der selbsthass ist immer griffbereit




selbst die gleichgültigkeit 
schützt mich nicht 
von den blut des selbsthasses. 
und auch 
die größte kraftlosigkeit 
schenkt mir kein segen. 
denn die zweifel
brechen 
in mein hirn ein, 
plündern 
den nebel voller leere 
und lassen mir 
das giftige blut des hasses 
zurück. 
in feuer ertrunken 
und im wasser verbrand 
bleibe ich zurück 
und schau 
wie die tage 
an mir 
vorbeigehen 
und 
mein herz 
stetig 
an 
mut 
und 
kraft 
verliert 
bis 
es 
unbemerkt 
zu staub 
zerfällt.

Kommentare:

  1. Anonym4/17/2013

    Selbsthass ist wie ein immerwärender ständiger Begleiter für mich. So weit, dass ich ihn schon nicht mehr sehe. Er ist da, jeden Tag, jede Nacht, jede Sekunde meines Lebens. Flüstert mir grauenhafte Worte ins Ohr, verschleiert meinen Verstand und nimmt mir jede Chance auf ein anderes Gefühl.
    Ich habe ihn ausgeklammert, weil er mich schon so lange begleitet, erst als ich deine Worte las, wurde mir bewusst, dass ich ihn nur verdrängt habe. Er ist immernoch da, keinesfalls ist er gegangen.
    Es tut mir so Leid, dass er auch die befallen hat, wie eine üble Seuche und ich wünschte ich könnte ihn von dir nehmen und ihn auf meine Schultern laden.
    Lass dein Herz bitte nicht zerbrechen, oh ich bitte dich, ich möchte nicht, dass du so endest, wie ich.
    Ich möchte dir Kraft geben und Trost und so viel Wärme, doch ich kann es nicht.
    Wenn ich nur eines für dich tun könnte, ich würde es tun, egal was es kosten würde.
    Dein anonymes Wesen

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    1. oh, mein liebes anonymes Wesen, ich hasse deinen Selbsthass. Ich möchte ihn mit Gift und Galle beschmeißen, ihn in den Dreck der Welten schubsen. Weit,weit weg von dir. du hast ihn mit keinster weise verdient. er gehört vernichtet, und leident in der ecke am versauern.
      es tut mir leid, dass ich so viel über dinge schreiben, die ich nicht handhaben kann. ich kann, genauso wie du es bei mir nicht kannst, dir den selbsthass nehmen. ich bin nur ein kleines nutzloses wesen, die deine welt nicht bewegen kann. ich wiederhole mich, oder mein worte wiederholen sich, oder ich wiederhole dich, in meinen kopf ist ein großes durcheinander, aber ich möchte dich retten. retten vor der welt, retten vor den bösen. weißt du, irgendwie hänge ich an dich und deinen worten. ich kann es schlecht beschreiben, du gibst mir ein gefühl was ich noch nicht ganz benennen kann. du bist ein wundervolles wesen für mich. ich wünsche mir oft, dass wir komplett unterschiedlich wären, weil ich nicht will das du so vieles kennst was mir wiederfährt.
      doch egal wie du wärst, ob du ein glücklicher oder ein trauriger mensch wärst, ich würde nicht aufhören dich und deine worte zu vermissen wenn die stille um mir schwebt.

      tut mir leid für diesen verwirrenden antwort. irgendwie steht ein sturm über meinen gedanken.

      pass gut auf dich auf, anonymes wesen.

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    2. http://www.youtube.com/watch?v=RRGSHvlu9Ss

      ich bin so froh, dass du mir ein wenig vertrauen schenkst, und mir ein stück von dir zeigst. auch wenn es vielleicht viel ist. für jedes einzelne wort von dir danke ich dir sehr.
      seelenverwandte ist ein schönes wort
      vielleicht passt es wirklich zu uns
      auch wenn zwischen uns körperlich vielleicht kilometer liegen, innerlich sind wir uns doch nah.

      ich denke an dich anonymes wesen,
      du erhellst meine sekunden.

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  2. Ich möchte dir den Selbsthass aus den Venen saugen.
    Ich weiß,dass es nicht hilft, dass du es nicht glaubst und nicht hören willst, aber du bist ein wunderbarer Mensch. Wunderschön, von innen wie von außen. Für mich bist du das allerbeste auf der ganzen Welt.
    Und wenn es helfen würde,würde ich dir das den ganzen Tag sagen. Ich würde es dir vorsingen, und Ausdruckstanz machen, in all deine Hefte schreiben und es als Lesezeichen in deine Bücher legen.
    Ich weiß,aber, dass das den Selbsthass nicht lindert,aber ich wollte es dir trotzdem sagen.

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  3. Was mir ehrlich gesagt zuerst aufgefallen ist, ist die Großartigkeit deiner Metaphern.
    Irgendwann ist selbst Gleichgültigkeit nichts mehr wert... Irgendwann bekommt auch diese Fassade Risse und kann nicht mehr schützen. Leider oftmals viel zu schnell. Irgendwie ironisch, dass Zweifel immer bei dir einbrechen, obwohl es bei dir anscheinend nichts mehr zu holen gibt. Ich will dich, die Ruine, halten, stützen, damit du nicht verfällst, damit du an deinem Hass nicht verätzt und zersetzt wirst, damit die Elemente dich nicht vernichten.
    Okay, meine Kommentare werden immer stümperhafter.

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