die ewige wiederholung tötet






eher benommen als lebendig 
sitze ich 
zusammengesunken 
im dreck 
und lasse mich von
bettgeschichten erinnerungen 
erschlagen.
wippe 
vor und zurück 
zünde mir eine zigarette nach der nächsten an 
und fühle mich 
wie ein wehrloses wesen 
ohne macht 
ohne wille.
der nächste schlag kommt 
und zerstörst mein inneres. 
es brennt in meinen kopf
falle in die flamen,
lasse mich verbrenne 
und sehe den wolf vor,
der meinen körper auffrisst
immer,
und 
immer wieder 
bis ich nur noch schwärze sehe 
und den tod 
mich anlächeln sehe. 








ich brauch kühles blut, denn es tut mir nicht gut mich an dich zu erinnern





in meinen kopf 
vereinen sich momente, 
die mir wie ein hammer auf den kopf schlagen. 
ich werde von innen benommen, 
ich kann mich dann 
an nichts halten, 
außer an meiner jämmerliche schwäche, 
wo ich mich an den alkohol klammer 
um wieder atmen zu können. 
mein kopf fühlt sich so an 
als wäre er in einen eimer voller säure getunkt worden. 
alles ist veräst 
meine gedanken spielen messerspiele 
und ich laufe ihnen entgegen 
um mein eigenes blut fließen zu sehen. 
meine tagen verätzen mich. 
sie brennen auf mir 
wie so oft
die zigarette auf meinen arm. 
die inneren brandblasen 
fangen 
tag für tag 
an zu rebellieren, 
sie wollen aus meinen körper raus, 
sie ertragen es nicht mehr 
der stetiger begleiter von mir zu sein, 
sie haben es satt 
das ich ständig die kontrolle verliere 
und ich zusammen sacke, 
wie einst ein kleines kind. 
sie haben es satt, 
dass mein Leben so trostlos 
wie eine graue wand ist. 
sie haben es satt 
das ich mein Leben 
vor die Wand fahre 
und ich erst damit aufhöre 
wenn ich tot irgendwo im graben liege. 

und ich habe es satt 
das gefühl zu haben 
ich müsste mir meine körperteile 
ausreißen 
weil ich sie nicht ertrage 
anzuschauen 
und ich es nicht ertrage
wenn andere sie anschauen. 

mein kopf 
verfängt sich 
in meinen gedanken, 
die für keinen verständlich sind. 
in meinen kopf
bin ich schon längst 
eingeschlossen, 
weggesperrt 
von dieser welt. 
in meinen kopf sind lauter gitter, 
lauter verbote, 
die mit todesstrafe bestraft werden 
wenn ich über sie hinweg sehe. 

meine gedanken fangen an zu schimmeln
verzeiht 
verzeiht 
verzeiht 
ich verstumme.








es tut mir so leid für diesen text, bitte hasst mich nicht, bitte, es tut mir leid. meine wortlosigkeit hat doch nebenwirkungen, die ich verabscheu. nichts ergibt einen sinn mehr in meiner krampfhafter stille. meine worte sind nichts mehr ,es tut mir leid. 

stell dir vor, es bringt mich um





meine tote woche 
ertrank sich 
in der flasche des verdrängens 
und den tropfen 
der benommenheit. 
meine tote woche 
erschreckte 
mich täglich 
mit meinen 
kindlichen gefühlen 
und den berührungen,
die mich innerlich toben ließen.
meine schäbige woche 
zerbrach 
an meinen schlägen,
die ich gegen mich selbst 
und gegen die Gegenstände 
richtete. 
meine verlorene woche 
kämpfte 
gegen die momente an, 
in den menschen 
mich förmlich 
mit essen bewarfen 
und nichts tun 
konnte
als stumm 
vor mich hin zu starren.
meine leblose woche 
verfing 
sich in der einsamkeit 
und das ewige gefühl 
ein freak 
zu sein 
der nirgendswo dazu gehörte.
meine dreckige woche 
erhang 
sich im klassenzimmer,
mit einen schäbigen lächeln 
im bleichen gesicht
und blut unter den fingernägeln. 

weinende wunden, die nie heilen




Mit jeden Tag
in der mein Magen leer bleibt, 
ich ihn mit Verachtung strafe,
werden die Essensängste immer erdrückender. 
Sie stellen mir 
steine in den Weg, 
kotzen auf dem Boden
auf dem ich mich befinde,
lassen mich darauf ausrutschen 
um sich dann
im nachinein 
über mich lustig zu machen. 
Mit jeden Tag, 
in dem ich mich vor den Zug springen sehe, 
wird der Gedanke
etwas an meinen Lebensstil 
zu verändern 
immer kleiner, 
bis ich ihn schließlich 
nicht mehr sehen kann. 
Mit jeden Tag, 
in der ich mein Selbsthass
mit Blut zu stillen versuche , 
wird mir eiskalt bewusst, 
dass die Narben 
das einzigste ist
was mir keiner
 jemals nehmen kann.
Mit jeden Tag, 
in den ich 
meine Gedanken 
in Alkohol ertränke,
schreit das kleine Mädchen 
in mir
am Tag danach 
schambewusst los,
schlägt wild um sich 
und verkriecht sich 
vor meiner abstoßende Realität.
Mit jeden Tag, 
in der ich in der Isolation hause,
wird mir bewusst
das mein Schweigen 
kein Ort zum teilen ist, 
das er eher ein Ort ist 
wo man sich selbst drin verliert. 
Mit jeden Tag, 
wo ich mein Gesicht 
mit schwarzer Schminke 
bemale
und ich mich 
mit lügen 
umhülle, 
verliere ich 
den Rest Wahrheit 
an den Straßenecke 
und eile dafür 
der Unsicherheit hinterher,
 laufe ihr jämmerlich nach,
wie ein verlorener Straßenhund. 
Mit jeden Tag, 
in der ich zur Schule gehe
legt mich die Leere in Ketten
befielt meinen Kopf 
bloß nicht durchzudrehen 
und macht mich zu etwas 
was ich nie sein wollte. 
An solchen Tagen
spüre ich ungemein, 
wie sehr ich 
ein Fremdkörper
in meinen eigenen Leben geworden bin
und es wohl möglich
keinen Wegweiser gibt,
der mich aus den Fängen, 
der zischenden hassenden Wesen 
in meinen Kopf 
führt.






was soll ich schon sagen? ich hab doch keinen grund









Meine Stimme stockt.
Worte stolpern heraus 
verschließen sich 
verstummen sich


Nichts als meine Stimme und den schreienden Wind ertönt den Friedhof auf den ich verweile. Grabensruhe an den Grabstein vor dem ich stehe. Meine Worte kommen nur stockend heraus, als würden sie sich in mir verstecken wollen. Als würden sie sich weigern aus meinen Mund herauszukommen. Als würden sie mich betrafen wollen, weil ich immer in den bestimmten Momente, wo es darauf ankam zu schreien, geschwiegen habe und mich hinter meinen Körper versteckte. Als würden sie sich in mir festbeißen und mein inneres vergiften wollen. Als würden die Worte keinen Sinn sehen mein Da sein auszudrücken. Als wären die Worte in mir zu klein und so voller Hass sein, das sie es nicht verdient haben die dunkle Welt zu erblicken. Als würden sich die Worte gegen mich stellen wollen, weil ich selbst heute noch lieber schweige als rede. Als würden sich die Worte über mich lustig machen und mich mit den Schweigen in die Ecke schieben  wollen, damit andere Menschen auf mich einprügeln können. Als würden die Wörter mit Genuss zu sehen, wenn ich zu einen Freak muntiere wenn die Worte wie ein alter, kaputter Traktor aus meinen Mund herausfallen. Als würden die Wörter es genießen, wenn ich die bittersten Worte anderer Menschen runterschlucken anstatt etwas dagegen zu steuern. Als würden sich die Worte mir ein schlechtes Gewissen machen wollen, mich dafür betrafen das ich zu viel Lüge um mein Leben für andere Mitmenschen erträglich zu machen. Als würde die Worte nur so vor Kotze triefen wenn ich die Alltagsworte 'Es geht mir gut' auf den Tisch meiner Mitmenschen haue. Als würde die Worte mich als ewige Kind sehen, das lieber vor sich selbst wegrennt und schweigt, als erzählt und aufarbeitet. Als würden die Worte mich dafür betrafen wollen, dass ich atme es aber nicht schaffe zu leben. Als würden sie mich dafür verachten, dass ich lieber mein eigenes Blut fließen sehe als meine Tränen. Als würden mir Worte absichtlich Steine in den Weg legen, weil sie mich so gern am Boden sehen. Als würden sich die Worte darüber lustig machen, dass ich den Sinn meines Lebens nur in den Tod finde. Als würden die Worte in mir mich hassen, weil ich eher denke als große Reden zu halten. Als würde mir die Worte heißes Wasser über mein Körper schütten, weil sie wissen das ich dort in irgendeiner Ecke kauern und zerfalle. Als würden die Worte nicht existieren wollen, weil ich nicht existiere, weil ich atme und nichts dafür tue ein geregeltes Leben zu leben. Als würden die Worte mich anspucken, weil ich in einen Körper festsitze, den ich nicht liebe kann, und nur mit verachtung strafen kann. Als würden meine Worte in mir weinen, weil sie nicht so bedeutend sein wollen. Als würden sich die Worte in mir für immer vor den Grauen, den Monster der meinen Namen trägt, verstecken wollen. 

All das fällt mir ein als ich stockend einen unsichtbaren Wesen 'Eine wie Alaska' vorlese. Das alles fällt mir ein während, die Zeit an mir vorbeifliegt, wie der Wind durch mein Haar und ich stetig in den Himmel schaue und die Sehnsucht mir mein Herz auffrisst. Das alles fällt mir ein während die Scham des eigenen Körpers mein Gehirn verseucht. Das alles fällt mir ein während ich nichts weiter bin als ein rotes dunkles Wesen, dessen inneres schon längst ein Friedhof für gestorbene Seelen ist. 








es tut mir leid, liebste Leser, das ich euch so einen unendlich langen Text serviere. ich nehme es euch nicht übel, wenn ihr dieses etwas was ich geschrieben habe, nicht liest. nächstes mal werde ich mich wieder kürzer fassen, versprochen.
lasst die sonne euer herz erstrahlen, passt gut auf euch auf.