empty words from empty head






ist es verwerflich
dass ich
den wölfen
wehtun würde,
wenn mein kopf
mich lassen würde?
tag für tag
brüllt mir 
diese frage 
in meine
gedankenkotze,
bis ich mich
an diese frage
aufzuhängen
um den lärm
nicht mehr zu ertragen,
der in mir tobt. 
fantasiere 
durch den tag, 
überlege was ich 
sagen müsste, 
damit  
die wölfe
mich loslassen, 
doch ich 
verlaufe 
mich sinnlos
in den
garten des verletzen.
mit dem hintergedanken,
dass ich nie
den wölfen
absichtlich 
verletzen
könnte
ohne dafür 
in selbsthass 
zu baden
und mir dabei 
selbst ins fleisch
zu schneiden. 
einerseits 
verachte 
ich mich dafür
das ich überhaupt 
solche hässlichen gedanken 
habe
und
das ich mich
überhaupt traue 
an sowas 
zu denken,
obwohl
ich an diesen
splitterfasernackten momente
mit den wölfen
selbst schuld bin. 
und einerseits 
hasse
ich mich dafür, 
das ich wie immer
stumm bleiben,
obwohl ich doch
an sowas denke 
und solche 
gedanken
nicht aufhalten kann.
ich schaffe es 
einfach nicht
aus dieser
 eiskalten starre 
zu flüchten,
und zu reden. 
ich laufe 
immer nur weg, 
verdränge
und nehme 
alle schuld 
auf mich. 
ich war
 noch nie 
ein mensch 
der großen worte.
ich benutze
mein kopf 
mehr 
als mein mund. 
mir fehlt einfach 
dieser menschenhass, 
dieser hass auf die wölfe. 
ich hasse mich, 
für die wolsmomente, 
nicht die wölfe selbst. 
ich wünsche mir
den Tod,
nicht den Wölfen.
aber doch
wünsche ich mir
in den 
anfällen der angst
und der scham, 
dass ich die wölfe hassen könnte, 
damit ich mehr 
tun könnte
als schweigend 
den hungerkoma
mein körper
und mein leben
zu verkaufen.


Kommentare:

  1. Gut geschrieben wie immer &stimmt sehr nachdenklich wie ich finde. Gedanken die man nicht denken will. Und doch tun wir alle es.

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  2. Ich verschenke diese Stärke, wenn ich sie für mich bewahre. Sie kann mir nicht helfen, ich bin zu schwach sie mir zu nehmen. Andere Menschen brauchen sie dringender als ich. Ich kann nicht anders, als sie zu vergeben...

    Es ist schwer, die anderen zu hassen, anstatt sich selbst. und doch wünsche ich dir, dass du es irgendwann schaffst.

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