stell dir vor, es bringt mich um





meine tote woche 
ertrank sich 
in der flasche des verdrängens 
und den tropfen 
der benommenheit. 
meine tote woche 
erschreckte 
mich täglich 
mit meinen 
kindlichen gefühlen 
und den berührungen,
die mich innerlich toben ließen.
meine schäbige woche 
zerbrach 
an meinen schlägen,
die ich gegen mich selbst 
und gegen die Gegenstände 
richtete. 
meine verlorene woche 
kämpfte 
gegen die momente an, 
in den menschen 
mich förmlich 
mit essen bewarfen 
und nichts tun 
konnte
als stumm 
vor mich hin zu starren.
meine leblose woche 
verfing 
sich in der einsamkeit 
und das ewige gefühl 
ein freak 
zu sein 
der nirgendswo dazu gehörte.
meine dreckige woche 
erhang 
sich im klassenzimmer,
mit einen schäbigen lächeln 
im bleichen gesicht
und blut unter den fingernägeln. 

Kommentare:

  1. Ich geb mein bestes, oder tue zumindest so. Danke! <3

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  2. Irgendwann werde ich
    jede komische Woche
    bei dir sein
    werde neben dir sitzen
    wenn du denkst du wärst ein
    wertloser Freak
    das bist du nämlich nicht
    du bist so wertvoll
    so wertvoll
    dann werden wir zwei Freaks
    durch die Gegend wandern
    und all die Komischheit
    mit Zigaretten verbrennen

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  3. Anonym5/19/2013

    Ich wollte dir den Text senden, doch ich muss dir sagen, es ist nur eine Geschichte, die weniger mit mir zutun hat. Ich habe versucht etwas darin von mir unterzubringen, aber hätte ich noch mehr versucht von mir preiszugeben, hätte ich ihn nicht mehr veröffentlichen können.
    Ich schicke ihn dir trotzdem und möchte dich um deine ehrliche Meinung bitten.

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  4. Anonym5/19/2013

    "Sie schloss die Seite des Blogs, dem sie folgte. Ihr Kommentar war wieder länger geworden, als sie wollte, doch sie bemerkte erst, nachdem sie alles schon abgeschickt hatte, dass sie erneut ihre Gedanken versuchte hatte zu Papier, bzw. ins Internet zu bringen. Sie war froh, dass sie immer noch anonym war. Ihr Handy vibrierte und sie sah, dass sie bereits drei neue Nachrichten hatte. Sie antwortete schnell, bevor sie ihr Handy auf das Bett warf und es dort liegen ließ. Dann zog sie sich ihre Sportsachen an und schnappte sich MP3-Player, sowie ihre Laufschuhe. Sie verließ das Haus. Draußen sah es gefährlich nach Regen aus, doch es war ihr egal, denn sie wollte nur laufen, wie immer, ihrem Leben davon laufen. Sie rannte los. Die Musik füllte ihren Kopf und die unendlichen und sich im Kreis drehenden Gedanken verschwanden. Schon nach zwei Kilometern spürte sie die ersten Tropfen auf ihrer Haut. Sie prickelten auf der Haut und kühlten sie. Sie rannte weiter, obwohl es inzwischen sehr rutschig auf dem Bürgersteig geworden war. Irgendwann trat sie in eine Pfütze und fiel tatsächlich hin, direkt in die Nässe. Die Musik lief und sie hatte das Gefühl, sie würde sie auslachen. Sie lag direkt vor einem kleinen Shop und sah ihr Spiegelbild. Ihr Mascara war verlaufen und hatte ihr schwarze lange Striche auf ihre Wangen geschmiert. Energisch wischte sie sie weg. Sie stemmte sich hoch und hatte das Gefühl, die ganze Welt würde sich drehen. Die Welt verschwamm vor ihren Augen und ein unglaublicher Schmerz explodierte in ihrem Kopf. Sie presste die Hände gegen den Kopf. Es half nichts. Ihre Hände waren zu heiß und sie sah, wie Rauch davon aufstieg. Sie hielt sie von sich weg, doch Schwindel überfiel sie und sie musste sich an der Wand abstützen. Dann wurde die Welt von einem grellen Blitz erleuchtet. Ein paar Sekunden später hörte man einen Knall. Sie wurde nach hinten gerissen und Rauch und Feuern drangen aus dem Shop, vor dem sie sich eben noch befunden hatte. Jetzt lag sie auf der anderen Straßenseite und schnappte nach Luft. Was war passiert? Menschen eilten zu ihr und fragten sie, was geschehen sei, doch sie konnte nicht antworten starrte nur auf das Szenario, dass sich ihr bot. Der verbrannte Shop und das Spiegelbild des Feuers in der Pfütze davor. Doch dann entdeckte sie etwas, was auch von ihrem jetzigen Platz aus noch ganz deutlich sehen konnte. Der Schock saß tief und ihre Entdeckung ließ ihr Inneres erschaudern. Dort, an der Wand, wo es am schwärzesten war, sah man ganz deutlich zwei helle Abdrücke. Zwei Hände, die genau den ihrigen entsprachen."

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  5. Anonym5/19/2013

    "Zwanzig Minuten, nachdem der Shop explodiert war, befand sie sich wieder Zuhause. Die Polizei hatte ihre Eltern angerufen und die Sanitäter vor Ort hatten sie durchgecheckt und festgestellt, dass von der Explosion nichts als ein Schock geblieben war. Noch immer drehten sich die Fragen in ihrem Kopf. Was war passiert? Warum sah man ihre Hände an der Wand? Hatte sie das verursacht? Doch wie? Immer wieder starrte sie auf ihre Handflächen und versuchte klarer und analytisch zu denken. Es waren ganz sicher ihre Hände gewesen, doch man sah weder Brandblasen, noch Ruß oder sonst etwas, dass auf den Kontakt zu der Wand hätte hindeuten können. Sie schüttelte den Kopf, je länger sie darüber nachdachte, desto verwirrter wurde sie. Draußen wurde ein Schlüssel in die Tür gesteckt und ein paar Sekunden später stürzte ihre Mutter ihr um den Hals. „Oh Gott, mein Schatz. Nike. Ist dir war passiert? Der Polizist sagte, du seist bei einer Explosion gewesen. Wir müssen dich sofort ins Krankenhaus bringen.“ Es war für Nike nur schwer, ihre Mutter zu unterbrechen. „Mum, mit mir ist alles okay. Ich wurde schon vor Ort untersucht. Mir geht´s gut. Das war nicht so schlimm, wie du denkst.“ „Bist du dir wirklich sicher, dass es dir gut geht?“ Ihre Mutter sah sie skeptisch von oben bis unten an. „Ja. Ich bin mir ganz sicher. Es war nur ein kurzer Schock.“ „Oh nein. Möchtest du reden. Du solltest darüber reden, sonst setzt sich so ein Schock fest.“ „Mum. Es ist okay. Ich war nur überrascht. Es ist alles okay.“ Sie versuchte ihre Mutter zu überzeugen, aber Nikes Mutter war schon immer so gewesen. Sie überzog und machte sich übertrieben Sorgen. Seit Nike sich in letzter Zeit zurückgezogen hatte, machte sie sich noch mehr Gedanken und nötigte sie einmal die Woche einen Tag mit ihren Eltern zu verbringen und sagte ihr fast jeden Tag, dass sie immer für Nike da war und, dass sie jeder Zeit mit ihr reden konnte. Anfangs hatte es Nike noch gut getan Ablenkung von ihren Eltern zu bekommen, doch inzwischen war sie genervt von der Überfürsorge. Sowieso konnten sie ihre Eltern nicht verstehen, so sehr sie es vielleicht auch versuchten. Niemand konnte sie verstehen, das hatte sie inzwischen begriffen. Auch ihre angeblich beste Freundin hatte ihr nie Verständnis gegenüber gezeigt und so hatte sie es schließlich aufgegeben. „Lass sie doch, sie braucht jetzt einfach Ruhe“, mischte sich nun endlich Nikes Vater ein, der ihre Mutter überzeugen konnte, sodass diese ihr nur noch einen Kuss auf die Stirn gab und sagte: „Gut, ruh dich aus, mein Schatz. Wenn du etwas brauchst, rufst du einfach ja?“ „Ja, danke Mum.“ Damit verschwanden ihre Eltern wieder, doch Nike konnte ihre Stimmen noch draußen auf dem Flur hören. Ihre Mutter war immer noch der Ansicht, man müsste sie durchchecken lassen, doch ihr Vater wehrte ab, dass sie in letzter Zeit auch ganz gut mit ihren Problemen zurechtgekommen war und schon vor Ort Entwarnung der Sanitäter gegeben wurde. Ihre Mutter wiedersprach, weil sie glaubte, dass sich Nike immer mehr zurückzog, doch auch hier hatte ihr Vater wieder etwas zu erwidern, was Nike jedoch nicht mehr hören konnte, da ihre Eltern schon zu weit entfernt waren."

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  6. Anonym5/19/2013

    "Inzwischen war es dunkel geworden und sie schloss die Vorhänge, damit man nicht von außen in ihr Zimmer blicken konnte. Ihr wurde klar, dass sie hundemüde war und machte sich fürs Bett fertig. Ein kurzes „Gute Nacht“ musste ihren Eltern reichen, denn als sie aufs Bett fiel war sie sofort eingeschlafen.
    Mitten in der Nacht erwachte Nike plötzlich von einem seltsamen Summen. In letzter Zeit litt sie unter sehr leichtem Schlaf, aus dem sie schon bei dem kleinsten Geräusch hochschreckte. Ohrstöpsel hatten auch nichts geholfen, sie waren nur nachts, beim Herumdrehen herausgefallen und sie hatte sie alle zwei Stunden wieder neu einstecken müssen. Das war ihr irgendwann zu lästig geworden, sodass sie nun wieder ohne schlief. Sie lauschte einige Augenblicke, ob das Summen aufhören würde. Vielleicht kam es von ihrem Handy und jemand rief sie an, doch es musste noch mitten in der Nacht sein, wer sollte sie also anrufen? Das Geräusch brach nicht ab und so öffnete sie die Augen und war umso erstaunter, als ihr sanftes goldenes Licht entgegenstrahlte. Sie blickte sich um und es dauerte einen Augenblick, bis ihr auffiel, dass dieses eigenartige Licht, weder von draußen, noch von irgendetwas in ihrem Zimmer kam, sondern von ihr selbst, genauer gesagt, ihren Händen. Fassungslos starrte sie auf ihre Finger und konnte nicht glauben, dass es so etwas geben konnte. Sie glaubte an eine Halluzination. Verwirrt blickte sie auf ihren Wecker. Er zeigte kurz nach 3 Uhr morgens. Vielleicht war dies ein Traum oder sie war nur übermüdet und ihr Kopf spielte ihr Streiche.
    Sie beschloss nicht weiter darüber nachzudenken. Sie schloss die Augen und drehte sich auf die Seite. Ein paar Sekunden später war sie wieder eingeschlafen und am nächsten Morgen war sie der festen Überzeugung nur geträumt zu haben."

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    1. Deine Geschichte hat mich gefesselt, wie man so schön sagt, mit Haut und Haaren hat sie mich in ihren Fängen gehalten. Ich bin begeistert von deiner Geschichte, wirklich. Ich bin keine Schriftstellerin, und habe noch nie etwas veröffentlicht was ich geschrieben habe, aber ich kann dir wahrhaftig sagen, dass dieser Text bereit für die Außenwelt ist. Vielleicht wird sie nicht die Welt bewegen, aber es wird Menschen geben, die sich, wie es bei mir passiert ist, sich in die Welt deiner Worte einfügen und eins mit der Geschichte werden. Es wäre ein großer Schritt deinen Text zu veröffentlichen, aber ich weiß jetzt schon, dass ich sehr stolz auf dich sein werde. Deine Worte könnte ich stündlich lesen, und es würde mir immer noch vorkommen, als wenn ich sie das erste mal las. Ich hoffe, du kannst mit meinen Worten etwas anfangen, und sie sind nicht stumme platzhalter die keinen sinn ergeben.

      PS: Weißt du, ich fand es schade, dass in deiner Geschichte, so wenig von dir selbst schlummert. So wenig von deinen Gefühlen, und von deinen Leben. Ich würde gern eine Geschichte, ein Text aus deinen Leben lesen. Wahrscheinlich kommt das jetzt sehr bescheuert rüber, aber ich würde zu gern wissen, was in dir schlummert, was dein Herz bewegt.

      Deine
      dich ewige vermissende
      clyde

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    2. Anonym5/21/2013

      Nein, nein, nein. Es ist nicht nur ein stummer Platzhalter, es tut mir sehr gut und bedeutet mir sehr viel.
      Wenn er dir gefallen hat, werde ich ihn veröffentlichen, denn du als beste Kritikerin hast Ahnung.
      Ich habe auch Texte, die eher mich beschreiben, aber die ich eigentlich niemals veröffentliche, aus Angst, wie du dir sicher denken kannst.
      Wenn du es wünscht, werde ich sie dir trotzdem irgendwann mal senden, vielleicht an eine private E-Mail-Adresse von dir, die du mir vielleicht geben möchtest, damit ich dir einen oder vielleicht sogar ein paar meiner Innersten Texte schicken kann.
      Dein zutiefst berührtes anonymes Wesen

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    3. Ich bin froh, dass meine Worte einen Sinn ergeben, irgendwie hatte ich angst davor etwas komisches dir zu antworten.
      ich würde mich sehr freuen, wenn du deine zeilen veröffentlichen würdest. wenn du mir sagst wo, per sms oder sonst wo, du es veröffentlichst werde ich gebannt darauf warten es dort zu lesen.
      ich liebe es mit dir sms zu schreiben, weißt du das? es bringt mich dir irgendwie näher, was irgendwie gruselig klingt, ich hoffe das ist okay das ich sowas schreibe.
      ich kann dir gern meine e-mailadresse dir per sms schicken. ich würde deine 'persönlichen' geschichten nur zu gern lesen.

      ich bin froh, dass es dich gibt.

      PS: http://www.youtube.com/watch?v=ETQ4QxYNM8k

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    4. Anonym5/22/2013

      Es tut mir so gut zu wissen, dass ich dir per Sms schreiben kann. Es ist wie eine Planke, an der ich mich festhalten kann, wenn ich in dem großen Meer meines Selbsts fast ertrinke.
      Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du mir deine Mail-Adresse als Sms schickst. Ich würde dir meine Geschichten senden und hoffen, dass du das irgendwie verstehst.
      Ich veröffentliche das leider in meiner Schule, wir haben da das Literaturcafe, wo man seine Texte veröffentlichen kann.
      Es ist auf keinen Fall gruselig, was du schreibst, es ist wunderbar. Ich habe zwar das Gefühl dir das schon tausend mal gesagt zu haben, aber deine Worte sind in meinem Schatzkästchen eingeschlossen und wenn es mir schlecht geht, dann werde ich sie hervorholen und an dich denken.
      Dein dankendes anonymes Wesen
      PS: Ich weiß nicht, wie du es schaffst jedes Lied, dass du mir schickst in mein Herz zu senden. Es sind immer Lieder, die mir gefallen und mich berühren. Es trifft jedes Mal genau meinen Musikgeschmack und ich bin erneut sprachlos, wie du das schaffst.

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    5. mein liebstes anonymes wesen die tage ohne dich sind weggeschmissene tage, wie wertloser dreck unter meinen springerstiefeln. ich versuche mir oft dich vorzustellen, aber meine fantasie reicht nie ganz aus um ein klares bild vor meinen augen erscheinen zu lassen. mein kopf ist so durch den wind das ich manchmal in gedanken zu dir renne, und dich in die arme nehme obwohl, wie du weißt, berührungen nicht so meins sind. ich hoffe du hälst mich nicht für verrückt, aber wenn du das doch tust, ist es nicht so schlimm, denn eigentlich bin ich das ja.
      du merkst ich schreibe wirres zeug, mein kopf fühlt sich so an, als wäre er in einen eimer voll säure getunkt wurden. ich hoffe du kannst mir meine wirren worte verzeihen, ich musste dir einfach schreiben. ich wollte nicht, dass du denkst, dass ich deine sms'se ignoriere. denn das tue ich ganz gewiss nicht, ich habe im moment kein geld auf mein handy, aber ich hoffe ich kann mir am wochenende es wieder aufladen, damit ich dir zeigen kann, dass ich da bin obwohl ich nicht anwesend bin.

      du bist ein großer Schatz für mich, den ich tief in mein Herz verstaut habe. Ich wäre gern bei dir.

      PS: Und nun schick ich dir ein Lied von meiner absoluten Lieblingsband. Vielleicht gefällt es dir auch so wie mir.
      http://www.youtube.com/watch?v=JINyhFhFwH8&feature=player_embedded

      "Auch wenn die Spackos es nicht wahrhaben wollen, wir gehören zusammen wie wir Luft atmen sollen."

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    6. Weißt du, das du mir dein Text geschrieben hast ist, ist für mich ein großer vertrauensbeweis, ich kann das nicht einfach ignorieren, es ist sowas großes, sowas schönes wenn man merkt das menschen einen vertrauen. vielleicht irre ich mich auch, und du hast mir das einfach nur so geschickt, ich weiß es nicht, aber ich wollte das du weißt, dass ich dir dafür dankbar bin, und ich stolz wie oska sein werde, wenn du das (auch wenn 'nur' in der schule) veröffentlichst. deine worte sind mir wichtig, du bist mir wichtig.

      ich bin froh, dass ich irgendetwas für dich bin. es würde mir auch schon reichen wenn ich ein Zeitvertreib für dich wäre. Egal was, hauptsache irgendetwas.

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    7. Anonym5/24/2013

      Ich habe niemals gedacht, dass du mich vergessen hättest oder nicht. Ich dachte mir, dass du schon deine Gründe haben wirst, mir nicht zu schreiben und die hattest du ja auch.
      Deine Worte sind nicht so verwirrend, wie du glaubst. Ich verstehe sie. Die Botschaft kommt an und tut mir gut.
      Ich kann mir dich auch noch nicht so ganz vorstellen, aber es reicht mir zu wissen, dass du da bist.
      Ich stelle mir trotzdem immer wieder vor, wie ich dich sehe und dir in die Augen schauen zu können und mich Zuhause zu fühlen und deine Hand nehmen könnte und mit dir irgendwohin rennen könnte.
      Du bist nicht nur irgendetwas für mich. Du bist alles für mich. Ich kann es mir nicht erklären, warum du mir so viel bedeutest, denn eigentlich kenne ich dich ja gar nicht. Ich weiß nicht, wie du aussiehst, ich weiß nicht, wie deine Stimme klingt und sowieso weiß ich eigentlich nichts über dich, aber das, was ich weiß, das reicht mir. Das reicht, um dich wichtig für mich zu machen und in mein Herz zu schließen. Leider ein sehr kleiner Ort, dass umschlossen ist von einer eisernen Mauer und immer wieder Angriffe überleben muss, doch ich halte dich fest und beschütze dich dort. Wenigstens dort kann ich dich vor allem retten und die grausame Welt aussperren, ich würde das auch so gerne in echt tun.
      Ich habe dir den Text keinesfalls nur so geschickt, ich vertraue auf dein Urteil und es ist mir wichtig, was du dazu sagst. Es ist nur ein kleiner Vetrauensschritt, einen größeren würde ich mit Texten machen, die mich beschreiben.
      Diese möchte ich aber nicht hier veröffentlichen.
      Ich freue mich schon darauf, wenn du erneut Guthaben hast, denn es ist einfach nur wunderschön immer mit dir schreiben zu können. Das ist zwar selbstsüchtig, aber ich habe das Gefühl, dass ich sonst irgendwann ersticke, wie, wenn man zu lange die Luft anhält.
      Dein an dich denkendes anonymes Wesen
      PS: Ich habe das Lied bestimmt schon zehnmal rauf und runter gehört. Ich liebe es, wie jedes andere, dass du mir geschickt hast. Vielen Dank

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    8. es ist viel zu früh, die worte wollen nicht zu mir gelangen, doch ich wollte dir noch ein lied schenken. ein lied für diesen tag. dieses lied ist etwas anderes als die vorigen lieder, die ich dir geschickt habe, aber vielleicht findest du trotzdem gefallen daran.

      http://www.youtube.com/watch?v=w2kYXbXPKYI

      vergiss nie
      irgendwo unter einer bettdecke versteckt denke ich an dich und wäre nur zu gern dein held, dein retter, dein beschützer, dein herz was dich durch den alltag leitet.

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    9. Anonym5/25/2013

      Oder viel zu spät. Die letzten Nächte habe ich zu wenig geschlafen. Ich habe Gefallen daran gefunden endlich erschöpft einzuschlafen und zu wenig zu schlafen, um etwas zu träumen, obwohl ich meine Träume immer mochte. Nein, nicht immer, aber es ist fast wie, wenn die Gedankenwellen kommen, nur, dass es mir dann egal ist. Wenn ich dann aber aufwache ist es nicht besser, nichts ist besser.
      In letzter Zeit erschöpfe ich mich. Treibe mich immer bis zum Ende, denn dann kann ich vergessen.
      Ich danke dir für so ein wunderbares Geschenk, mir gefällt auch dieses Lied. Ich habe fast Angst, du könntest denken, ich sage das nur immer so, aber es ist einfach so. Ich weiß selbst nicht warum, aber du triffst immer mein Herz damit. Ich frage mich, wie du das anstellst. Ich danke dir aber so dafür.
      Jeden Zug, den ich rauche, denke ich an dich und hoffe, es geht dir gut. Jeden Schluck, den ich trinke, hoffe ich, dass du dein Leben nicht ertrinken musst. Jeden Abend, wenn ich endlich einschlafen kann, hoffe ich, dass du ruhig schlafen kannst und wünsche dir, dass der nächste Tag der beste in deinem Leben sein wird.
      Dein mir geschicktest Lied hörendes anonymes Wesen.

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    10. ich wünschte, du hättest ein erholsamen schlaf, wo du dich hinlegst, an wunderschöne momente in deinen leben denkst und dann plötzlich einschläfst und im traum die momente dann weiterlebst. ich weiß, dass ist wieder nur eine traumvorstellung von mir, aber es wäre das was ich mir für dich wünschen würde.
      ich möchte in deinen gedankenwelle tauchen, und nicht du, ich habe angst das du untergehst, das die kraft der gedanken dich bis zum meeresgrund zieht und dich nicht wieder auftauchen lässt. vielleicht kann ich irgendwie ein rettungsbot sein, ein anker, den du nicht auswerfen musst, der immer da ist, und dich vor den ertrinken halten kann.
      igendwie erhofft man sich immer, dass etwas gutes unsere wege kreuzen, und sind dann enttäuscht wenn nur wieder der pechschwarze nebel uns durch unsere wege führt. vielleicht wird es irgendwann anderes, erträglicher, ich würde es mir für dich wünschen.
      es freut mich sehr, dass dir auch dieses lied gefallen hat. ich muss dann immer leise ausatmen, weil ich immer angst habe, dass die lieder in dir hass aufkommen lassen. ich weiß auch nicht warum ich das denke, irgendwie kommt dieser gedanke einfach.

      es kommt jetzt vielleicht bescheuert, aber darf ich mir die letzten zeilen von dir in mein büchelein aufschreiben? sie klingen so schön, in meinen augen und ohren, so schön, dass sie erfassen und sie um mich legen will. wenn du das nicht willst, ist das auch okay, ich möchte nicht, dass ich was mache was du überhaupt nicht willst.

      und jetzt kommt noch ein lied,
      es tut mir leid, ich spame dich mit liedern zu, ich hoffe du vergibst mir. ich wollte dir nur den wunderschönen maeckes zeigen, vielleicht kennst du ihn sogar, er macht tolle musik.

      http://www.youtube.com/watch?v=jZD6uu6rbMo

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    11. Anonym5/25/2013

      Natürlich darfst du diese Zeilen aufschreiben. Sie waren für dich, ein Geschenk an dich und du darfst damit tun, was du möchtest.Ich würde gerne wissen, was du noch für Sprüche in deinem Büchlein hast, aber du musst es mir nicht sagen, wenn es dir zu persönlich ist.
      Traumvorstellungen waren mir auch einst zu eigen. Nun gehören sie nicht mehr zu mir. Ich hoffe bloß immer für die Menschen, die mir wichtig sind. Ich denke an sie und möchte gerne alles tun, um sie glücklich zu machen. Doch für mich habe ich sie fallen gelassen, denn sie bringen mich nicht weiter. Sie brennen auf meiner Haut und tun mir mehr weh, als, dass sie mir gut tun.
      Doch für andere würde ich alles, was ich mir vorstelle so gerne wahr machen. Ich hoffe du verstehst meine unverständlichen Worte. Ich weiß auch nicht, was heute mit mir los ist, dass ich solch einen Unsinn rede.
      Du hast Recht, ich warte immer darauf, dass etwas Gutes meinen Weg kreuzt und werde enttäuscht. Aber dort in dem Nebel sah ich einst eine Silhouette, die ich nicht genau erkennen konnte, doch die neben mir herging. Ich hätte nicht sagen können, ob sie auch auf meinem Weg läuft, oder ihren eigenen parallelen Weg geht. Ich hoffte, dass sie einen besseren Weg hätte, als ich und wollte nach ihr greifen, doch ich griff in die Leere. Manchmal konnte ich sie nicht sehen, doch irgendwann tauchte sie wieder auf und ich versuchte ihr zu winken. Dann kam irgendwann das unvorstellbare. Sie winkte zurück und ich wusste, dass sie dort war, dass sie mich auch sehen konnte. Ich wollte für diese Person da sein, denn ich hatte sie zu lieben und zu schätzen gelernt. Dann bekam ich Worte mit, die zu mir herüberwehten und ich hielt sie fest. Ich rief zurück und hoffte, dass sie ankämen und irgendwie schien die Person sie zu bekommen. Ich hatte mit der Zeit das Gefühl, dass mir diese Person immer näher käme. Diese Person war das Gute auf meinem Weg und von der längsten Dauer, sodass ich jeden Moment Angst habe, sie zu verlieren. Diese Person im Nebel warst du meine allerliebste Clyde. Und wenn ich etwas Gutes finden kann, dann schicke ich es dir auf deinen Weg. Ich hoffe, du verstehst meine undurchsichtigen Worte und findest sie nicht blöd, oder kitschig. Ich hoffe, du denkst nicht, dass ich mich nur bei dir einschleimen mööchte oder so. Ich wollte dir nur einmal schreiben, wie sehr du mich gerettet hast. Du hast mir das Gefühl gegeben nicht alleine zu sein. Du bist mein Anker, der dort in dem großen Meer treibt und an dem ich mich festklammern kann, wenn ich zu ertrinken drohe. Ich möchte nicht, dass du in diesem Meer schwimmst. Es ist gefährlich und dunkel, undurchschaubar und grausam. Wenn eine Welle dich erwischt, dann musst du die Luft zu lange anhalten, hoffen, dass es nur irgendwann zu Ende geht. Das würde ich nicht wollen, dass du so etwas erleben musst.
      Dein dich vermissendes anonymes Wesen
      PS: Das Lied war irgendwie erst erschreckend für mich, doch dann hörte ich genauer hin und besann mich eines Besseren. Ich spürte, dass auch dieses Lied mich forttragen kann.

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  7. Anonym5/19/2013

    Jetzt zu deinem Text. Diese Wochen dürfen nicht Teil deines Lebens sein und ich wünschte, ich könnte zu dir gehen und sie einfach mitnehmen und sie auf meine Schultern laden, denn du hast sie nicht verdient. Leider kenne ich viel zu viel davon und das macht es umso schlimmer. Ich möchte dich da raus zerren. Ich will mit dir abends durch die Straßen laufen und rauchend herrausschreien, dass du das Glück der Welt verdient hast.
    Ich will mit dir auf einer Schaukel sitzen, wie ein Kind und alle Sorgen vergessen und glauben, mit den Füßen den Himmel berühren zu können.
    Ich möchte mit dir das Leben schmecken, fühlen, sehen, riechen, hören, das richtige gute Leben.
    Ich möchte so viel und kann doch nichts tun.
    Dein anonymes Wesen, das dich retten möchte.

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  8. Und in jeder dieser Wochen hast du in mir einen menschen, der an dich denkt, egal in welcher Verfassung du bsit, egal wie du dich fühlst und was du am liebsten tun würdest.

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  9. Ich wünschte ich könnte immer wieder zu dir hopsen und "Fuffies Im Klub" singen, damit du etwas hast was nicht so ist wie sonst.

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  10. um dich ist es so ruhig geworden, schön deine worte wieder zu lesen.

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  11. Du wolltest ja nicht, dass mein Herz tränen vergießt, wenn ich deine Texte lese, aber nun haben meine Augen es auch getan.
    Ich wünschte wirklich, ich könnte dich in den Arm nehmen.

    Die Gedanken und Gefühle messe ich wohl an den vorangegangenen Tagen, die Tage sind vermischt, jenseits von gut und schlecht. Trotzdem fühle ich mich auf Dauer seltsam, allein gelassen mit den Ängsten. Meine Worte sind darum weniger lieblich. Vielleicht sehe ich sie auch nie lieblich, weil es meine sind.

    Sobald ich deine Worte lese fühle ich mich "neutral" zum einen weil deine Worte unglaublich klar sind, zum anderen weil sie mich traurig machen, und lebendig. Ich verstehe es nicht, aber ich will, dass du weißt dass ich deine Worte genieße und brauche.

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  12. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  13. Ich werde auf keinen Fall aufhören sie zu lieben. Ich versuche ja schon mich zu verändern, weil ich weiss dass sie es wert ist.

    Danke <3

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  14. ich weiß nicht was ich auf dein Kommentar antworten soll, aber vielleicht ja so: Lieder helfen einem oft Situation besser zu begreifen.

    und du hast hier, bei diesen Post wohl auch eins der besten Lieder von den Hosen ausgesucht. leider konnte ich es selbst bei 3 Konzerten noch nicht live hören.

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  15. Ich weiß selber nicht, wie ich zu dem Zeitpunkt auf den Begriff gekommen bin, er schien irgendwie passend. Die Gedanken der letzten Nächte, zumindest die, die ich aufschreiben konnte, sind sehr ungeordnet und anders als die Gedanken, die ich sonst zu Papier bringe.

    Niemals hätte ich mir erträumt, dass meine Gedanken deinen Flügeln schenken kann.
    Gerne würde ich mit dir wegfliegen.
    Lass uns fliegen und frei sein.

    Ich werde es versuchen, du bitte auch.
    Es ist schön, dich zu kennen.

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  16. Ich finde es schade, dass du hier keinen Namen hast. Ich würde dich gerne irgendwie ansprechen können, deshalb nenne ich dich jetzt einfach Blume. Das passt zu dir, du bist so schön und zerbrechlich.
    Ich möchte dir für all deine lieben Worte danken, du weißt gar nicht wie sehr ich mich an deine Worte klammere. Wie gerne ich all das geschehen lassen würde, was du unter meine Texte schreibst. Ich danke dir, weil mir deine Kommentare immer wieder etwas Kraft geben. Danke, Blume.
    Ich wünschte ich könnte mit dir die Zeit verrauchen, irgendwo wo nichts wichtig ist. Wo man sein kann, wie man ist, ohne dafür verurteilt zu werden. Einmal ohne stress sein und ohne die ständige Angst. Ich wünschte, ich könnte dir all deine schlechten Gedanken und Gefühle nehmen, und sie durch wunderbare, glückliche Dinge ersetzen. Ich bin froh, dass es dich gibt.

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  17. oh liebes! ich werde zusammen mit dir schreiend auf einer blumenwiese im kreis laufen, in ordnung? ich habe weiterhin jeden deiner texte gelesen und jedes einzelne wort aufgesogen. ich habe sie alle in mir drin, glaub mir.
    ich bin auch froh, dass es dich gibt. so wahnsinnig froh.

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  18. Du bist so toll, wow. Danke.

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  19. deine warmen worte haben mich zum lächeln gebracht, ich hoffe du lächelst auch manchmal

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