wandelnes dreckiges ich




zwischen 
ekel,
wut,
 hass 
auf mein selbstbild, 
und der trügerischen
 leere 
wandele 
ich 
tagelang
umher,
und 
hinterlasse 
nichts
auf der welt 
außer 
meinen
nebel 
der angst.
doch
immer wieder
werde
ich
ohne 
irgendeiner 
vorahnung
mit 
gefühlen 
beschmissen,
und spüre 
wie 
es 
in mir broddelt. 
der zerstörungsdrang
wächst 
ins
unermessliche, 
und ich spüre 
nur 
wie 
ich um 
mich schlage 
und 
ich 
einfach 
nicht 
aufhören 
kann 
meine fäuste 
als folterinstrumende
für meinen kopf
zu beschmutzen. 
ich 
werde
zu einem
 wild gewordenen tier 
und stampfe 
wie in trance
durch den garten
unseres geisterhaus 
und 
ich spüre
wie das monster 
in mir weiterschreit. 
ich sehe 
lauter 
bilder 
vor mir
wie 
ich 
auf
unserer 
holztür 
einschlage, 
und lache 
laut 
auf 
wenn 
ich
mir 
vorstelle 
das 
ich 
die holztür 
wär,
die zertrümmert
wurde.
der
wind
weht
durch
meine haare
und
ich höre
wie der tod
laut
in die stille
hinein
 lacht.
ich
höre
seine verachtung
sein ekel
in seinem lachen
und
 mein
 ganzer körper
fängt
plötzlich
an zu
beben,
an zu
zittern
und
ich werde
von
den schuldigen,
dreckigen
hassgeprägten
monster
zu ein
jämmerlichen reh,
das
kein schritt
machen
kann ohne
die angst
zu spüren.
http://www.youtube.com/watch?v=QIhN0tb3m3A







ich weiß nicht ob irgendjemand den text verstehen kann. er kann unverständlich wirken, und es tut mir leid wenn das so sein sollte. ich hoffe die freude wird heute an eure tür klopfen und sich neben euch setzen, und euch schöne stunden bereiten. passt bitte gut auf euch auf. 

Kommentare:

  1. Es tut mir unendlich leid, aber ich kann deine Texte zur Zeit einfach nicht lesen. Es fällt mir so schwer, es triggert mich zu Tode. Meine Mutter hat meine Schnitte gesehen und ich hab sie damit so schrecklich verletzt. Sie hat mir das Versprechen abgenommen, mit ihr zu reden, wann immer ich schneiden will, aber das werde ich nicht. Sie wird nach neuen Schnitten sehen und deshalb muss ich fürs erste aufhören. Möglicherweise hungern stattdessen. Aber ich liebe sie so sehr, dass ich ihr nicht noch mehr Schmerzen zufügen will, also darf ich sie auch mir nicht zufügen.
    Fürs erste.

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    1. Anonym2/01/2013

      Mh.. Meine Mutter nimmt mir fast täglich das Versprechen ab, dass ich niemals depressiv werde, oder darüber nachdenke mir was anzutun. Es tut mir in der Seele weh, ihr ins Gesicht zu lügen, aber es würde mir noch mehr wehtun, sie traurig zu machen, denn so wie du liebe ich sie sosehr. Sie ist der Mensch, den ich am meisten liebe, über alles liebe und sie ist auch der Grund warum ich jeden Tag wieder von vorne anfangen und weitermache. Das hilft dir sicher nicht, es hilft nie jemandem, wenn ich versuche jemandem zu helfen, aber trotzdem musste ich das loswerden, auch wenn ich selbstsüchtig bin.

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  2. hallo, meine liebe, erinnerst du dich noch an mich? :) <3

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  3. wow these photos are fascinating, you take them on your own?

    http://mollymers.blogspot.com/

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  4. Anonym2/01/2013

    Wenn man mit niemandem reden kann, weil man Angst hat, dass die Menschen, denen man vertraut einen nicht verstehen und dich von sich stoßen, dann sucht man nach Worten, die beschreiben, was mit einem los ist. Ich jedenfalls tue es und auch wenn meine Worte niemals so schön sein können wie deine, so tut es doch gut zu wissen, dass da draußen Menschen sind, denen es genauso geht wie einem selbst. Es ist furchtbar von mir zu sagen, dass ich es toll finde, dass Menschen die Gefühle von mir teilen. Es ist selbstsüchtig. Trotzdem tut es mir gut. Man fühlt sich dadurch besser. Dafür danke ich dir aus tiefstem Herzen.

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    1. ich finde es gut das du schreibst. dann kannst wenigstens beim schreiben die maske ablegen, und ehrlichkeit in den worten verstecken. ich weiß leider nicht wie du schreibst, da du ja leider ein anonymes wesen bist, aber ich denke das du talent zum schreiben hast. ich glaube nicht das meine worte schön sind, nein das sind sie nicht, sie sind ein teil von meinen komischen dasein, mehr denke ich auch mal nicht.
      nein es klingt nicht selbstsüchtig, ich verstehe es doch. es geht mir ähnlich. es ist auch nicht furchtbar, wirklich nicht, ich weiß ja was du meinst.
      ich bin froh, dass es dir durch die diese erkenntniss ein wenig besser geht.
      dafür brauchst du mir nicht zu danken, wirklich nicht.

      pass gut auf dich auf, du anonymes wesen.

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    2. Anonym2/19/2013

      Ja, das stimmt, ich kann meine Maske ablegen, wenn ich schreibe.
      Ich hasse diese Maske einerseits, aber andererseits brauche ich sie auch.
      Ich schreibe nicht schön. Ich versuche nur meine Gedanken auszudrücken, ohne darauf zu achten, ob das gut klingt oder nicht, aber trotzdem danke ich dir. "Mein komisches Dasein", das könnte von mir kommen. So ähnlich sind meine Worten deinen, auch wenn sie nicht die Wirkung haben wie die von dir. Und das zeigt wieder, wie schön deien Worte sind.
      Wenn du mal doch etwas von mir lesen möchtest, dann lies das hier und bilde dir selbst ein Urteil:
      ...zuletzt sind da noch Wut, Traue, Verzweiflung, eiserne Wünsche, Hass, Gewalt, Grausamkeit, unerfüllte Träume, Unbeugsamkeiten, ein Wille und eine Macht, der nicht zu trauen ist,abstrakte widerwärtige Gedanken. Ich verbrenne von Innen heraus. Und mit diesem roten Stift wie Blut, rot wie Agressionen, die ich hier auslebe, um sie nicht in der wahren Welt dort draußen zu spüren, sondern nur hier auf diesem Papier in diesen Zeilen zu verlieren, schreibe ich meine Gedanken, meine gefühle und Ängste auf.
      Dein Anonymes Wesen.

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  5. Du hinterlässt viel mehr als nur ein Nebel der Angst.
    Du hinterlässt wundervolle Wörter,Stunden voll lachen und verstanden werden.
    Du hinterlässt ein Loch wann immer du gehst.
    Du hinterlässt Liebe, die mich wärmt.

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  6. Ich würde alles dafür tun, dass du von den Monstern loskommst. Wirklich alles. Und dass du das wunderbare Geschöpf in dir siehst, was ich in deinen Worten fühle.

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  7. Immer wenn ich einen Kommentar von dir lese, verhellt es meinen Abend.
    Immer wenn ich deine Texte lese, stelle ich mir deine Hand vor, ein Stück Kohle darin, wie sie über ein Blatt Papier zuckt und Momente einfängt.
    Striche hinterlässt. Ein wunderschönes, wildes Chaos, mit so viel Sinn und Unsinn, dass die grausame Schönheit kaum zu ertragen ist.
    Du bist jemand, der Spuren hinterlässt. In anderen. In mir.

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  8. und ich dachte schon, ich wäre in vergessenheit geraten :D
    zwischendurch habe ich immer wieder bei deinen blog vorbeigeschaut und nach so langer zeit, bin ich wieder da.
    du hinterlässt nicht nur einen nebel der angst, du hinterlässt dein wundervolles talent zu schreiben und die berührensten texte, die ich gelesen habe und viele andere auch.

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  9. Ich danke dir für alles. Ich werde dir bald weder ausführlicher antworten und deine wundervoll grausame texte kommentieren. Versprochen.

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  10. Danke für deinen lieben Kommentar. Du hast mich zum Lächeln gebracht.
    Das Gleiche kann ich so nur zurückgeben.
    Dein Blog ist schrecklich schön. Berührend, ein wenig verstörend. Aber du hast eine schöne Art dich auszudrücken.
    Ich wünsche dir alles, alles Gute für deine Zukunft und dass du in der Lage sein wirst ehrlich zu lachen.

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  11. Aber ich denke ich liebe das dunkle und geheimnissvolle..
    Ich hab verdient was mir passiert, und in letzter zeit ist das nichts gutes.
    Freund verloren, Spiegel zerschlagen, alleine mit all meinen Gedanken und nur eine Person die mich versteht und die ich nicht mit meinem Leben nerven will.
    Mein Lachen ist schon lange nicht mehr Ehrlich und ich wünschte jemand würde es bemerken.
    Ich wünschte sie wären nicht blind un ihre augen würden die Schreie und stimmen in meinem Kopf sehn.

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  12. Deine Texte sind Verstörend und Wunderschön in einem. Deine Worte schwimmen umher und lassen meine Gedanken fliegen.
    Nach deinem Kommentar habe ich mir meinen Text wieder und wieder durchgelesen und erst jetzt entdecke ich die Wiedersprüche. Kleine wiederliche Wiedersprüche.
    Jedesmal wenn ich einen Kommentar von dir unter meinem Blog vorfinde muss ich lächeln. Ich danke dir so.
    Für all die schönen Worte.

    Liebe.

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  13. du brauchst keine angst um mich zu haben.
    wirklich.
    ich muss hier bleiben.
    ich kann doch nicht gehen.
    obwohl ich wollte.
    ja, du bist hier.
    ich wünschte,
    du könntest WIRKLICH hier sein.
    an meiner seite.

    in liebe,
    marie

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  14. Ich will dich halten,
    Dass du nicht weiter fällst.
    Bis du wieder sicher stehst,
    Auf glücklichen boden.
    So lange,
    Bis all das Schlechte verflogen ist,
    Verschwunden
    Verblasst
    Ich will
    Dass du glücklich bist,
    Dass du lebst.
    Glücklich lebst,
    Frei von Schmerzen.

    Viel liebe,
    Nur für dich.

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  15. gibt es denn keinen weg?..
    ich halt es nicht mehr aus.
    diese einsamkeit.
    diesen hass.
    das lachen über mich.
    du bist mir auch wichtig.
    unglaublich wichtig.
    ich mache weiter
    für dich.
    und ich bitte dich,
    tu das auch.
    ich bin immer bei dir.
    ich verstehe dich.
    ich lass nicht zu, dass du dir was antust
    oder dich allein fühlst!

    ich werde es versuchen.
    bin eh schon tot.

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  16. Es ist so schön, wenn man so ein liebes Kommentar wie deines bekommt, es gibt einem das Gefühl etwas gutes getan zu haben, das die Worte in jemand anderen etwas bewegt haben.
    Auch wenn ich bei dir in letzter Zeit nicht kommentiert habe, ich habe jeden Blogeintrag gelesen und ich habe an dich gedacht, mir Gedanken gemacht, als ich deine Worte gelesen habe. Es tut mir leid, das ich nicht kommentiert habe, aber das schreiben viel mir so schwer...Langsam wird es wieder besser.
    Bleib tapfer.

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  17. Ich hätte dich und deine Worte nicht eifach so aufgeben können.

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  18. Ich wollte dir nur bescheid geben das ich dich getagt habe.

    liebste grüße, Nana.

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  19. Das tut mir leid. Ich wollte nicht, dass mein Post dich runterzieht.
    Wenn ich dich triggere, entfolge bitte wieder. Ich möchte wirklich nicht, dass es dir deswegen schlechter geht..
    Dennoch.. erneut danke für deinen lieben Kommentar. Und ja, heute war besser, viel besser. Ich hoffe, du konntest den Tag auch genießen.
    Pass auf dich auf, ja?

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  20. ich bin so froh,dass es dich gibt.

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  21. was für ein herz?
    das körperliche sagt mir nur "bum-bum-bum"
    und das gefühlte ist schon längst tot.

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  22. Warst du schon einmal auf einem Konzert von dieser unfassbar guten band?
    Halte durch ♥

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  23. Ohja, das war das zweite Konzert von denen, auf dem ich war. Aber ich weiß das noch viele folgen werden, denn für mich gibt es keine bessere band.

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  24. Verzeih, dass ich jetzt erst antworte.
    Ich weiß gar nicht wirklich, was ich sagen soll.
    Du bist so lieb. Dankeschön.
    Damit hast du meinen Tag ein wenig schöner gemacht.
    Wie geht es dir? Ich hoffe, du hattest einen schönen Tag und konntest heute ehrlich lächeln. <3

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  25. Vielleicht habe ich mich eine sehr lange Zeit an den Tod geklammert, zu lange, um jetzt wieder damit aufhören zu können. Aber in gewisser Weise klammert er sich an mich genauso, wie ich mich an ihn.
    Danke, dass du so fest an mich glaubst, das gibt mir ein wenig Hoffnung, dass ich noch nicht ganz verloren bin. Doch ich denke, ich werde immer das Monster auf der Waage bleiben, ich kann nicht aufhören mich für das Versagen zu hassen, genauso für das Hungern zu hassen.

    Dein Text ist wieder einmal unglaublich schön und traurig zugleich. Ich wünschte ich könnte dich vor dem Tod beschützen, dich von ihm befreien.

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  26. Anonym2/08/2013

    Bist du eigentlich irgendwie dem Satanismus zugewandt? Ich weiß auch nicht, warum ich das jetzt frage, aber dieses ganze Design - der schwarze Hintergrund, das Header mit dem Ziegen-/Satans-Kopf... Tut mir leid, falls das falsch rüber kommt, das ist definitiv nicht meine Absicht. Ich frage bloß...

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    1. also sagen mir mal so,
      ich würde mehr an satan glauben
      als an gott,
      aber das heißt nicht das ich satanist bin.

      deine frage kommt nicht falsch vor, keine angst.

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    2. *also wir mal so

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