ein weiteres bier; ein weiterer todesschrei










meine hässlichkeit 
leitet 
mich 
durch die betrunkenden tage, 
wo die stimmen
mich mit dreck 
beschmeißen
und ich
brennenden hass 
einatme. 
die hurengedanken 
hallen
endlos 
in meinen kopf 
nach
und erschlagen 
mich 
wenn 
der Tod 
meinen Körper
misshandelt.
illusionen 
verbrennen 
mein dreckiges herz. 
ich höre es
in nächtlicher gewalt 
kotzen, 
husten 
und langsam 
im feuer
ersticken.












Meine liebsten Bloggerwesen, ich verabschiede mich hiermit für 2 Wochen aus dieser Welt. Ich reise zu herzlichen Wesen nach Italien. Ich wünsche euch weiterhin wunderschöne Ferien, ich hoffe ihr könnt sie wenigstens etwas genießen und ein paar warme Momente in euer Herz lassen. Wenn ihr allein seit, denkt bitte daran, dass ich innerlich immer bei euch bin. Ich lasse euch nicht im Stich.



Danke Tod, ich bin froh mit dir auszugehen









die begrabende wiederholung klammert sich an mir
und
versetzt mich in ewiger starre. 
alles spielt sich alles ab
als wär 
ich wieder 
ein 15 Jähriges,
dummes
vom Leben 
scheues 
dunkles 
wesen ,
was nur eine hülle besitzt
damit die anderen menschen 
nicht bemerken
dass ich seelenlos bin. 
alles erscheint 
mir so 
wie vor ein paar jahren.
die sackgasse 
hat nicht plötzlich 
ein notausgang bekommen,
wo ich hinaus spaziere 
und 
ins niemandsland gelange. 
die kurze zeit vor dem seeelenknast-zeit 
spielt sich 
tag für tag 
in meiner jetzigen 
nebelhölle 
ab. 
es gibt wieder 
den hungerstreik;
wieder 
die wunden, 
versteckt bleiben
damit keine nadel 
meine haut berührt;
wieder den fuchswolf 
der meinen körper 
hinterher rennt
und den tod 
der im schatten 
meines zimmes
wartet. 
nur erscheint
es mir 
jetzt
viel erdrückendender 
mit dem alkohol 
in meinen holzigen herzen. 
alles erscheint mir 
lebloser,
als würde 
jemand 
sekundlich
auf mich einschlagen
und den funken 
Leben 
aus mir heraussaugen. 
als wär ich kurz 
vor dem nichts. 
als müsste ich nur noch winken 
und schon 
würde ich wieder 
in den seelenknast gelangen.
und wieder die wände anstarren;
völlig atemlos
die wunderpillen 
schlucken, 
wo ich wehrlos nahrung 
hineingeprügelt bekomme, 
wo jeder versuch 
aus der eigenen haut 
zu fliehen 
mit einen Arztbesuch 
bestraft wird
und
wo ich 
tag täglich 
neue todesarten 
 finde 
um 
endlich 
den einzig wahren horizont 
zu sehen. 
meine existenz 
läuft mir davon 
und ich kann nur 
mit komplexen gedanken 
hinterher torkeln 
und darauf warten 
das es irgendwann aufhört
in mein gehirn
zu kotzen.
das irgendwann 
die ewige tote wiederholung aufhört 
und ich, 
ohne 
das eine Lüge
meine Lippen verlässt,
behaupten kann 
das ich im hier und jetzt lebe, 
das nicht in den tag 
hinein sterbe 
sondern hinein atme 
und vielleicht irgendwann 
auch mal hinein lebe.










Schmerzhaus







Der Schmerz schreit; 
ich erschlage ihn mit meinen Fäusten.
Mein Handgelenk weint 
ich strafe ihn mit teuflischen Lachen 
und der dunklen Verachtung. 
Der Schmerz kriecht aus meinen Blut; 
vermische ihn mit Dreck; 
beschmiere die Wände
und mein Wesen damit. 
Der Schmerz taucht in den Alkohol;
ich fange an zu würgen
und hoffe an meiner Kotze zu ersticken. 
Der Schmerz tropft aus dem Augenwinkel meiner Mutter;
das Haus fängt an Feuer zu fangen
und zu beben.
Der Tod schlägt mir mit der Faust ins Gesicht 
und mein letzter Gedanken ist: 

Wir sind alle in diesen vier Wänden 
leblos 
begraben.












Die Verrückte spricht schon wieder, tut mir leid. Aus meinen Kopf kommen keine klaren Sätze mehr heraus, alles ist nur eine Masse aus Gewalt und Alkohol. Ich würde auch gerne mehr bieten, euch schneller zurückschreiben und diese Masse aus mir herausreißen. Ihr verdient so viel mehr, entschuldigt. Ich danke euch für eure treue, ich möchte euch nicht enttäuschen, ihr alle verdient ein glückliches und freies Leben, vergisst das bitte nicht.