ich wünschte, ich könnte dich hassen




ich zerschneide 
den BH,
mit der dunklen
selbsthass
der mich bewacht.
die angst
und scham
durchzuckt meinen körper.
an jeden stofffetzen 
haben 
sich erinnerungen 
verfangen. 
erinnerungen, 
die nach 
und nach
mich wieder einholen. 
an jeden bügel 
kleben noch
deine berührungen,
die mich würgen lassen. 
ich zerschmettere 
alles 
in kleine fetzen, 
so wie du mich 
zerfetzt 
und liegen 
gelassen hast,
im schwarzen sumpf 
vom scham
und tod.
die dunkelheit
verschlingt mich
und füllt 
mein lebloser körper
mit den wolf.
der wolf 
verschlingt mich
und ich bin 
wie der BH,
nur noch kleine fetzen 
die mit blut getränkt sind.


Kommentare:

  1. Das hört sich so gut und interessant an!

    http://crumbling--like--pastries.blogspot.de/

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  2. Deine Texte sind wie immer wundervoll. Es tut mir Leid, dass ich mich solange nicht gemeldet habe, aber ich kann es leider nicht ändern. Bevor ich es am Ende der Nachricht vergesse: ich wünsch dir schöne Feiertage, und einen guten Rutsch! ♥
    Ja, ich habe alle Bücher von Cody McFayden gelesen und ich könnte mich nicht für das beste entscheiden. Beim Lesen seiner Worte ist es, grausig. Irgendwie. Ich versuche mir immer zu sagen, dass das alles nur eine Erfindung ist. Ich weiß aber dass es sowas auch in Echt gibt. So kranke, kranke Menschen dadraußen.

    Ich kenne es nur zu gut, wenn man nicht weiß, wie es einem geht. Denn oft ist man leer, weiß nicht, ob man wirklich lebt oder nur existiert. Ja ich kenne das.

    Ich bin oft gerne einsam. dann macht es mir nichts aus, dass niemand da ist. Aber ich muss zugeben, manchmal hasse ich sie, manchmal macht sie mich verrückt. Genauso wie mich Gesellschaft krank macht, wenn ich allein sein will. Aber das Einsam sein, wenn man nicht einsam sein will, macht mich eben auch krank. Möchtest du immer einsam sein?

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  3. Ich weiß nicht. Ich glaube nicht an Liebe. Ich glaube, die gibt es gar nicht. Es ist einfach nur der Wunsch nicht allein zu sein, weil der Mensch das nunmal nicht kann. Wie ein Instinkt vom Tier, der Mensch kann nicht allein sein. Und dann kommen zwei Menshen zusammen, nur weil sie eben den gleichen großen Drang haben nicht alleinsein zu wollen.
    Ich wische alles an A. ab. A. bekommt sehr selten was gutes von mir erzählt. Er kennt mich nur, wenn ich heule, wenn ich blute (gut das schon länger nicht mehr, weil ich ihn angelogen habe, dass ich aufgehört habe), wenn ich nicht mehr leben will. Zumit suche ich dann immer seinen Kontakt. Auch so schrieben wir, aber selten so wie wenn ich kaputter bin als sonst. Er kennt mich auf Partys auf denen ich mich ständig verstelle, oft zumindest. Auf denen er meine Nähe sucht, weil er weiß, dass ich die anderen menscehn meistens nicht ertrage. Deshalb ist es Dreck abwischen. Weil ich nicht fair ihm gegenüber bin.
    Das ist lieb von dir, dass du an das Wachstum zwischen uns glaubst. Ich tue es nicht, aber ich glaube das ist okay, denn sonst tut es wieder nur mehr weh und über Schmerz wegen ihm, kann ich schlecht mit ihm reden.

    Ich glaube, dass Fernbeziehungen gut sind. Ich glaube zwar, dass die Sehnsucht noch größer wäre. Aber ich glaube, dass man so sich nicht oft streitet, dass man so den Wert der Beziehung einfach noh mehr schätzt und es nie als etwas herkömmliches, gewöhnliches ansieht. Glaubst du nicht an Fernbeziehungen?

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  4. Eine Frage, die ich mir momentan häufig stelle ist, ob ich eine Zukunft habe. Ob ich überhaupt eine verdient habe, weil ich nunmal, nichts wirklic kann. Und du? gibts bei dir auch so eine frage?

    Es gibt Menschen da ist alles anders. An den meisten Menschen mag das niccht, aber es gibt wohl manchmal eine Person, bei der ist das anders. So wie mit dir beim Telefonieren.

    Ich hoffe, dass 2013 (falls wir bis dahin nichts voneinander hören), unbeschreiblich gut für dich wird.

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  5. das ist so lieb von dir. so unglaublich lieb.
    nur es zerreist mich,innerlich. diese welt frisst mich auf.

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  6. Wie immer wundervoll geschrieben und unglaublich bildlich.
    Dein Stil ist so einzigartig.

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  7. Dieser Text, er hat so eine unglaubliche nach Wirkung. Ich kann es gar nicht oft genug sagen wie unglaublich toll und berührend deine Texte geschrieben sind.
    &es ist nicht schlimm das du dich immer bedankst, ich will dir nur sagen das du es nicht musst.
    Ich kenne das von mir ich habe auch das ständige Gefühl, mich bedanken oder entschuldigen zu müssen. Oder wenn ich jemanden etwas arbeiten sehe muss ich einfach helfen. Selbst wenn ich keine Kraft habe, sonnst fühl ich mich schuldig und nutzlos.
    Diese Sache mit meinen Gedanken ist eigentlich Täglich, es ist schlimm. Zum Glück habe ich an manchen Tage für ein paar Stunden meine Ruhe. Ich genieße diese Ruhe in meinem Kopf, in diesen Stunden kann ich mir Zeit nehmen für was immer ich will. Ich bin so frei in solchen Momenten. Ja fast schon glücklich, leider ist das viel zu selten.

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  8. oh gott ja<3 ich verbring defintiv zu viel zeit auf tumblr! oh man, danke. das bedeutet mir sehr viel zulesen von jemandem wie dir, jemandem der so einen ausdrucksstarken blog besitzt

    ja, sie bleiben fort, denke ich. ich hoffe auch genauso bei dir

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  9. es sollte mehr so tolle menschen wie dich geben, aber selbst wenn sie so liebevoll wi edu wären, wärst du immer noch etwas besonderes, du hast nur das beste verdient.

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  10. gerade deine düsteren Texte faszinieren mich. Ich bin so gefesselt davon, ich liebe es. du drückst dich so toll aus, auch wenn es voller nebel erscheint.
    du schreibst einfach eine Wahrheit, die kaum jemand erkennt.
    das ist lieb, das du mich aus dem meer der trauer befreien möchtest, aber so leicht ist das nicht. auch wenn ich dir sehr dankbar bin, das du erkannt hast, wie es um mich steht.
    das mache ich und du, pass bitte auch auf dich auf und lass dich nicht von deinem Weg abbringen.

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  11. das habe ich auch immer gedacht & gehofft. aber man kann diese leute einfach nicht ändern, leider. man kann nur versuchen mit all dem fertig zuwerden und stark zusein, auch wenn mir alleine beim hören von diesem satz ''bleib stark'' das mittagessen zum hals hoch kommt..

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  12. Ich vertraue auf deine Entscheidung. Ich vertraue deinen Worten und dir.
    Ich vertraue darauf, dass du diesen Wolf besiegen wirst. Irgendwann. Ich will dir helfen. Ihm am hals packen und ihn wie den BH zerfetzen. Ich würde vor dir stehen und dich schützen, mit jeder Faser. Ich würde schreien, dass sie dich endlich in Ruhe lassen sollen. Dann würde ich dich in die Arme nehmen und dir einen Kuss auf die Stirn geben, weil du so stark bleibst.
    Ich bin stolz auf dich, merk dir das , ja?
    Ich denke an dich und beschütze dich.

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  13. Wenn es doch nur so einfach wäre...
    Aber ja, irgendwann wird es Zeit wieder empor zu steigen. Hoch hinauf.
    Zurück ins Leben und neu anzufangen.
    Das wünsche ich dir auch!

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