los, verscheuch das narbenmädchen









hälst mich gefangen;
deine arme 
sind wie gitterstäbe 
vor meinen augen. 
zerfleische 
mich selbst 
indem 
ich
leblos 
deine anwesenheit 
ertrage. 
deine worte 
fesseln mich 
wie die ketten 
eines gefangenen. 
ich habe keine chance
zu entfliehen, 
sperrst 
mich 
in dein herz 
und brandmarkst 
mich 
mit schamflecken, 
giftige Liebe, 
und dreckige berührungen. 
ich schlage
immer wieder 
auf dein herz ein, 
kriege platzangst, 
angst vor deiner anwesenheit
angst davor 
das du mich nie 
wieder fortlässt . 
schneide mir 
selbst in fleisch 
damit du 
endlich
von mir ablässt.
lasse 
mein körper 
verrotten 
und zerstöre 
jede einzelne faser.
benutze 
mein innerlichen dreck, 
mein körperfett 
und meine knochen 
als strick 
doch 
du 
erscheinst 
immer wieder,
benutzt 
meine hülle 
als werkzeug
und stiehlst meine freiheit, 
mein einzigen notausgang
um von hier 
zu verschwinden. 
prügelst 
mir
komplimente 
in mein verrauchtes inneres 
und erwartest 
das aus meinen mund 
die reine wahrheit, 
die geliebte Liebe 
heraus gekrochen 
kommt 
doch 
ich starr 
nur weiter 
vor mich hin 
und bade
weiterhin 
in meinen innerlichen Tod. 
mache dich verrückt 
mit meinen verwesenden gedanken, 
die du nie 
erfassen kannst. 
mein kopf 
ist das einzige 
was ich noch hab 
im Kerker deines Herzens,
denke mich tot , 
werfe dir 
meine schandtaten, 
meine selbstzerstörung 
vor die füße,
kotze dir 
unendlich viel 
alkohol 
ins gesicht 
doch du gehst 
nie. 
du hälst
mich für ewig 
mit dem Dämonen, 
den Wölfen 
und den Tod,
in meinen Kopf 
gefangen. 

Es scheint 
als wär dein Herz 
ein guter Ort zum Sterben. 











komm wir lassen uns erschiessen









Der Schamfleck
an meinen Hals, 
den du mir verabreichst hast, 
zeichnet mich für die nächsten Tage. 
Als wär ich eine Zuchtkuh, 
die nur noch darauf wartet
den Schlachter 
vor die Hände 
zu fallen. 
Als wär ich dein ekelhaftes Eigentum,
mit dem du machen kannst
was du willst, 
egal 
wie sehr ich mich auch 
dagegen wehre. 
Der Schamfleck 
leuchtet 
in blauen Farben, 
wie mein betrunkenes inneres;
rot
wie die 
wunden und narben 
meines verwesenden körpers
und es 
schimmert
lila-gelb,
wie die 
blaue flecke 
meines Handgelenks. 
Ich bin benutzt
von einen 
weiteren 
männlichen Tier,
was langsam zum Wolf muntiert
und mich am ganzen Leibe auffrisst.
All die menschlichen Wesen 
können 
nun 
sehen 
was für ein
dreckigen klumpfen Fett 
ich doch bin.
Alle
werden 
sehen, 
dass mein Körper,
sich den Ende 
nähert. 
Der Morgengrauen
macht mir Angst, 
ich will ihn nie mehr erleben. 








Das Herz verdorrt in Pein








der fuchs, 
der durch die wälder 
hinzu meinen körper
rennt,
wird bald ein wolf werden. 
all die toten wesen
in meinen blut verwesenden kopf
schreien,
und wussten
es vom
 ersten augenblick
als
ich
 das männliche tier
erblickte. 
sie schreien
die tatsache 
solang'
bis ich stumm 
meinen eltern 
zuhöre, 
wie sieh mir 
erzählen, 
dass sie mein ende schon vor augen haben
und sie
all die hoffnung,
mit meinen herz,
schon längst
 auf den
Friedhof der Verrückten
begraben haben. 
sie kotzen 
mir die feststellung
so oft
vor die füße
bis mich das alles 
nicht mehr
erschreckt,
bis die schwärze 
meine zwangsjacke ist, 
die das dreck,
was ich bin, 
versteckt, 
erdrückt
und den atmen nimmt.
http://www.youtube.com/watch?v=1f5KByRag1g










ich kann nicht mal mir selbst verzeihen, wie sollen das dann andere tun?








Schneidet 
mir meine Körperteile ab, 
zerfetzt 
meine Eingeweide, 
kotzt
auf mein Herz, 
lasst mich
in meinen eigenen Blut 
ertrinken. 
Lasst mich, 
stumme kotzbeladene Schande, 
allein 
auf den Boden liegen. 
Verachtet 
mich mit 
eurer stille, 
obwohl 
ich 
nicht mal 
das verdient hätte, 
doch es erscheint 
nun mal 
für alle
 das beste zu sein. 
Lasst mich 
in meinen Hass 
verwesen, 
damit endlich 
das grauen meiner Gestalt 
ein Ende hat. 











schau mich an, als wär ich wirklich real








ich bespritze dich
mit meinen blut
was ich unter 
meiner toten hosen jacke 
verstecke.
ich beschmeiße dich 
mit meinen lauten 
hysterische lauten
oder leisen zitternden
worten 
wenn ich
 im wald der wölfe 
verfolgt werde. 
ich erschlug dich 
mit meiner gewalt 
die ich nur an mir ausübte.
ich schwieg 
dich 
mit meiner wortlosigkeit  
an
als ich 
nichts weiter sah 
als die
 gefrässige dunkelheit, 
die schon 
an meinen armen 
knabberte. 
du schaust mich an 
wenn ich
ins nichts starren verfalle, 
erfasst mein inneres nie, 
rede von menschen in meinen kopf
doch ich bleibe stumm.
spüre deine blicke,
die
über mein körper huschen 
und höre 
wie das kleine kind 
wegrennt 
und hysterisch 
immer lauter
und
immer lauter
weint.
ich will ihr 
mit stummen worten 
erklären 
das der punker 
kein wolf sein muss,
das er vielleicht ein erträgliches tier sein kann,
auch wenn ich den worten
nie glauben schenken würde.
doch das kind 
fängt an 
mich zu schlagen,
schenkt mir blaue flecke
und
schmeißt
die sonne, 
die der punker 
mir schenkte,
weg.
bevor ich sie spüren 
oder gar erblicken konnte. 
das kleine kind
zertretet es mit ihren kurzen beinen, 
lässt es blutend 
in einer wiese 
voller bierdosen 
zurück. 
ich blute 
mit der sonne 
des punkers 
mit,
und
ertrinke,
die nicht gewollte trauer,
mit alkohol. 
erblinde 
in meinen geisterzimmer, 
wo ich das kind 
neben mir spüren kann. 
es wird mich nie gehen lassen, 
denn nur mein tod kann uns je scheiden. 









ich versuchte, jedes gefühl in mir zu töten







ich würde gerne wisen, 
wo meine seele ist, 
wie es ihr geht, 
oder ob sie schon tot ist, 
zerzägt, zerrissen 
von den wölfen
 auf dem friedhof 
der toten, viel zu jungen seelen,
verweilt. 
ich frage mich 
was mit meiner seele passiert ist, 
als ich von den maden 
in meiner hülle 
aufgefressen 
im dreck lag 
und den Tod in mein Zimmer ließ. 
als ich hungernd 
jeden Tag 
auf der waage stand 
und das essen verweigert hab. 
als ich blutend und benommen 
mein zimmer wischte, 
weil die teufelswunden 
nicht aufhören wollten 
zu schreien
und zu bluten. 
als ich im psychischen knast saß , 
zwanghafte nahrung schlucken musste, 
sie aus mir herausschneiden wollte
und den ersten todesversuch 
hinter mir hatte. 
als ich die tränen 
der lebendig begrabende Liebe
vergoss, 
mir die arme 
aufschlug,
zerschnitt,
verätze, 
verbrannte
und meine inneren wunden 
versuchte
täglich mit alkohol 
zu desinfizieren. 
als ich unter 
unter den wölfen 
und anderen männlichen tiere 
lag, 
die berührungen 
mich zum fall brachten, 
das kind von früher 
in meiner hülle auftauchte 
und ich nichts mehr 
außer den tod sah. 
als ich das zimmer nicht verließ, 
die kraft in mir verbraucht war, 
die dunkelheit nie hell wurde 
und die angstzustände 
meine knochen lähmten. 
als ich hilflos
 auf der liege
von den ärtzen lag 
und sie versuchten 
mein Leben 
mit einer Nadel 
wieder heil 
zu nähen. 
als ich ständig 
die schule schwänzte
und mich bei meiner herzensdame 
versteckte 
weil ich nicht mehr 
unterscheiden konnte 
ob die 
inneren 
oder die körperlichen 
schmerzen 
mir wunden verabreichten. 
als ich zum kettenraucher 
wurde
und der penner 
in meinen inneren 
auftauchte 
um für immer zu bleiben. 
als ich 
unendliche todesversuche 
hinter mir hatte 
und nichts half 
um mich wieder 
lebendig 
zu machen. 
als ich die
 in nebelgehüllten 
kindheitserinnerungen 
meinen kopf 
erreichte, 
wo ich nicht mehr wusste 
wo unten und oben war,
meine familie 
für die blindheit verachtete
und ich nichts mehr war 
als ein jämmerliches reh. 
als mein vater auf mich einschlug, 
meine mutter mich 
mit verachtung 
und trauer 
strafte, 
meine schwester 
fast in den Tod stolperte, 
die schuldgefühle 
mich plagten 
und ich mir nur wünschte, 
das mein Leben 
endlich 
ein Ende hat. 
würdest du dich 
für mich schämen,
verschollene seele? 
würdest du 
auf mein Grab 
spucken
und spüren hass 
für verspüren? 
würdest du
für meine pure existenz 
in scham zerfließen? 
verwunderte seele, 
ich wünschte
ich hätte dich retten können. 
ich wünschte,
ich hätte schreien können 
und die wölfe 
von mir schubsen 
und losrennen können
bevor es zu spät 
gewesen wär. 
ich hätte mich 
mit händen füßen 
wehren
und dich fest halten sollten 
bevor sie mir 
dich wegnehmen könnten. 
ich wünschte, 
ich wär für dich 
ein besser mensch gewesen, 
die nicht schweigt, 
wenn sie nicht schweigen soll.
jemand der die kraft hat 
sich zu wehren 
und mut zu beweisen.
ich wünschte,
ich könnte dir beweisen, 
dass ich aus meinen fehlern gelernt
und die todesgefühle 
von mir abgeschüttelt habe 
und dir nicht 
tag aus
tag ein 
ein lebloses Leben zeigen, 
welches nur
 vor sich hin trinkt, 
vor sich hin blutet, 
vor sich hin pillen schluckt, 
vor sich hin hungert, 
vor sich hin schweigt,
vor sich hin berührungen erträgt,
vor sich hin todesversuch vollbringt
und den tod entgegen geht. 
ich kann nicht aufhören 
an dich zu denken, 
halb tote 
oder tote seele. 
du fehlst mir, 
auch wenn ich dich
 nur kurz zeit hatte. 
ich hoffe, 
falls du nicht mehr atmest, 
dass du ein 
fensterplatz im himmel hast.

ich vergesse dein nicht, versprochen.









es tut mir leid, meine wunderschönen wesen, das ich so lange in der stille gehaust habe. ich weiß, diese worte wiederhole ich jedes mal aufs neue, doch es ist einfach eine tatsache, dass ich immer viel zu lange brauche um euch auf eure wundervollen kommentare zu antworten. ich will euch gerne sagen, dass ich mich in dieser sache ändere, aber ich glaube, ich würde dann lügen, und ihr habt lügen nicht verdient. nicht hier, nicht von mir, nicht in diesen Leben. 
auch wenn ich euch keine wörter hinterlasse denke ich an euch, ich vergesse euch nicht, in meinen herzen speichere ich all eure worte. ihr gibt mir viel, auch wenn ihr 'nur' stumm mit liest. eure existenz ist mir wichtig, und das jetzt nicht, weil ihr eines meiner leser seid, sondern weil ihr ein Leben habt, was ihr hoffentlich bald leben könnt. 
auf eure kommentare antworte ich so schnell es geht, ich hoffe, ich schaffe es noch diese woche, ich hoffe es, passt auf euch auf.