mein körper schreit; ich halt ihn stumm und ich ertränke ihn in selbsthass




zwischen bierflaschen und todesgesängen
 zünde ich mir eine Zigarette an. 
In der Hoffnung das sie mich von den dunklen schatten erlöst,
die an mir hängen 
wie die stummen wunden 
auf meinen körper.
rauche gefühlte 100 zigaretten
 und die dunklen schatten drängen sich immer weiter in mein hirn, 
verfängen sich mit dem leid meines körper,
 reißen mir die eingeweide auseinander
 und ich spüre nur noch wie die wölfe mir ins gesicht springen
und der selbsthass 
wie ein wasserstrahl 
meinen körper herunterläuft
und alles verschwimmen lässt.

die kriege der nacht 
haben nun 
über meinen körper
gesiegt.




meine liebste leser, die nächsten tage verschwinde ich kurz von hier. ich verbringe das osterfest am meer, und träume mich weiterhin weit, weit weg. ich hoffe ihr alle werdet ein schönes osterfest haben, und müsst ihn nicht mit dunkelheit, und bittersüßen blut verbringen. ich wünsche euch eine angenehme und erträgliche zeit mit der familie, freunden oder mit wem ihr auch immer das fest verbringt. lasst die dunklen schatten nicht näher auf euch zukommen, vertreibt sie mit der lautensten musik dir ihr habt. lasst euch von denen nicht die sicht vernebeln. ich schenke euch allesamt kraft, ich weiß das ihr das schaffen könnt, ich glaube an euch.


und ich habe von der herzallerliebsten Anna  einen Blogaward bekommen. Ich danke dir sehr dafür, dass du bei sowas an meinen Blog denkst. Das bedeutet mir viel.  Da ich die Fragen schon mal beantwortet habe, schreibe ich sie nicht noch mal auf, tut mir leid. Wer sie nochmal nachlesen möchte kann es hier machen :
http://ugly-scars.blogspot.de/2013/03/du-bist-der-laken-meines-sargs.html



Alles was wir haben, ist, was wir in unserem Gedächtnis lebt







es fühlt sich so an 
als würde 
in meinen kopf 
ein zug fahren, 
der vollgepackt 
mit meinen gedanken ist, 
die nur so an mir vorbei rauschen
und mein körper 
mit leere füllt.
doch irgendwann 
gerät 
der zug 
ins wanken,
denn 
eines meiner gedanken 
wirft sich 
davor 
und will sein ende 
heraufbeschwören.
mein gedanke 
liegt 
blutig auf den schienen
doch es scheint 
als wäre es 
unendlich. 
es leuchtet 
nur so vor blut 
und versetzt 
somit 
den ganzen zug 
in angst und schrecken. 
die bilder 
meiner erinnerungen 
befallen 
den zug, 
kidnappen 
den zugfahrer 
und fahren 
geradewegs 
durch die dunklesten orte, 
wo die männlichen wesen 
schon lauern 
und keine sekunde zögern
meinen körper anzugreifen 
und das kind 
in mir herauszulocken. 
das kind in mir 
versucht 
vergeblich 
ihr dasein 
unkenntlich 
zu machen, 
es zu verhüllen 
mit einer unsichtbare 
schicht 
voller schwärze 
und warte 
bis die gedankenschläge 
in meinen kopf 
der vergangenheit 
angehören. 
nach einer gefühlten ewigkeit 
liege ich 
schambekleidet
am straßenrad,
starre das nichts an
und warte 
darauf 
bis der endlose regen 
mein dasein 
auflösen lässt.
bis der zug
mit unerträglichen lärm
vor mir 
anhält 
und der zugfahrer 
mich hineinzieht,
ich mich mein schicksal ergebe
und das 'spiel'
wieder
 von neuen beginnt.
ich trete wieder
hinein 
ins ewige starren 
und doch nichts sehen,
hinein
ins endlose bluten
und doch nicht sterben,
hinein
in die stromschläge-nähe,
die selbst nach jahren
nie erträglicher wird,
hinein 
in das große nichts 
was sich mein Leben nennt.





irgendwie ist das ein komischer text, ich weiß aber er beschreibt, so gut es geht, die verwirrende situation in meinen kopf. tut mir leid, wenn er unverständlich ist. 
und nun zu meinen bild. ich habe ja mal angekündigt, dass ich bei 300 Leser wieder ein Bild von mir hochlade und nun ja, hier ist es. und ja man sieht mein gesicht nicht, weil es nicht für die gesellschaft gemacht ist. aber ich wollte mein versprechen einhalten, und eure worte und wünsche nicht ignorieren. vielleicht traue ich mich irgendwann hier ein bild hochzuladen, wo ihr auch mein gesicht erkennen könnt. eigentlich bin ich es euch irgendwie schuldig, weil ihr so herzlich zu mir seid und ihr selbst meiner verwirrendste texte durchliest. dafür bin ich euch sehr dankbar. am liebsten würde ich alle meine leser mal auf eine tasse tee oder kaffee einladen damit wir über gott und welt reden können. es ist eine schöne traumvorstellung, obwohl ihr eigentlich noch viel mehr verdient hättet.
ich möchte nicht das ihr menschen dort draußen allein und einsam seit.
ich denke an euch, vergisst das bitte nie.


zigarettenrauch poesie






oh einsames wesen,
alle schauen her
sehen 
doch nichts
fixieren 
dich nur 
auf 
die fehler 
die äußerlichkeiten
deines dasein.
oh einsames wesen,
die zigarette
scheint dein einziger weggefährte
durch die endlosen straßen
zu sein,
doch die zigarette
 verraucht deine angst nicht.
sie versteckt
deine ängste
bloß
für die menschlichen wesen
um dich herum.
oh einsames wesen,
du läufst durch 
die straße,
die angst und die pein
sind verewigt in deinen schritten.
alte angst vor menschlichen wesen
neue paranoia des verzweifeln
ewige angst vor nähe.
oh einsames wesen,
deine welt 
ist erbaut 
aus angst, 
die mauer der scham 
ist zu hoch 
für dein
jämmerlichen verseuchten körper.
die ziegelsteine 
des hasses
fallen 
auf deinen dunklen kopf.
ein stumpfes nichts,
nur die todesstille bleibt
als die steine 
deinen dunklen kopf
berühren.
oh einsames wesen,
dein bewusstsein 
schwindet. 
dein einsames 
angstvolles leben 
hat dir den verstand
geraubt. 
oh einsames wesen, 
suche nicht nach dem leben 
denn der tod 
vergreift sich daran,
vergreift sich an dich
und lässt alles ersticken. 
oh einsames wesen, 
was bist du nur?
oh einsames wesen,
du bist schon längst tot. 
http://www.youtube.com/watch?v=lGU-k8jcCGI







ein gedicht, was eigentlich gar keins ist. ich kann es nicht genau sagen, die worte sprudelten nur so aus mir und doch stockten meine finger beim schreiben. es ist komisch, mein dasein ist komisch, vergibt mir.


Du bist der Laken meines Sargs




Mit dem Blick 
den du an mich richtest 
erinnerst 
du 
mich an 
einen Pädophilen, 
einen Seelentöter, 
der nur 
scham, 
ekel 
und den Tod
zurücklässt. 
Ich frage mich, 
ob du mich 
vor jahren, 
als
ich 
neben 
dir 
lag 
und 
du 
völlig in deiner Lust
gefangen warst
und ich nur 
ein kleines objekt 
in deinen Welt war,
auch so angeschaut hast.
Doch mein Kopf
schweigt, 
lässt 
mich 
im Nebel 
umher irren 
mit der Ungewissheit 
die an mir nagt.
Viele Erinnerungen
von meiner lebzeit 
als kleines wesen
sind im Meer 
der Scham
versunken 
und ertrunken. 
In mir 
bleiben nur Bildfetzten, 
und ein Sack 
voller Scham und Ekel.
Ich war zu der Zeit 
einfach darauf bedacht 
zu verdrängen,
dass die Menschen 
in meiner Umgebung
zu sowas fähig waren.
Ich versteckte mich
hinter meinen schweigen
und schließ 
die Augen 
vor der nackten Gegenwart, 
die ich nie verstehen konnte. 
Ich war viel zu klein 
um das verbotene 
in seinen Taten zu sehen. 
Ich war zu klein,
um daran zu zweifeln
das nackte,
 drängende Momente
nicht völlig normal waren. 
Ich war zu klein
und werde es ewig bleiben.
Denn dieses Gefühl 
völlig ausgeliefert zu sein 
in einen
 Aquarium voller männlichen wesen,
hört nicht auf. 
Freiheit 
wird es nie geben
denn sämtliche Nähe 
erstickt
alles angenehme
um mich herum
und treibt mich 
mit den Berührungen 
hin zum Tod. 





Erstmal muss ich mich entschuldigen. Es tut mir leid, dass ich hinterhänge eure Kommentare zu beantworten. Im Moment muss ich viel für die Schule tun,aber es wird sich hoffentlich bald ändern. Ich beantworte eure Worte so schnell ich kann, das verspreche ich euch. Denn eure Worte sind mir wichtig, eure Worte geben meine Texte erst einen Wert. 

Ich habe zwei Blogawards verliehen bekommen. Den ersten gab mir die herzensgute Inka und den zweiten schenkte mir die Wortkünstlerin Jades . Ich danke euch von ganzen Herzen. Da es bei den beiden die gleichen Fragen sind beantworte ich sie nur ein mal, nicht das sich einer wundert warum ich nur die ersten 11 Fragen beantworte. 

1. Was magst du beim kochen lieber: Nachtisch oder Deftige Gerichte? 
Also beim Thema Essen bin ich die falsche Ansprechpartnerin, tut mir leid. 

2.Was ist dir wichtiger bei einer Person? Persönlichkeit oder das Aussehen? 
Auf jeden Fall die Persönlichkeit. Ich finde allein die Persönlichkeit macht einen Menschen wunderschön.

3. Wann hast du den Blog eröffnet? 
Pu, am 21.12.11

4. Welche Person hat dich inspiriert etwas neues anzufangen? 
Die Stimmen in meinen Kopf.

5. Verfolgst du viele Blogs?
Ja schon. 

6. Kochst du lieber oder lässt du dich bekochen? 
Wenn  ich überhaupt koche, koche ich selber. Ich könnte mich von niemand bekochen lassen.

7. Welches Buch liest du gerade? 
19 Minuten von Jodi Picoult. 

8.Welches Kleidungsstück  hat am bisher am längsten überlebt? 
Eine schwarze und eine gräuliche Jeans. 

9. Was ist dein Lieblingsrezept?
Ich habe keins. 

10. Welche Eigenschaften einer Person ist dir wichtig? 
 Tiefsinn, Verlässlichkeit, Beständigkeit, Humor,ehrliche Interessen.
Eine Person mit der man schweigen kann ohne das es sich unangenehm anfühlt.

11. Was ist dein Lieblingsfilm?
Black Swan, Vincent will Meer, 3096 Tage, Im Leben meiner Schwester