ich brauch kühles blut, denn es tut mir nicht gut mich an dich zu erinnern





in meinen kopf 
vereinen sich momente, 
die mir wie ein hammer auf den kopf schlagen. 
ich werde von innen benommen, 
ich kann mich dann 
an nichts halten, 
außer an meiner jämmerliche schwäche, 
wo ich mich an den alkohol klammer 
um wieder atmen zu können. 
mein kopf fühlt sich so an 
als wäre er in einen eimer voller säure getunkt worden. 
alles ist veräst 
meine gedanken spielen messerspiele 
und ich laufe ihnen entgegen 
um mein eigenes blut fließen zu sehen. 
meine tagen verätzen mich. 
sie brennen auf mir 
wie so oft
die zigarette auf meinen arm. 
die inneren brandblasen 
fangen 
tag für tag 
an zu rebellieren, 
sie wollen aus meinen körper raus, 
sie ertragen es nicht mehr 
der stetiger begleiter von mir zu sein, 
sie haben es satt 
das ich ständig die kontrolle verliere 
und ich zusammen sacke, 
wie einst ein kleines kind. 
sie haben es satt, 
dass mein Leben so trostlos 
wie eine graue wand ist. 
sie haben es satt 
das ich mein Leben 
vor die Wand fahre 
und ich erst damit aufhöre 
wenn ich tot irgendwo im graben liege. 

und ich habe es satt 
das gefühl zu haben 
ich müsste mir meine körperteile 
ausreißen 
weil ich sie nicht ertrage 
anzuschauen 
und ich es nicht ertrage
wenn andere sie anschauen. 

mein kopf 
verfängt sich 
in meinen gedanken, 
die für keinen verständlich sind. 
in meinen kopf
bin ich schon längst 
eingeschlossen, 
weggesperrt 
von dieser welt. 
in meinen kopf sind lauter gitter, 
lauter verbote, 
die mit todesstrafe bestraft werden 
wenn ich über sie hinweg sehe. 

meine gedanken fangen an zu schimmeln
verzeiht 
verzeiht 
verzeiht 
ich verstumme.








es tut mir so leid für diesen text, bitte hasst mich nicht, bitte, es tut mir leid. meine wortlosigkeit hat doch nebenwirkungen, die ich verabscheu. nichts ergibt einen sinn mehr in meiner krampfhafter stille. meine worte sind nichts mehr ,es tut mir leid. 

Kommentare:

  1. Erlaubst du mir dass ich versuche die Gitter durchzutrennen, deine Gedanken zu verstehen? Ich möchte dich befreien. Ich würde für dich alles tun.

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  2. Weißt du, dass deine Worte für mich das gleiche tun? Das du heute der erste Mensch bist, der mich zum Lächeln gebracht hat.
    Halte dich fest an dem was ich dir geben kann,
    ich reiche dir meine Hand und versuche dich hochzuziehen.
    Und wenn ichs nicht schaffe, dann können wir zusammen untergehen.
    Wir sind überbleibsel einer rebellion, deren welt schon längst ist verloren.
    Bleib tapfer, du schönes reh.

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  3. ich mache mir sorgen um dich, liebes.
    du meldest dich nicht mehr.
    ich will für dich da sein, immr.

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  4. Anonym5/26/2013

    Niemals werden deine Worte nichts sein. Hör bitte auf dich zu entschuldigen, es gibt einfach keinen Grund. Lass alles schlechte aus dir heraus. Lass es einfach gehen. Wenn du dann die Stille in dir spürst werde ich kommen und da sein und da Gute in dir säen, dass dir die Tage erfüllt und dich mit einem goldenen Lichtschimmer einhüllt. Zu oft habe auch ich das Gefühl, es will alles aus mir herausbrechen, doch mit jedem Atemzug, den ich tue, quäle ich die Monster in mir zurück in die Dunkelheit. Halte sie fest und sperre sie ein, damit nur mein Ich sie ertragen muss.
    Du hast das alles nicht verdient. Ich komme zu dir und reiße den Schmerz an mich, damit du ihn nicht mehr spüren musst. Sag mir nur wann, dann will ich helfen. Nichts mehr, als dir zu helfen und dich einfach glücklich zu sehen.
    Dein Glück säen wollendes anonymes Wesen

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  5. Ich wünschte ich hätte einen Schlüssel für die Gitter in deinem Kopf, doch den habe ich nicht. Du bist die einzige Person die letztendlich über deinen Tod oder dein Leben entscheidet, allerdings bist du nicht alleine. Es gibt viele Menschen die dich lieben. Und zwar dich als Person. Es gibt Menschen die wollen nicht nur deinen Körper, die brauchen das, was in ihm drin steckt. Deine Persönlichkeit, deine lieben Worte und Gedanken die du für andere hast. Du bist wichtig! Wenn dir in deinem "realen" Leben niemand einfallen sollte, dann wirst du spätestens hier merken wie viele dich brauchen! Und mit "dich" meine ich deine Gedanken, Gefühle und Eindrücke. Ich wünsche mir, dass ab und zu ein paar der lieben Worte der Menschen hier sich durch die Gitter in deinem Kopf schlängeln können und sich irgendwann zu dem Schlüssel formen, mit dem du sie öffnen kannst. Du hast es schon bis hier hin geschafft, du bist so ein starker, wunderbarer Mensch! Ich weiß ganz sicher, dass du irgendwann wieder Leben wirst. Du bist stärker als alle Wölfe! Und du bist nicht alleine. Wann immer du jemanden brauchst, möchte ich für dich da sein. Ich denke an dich und schicke dir ganz viel Kraft, Wärme und Licht. Ich glaube an dich. "Narben beweisen nicht Schwäche, sondern nur, dass uns keiner kaputt kriegt." Du bist eine Kämpferin.

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  6. Wenn ich könnte, würde ich sofort kommen, und deine Gitter zerschneiden, die Schlösser aufbrechen und dich aus deinem Käfig der Stille herausholen.
    Doch deine Worte sind nur eine Sache die ich an dir liebe. Manchmal verstecken sie sich, aber selbst wenn du schweigend schreist, bist du in meinem Herzen.

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