegeben, und das ist der kleine wunderbare Fleck in dieser dunklen Schwärze aus Schrecklichkeit.
    Ich bin bei dir.

    AntwortenLöschen
  6. Es tut mir leid, sowas zu lesen.
    Bleib stark.
    Ich bin da, falls du reden möchtest.
    Und du brauchst dich für nichts zu entschuldigen.
    Jedes einzelne Wort ist perfekt.
    Doch auch traurig zu wissen,
    was in dir vor geht.


    AntwortenLöschen
  7. und irgendwo auf deinem weg zum glück hat man dich niedergerissen, auf den boden gedrückt und dir ins ohr geflüstert, dass du es nicht wert bist, es nicht verdient hast und am liebsten würde ich deine hand nehmen und dir die welt zeigen, denn du hast sie verdient, nur nicht so, nicht das böse, nicht diese schmerzen, nicht diese ganzen qualen
    es ist schrecklich zu lesen, wie es nur bergab geht, während du ganz oben stehen solltest, denn genau dort ist dein platz, dort wo du lächeln und lachen kannst und deine dämonen, deine gedanken nicht jagen können

    AntwortenLöschen