I feel like I don’t deserve to get better, so I’m not even going to try.







Ich ziehe Resumé.
das Jahr ist bald vor rüber. 
so viele dinge sind geschehen, 
so vieles 
ist einfach im sand verlaufen, 
so viele dinge 
nahmen
mir die luft zu atmen. 
so viele ereignisse 
sind geschehen,
an denen
 ich heute 
noch zu knabbern hab. 
vor einem jahr 
war 
ich 
festgefahren, 
sah keine hoffnung 
in nichts und niemanden. 
heute 
ist 
es 
nicht anders.
nur heute 
vertusch,
verdränge
 ich es
mit aller macht.
in diesem jahr 
saufte 
ich 
meinen 
verstand 
weg,
flug über 
den dächern 
meiner stadt 
nur um 
danach 
wieder 
knallhart 
auf den boden 
der realität zu fallen
und 
zu 
merken 
das 
ich 
nichts 
weiter
als 
ein
stinkender
fetter
jämmerlicher
penner
bin,
der
vor
allen
und jeden
zu flüchten
versucht.
ich 
versuchte
mit jedem schluck
des wundertranks
zu verdrängen
das mein Leben 
nichts 
weiter
als 
ein Haufen 
Dreck 
und Müll 
ist.
in diesem jahr
 schlichen
sich
die Wölfe
wieder
in 
mein Leben.
Sie holten das kleine Kind 
in mir 
zum vorschein,
sie lachten über mich, 
betitelten mich 
als alkoholikerin, 
zwängten 
mich 
in die wolfshöhle
und säuselten 
mir 
hässliche, 
gelogene 
 liebeshymnen
worte
ins ohr, 
damit 
ich 
funktioniere. 
damit 
ich 
ihr
alleiniges spielzeug
bin,
was
sie
jederzeit
benutzen
können.
Ich
versuchte
zwanghaft
eines der Wölfe
zu lieben,
dank der Selbstzerstörung
und den traurigen Heulen
des Wolfes
wegen.
Ich wollte
Liebe
spüren
wie
jeder normale Mensch
auch
doch
ich
scheiterte
dabei.
Die Scham
und die Angst
vor Nähe
bauten eine Mauer
an
der
die Liebe
kläglich
abprallte. 
in diesem jahr 
nahm 
mich 
wieder
mein essproblem 
völlig 
in beschlag.
es zehrte 
an 
meinen knochen,
nahm mir die kraft 
um 
zu leben,
raubte 
mir 
all 
meine worte
und 
verseuchte 
mein
inneres
mit 
ständigen 
essensgedanken.
In diesem Jahr
lernte
ich
Menschen
kennen
nur
um
mich
wieder
in die Isolation,
meine eigene dunkle Höhle,
zu flüchten
weil
dessen
Anwesenheit
mich
mit der Zeit
verrückt
machte. 
dieses jahr 
rauchte
ich
mehr 
als 
ich 
atmen 
konnte.
meine lunge
wie auch
mein
inneres 
verdunkelten 
sich
von
monat 
zu monat.
dieses jahr 
war 
die klinge
ein helfer 
und 
ein Quäler 
zugleich. 
Kein Schnitt 
stimmte 
mich je 
zufrieden. 
Egal 
wie viel 
Blut 
ich 
in jener Nacht 
verlor,
ich wachte 
jeden Morgen 
mit Hass -
und 
Todesgedanken auf.
dieses jahr 
ist getränkt 
in alkohol 
und blut, 
beschmutzt 
mit der wolfsnähe, 
riecht 
nach zig zigaretten
und 
ist 
so 
leblos 
wie 
ein stück 
brot.











girls who eat their feelings, girls who don't eat anything







wie ein schwarzer fluch 
haftet
die stille
an mir.
der nebel
hat sich
wieder
in mein
inneres
eingenistet
in mir drin
und versperrt
mir die sicht
auf
jedes meiner worte.
all meine worte
die ich über meine lippe
bringe
klingen hohl
und
hinterlassen
ein kotzgeschmack
auf meinem lippen.
das hunger belagert
mein hirn.
reißt alles an
sich
und ich stehe
nackt
und stumm
in ewiger dunkelheit.
das hungern
frisst
all meine sinne
all meine gefühle
all meine worte
und mein leib
bis nichts mehr
von mir
übrig bleibt.
http://www.youtube.com/watch?v=4Qo1Dvg9E74






Ich kann mich nur immer wieder für meine komisch klingende worte entschuldigen. die worte gehorchen mir nicht mehr und  hinterlassen nichts als verwirrung. 
ich wurde von Lauren B.  getaggt. Ich danke dir dafür. Es tut mir so leid, dass es ich so lange dafür gebraucht habe um deine Fragen zu beantworten. 

1. Wie geht es dir (wirklich)? 
Tut mir leid, ich weiß darauf keine Antwort. Wenn ich es wüsste würde ich es dir sagen, versprochen.

2.Wie stehst du zu deiner Familie? 
Pu, das ist eine schwierige Frage. Meine Familie ist ein Schlachtfeld , doch man sieht uns jeden Tag lächeln. Wir spielen ein Spiel. Wer Schwäche offen zeigt, verliert. Der wird mit abschätzigen Blicken gemustert und mit dunklen Worte bespuckt. Wir sind komisch. Eine ungleiche Zusammensetzung von Menschen, die lieber woanders wär als hier in diesem Haus. 

3.Würdest du dein Leben lang lieber hübsch und dumm oder hässlich und schlau sein? 
Ich wäre lieber hässlich und schlau. Was bringt mir denn schon die Schönheit wenn ich vielleicht zu dumm wär um es zu bemerken? 

4.Welches ist dein Lieblingsbuch?
Es gibt so unendliche viele gute Bücher auf dieser Erde. Doch eines, für mich bestes Buch was ich bisher gelesen hab, ist Splitterfasernackt von Lilly Lindner 

5.Bist du momentan verliebt? 
Nein, Ja, Nein, Ja, Nein. 

6.Was war der schlimmste Tag in deinem Leben? 
Der Tag an dem mir bewusst wurde, dass man mir meine Kindheit geraubt hat. 

7.Was ist dein Lieblingsessen? 
Zählen Bier und Kippen auch? 

8.Was tust du wenn es dir schlecht geht? 
viele dumme sachen.

9.Liebe oder Freundschaft?
Auf jeden Fall Freundschaft. Die Liebe jagt mir Angst ein.

10.Was ist dein sehnlichster Wunsch für die Zukunft? 
Das die Menschen, die ich in meinem Herzen habe, auch bei mir hab. 

11.Was hast du getan, was du am meisten in deinem Leben bereut hast? 
Ich mache allgemein oft viel zu dumme Dinge, über die ich mich später aufrege und vor allem bereue. Aber würde sagen, was ich am meisten bereue ist, dass ich in bestimmten Momente vor Stummheit fast erstickt bin und all das ertragen hab, was stetig mein inneres plagt. 






all die dämonen fühlen sich hier zuhaus'








festgefahren 
wortlos
voller 
zwänge 
blicke 
ich 
die 
menschen
an. 
unsicher 
auf 
bei jedem schritt
den ich mache. 
all meine spuren 
verwischen, 
bin nie richtig da
ständig müde
ständig kraftlos. 
kann 
nicht essen 
und schlafen 
nur 
 mit vielen medikamente. 
atmen fällt mir schwer
ich erfrier 
an mir selbst.
taue nie 
auf. 
kein mensch 
spricht 
meine sprache. 
kein mensch 
reißt 
meine 
mauern 
ein. 
bleibe stetig allein 
wo die monster
in meinem kopf
mir all meine fehler
aufzählen.
fliehe mich
 in die selbstzerstörung
wo ich atmen kann, 
wo kein mensch 
mir zu sieht 
wie 
ich die fassung 
verliere 
und den ganzen schmerz 
und die wut 
der jahre 
gegen die mauer haue.
renne fort 
renne 
und nichts bleibt 
mir 
außer 
die schreiende einsamkeit, 
die mir die knochen bricht. 















Was bleibt mir noch?








Ich ernähre 
mich 
von
der Einsamkeit, 
die an mir nagt. 
Mein Leben 
liegt 
leblos 
vor 
mich. 
Nichts regt sich, 
kein atemzug 
zeigt 
mir 
noch 
das 
ich 
lebe.
Jeden Versuch 
den Dreck 
in mir
mit der Rasierklinge
abzuscharben, 
wegzuschneiden 
scheitert kläglich. 
Jeder Versuch 
zu leben 
endet 
betrunken 
in meinem dunklen Zimmer. 
Wühle in mein inneres, 
doch 
ich 
finde 
nichts
außer 
meiner Vergangenheit, 
die mich an ekelt. 
Versuche 
in die Zukunft 
zu blicken 
doch 
ich 
sehe
nichts
außer 
mein 
eigenen Tod. 








es sind nichts als lügen







wir haben alle 
sachen 
über 
die 
wir 
nicht reden.
vergangene momente,
die 
wir 
in 
uns
reinfressen, 
weil das 
viel 
einfacher
ist 
als drüber zu reden.
denn wenn wir 
drüber reden 
würden 
würden,
würden 
wir 
in tränen 
ausbrechen, 
schreien, 
auf dinge einschlagen, 
oder uns 
anderes selbstverletzen. 
wir haben alle dinge, 
die wir 
in unseren inneren 
lassen.
niemanden zeigen
und verstecken 
weil
wir 
versuchen
die schmerzen
damit
erträglicher
zu machen.
meine unausgesprochene dinge
sind lauter wunden,
die ständig 
am bluten sind 
wenn ich
ein nackter männerkörper
sehe
oder 
ein männliches wesen 
mir 
zu nahe 
kommt. 
wenn diese dinge
wieder 
hochkommen
bin 
ich 
wie 
in trance.
ich möchte 
schreien 
doch 
ich 
kann nicht. 
es ist so
als stände ich 
neben mir. 
und kann rein gar nichts 
tun 
als 
ein stumme 
puppe 
zu sein,
die sich all
den dingen fügt. 
ich versuche 
meine emotionen, 
und all diese taten 
von der vergangen jahren 
aus mir raus zu schneiden, 
mich auf die null grenze 
runter zu hungern, 
sie wegzutrinken 
oder mit der zigarette 
zu verbrennen 
doch 
nun 
stehe 
ich hier,
meine inneres
summt 
betrunken 
irgendwelche lieder 
vor sich hin 
und 
ich merke 
das 
ich 
nicht dagegen ankämpfen 
kann. 
ich möchte aufgeben 
und für immer schweigen. 
all das was in mir brodelt 
lässt mein herz verbrennen
und ich weiß 
nicht mehr wo oben und unten ist. 
Zwar bin ich eine Verdrängungskünstlerin 
aber bald 
wird der Vorhang fallen 
und ich mit ihm mit.
Die Emotionen 
fallen
von meinen Herz
auf 
meinen Kopf
und 
ich 
höre 
mein dunkles 
in mir 
bitter schreien. 
Ich spüre es
und ich sehe mich 
schon 
wieder 
eingesperrt 
im Seelenknast. 
alles ist dunkel
und ohne sinn,
wo ich bin 
und wer ich bin
weiß 
ich 
schon
lange 
nicht. 









Nichts ist da. Keine Emotionen. Alles gleich, gleich, gleich. Monoton.










die stunden
und tage
verstreichen
und es bleibt 
mir 
nichts 
anderes
als 
die dunklere monotonie. 
nichts kann ich 
in den händen 
halten 
ohne 
das 
es 
mit den minuten 
zu staub
 zerfällt. 
zwischen heimlichen,
unbeobachteten momente
indem 
ich 
mein rachen 
mit
der
unstillbarer lust 
nach alkohol 
stille
und 
den momenten 
wo 
ich 
mein 
grässlichen bauch 
mit heißen wasser 
verbrenne,
fühle 
ich 
mich 
wie 
ein roboter, 
der tagtäglich 
eine fratze 
eines lieben mädchens 
aufsetzt 
um 
nicht 
aus 
der reihe 
zu fallen. 
ich stecke fest 
in einen 
sumpf
der unendlichen leere. 
mein Leben 
verschwindet 
im dichten Nebel
wo 
ich 
es 
einfach
nicht mehr 
finden kann. 











Should I sink or swim? Or simply disappear?







ich fühle mich 
als 
würde 
ich 
in 
einen 
dreckigen 
spülwasser 
verweilen. 
tag für tag
werde 
ich
dreckiger
und lass 
mich 
von dem Leben 
in den Schmutz 
ziehen. 
mit jedem tag 
löse 
ich 
mich 
mehr 
auf.
all meine mauer
lösen
sich
in diesem altem eimer
voller dreckigen spülwasser
spurlos
neben
mir
auf.
all meine gefühle 
sind wellen,
die mich 
zu 
überwältigen
drohen.
ich fühle 
mich 
nicht 
mehr, 
alles in mir 
ist ausgebrannt,
aufgelöst,
aufgeraucht.
verschmutzt
und 
 zu nichts mehr
zu gebrauchen.








es tut mir leid, dass ich im moment nicht die verlässigste Bloggerin bin. Ich habe im Moment Prakitkum in einem Blindenwohnheim und habe lange Arbeitszeiten, wo ich kaum noch Zeit und Kraft finde hier meine Worte zu hinterlassen. Ich hoffe ihr seit mir nicht böse. Ich habe euch nicht vergessen, ich werde euch nie vergessen. Ich bin euch immerzu dankbar das ihr meine komischen Worte liest. 
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, lasst euch von dem kalten Wetter nicht die Stimmung vermiesen und macht das, was euch zum lächeln bringt. Ich denke an euch. 



bin an mir selbst gescheitert








Mein Leben ist
 ein mit Alkohol getränkter 
Scherbenhaufen.
Ich lebe 
mit 
Verhaltensweisen, 
die mich ins Grab befördern 
und 
kann 
nichts, 
rein gar nichts 
dagegen tun. 
Ich könnte gegen sie ankämpfen, 
ihnen
die Faust zeigen 
und versuchen
an 
mir
zu arbeiten. 
Doch ich war schon 
immer ein feiges kleines Kind. 
Ich ertrage keine Veränderung.
ich ertrage keine Ärzte 
die mir mein Gewicht sagen 
und mich somit 
in einer meiner größten Kämpfe befördern.
Ich ertrage keine Therapeuten, 
die mir weismachen wollen das,
dass Leben 
ein Ort voller bunten Farben ist 
obwohl ich mich täglich 
 im dunklen Dreck suhle. 
Ich ertrage keine Klinik, 
wo sie mich einsperren wollen, 
mir Essen in den Mund stopfen, 
wie eine Mastkuh, 
und täglich meine Wunden 
mit einen gehässigen Blick 
anschauen, 
als wär ich eine Massenmörderin. 
Ich weiß 
so 
kann 
es 
nicht 
weitergehen,
ich kann nicht ewig 
allein zuhause in meinen dunklen Zimmer verbringen 
und meine Dämonen und Erinnerungen 
mit dem Alkohol 
ertränken. 
Ich weiß das alles 
doch die Kraftlosigkeit schnürt 
mir alles zu.
Diese ganzen Krankheiten 
fesseln mich 
und machen mich sprachlos. 
ich seh 
kein licht am dunklen horizont.
ich seh 
kein weg 
aus meinen leblosen handeln.
Ich will fliehen 
und das schlechte bekämpfen 
doch 
ich 
sitze 
immer 
noch 
hier 
und 
kann 
mich 
kein stück 
bewegen. 
alles 
ist 
leer
und 
ohne sinn.
die wände meines zimmers
schreien 
mir 
zu 
aufzugeben.
die stimmen 
in meinem kopf
wollen 
mein tod.
allles 
schreit
nach
meinem 
Ende.


















I feel like I'm fading








zerfall des eigenen körper
schaffe es nicht 
der welt stand zu halten. 
lass mich volllaufen 
bis taumelnd 
durch den garten tanze. 
die dunklen gestalten 
in meinem kopf 
fressen mich auf
und nehmen 
mir die letzten 
Reserven, 
die mich 
morgens 
aufstehen 
lassen. 
bin in mir gefangen, 
die kraftlosigkeit 
hört nicht auf
meine knochen 
zu lähmen.
tage vergehen
an denen 
ich 
stundenlang 
nur 
auf 
meinen bett
liege,
 das rauschen 
in meinen kopf 
zu höre
und
ich
nicht fähig
bin
mich
zu rühren.
bin  
all 
meinen süchten 
verfallen. 
die hungersucht 
lässt 
meinen körper 
sterben, 
die sucht 
nach dem alkohol 
tötet die realität
für kurze zeit,
die zerstörungssucht 
kramt mein inneres 
auf meinen körper 
aus. 
schneide weniger 
doch die schnitte 
werden stetig tiefer. 
wenn ich auf mein körper 
blicke 
erscheinen 
mir lauter 
wulzige wunden, 
die vor verwesung 
nur triefen. 
die schlampe 
in meinen hinterkopf
kommt 
immer wieder 
hervor, 
leitet 
meinen körper
zu betrunken wölfen 
und erfreut sich 
wenn 
das kleine kind
in mir 
nicht aufhören 
kann 
zu weinen 
und mein körper
wegen all den berührungen
vor scham 
verbrennt. 
an jedem ende
des tages 
fühlt 
sich 
mein körper
steinalt 
an, 
als ob ich nicht 18 
sondern 88 Jahre wär.
jedes mal 
wenn ich
die auge 
schließe
sehne 
ich 
mich 
nach
der erlösung. 
nach etwas 
was 
mich 
wieder leben 
oder sterben lässt.
ich möchte mich zuversicht
in meine zukunft blicken,
doch jedes mal
wenn
ich
es
versuche
sehe
ich
mich
 entweder
in der klinik
verhungern
oder in meinen grab
verwesen.
mein Leben
hat
einfach
jeglichen
wert verloren. 









bis ich ausgebrannt verlösche, werd ich brennen diese nacht







wellen der gefühle 
zersprengen 
die gefühlslogikeit.
der teufel 
sitzt 
in 
meinen kopf
und 
schlägt
wild 
um sich. 
meine fäuste
sind 
zum kampf 
geballt. 
ich schlage 
wie benommen
auf
unsere holzhütte 
ein. 
alles 
brennt, 
die 
nicht stillbare wut 
zerreisst 
mich. 
das egoistische ich 
drängt sich in mittelpunkt 
und fängt 
an 
tränen der gewalt 
zu weinen. 
alles ist ohne sinn 
vor allem 
ich selbst. 
ich weiß nicht 
wie mir 
geschieht 
und nun 
starre 
ich 
ins 
nichts 
und frage 
mich 
was 
aus 
meinen 
verwesenden inneres 
nur geworden ist.

bin scheinbar ein unmensch








ich habe versucht 
die angst attaken 
weg zutrinken, 
zu zerschlagen, 
wegzuhungern 
und fort zu rauchen 
doch sie klammern 
sich 
 jedes mal
wenn 
ich 
eine menschenmenge
erblicke
fest
um 
meine 
kehle. 
meine kehle 
ist 
wie 
zugeschnürt 
wenn
ich
ein männliches wesen 
erhasche.
alles ist
in mir
dann
wie erstarrt 
und 
ich
habe 
das bedürfniss
mich in die ecke zu kauern 
und zu weinen. 
ich fühle mich  
gefangen
und zerstückelt
in meinen kopf.
jeder blick 
von den männern 
erflammt 
das feuer der panik 
in mir. 
jede schritt 
ist nur ein weiter schritt 
in die menge 
voller menschen, 
die mich anschauen 
wie eine aussätzige.
jedes laute gekicher' 
zieht 
mich 
in die tiefe, 
da ich nie das gefühl loswerde
das sie sich 
über mich lustig machen. 
jeder weiterer tag
zieht sich
 in angst 
und kraftlosigkeit
hindurch. 
kein tag vergeht 
in dem 
mein körper
nicht 
nahezu aufgibt 
und der schwindel 
meine Gliedern 
erreicht. 
der Tod 
ist mir 
wohl 
näher 
als 
ich 
dachte,
obwohl 
ich
mich
scheue 
nachzudenken
und
doch
schwirren
stetig
todesparolen
in meinem hirn.
meine gedanken 
bringen 
mich 
in den sumpf 
des alkohols, 
in dem ich 
solange 
bade
bis 
ich 
schließlich
ertrinke. 








meine worte holpern. sie stolpern nahezu in die wortlosigkeit hinein. es tut mir leid, meine worte scheinen immer weniger zu werden. ich kann sie nicht halten oder nicht an mich reißen um ein text schreiben wo die gefühle nahezu hinaus leuchten. ich scheine all die gaben des schreibens im alltag verloren zu haben. es tut mir leid, ich möchte zu gern schreiben, aber all meine worte, erscheinen mir, irren ins nichts. 







Ich möchte schreien. Ich möchte weinen. Ich möchte zerstören. Aber das was ich wirklich möchte ist, dass alles aufhört.







wie in trance 
laufe 
ich 
durch die stadt.
das hungern nagt 
an mir. 
ich habe 
keine kraft 
mehr 
ein fuß 
vor 
den 
anderen 
zu setzen. 
die geister 
in meinen venen 
haben 
mich 
zu einen 
von ihnen 
gemacht. 
betrunkene männer
ziehen 
an mir vorbei, 
bleiben bei mir stehen,
kommen
immer
näher
und näher
und nehmen
mir 
damit
die luft
zum atmen. 
ich bin gefangen,
versuche 
weiter zu gehen 
doch sie verfolgen 
mich
auf schritt und tritt. 
durchbrechen meine grenze
und zertrümmern 
meine mauer,
die mich vor 
schmerz, 
angst
und ekel 
schützen 
sollte. 
sie hinterlassen schmutz 
auf meinen körper
und meinen lippen.
in meinen herzen 
wächst 
die scham,
der ekel
und die beißende wut 
auf mich selber.
fange an 
immer wieder
gegen die mauer 
zu schlagen, 
menschen gehen 
an mir vorbei, 
schenken mir 
keines 
ihre blicke.
sie sind blind, 
wollen 
die schande 
eines mädchens
nicht sehen. 
in ihren augen 
bin 
ich 
wohl
schon
längst
tot.









Das Drama ist zum Schreien











ein zerfetztes familienbild 
kann 
man 
nicht 
mehr 
zusammen kleben. 
der schmerz, 
die trauer, 
die wut
und den tod 
würden 
jeden klebeversuch 
wieder zunichte machen. 
ich blicke 
auf 
das zerbrochene 
leblose 
etwas 
was mal 
meine
eine
familie war. 
 mir fehlt 
jede kraft 
sie 
zusammen zu halten. 
ich seh 
in die leblosen 
schmerzbeladenen augen 
meiner mutter
und ich möchte 
fliehen, 
sie in den arm nehmen 
und
ihr damit 
diese beißende krankheit 
nehmen. 
ich blicke 
auf 
mein vater,
der mich stumm anschaut, 
und solange ignoriert 
bis die wut in ihm 
mir wörter 
schenkt, 
die tagelang 
mein kopf 
bewohnen. 
ich schau 
auf das leere zimmer 
meiner schwester 
und ich wünsche mir 
das sie wieder bei uns wohnt
auch wenn 
ich genau 
weiß
das ich 
ihre anwesenheit 
nicht lang
ertragen kann, 
da ich ständig 
daran denken muss
das ich daran schuld bin 
das der tod 
sie schon in den arm hielt. 
ich schau 
auf mein spiegelbild 
und ich sehe nichts als lauter fehler, 
die ich nicht wieder gut machen kann. 
ich will den frieden 
ins geisterhaus holen 
doch 
ich 
bin 
die person,
die 
die 
schande
in dieses haus 
gelassen hat,
selbst wenn es keiner aussprechen mag.
die schuld
trägt
einzig und allein
meinen namen.
http://www.youtube.com/watch?v=_7jyYZfhqUs











die schande schreit und ich bin still







wolfsgeruch verpestet das zugabteil.
du sitzt mir gegenüber 
scheinst mir so nah 
das ich das gefühl habe 
mich gleich übergeben 
zu müssen. 
du lachst mich an
wechselst ein paar worte mir mir,
redest über die ganzen partys
die du besuchst hast
und
über mädchen, 
als wären
sie 
nichts weiter
als stumpfe objekte.
du widerst mich an
wie du 
glücklich und zufrieden 
da sitzt
und dein Leben genießt.
ich vergrabe meine worte
unter meiner wut,
möchte
das ganze
abteil
in schutt und asche 
zerschlagen
und von den fahrenden zug 
abspringen. 
ich will fliehen 
und bluten. 
es nimmt mir die luft 
zum atmen.
meine gefühle 
zersprengen 
in meinem kopf. 
meine augen
tränken 
sich 
in dunkelheit
und höre 
die klingen 
in meinem versteck 
nach frischen wunden
schreien.

ich blicke dich kurz an
und ich weiß, 
das ist ein moment,
in der mir bewusst wird
das mein körper 
kein körper mehr ist. 
jemand ist dort eingedrungen
und hat alles mitgenommen
was er kriegen konnte. 
mein inneres ist mit schande getränkt
und nun 
ertränke 
ich 
in den erinnerungen,
den tod,
und den alkohol.









dein echo raubt mir den verstand










alte berührungen 
werden wieder sichtbar. 
sehe förmlich deine hände 
zu meinen oberschenkel 
wandern, 
höre deine stimme 
in meinen ohren. 
diesen dreckige satz 
schaffte ich nie 
im alkohol 
zu ertränken 
und in die verdammnis 
zu schicken. 
ich sehe 
die unsichtbaren,
immer noch 
blutende,
wunden
der drängende nähe
auf meiner haut.
ich halluziniere.
ich glaube 
an 
den schand erinnerungen 
zu verbluten. 
ich verliere 
täglich 
meinen verstand 
und es kümmert
mich nicht mehr.
Das Leben 
scheint 
mich 
aufgegeben 
zu haben,
genauso wie ich mich selbst.










we can run but we never escape






eine unausgesprochene frage 
schleicht 
sich durch die nacht. 
ich sauge sie in mir auf, 
ich spüre förmlich 
wie mein herz anfängt 
vor der wahrheit
fort zu rennen. 
ich hunger 
um 
mich
in den knochen 
vor meiner kindheit 
zu verstecken. 
all das hungern 
bringt 
mir das ungewisse. 
die leere, 
die ich nicht 
mit erinnerungen 
füllen will 
weil 
ich 
weiß 
das ich sie 
nicht ertragen kann. 
ich hunger 
damit 
ich 
nie wieder
den körper 
von früher 
zu bekommen 
wo 
die wolfsgeschichte
angefangen hat. 
ich hunger 
damit 
nie 
wieder
menschen 
mit meinen körper
 das machen 
was 
ich 
ständig
vor augen 
habe. 
auch wenn dieser wunsch 
vergeblich ist
mache ich weiter. 
setze mein hungerstreik fort 
weil ich es nicht mehr anders kenne
weil die angst, 
das noch mehrere bilder
von den kindheitswolf 
hochkommen 
zu groß ist. 
ich verschließe meine augen 
und mein mund
auch wenn es feige ist. 
die angst 
und das hungern 
lähmen 
und begraben 
mich 
unter sich. 









verfangen in worthülsen








Als ich noch eine anständige Tochter war 
die mit ihren Eltern noch zusammen 
am Essenstisch saß 
und noch nicht 
deren Alkohol ausgetrunken hat 
konnte ich essen 
was ich wollte 
obwohl 
mein Körper 
viel zu viel Masse besaß. 
Ich hatte keine Scheu 
und fraß 
was das Zeug hält 
um zu verdrängen 
was die Familienmitglieder 
mit meinem Körper 
alles anstellten. 
Ich fraß die Erinnerungen 
an nackte Momente
auf 
die mich dann 
aber doch 
im Seelen-Knast 
wieder 
einholten.
zu werden. 
Ich konnte 
mit den Nachbarsjungen spielen 
ohne Angst 
vor Übergriffe 
zu haben
und ohne mich 
wie ein ekelhafte Hure 
zu fühlen. 
Heute ist davon nichts mehr übrig. 
Heute laufe 
ich 
mit einem Körper 
voller Dreck 
herum, 
der mit Schandtaten 
meiner selbst 
verewigt ist. 
Heute ist die Hure 
in meinem Verbrennungen 
gebrandmarkt. 
Heute kriege 
ich 
Panikanfälle 
wenn ich mich
nicht 
nach irgendwas essbaren 
 bewegen kann. 
Heute hält mich nur noch der Gedanken
am Leben 
das ich mich 
jederzeit umbringen könnte. 










An alle die Morgen auch wieder zur Schule müssen wünsche ich einen erträglichen Schulbeginn. Ich hoffe ihr werdet euch nicht allzu schlecht zwischen den ganzen Menschen fühlen. Ich hoffe ihr könnt vom Herzen lachen und euch nicht mit irgendwas betäuben. Und auch an die schon länger wieder Schule haben oder arbeiten müssen wünsche ich eine angenehme Woche. Lasst euch bitte nicht von euren innerlichen Geister anschreien. Rebelliert gegen das Dunkle, ich weiß ihr könnt das, ihr seid allesamt Stark genug dafür. Ich denke an euch. 

Freiheit schreit so laut macht eine Blogvorstellung. Ihr könnt ja mal dort reinschauen. Sie hat ein echt schönen Blog. 









Is that your ghost or are you really here?









letzte chance vertan 
in die nächste schande gerannt 
die hure in mir wachsen lassen 
bin nicht stehen geblieben 
immer weiter gegangen 
hand in hand 
mit der dunklen fratzen 
mit dem gefrässigen wolf 
der mich auf sein schoß zog 
und meine betrunkenheit 
und mein stummes kindverhalten 
ausnutze. 
kein betteln 
kein nein 
verlor sich aus meinem mund 
alles war still in mir 
die hure und der wolf wurden immer gefrässiger 
sie fraßen mich auf 
und ließen nichts
außer 
ein hässlichen fettfleck 
auf meiner schmutzigen kleidung zurück.