zu viel verloren um irgendwas zu sein




all meine gefühle 
hassten 
den hungertod 
den ich tag für tag 
ausgesetzt bin.
unverhofft
in 
eingepackter stille 
sind
all die gefühle,
die ich verabscheue, 
die mir doch zeigten 
das ich 
irgendwas fühlen kann 
wie all 
die menschlichen wesen 
dort draußen,
 geflüchtet. 
sie waren 
meinen körper,
meine gedanken, 
und
mein verhalten 
leid.
es lert 
mir jetzt 
die leere,
die mir 
tag für tag 
zu viel nimmt 
und nichts 
als blut 
 schenkt.
versinke in worten 
endloser bücher, 
die doch nie 
die leere
 in mir
fort nehmen kann. 
mein hirn 
ist  nichts weiter
als ein 
hohlraum 
voller knochigen wortfetzen 
und 
die melodie vom tod. 
habe den 
letzten draht 
der realität 
verloren
und 
versinke 
in jede 
grube 
des ekels. 
jegliche
energie 
verschwand 
im dreck 
meines Lebens
und nun
irre ich umher, 
meine 
leblosen gelenke 
knacken 
bei jeden windstoß. 
meine 
gedanken 
wehen 
mich weit weg 
und finde 
mich
 zusammen gerollt
wie ein kleines kind 
ans das die traurigkeit zerrt,
und
zerfetzt 
im dornenbusch 
liegen, 
wo nur 
lauter
verachtung 
aus meine venen 
heraustropft.  




Ich wurde von Nana. getaggt. Ich danke dir, meine Liebe. Wer ihren Blog noch nicht kennt würde ich schnellsten dort mal reinschneien. Ihre Texte gehen echt ans Herz. 

So, ihre Frage, meine Antworten: 

1. Die wichtigsten Personen in meinen Leben? 
 Fee, Wunderkind, und den stillen L.

2. Das Ziel was du momentan vor Augen hast, ist? 
Meine Ausbildung irgendwie abzuschließen ohne jegliche aussätzer.

3. Welche 3 Dinge würdest du auf einer einsamen Insel mitnehmen? 
Mein iPod, Stift, und mein Büchelein.

4. Dein Lieblingsspruch? 
Da gibt es unendlich viele, 
Doch ich habe mir grad einen herausgesucht, den ich hier noch nie aufgeschrieben hab. Er ist eigentlich kein richtiger Spruch. Die Worte kamen eigentlich aus den Gespräch das ich mit Wunderkind führte, und wo ich gar nicht anders konnte als es in mein Büchelein zu schreiben:


"wir wärmen uns 
an der kälte. 
an der kälte
der sucht. 
die zellen der sucht
in denen wir uns frei fühlen. "



5. Auf was in deinen Leben bist du stolz? 
Stolz vielleicht nicht, aber ich bin unendlich froh das ich meine Lieblingsmenschen getroffen habe. 

6. Glaubst du an deine große Liebe?
Nein, nein, nein.

7. Wer aus deiner Familie steht dir am nächsten und warum? 
Auch wenn ich es nicht will, auch wenn ich es nie richtig wahrnehmen möchte, steht mir meine Schwester am nächsten, weil die anderen aus meiner Familie mich unbedingt 'reparieren' wollen, den dunklen Schaden in mir beheben wollen und meine Schwester mich akzeptiert selbst mit meiner 'anderen' Seite. Weil mein Rest der Familie keine Familie mehr ist, schon seit jahren nicht mehr. Und weil meine Schwester wohl oder übel etwas tiefgehendes mit mir 'teilt'. 

8. Was möchtest du erreichen bevor du stirbst? 
Ich möchte mir Tattoos stechen lassen. Und mir so viele Piercings stechen lassen bis ich das Gefühl habe das es reicht. Ich möchte zu Wunderkind, den blauen Einhorn und zu Bonnie reisen. Ich möchte raus aus dieser Geisterstadt, am liebsten mit Fee an der Seite. Ich will unendlich viele Bücher lesen, und sie alle in meiner kleinen Wohnung stapeln. Ich möchte mit meinen Beruf Menschen helfen, für sie da sein, und sie unterstützen bei der Zeit ihres Leben. Ich möchte mich trauen mein Buch anfangen zu schreiben, und die Konsequenzen davon zur Seite zu schieben. Ich möchte spüren was es heißt zu lieben, ohne jegliche Angst vor Nähe die mich versteift. Ich möchte anfangen Menschen in meinen Leben zu lassen, ohne sie später wieder von mir wegzuschubsen. Ich möchte auf ein Toten Hosen Konzert, und von den großartigen Maeckes. Ich möchte meine ekelhaft komischen Verhaltensweisen in die Mülltonne gekippt , und die Freiheit in mir aufgesogen haben. 

9. Lieblingsessen? 
Schenkelklopfer, ich habe keins. 

10. Wie viel Uhr ist es gerade? 
17:49 Uhr. 

11. Wie war dein Tag? 
mein tag war zu laut. es waren zu viele Menschen um mich herum. Es gab zu viel nähe, zu viel leere, zu viel kälte. 









Ihr könnt allesamt Helden sein, 
vergiss das bitte nie.

Kommentare:

  1. Weshalb hast dann du vergessen, deine eigene Heldin zu sein? Sei nicht traurig, kleines Wesen! Leere ist gut. Sie bietet Raum zur Entfaltung, erdrückt dich nicht und gibt dir die nötige Zeit, um dich zu finden. Ich herz dich, denn mit deinen Worten hast du Meines berührt!

    Herzensgrüße,
    Jen

    P.S.: nicht alles was man reparieren kann, MUSS auch repariert werden, Kind! Verbieg dich nicht. Du bist gut!

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  2. Eines Tages werden wir beide dieser Geisterstadt entkommen, wir werden das schillernde Leben führen dass wir schon lange haben sollten.

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  3. Oh ja. Zuviele Menschen. Viel zu viele Menschen.

    Und. Ich muss es nocheinmal sagen. Deine Worte sind wunderschön. Verdammt verdammt wunderschön. So viele wunderschöne schreckliche Worte.

    Ich weiß nicht. Obes dich interessiert. Aber ich habe gelächelt. Gelächelt als ich deinen Kommentar gelesen habe. Und nochmehr bringt es mich zum lächeln, dass du dich über meine Worte freust. Auch wenn ich nicht annähernd so schreibe wie du.

    Ja. ich hatte Geburtstag. Geburtstage sind scheiße. Aber ich danke dir so.
    Und nein. Dieser Mensch bin ich nicht. Leider.

    Euh. Ok. Jetzt hast du wirklich meinen Tag gerettet. Danke. So etwas bedeutet mir viel.

    Liebe.

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  4. Ich weiß es ebenfalls nicht.
    Leider.

    "zu laut"
    Das kenne ich nur zu gut.
    Überall Geräusche.
    Überall Lärm.
    Wie halten die Leute das nur aus?
    Manchmal wäre ich gerne taub.
    Nicht nur gefühlstaub.

    Hast du für das Wochenende Pläne?
    Ich wünsche dir jedenfalls ein paar schöne Tage und innere Ruhe.

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  5. das ist schön zu hören oder eher zu lesen.
    es sind nicht bloß worte, es sind worte die du zu berührenden texten formst.
    ich werd es versuchen, ich hoffe du kannst es.
    du? mich interessiert irgendwie, wie du eigentlich heißt ..

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  6. Nein, warum solltest du dich entschuldigen? Dafür, dass du liebevoll bist? Und wunderschön und fürsorglich? Du bist so ein wertvoller Mensch und du verdienst nur Gutes.

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  7. N., du bist so schön.
    Um das zu wissen,
    muss ich dich nicht sehen.
    Ich spüre es, irgendwo
    In meinem Herzen.
    Du bist so schön und
    Ich wünsche, dass
    Die Funken, die du sprühst
    Niemals verblassen werden.

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  8. Deine Texte berühren mich.

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  9. ich drücke dich, ganz doll spatzi.

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  10. Ich werd das wochenende nutzen um das Buch durch zu lesen..
    gefallen bin ich schon oft genug, das wird mir nicht mehr schaden.

    aber wenn die menschen und die welt erkennen das alles nur versade und gespielt ist, dann wenden sie sich von uns ab, weil sie die wahrheit nicht ertragen können. weil sie zu kompliziert ist und alle immer in der wahren aber gelognenen welt leben wollen.

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  11. Vielleicht ist das Schreiben für mich vergleichbar mit einem weißen leeren Raum,den man langsam einrichtet. Mit jedem Wort.
    Und dieser Raum ist mein Zufluchtsort. Mein Geheimversteck.
    Ich kann wie ein Kind mit Legosteinen darin Welten aus Wörtern bauen. Sie blühen lassen und sie dann wieder zerstören. Das gehört nur mir.
    Würde ich nicht schreiben, müsste ich wahrscheinlich Dinge zerstören oder Menschen verletzen. Vollem mich selbst.

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  12. Bin unendlich froh Deinen "Hauptblog" (insofern man das so bezeichnen kann) gefunden zu haben.
    Auf jeden Fall erst mal Danke für Deinen lieben Kommentar, fühle mich super geehrt dass ein so wundervoller Mensch wie Du mir folgst!
    Deine Texte berühren. Auf unnachahmliche Weise. Ich muss immer erst tief durchatmen, um es alles aufzunehmen, weil die Gewalt deiner Worte Bilder heraufbeschwören. Als wäre ich mitten drin. Vielleicht willst Du nicht, dass wir Dich komplett verstehen, aber Du machst einen extrem einfühlsam.
    Danke für Deine Poesie, für Deine Inspiration.

    xx

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  13. Tränen in den Augen.
    Ich weiß nicht, was ich sagen soll, dieser Text berührt mich so sehr.

    Ausbrechen alleine...gibt es jemanden, mit dem du es gemeinsam schaffen kannst?
    Ich glaube, es gibt einfach nichts, wo ich jemals ankommen kann. Ich bin immer auf der Flucht vor mir selbst.
    Ich habe auch keine Ahnung, vielleicht sind wir auch einfach dazu verdammt uns mit dem Schicksal abzufinden, egal wie schrecklich es unser Leben macht und egal, wie sehr der Tod an uns festhält und wir an ihm. Erlösen wird er uns doch nicht.

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  14. Du hast mir so viel Hoffnung gemacht, danke, dass du zu mir und meinen Worten stehst.

    Einfach, weil du bist, weil du bist gehört dein Name in mein Buch. Ich habe die perfekte Person gefunden. Eine Person, die mir nahe stand, ohne mich einzuengen. Eine Person, vor dessen Persönlichkeit ich anfangs fast Angst hatte, weil sie mir so komplex, so traurig und so fremd vorkam. Eine Person, die beim zweiten Blick so schön war, so hoffnungsvoll in ihrer Zerbrochenheit. Oh ja. Dahin kommst du im Buch.

    Ich hab dich gern, Nadine <3

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  15. Gänsehaut. Jedes mal wenn ich deine Worte lese, habe ich das Gefühl, jemand spricht mir aus der Seele.
    Danke das du mir diese tröstenden Worte gesagt hast, dass es dir wichtig ist, dass ich nicht in einem Meer voller Trauer untergehe.
    Das bedeutet mir viel.

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  16. "Ich möchte auf ein Toten Hosen Konzert, und von den großartigen Maeckes. "
    Ich schmuggel dich auf dem Gitarrenkonzert von Maeckes in meiner Handtasche mit.
    Und auf´m Deichbrand kommst du mit in meinen Rucksack und siehst die Toten Hosen.

    ganz viel Liebe für dich♥

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  17. und du hast eine Toten Hosen Jacky? neeeeeid!
    ich möchte sie sehen?

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  18. Hab vielen Dank für deinen Kommentar und vergib bitte, dass ich ihn soeben erst entdeckte.
    Er bedeutet mir viel, zumal ich schon vor einer Weile auf deinen Blog stieß und deine Einträge mich tief beeindruckten. Allerdings schüchterten deine vielen Leser - derer du jedoch eindeutig noch mehr verdienst - etwas ein und ich beschloss, nicht deine Zeit zu verschwenden, indem ich das Wort an dich richte.
    Nun tue ich es dennoch; wie gesagt, um mich zu bedanken.
    Deine Antworten auf Nanas Fragen sind übrigens sehr interessant. Ich könnte alles hier immer und immer wieder lesen ...

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  19. Vielen Dank für den Kommentar.
    Leider hat der heutige Tag mir mal wieder bewiesen, dass man letztendlich doch alleine ist..
    Dennoch, vielen lieben Dank.

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  20. liebes,
    komm und hilf mir,
    den dreck abzuwischen.
    alleine schaffe ich es nicht.
    ich bin zu geschwächt.
    doch den gedanken,
    dass du bei mir bist,
    gibt mir kraft.
    du wirst für immer
    in meinem herzen bleiben.

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  21. gerne geschehen, schön wenn dich das freut!!:)

    es tut mir leid aber das wars fürs erste...ich habe einfach kein interesse mehr am bloggen, keine lust, mich mit zu teilen.... ich hoffe du machst weiter,m ich werde deinen blog weiter besuchen und fleißig lesen... aber ich werde meinen blog vorerst deaktivieren

    ich wünsche dir viel glück für deinen weiteren lebensweg, viel kraft und menschen die dir die steine vor den füßen weg nehmen...xoxo raw <3

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  22. Anonym2/20/2013

    Ich verstehe es nicht. Es ist, als läge mein Innerstes Ich in deinen Worten.
    Tag für Tag hoffe ich, dass da draußen jemand ist, der mich auch ohne Worte versteht, doch es ist niemand da. Und Tag für Tag versuche ich, das auszudrücken, was ich fühle und was ich eigentlich nicht fühlen will. Aber was ich auch schreibe, es sind niemals die richtigen Worte. Und du schreibst, als wüsstest du, wer ich bin, als wärest du ich.
    "All die Gefühle, die ich verabscheue." Ja, diese Gefühle, die mich zu der machen, die ich bin. "Wie all die menschlichen Wesen, geflüchet, sie waren mich Leid." Ja. Verlassen, weil ich dachte, sie könnten mich verstehen, aber sie haben angefangen mich zu verachten und zu hassen, haben sich von mir abgwendet. "Bücher". Woher kommen alle diese guten Geschichten, diese Hauptfiguren, die niemals wie ich sein können und von denen ich doch wünschte ich wäre so. "Die Melodie vom Tod." Sie kommt immer wieder, auch dann, wenn ich schon glaubte sie fast vergessen zu haben, ertönt sie erneut in meinem Kopf und geht mit mir, wie ein stummer Begleiter. "An das die Traurigkeit zerrt." Ich wünschte es wäre nur Traurigkeit, das wäre in Ordnung, das könnte ich aushalten. Denn in den Augenblicken, in denen ich wirklich und wahrhaftig nur traurig bin, bin ich auch endlich ehrlich glücklich.
    Ich erzähle dir das hier alles, obwohl es niemanden interessiert. Vielleicht tue ich es auch gerade deswegen, weil ich keine Angst haben brauche, dass ich jemanden verschrecke. Oder, weil ich einfach das Gefühl haben will, ich spreche es auch, auch wenn ich schreibe, aber dorthin, wo es vielleicht jemanden gibt, der mir doch zuhören mag und der keine Angst vor mir hat.
    Dein anonymes Wesen.

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